Wort Gottes...


Buch

59


B.D. NR.

5295 – 5404


empfangen in der Zeit vom 13.1.1952 – 1.6.1952


Bertha Dudde


B.D. NR. 5295 - 13.1.1952

Zuleitung des göttlichen Wortes...

Gott will immer geben...

Euch geht Mein Wort aus der Höhe zu... euch wird ein sichtlicher Beweis Meiner Liebe zu euch Menschen gegeben, euch wird eine ungewöhnliche Gnade zuteil... ihr werdet in die Wahrheit eingeführt, die in Mir ihren Ausgang nimmt. Alles wird euch erklärt, was ihr zu wissen verlangt, wie aber auch euch ein Wissen erschlossen wird, das ihr nicht direkt anfordert von Mir...

Ich versetze euch in einen Lichtzustand, die ihr zuvor im Dunkeln weiltet, Ich vermittle euch Erkenntnis dessen, worüber sich der Mensch als solcher auf anderem Wege keine wahrheitsgemäße Aufklärung verschaffen kann...

Und dazu veranlaßt Mich Meine übergroße Liebe zu euch, zu Meinen Geschöpfen, die sich in geistiger Not befinden, die wenig oder nichts haben, was ihnen Seligkeit bereitet, dagegen an vielem Mangel leiden. Meine Liebe drängt Mich unaufhörlich, zu geben und zu beglücken, und ungemessen teile Ich aus, wo sich ein empfangswilliges Herz findet, das Meine Gabe annimmt...

Doch erst, wenn ihr Menschen empfangen habet, spüret ihr die Seligkeit des geistigen Besitzes, den ihr aber nicht anstrebet, solange ihr keine Kostprobe entgegengenommen habt. Ich will geben... und ihr sollet nehmen aus Meiner Fülle...

Und darum werde Ich Mich niemals einem empfangswilligen Erdenkind versagen, so es Meine Gabe begehret. Die Verbindung mit Mir, die es selbst herstellt durch seine Bitte um Licht und Kraft und Gnade, garantiert auch die Zuwendung von Licht und Kraft und Gnade. Und darum kann auch der Born Meiner Liebe niemals versiegen, an dem sich das Kind erquicken kann zu jeder Zeit. Ich will immer geben, doch wollet ihr Menschen auch immer empfangen? Wie oft stehe Ich mit Meiner Gnade bereit und harre nur des geeigneten Gefäßes, um Meinen Kraftstrom einfließen lassen zu können, weil Mich Meine Liebe dazu drängt. Wie oft möchte Ich zu euch Menschen reden, und Ich finde kein Ohr, das Mir lauschet...

So Ich aber den Ruf vernehme nach Meiner liebenden Ansprache, wird niemals Meine Stimme verstummt sein...

Ich werde Mich immer offenbaren und Meinen Geist einfließen lassen in das Gefäß, das sich öffnet, weil es nach Meiner Liebekraft verlangt. Und so empfanget ihr Menschen stets Licht und Kraft, d.h. Wahrheit, und durch sie die Kraft, euren geistigen Aufstieg zu fördern. Ihr suchet Mich, und Ich lasse Mich finden und ziehe euch kraft Meiner Liebe empor zu Mir, die ihr so lange unten weilet, wie euch Meine Liebekraft nicht berühren kann. Es ist die unendliche Liebe, die Mich immer wieder veranlaßt, sich euch mitzuteilen, die euch helfen will, weil ihr hilfsbedürftig seid, und die euch daher in Form Meines Wortes berührt, sowie ihr nur empfangswillig seid und Mich zu euch sprechen lasset...

Es ist die Liebe zu euch, Meinen Geschöpfen, die allen gilt und die sich durch euch allen Menschen mitzuteilen sucht, denn ihr alle befindet euch in der Not der Seelen, der Ich steuern möchte, indem Ich euch das zuzuführen suche, was euch mangelt, um selig zu sein...

Mein Wort, das voller Kraft ist, das euren Seelen Gesundung verschafft, so es wirksam wird an euch, so ihr nicht nur Hörer, sondern Täter Meines Wortes seid...

Dann seid ihr voller Licht und Kraft, und ihr werdet leben in Ewigkeit...

Amen


B.D. NR. 5296 - 15.1.1952

Gottes Wohnungnahme im Herzen des Menschen...

Ich will in euch wohnen...

Ich will Meine Geschöpfe ganz durchstrahlen mit Meinem Geist, Ich will, daß sie erfüllt sind von Meiner Ursubstanz, von Liebe, so daß also Ich Selbst unwiderlegbar in ihnen weile und sie gleichsam die Umhüllung Meiner Selbst geworden sind, was für das Wesen unbegrenzte Seligkeit bedeutet. Ich möchte wohnen in allen Menschenherzen und alle Meine Geschöpfe Meine Kinder nennen können, die den Vater in sich aufgenommen haben...

Unfaßbare Seligkeiten gehen aus einem solchen Verhältnis eines Kindes zum Vater hervor, und diese Seligkeiten Meinen Geschöpfen zu verschaffen ist immer und ewig Mein Ziel und Mein Streben. Darum wurde die sichtbare und die geistige Welt erschaffen... die sichtbare, um erstmalig Meinen Geschöpfen die Möglichkeit zu geben, ein Vergöttlichen ihres Wesens zu erreichen, die geistige Welt, um ungeahnte Seligkeit diesen vergöttlichten Wesen zu bieten. Und in dieser geistigen Welt trete Ich Selbst dann Meinen Kindern schaubar vor Augen, in dieser geistigen Welt wird das Verhältnis des Kindes zum Vater erst Gestalt annehmen und durch ständigen Verkehr die Liebe zu höchster Glut steigern, bis eine völlige Verschmelzung mit Mir stattfinden kann, die für euch unvorstellbare Seligkeit bedeutet. Im geistigen Reich ist ein ständiges Aufwärtssteigen sicher, sowie einmal die Seele zu Mir gefunden hat auf Erden oder auch erst im geistigen Reich. Doch bis dieses Zuwenden zu Mir eingetreten ist, vergehen oft endlose Zeiten, und in dieser Zeit ringe Ich um eine jede Seele, indem Ich um ihre Liebe werbe, weil nur allein die Liebe den Willen wandelt, der Mir zuvor nicht gehörte. Die Willenswandlung und bewußte Zuwendung zu Mir garantiert aber dann auch das Erreichen des letzten Zieles, den Zusammenschluß mit Mir auf Erden schon oder auch im geistigen Reich. Ich will Wohnung nehmen in euren Herzen...

Die kurze Erdenlebenszeit soll es zuwege bringen, daß ihr zu Mir gefunden habt, und darum ist das Erdenleben oft schwer und mühselig, doch ist das Ziel erreicht, dann seid ihr vollauf entschädigt auch für das schwerste Erdenleben, denn das geistige Reich erschließet sich euch in einer Herrlichkeit, die jegliche Vorstellung übersteigt...

Denn keines Menschen Auge hat es je gesehen und keines Menschen Ohr je gehört, was Ich bereitet habe denen, die Mich lieben...

Nur eure Liebe verlange Ich, dann gehört euch das Reich der Seligkeiten, dann werdet ihr als Meine Kinder das Erbe des Vaters antreten, denn dann seid ihr wahrhaft Meine Kinder geworden, weil ihr durch die Liebe zu Meinem Ebenbild euch gestaltet habt und nun auch über Licht und Kraft in aller Fülle verfügt, die ihr nun nützet in Meinem Willen zur unbeschreiblichen Beglückung eurer selbst...

Lasset Mich einziehen in eure Herzen, öffnet Mir weit die Tür... werdet, was Ich Selbst bin in Meinem Urwesen, werdet zur Liebe... auf daß Ich in euch bleiben kann und ihr in Mir...

Amen


B.D. NR. 5297 - 16.1.1952

Wachet und betet...

Gottes Schutz gegen böse Kräfte...

Ich will euch halten mit fester Hand, Ich will euch führen auf rechten Wege, Ich will stets mit euch gehen und keinen Feind an euch herankommen lassen, Ich will euch stets behüten vor der Gefahr, denn Ich will nicht, daß ihr Schaden leidet, wie Ich auch nicht will, daß ihr fehlgehet. Dennoch werdet ihr immer umlauert werden von Kräften, die euch übelwollen, die nur darauf warten, daß ihr einmal Meine Hand loslasset, daß ihr ohne Mich des Weges wandelt, um euch dann schnell abzudrängen von Mir, um euch zu schaden. Ihr müsset also stets auf der Hut sein, aber nicht vor ihm, sondern stets nur darauf achten, daß ihr euch nicht aus Meiner Nähe entfernet, denn solange ihr in Meiner Nähe seid, kann er nicht an euch heran, er kann euch nichts tun, solange euer Blick Mir zugewandt ist. Ihr brauchet ihn nicht zu fürchten, und ob er noch so schlaue Mittel anzuwenden glaubt...

Ich habe euch die Gabe des Erkennens verliehen, die ihr Mir dienen wollet, und so wird er euch nicht täuschen können, wenngleich er sich tarnet und euch unter einer Maske zu gewinnen sucht. Ich bin bei euch und weiß, was er vorhat, und Ich liefere euch wahrlich nicht seiner Macht aus. Nur will Ich euch ständig warnen und ermahnen, daß ihr wachen sollet und beten... daß ihr euch bewußt Mir verbindet und Mich anrufet um Schutz und Hilfe, so ihr euch in Gefahr glaubet. Er wird nicht über euch triumphieren, doch er kann euch noch durch Versuchungen innerliche Kämpfe bereiten, in denen ihr aber stets siegreich bleiben werdet, sowie ihr euch nur an Mich haltet, sowie ihr Mich nimmer auslasset aus euren Gedanken und eurem Gebet...

Dann flüchtet ihr euch zu Mir, dann stelle Ich Mich schützend vor euch, und er muß weichen, ohne sein Ziel erreicht zu haben. Denn Ich bin der Herr auch über ihn, der euch bedrängen will... und wo Ich bin, dort ist sein Wirken vergeblich...

Amen


B.D. NR. 5298 - 17.1.1952

Erlöserarbeit an Seelen im Jenseits... Äußerung dieser...

Jeder Dienst ist Mir angenehm, den ihr Mir zu leisten glaubet, den ihr Mir leisten wollet, denn Ich bewerte euren Willen. Ihr Menschen könnet es euch nicht vorstellen, daß die Verbindung vom geistigen Reich zur Erde und umgekehrt jederzeit hergestellt werden kann und auch hergestellt wird schon durch eure Gedanken, die euch ständigberührende Ausstrahlungen aus dem geistigen Reich sind, ganz gleich, ob sie gut oder schlecht sind, denn auch das Reich der Finsternis wirkt in Form von Gedanken auf euch ein. Irdisch ist zwar durch den Tod eine Trennung geschehen zwischen den Menschen dieser Erde und dem jenseitigen Reich, geistig aber bestehen keine Grenzen, so ihr sie nicht selbst aufrichtet durch falsches Denken oder völliges Abkehren von der geistigen Welt. Nur die materielle Außenform ist nicht mehr vorhanden, die Seele aber, das eigentliche Wesenhafte, ist euch jederzeit erreichbar. Ihr zieht es durch euer Denken und Wollen selbst an euch heran, und so ihr nun erweckten Geistes seid, so ihr nicht völlig unaufgeklärt seid, könnet ihr euch jederzeit mit denen in Verbindung setzen, die euch nahestanden auf Erden. Ihr könnet mit ihnen reden in Gedanken, und sie werden immer eure Rede vernehmen, sie werden euch auch antworten, so ihr euch Mühe gebet, ihre Antwort zu verstehen. Denn es sind nicht mehr die körperlichen Organe, die euch die Antwort vermitteln, sondern ihr müsset ihre Sprache zu verstehen suchen und also gewissermaßen geistig mit ihnen verkehren. Vollkommene Wesen aus dem geistigen Reich können sich durch den Geist in euch äußern, weniger vollkommene sowie unreife Wesen des Jenseits geben sich in einer Weise kund, die noch mehr der irdischen Verständigung gleicht, die ihr Menschen aber auch verstehen könnet. Alle Wesen wollen sich äußern, ganz gleich, ob sie ihrer Reife gemäß über oder unter euch stehen, nur ist das, was sie euch sagen wollen, verschieden. Die hohen Wesen, die Bewohner des Lichtreiches, wollen euch geben... ständig euch Kraft austeilen, weil sie wissen, daß euch diese mangelt, und sie euch verhelfen wollen zur Seligkeit. Die Wesen aber, die noch unvollkommen sind, wollen eure Hilfe...

Auch sie wollen sich euch mitteilen in der Hoffnung, von euch etwas zu empfangen, weil sie sich arm und elend fühlen, solange sie noch völlig unwissend sind. Und diese Seelen begreifen es oft nicht, daß ihr sie nicht anhöret, sie wissen es nicht, daß ihr mit leiblichen Ohren sie nicht mehr hören könnet, und daher seid ihr ständig von Seelen umgeben... von solchen, die bedürftig sind, und auch von solchen, die euch helfen wollen in irdischer wie in geistiger Not. So es nun diesen Seelen gelingt, sich euch bemerkbar zu machen, so es ihnen gelingt, sich euch verständlich zu machen, sind sie überaus beglückt, und sie bleiben nun ständig in eurer Nähe...

Ihnen wehre Ich nicht, wenn sie sich äußern wollen, wie Ich aber auch alles segne, was aus Liebe getan wird von eurer Seite, um diesen Seelen die erbetene Hilfe zu leisten. Ihr Menschen kennet nicht die Not, in denen so unzählige Seelen schmachten...

Wo immer ein Wesen dieser Not zu entfliehen sucht, wo immer es durch die Not einen Weg findet, der zuletzt zu Mir führt, stehe Ich diesen Seelen bei und werde niemals verurteilen, was helfen wollende Liebe unternimmt und was auch den unglücklichen Seelen sichere Hilfe bringt... was also als Erlösungswerk angesehen werden kann, wenn es in tiefstem Ernst und bestem Willen nur Hilfe für die Seelen im Jenseits bezweckt. Die beste Hilfe aber bleibt die Fürbitte, die ihr Menschen jenen Seelen zuwenden sollet, denn sie gibt Mir Selbst die Möglichkeit, erbarmend Mich den Wesen zuzuneigen, und mit Sicherheit werden aus der Tiefe emporgezogen alle Seelen, die ihr in liebevolle Fürbitte einschließet, weil die Kraft der Liebe jeder Seele zur Höhe verhilft...

Amen


B.D. NR. 5299 - 19.1.1952

Gottesfunke...

Der Gottesfunke im menschlichen Herzen ist das Licht, das in euch entzündet werden soll, auf daß es hell werde in euch und ihr zur Erkenntnis gelangt. Die Liebe allein entzündet das Licht, die Liebe erwecket den göttlichen Geist, der als Fünkchen von der ewigen Liebe, von dem Vatergeist von Ewigkeit, in euch gelegt wurde, um sich auszubreiten und euren ganzen Menschen zu erfüllen, um sich wieder zusammenzuschließen mit dem Urlicht, mit dem Feuer der Liebe, die Gott Selbst ausstrahlt in die Unendlichkeit...

Die ewige Liebe ist nicht teilbar; alles, was als Liebe angesprochen werden kann, ist diese allumfassende Ausstrahlung Gottes, und überall, wo Liebe geübt wird, ist Gott Selbst, weil die Liebe niemals außerhalb Gottes sein kann, sondern die Ursubstanz Seiner Selbst ist. Die Liebe aber ist Kraft, sie ist etwas Wirksames, etwas Lebendiges, die Liebe ist gewissermaßen ein immer tätiger Feuerstrom, der unentwegt Leben hervorbringt. Ein Funke also ruht in euch, sowie ihr als Mensch das Licht der Welt erblickt, und eure Aufgabe ist nun im Erdenleben, diesen Gottesfunken auflodern zu lassen, so daß er also gleichfalls in euch lebenerweckend wirket...

Er ist das eigentliche Leben von Gott, das erst dem Scheinleben des Körpers den rechten Sinn gibt. Er ist das Geistige, das unvergänglich ist, jedoch erst im Menschen erweckt werden muß, ehe es als Kraft in Erscheinung tritt. Er ist das, was euch mit Gott verbindet, was euch als Teil Gottes kennzeichnet; er ist in euch gelegt, eurem eigenen Willen aber überlassen, der ihn entzünden und zu einer hellen Flamme auflodern lassen muß...

Er kann auch bis zum Lebensende verschüttet bleiben, wenn der Mensch seine Zusammengehörigkeit mit Gott nicht erkennen will und sich völlig abseits stellt von Ihm...

Die Verbindung bleibt wohl bestehen, weil der Geist Gottes unteilbar ist, doch der Mensch selbst spürt nichts davon, in ihm ist es dunkel und kalt, er spürt weder die Helligkeit noch die Wärme eines Lichtes, und also wird der göttliche Liebekraft-strom, Sein Geist, nicht von dem Menschen wahrgenommen, und er ist tot im Geist, ohne Tätigkeitsdrang, ohne Kraft, wenngleich er auf der Erde lebt. Das wahre Leben erst schaffet der Geist aus Gott, die Liebekraft Gottes, die den Menschen erst dann erfüllen kann, wenn er in sich den Gottesfunken entzündet durch die Liebe...

Dann erst tritt er in das Stadium des Lebens, in das Stadium der Tätigkeit ein, wo die Kraft aus Gott in Erscheinung tritt, wo der Mensch reifet an Erkenntnis, und Glaube und Liebe in ihm eine Fülle göttlichen Geistes erzeuget... zunehmendes Licht und Kraft. Den göttlichen Geistesfunken durch die Liebe zum Erwachen zu bringen und zu nähren fort und fort ist die wichtigste Erdenlebensaufgabe des Menschen, denn dann stellt er den Zusammenschluß her mit Gott, der ewigen Liebe, und gliedert sich Ihm bewußt an, um sich nun nimmermehr von Ihm zu lösen, von Dem er in Ewigkeit sich auch nicht trennen kann...

Amen


B.D. NR. 5300 - 20.1.1952

Grund der Erkenntnislosigkeit...

Wille...

Wahrheit...

Die auf der Menschheit lastende Sündenschuld des einstigen Abfalles von Mir, des Widerstandes gegen Meine Liebe und der Überheblichkeit des Geschöpfes wider seinen Schöpfer ist der Grund der geistigen Finsternis, der Erkenntnislosigkeit, in der sich die meisten Menschen befinden. Die Finsternis des Geistes hält auch den Willen gefangen, der darum stets nach unten gerichtet ist und selten nur sich dem Licht zuwendet. Das Licht kommt von oben, unten aber ist und bleibt Finsternis. Einem Menschen nun, der im Licht steht, muß alles klar und verständnisvoll sein, er muß ein Wissen besitzen, das ihn befähigt, stets Aufschluß zu geben, und dieses Wissen muß immer die Liebe, Weisheit und Allmacht Dessen erkennen lassen, Der im Mittelpunkt allen Wissens steht...

Der das ewige Licht ist...

Wo Meine Liebe, Weisheit und Allmacht fraglich erscheint, wo Unklarheit oder Lücken zu erkennen sind, wo Ich als ein Zerrbild hingestellt werde, dort ist noch Finsternis, daß Mein Bild nicht klar und strahlend hindurchscheint und Ich daher nicht als Gott der Liebe, Weisheit und Allmacht erkannt werde. Solange Zweifel, Fragen oder unklare Begriffe einen Menschen noch beschäftigen, steht er noch nicht in der Wahrheit, im Licht, denn dieses enthüllt ihm alles, die Wahrheit verjagt jeden Zweifel, die Wahrheit beantwortet alle Fragen und klärt den Menschen auf, so daß er sie auch als Wahrheit zu erkennen vermag. Es ist aber darum auch der Wille zur Wahrheit Voraussetzung, und dieser Wille wird immer erstehen, wenn der Mensch aus freiem Antrieb gut zu sein sich bemüht, wenn er den Liebesfunken in sich entzündet, der dann immer dem Willen die rechte Richtung weisen wird. Wer von sich aus nach unten strebt, sich dem Bösen zuneigt und daher von niederen Kräften im Bann gehalten wird, der sucht weder das Licht, noch hat er die Fähigkeit, die Wahrheit zu erkennen, denn sein Wille hält ihn in der Finsternis gefesselt, er fühlt sich wohl in falschen Begriffen, die Lüge und der Irrtum gefällt ihm, und er sucht nicht, ihm zu entfliehen...

Wer aber dem Licht zustrebt, der kommt bald in Sphären, wo es hell ist und er alles erkennen kann, sein Verlangen nach Licht erhöht sich, weil sich auch der Drang zur Liebetätigkeit vermehrt...

Es ist nur der Wille, der dafür verantwortlich gemacht werden kann, in welchem Geisteszustand sich der Mensch befindet. Daß der Mensch anfänglich im Dunkeln ist, ist Folge seiner einstigen Sünde... doch er kann sich erheben aus der Tiefe, wenn er es will...

Der Wille aber ist frei und wird von Mir aus nimmermehr bestimmt, doch geholfen wird den Menschen in jeder Weise, weshalb zum Licht ein jeder gelangen kann, der danach verlangt...

Amen


B.D. NR. 5301 - 22.1.1952

Freier Wille Urgesetz von Ewigkeit...

Seligwerdung...

Ich kann die Schuld der Menschen nicht tilgen wider ihren Willen, Ich kann sie nicht selig machen, solange sie unvollkommen sind durch eigenen Willen. Ich kann ihnen kein ewiges Leben geben, solange sie den Tod des Geistes vorziehen. Ich kann alles, nur nicht den Willen dessen unfrei machen, was Ich geschaffen habe aus Meiner Liebekraft. Denn Ich schuf vollkommene Wesen, die ohne freien Willen nicht denkbar sind. Daß sie nun ihre Vollkommenheit hingaben, daß sie darum auch Erkenntnis und Kraft verloren, war jedoch Folge ihres freien Willens, der aber auch ebensogut die Vollkommenheit noch erhöhen konnte insofern, daß das von Mir geschaffene Wesen frei aus sich heraus strebte nach Licht und Kraft, also seine Vollkommenheit nun rechtmäßig, d.h. als selbst gewollt, unter Beweis stellte. Die Willensfreiheit gestattete den Weg nach oben wie auch nach unten...

Daß nun das Wesenhafte selbst fiel, war seine eigene Schuld...

Es muß nun wieder im freien Willen nach oben streben, um den Urzustand zu erreichen, und diesen freien Willen kann Ich dem Wesenhaften nimmermehr nehmen, ansonsten Ich gegen Mich Selbst, gegen das Urgesetz von Ewigkeit, handeln würde. Verstehet ihr nun, warum Ich euch Menschen nicht willkürlich zur Höhe verhelfen kann? Warum ihr selbst es seid, die den Wandel von der Tiefe zur Höhe schaffen müssen? Verstehet ihr nun, warum Ich nur immer einwirken kann auf euer Denken, damit ihr selbst euren Willen Mir zuwendet und nun bewußt Mir zustrebet? Verstehet ihr, warum Meine Liebe ständig um euch besorgt ist, daß ihr endlich euer Ziel erreichet, die ihr schon endlos lange Zeit gebraucht habt, um zur Verkörperung auf Erden zugelassen worden zu sein? Es ist euch wahrlich eine umfassende Zeitspanne zugebilligt worden, um diese Willens- und Wesenswandlung zu erreichen, doch einmal nimmt auch die längste Zeit ihr Ende, und vor diesem Ende stehet ihr...

Ich kann euch nicht willkürlich so gestalten, daß ihr zum ewigen Leben eingehen könnet, ihr müsset selbst Hand anlegen an euch, ihr müsset wollen, denn Mein Wille ist jederzeit, euch aufzunehmen in Mein Reich, Mein Wille wird niemals sich eurem Willen entgegenstellen, wenn dieser zu Mir verlangt, wie er sich einstmals abwandte von Mir und euch in die Tiefe riß...

Welten werden vergehen, bevor das letzte Geistige diese Willenswandlung vollzogen hat...

Doch Meine Liebe will euch Menschen dazu verhelfen, daß ihr nicht noch Ewigkeiten fern von Mir weilet, daß ihr nicht noch Ewigkeiten in der Form verharren müsset, die entweder euren Willen gebunden hält oder euch als Mensch die letzte Möglichkeit gibt, euer Ziel zu erreichen, euch mit Mir wieder zu vereinigen...

Wisset, daß ihr als Mensch im letzten Stadium eurer Entwicklung auf Erden steht, daß ihr euch frei machen könnet aus der Form, um dann als seliges Geistwesen eingehen zu können in die Ewigkeit. Wisset es, daß ihr selig werden könnet, so ihr es wollet, daß Ich aber nicht wider euren Willen euch zur Seligkeit verhelfen kann...

Lasset euch von Meiner Vaterliebe mahnen und warnen, nehmet noch die kurze Zeit wahr und gestaltet euch so, daß ihr euch mit Mir vereinigen könnet, daß ihr werdet, was ihr waret von Anbeginn, selige Wesen, die in Licht und Kraftfülle wirken konnten...

Gedenket eurer Bestimmung und trachtet ernstlich danach, euer Ziel zu erreichen, solange ihr auf Erden weilet, denn es kommet der Tag, der eure Erdenlaufbahn beendet, es kommet der Tag, da die Frist abgelaufen ist, die euch zur restlosen Erlösung, zum Aufstieg ins Lichtreich, zugebilligt wurde...

Nützet die Zeit, bevor es zu spät ist...

Amen


B.D. NR. 5302 - 25.1.1952

Ungewöhnliche Gnadengabe...

Aufgabe des Dienens...

Ihr habt eine ungewöhnliche Gnade empfangen, die euch in den Stand setzt, ungewöhnliche Arbeit zu leisten, eine Arbeit, die sich nicht auf das irdische, sondern auf das geistige Leben auswirkt, eine Arbeit, die nicht für eine kurze Zeit, sondern für die Ewigkeit geleistet werden soll, weil es sich um das Leben der Seele nach dem Tode des Körpers handelt, das durch diese Arbeit gesichert werden soll. Es ist etwas Gewaltiges, was ihr empfanget, und doch ist es irdisch so unscheinbar, daß Weltmenschen darüber lächeln, weil sie die große Bedeutung eurer Aufgabe nicht ermessen können. Und es muß auch vor der Welt unbedeutend erscheinen, sollen sich doch die Menschen nicht gezwungen fühlen, nach geistigen Schätzen zu greifen, die nur im freien Willen zu wirklichem Geistesgut werden können und die darum nur von den Menschen erworben werden können, die der Welt abgewandt sind und Mich ernstlich suchen. Diese werden auch Meine sichtliche Mitwirkung an euch erkennen, sie werden ehrfürchtig Meine Liebeäußerung auch auf sich selbst wirken lassen, sie werden gleichsam empfangen durch euch, und doch das gleiche, was ihr empfanget von Mir. Was Ich euch biete, verliert nicht seinen Wert und bleibt auch ewig dasselbe...

Es ist Mein Wort, das bestehenbleibt bis in alle Ewigkeit...

Wer also mit Meinem Wort arbeitet, der wird stets Erfolg aufweisen können bei denen, deren Gedanken geistig gerichtet sind. Dort wird seine Tätigkeit immer von Erfolg sein. Doch er soll auch gehen zu den Kindern der Welt und mit Meinem Wort sie der Welt zu entreißen suchen. Mein Wort hat Kraft und kann auch die Wirkung haben, einen Weltmenschen total zu wandeln... doch nur dann, wenn der Wille unentschlossen ist, also nicht gänzlich Mir widersetzlich...

Dann besiegt Mein Wort den unschlüssigen Willen, er wendet sich Mir zu, weil Mein Wort ihn wohltätig berührt...

Ihr, Meine Diener nun, die ihr Mein Wort empfanget, ihr habet eine gewaltige Waffe, ihr könnet kämpfen mit dem Schwert des Mundes, mit Meinem Wort, und ihr könnet euch daher wagen in das Gebiet Meines Feindes, ihr könnet dort gewaltige Breschen schlagen, ihr könnet aus seinem Lager herüberlocken, die dem Klange Meines Wortes folgen, weil sie seine Kraft verspüren...

Ihr seid wohlausgestattet für einen Feldzug zugunsten Meines Reiches. Es wird euch selbst nie an Kraft mangeln, denn ihr beziehet sie direkt von Mir in Form Meines immerwährend euch zugehenden Wortes, das euch nicht schwach werden lässet, das euch freudig kämpfen lässet und dessen Wirkung auch die Brüder im feindlichen Lager erkennen. Denn sie sind eure Brüder, solange sie noch der Hilfe bedürfen, solange sie sich nicht offen wider Mich stellen, sondern nur gedungene Mitläufer Meines Gegners sind. Sie in euer Lager herüberzuziehen ist eine schöne und lohnende Aufgabe für euch, denn jeder einzelne, den ihr seiner Gewalt entreißet, ist euer Freund auf ewig, und jeder einzelne ist Mein Geschöpf, um das Ich werbe, das Ich wieder zurückgewinnen will und dem Ich euch zusende, daß ihr es führet, daß ihr ihm von Mir kündet, daß ihr ihm Meine Worte der Liebe vermittelt, die Ich durch euch ihm zugehen lasse...

Ungewöhnlich ist eure Aufgabe, ungewöhnlich aber auch Mein Wirken an euch, durch das ihr dieser Aufgabe gerecht werden könnet...

An Kraft wird es euch niemals mangeln, und Mein Segen wird immer auf euch ruhen, so ihr die ungewöhnliche Gnadengabe auswerten wollet, so ihr gewillt seid, zu arbeiten für Mich und Mein Reich...

Amen


B.D. NR. 5303 - 26.1.1952

Erdenlebenszweck: Willens- und Wesenswandlung...

Der Erneuerungsprozeß muß sich an euch Menschen vollziehen, ansonsten ihr untauglich seid für das geistige Reich, für die Sphären des Lichtes. Damit ist gesagt, daß ihr, so wie ihr Menschen während eures Erdenwandels seid, nicht die Reife habt, die zum Verweilen im Lichtreich nötig ist. Es ist ein gänzlich anderer Zustand Bedingung, um vom Lichtreich aufgenommen zu werden als Bewohner, und diesen Zustand sollet ihr erreichen auf Erden, was sehr wohl möglich ist. Es ist also ein gewisser Wandlungsprozeß, in den ihr eingehen sollet, und ihr müsset euch freiwillig ihm unterziehen. Zwangsweise kann euer Wesen nicht gewandelt werden, ihr selbst bestimmet also euren Zustand am Ende eures Erdenlebens, und entsprechend eurem Wandlungswillen verlässet eure Seele den Körper... lichtempfänglich oder noch mit dichten Hüllen umgeben, die keine Lichtstrahlung vertragen...

Welcher Mensch aber weiß darum, welcher Mensch denkt darüber nach, wenn ihm davon Kenntnis gegeben wird, und meint es ernst mit seiner Wesenswandlung?...

Jeder Mensch muß an sich arbeiten, er muß Fehler, Schwächen und Untugenden ablegen und sich selbst erziehen zur Demut, Sanftmut, Friedfertigkeit, Geduld, Barmherzigkeit; jeder Mensch muß sich zur Liebe gestalten, um alle diese Tugenden in sich vereinigen zu können, dann formt er sich so, daß er ins Lichtreich aufgenommen werden kann, dann ist sein Wesen vergöttlicht, dann hat er sich Meinem Urwesen angeglichen und somit es möglich gemacht, daß Ich Selbst mit ihm die Verbindung eingehen kann, denn alles uns-Trennende ist bewußt hinweggeschafft worden. Das Umgestalten seines Wesens war der Weg, der zu Mir führte, sein Erdenziel hat er erreicht und die letzte schwere Hülle abgelegt, sowie er seinen Körper verläßt, um nun als seliges Geistwesen ein ewiges Leben zu führen. Dann beginnt erst das rechte Leben...

Lasset diese Worte in euch lebendig werden: Das rechte Leben beginnt mit dem Eingang in das Lichtreich für euch...

Was zuvor war, ist nur die Leiter gewesen, die Vorbereitungszeit für das eigentliche Leben, das aber in dieser Vorbereitungszeit erworben werden muß. Ihr Menschen schaffet eifrig und unverdrossen für das irdische Leben, denn ihr haltet dieses für allein wichtig, und ihr sehet es als Selbstzweck an. Doch an das eigentliche Leben denket ihr nicht, weil ihr nicht an ein Fortleben nach dem Tode des Leibes glaubt. Oh, ihr seid Toren...

Euer Erdenlebenszweck ist ein ganz anderer, als nur für des Leibes Wohlergehen zu schaffen. Das wird euch immer wieder gesagt, doch ihr glaubet nicht daran, und ihr nehmet daher auch nicht eine Wesenswandlung vor, und das ist euer Untergang...

Denn so ihr nicht tauglich seid, einzugehen in das Reich des Lichtes, Ich euch aber auch nicht vernichten will und kann, weil ihr aus Mir hervorgegangen seid, so müsset ihr eure Wandlung anderweitig vollziehen, und das kann auch bedeuten einen tiefen Absturz und langsame Aufwärtsentwicklung nach Meinem Plan von Ewigkeit, wenn euch die Möglichkeit eines Ausreifens im Jenseits genommen ist...

Ihr müsset einmal diese Wesenswandlung vollziehen im Stadium als Mensch, davon kann euch auch Meine Liebe nicht entbinden. Das Stadium als Mensch aber ist das Endstadium eines undenklich langen Entwicklungsganges durch alle Schöpfungen der Erde. Als Mensch müsset ihr eine bewußte Willens- und Wesenswandlung vornehmen, soll dieser Entwicklungsgang erfolgreich beendet sein mit dem irdischen Leibestode...

Eure Erdenlaufbahn ist dann unwiderruflich zu Ende...

Es kann jedoch im geistigen Reich die Entwicklung noch ihren Fortgang nehmen, es kann noch im geistigen Reich die Seele zum Erkennen ihres elenden Zustandes kommen und sich zu wandeln suchen, wozu aber sehr viel Hilfe von Lichtwesen oder menschliche Fürbitte nötig ist. Es kann aber auch das Wesen zurücksinken in die tiefste Tiefe, weil es sich nicht erkannte und zu wandeln suchte...

Es kann ein entsetzliches Los auf sich nehmen müssen, um nach endlos langer Zeit wieder in den Wandlungsprozeß eingereiht zu werden, wo es sich von neuem bewähren muß...

Amen


B.D. NR. 5304 - 27.1.1952

Gott stellt Anforderungen, gibt aber auch alle Mittel zur Seligwerdung...

Der die Welt erschaffen hat, Der sichert auch ihr Bestehen, solange es nötig ist...

Der euch Menschen erschaffen hat, wird auch dafür sorgen, daß ihr erhaltet, was ihr benötigt, denn Er schuf euch um eines Zweckes willen... wie auch die gesamte irdische Schöpfung erstanden ist um eines Zweckes willen:... das verirrte Geistige zurückzuführen auf den rechten Weg, damit es zum Ziel gelange, zur Wiedervereinigung mit dem Schöpfer und Vater von Ewigkeit, von Dem es einst seinen Ausgang nahm. Hat Er nun alle Dinge deswegen erschaffen, hat Er euch Menschen das Leben gegeben, um zu Seinem Ziel zu gelangen, so wird Er auch alles tun, was zur Erhaltung des Menschen wie auch der Schöpfungswerke erforderlich ist. Er wird euch Menschen versehen mit Kraft, Er wird euch in den Stand setzen, die Aufgabe zu erfüllen, die zum Ziel führt. Doch das müsset ihr Menschen glauben, daß ihr eine Aufgabe habt, solange ihr auf Erden weilet, und euch ernsthaft fragen, ob ihr dieser Aufgabe entsprechend lebet, ob ihr euch die Erfüllung der Aufgabe angelegen sein lasset. Ihr könnet niemals einwenden, daß ihr gehindert werdet, daß euch die Mittel fehlen, daß ihr unfähig seid, zu leisten, was von euch verlangt wird, denn Der, Der an euch Anforderungen stellt zwecks Seligwerdung, Der gibt euch auch alles, damit ihr Seinen Anforderungen nachkommen könnet...

Er hat euch den Verstand gegeben, Lebenskraft und freien Willen und als wichtigste Ergänzung unbeschränkte Zufuhr von Gnade, kraft derer ihr alles könnet, was ihr wollet...

Nichts braucht euch zu mangeln, so es euch nur ernst ist darum, den Willen Dessen zu erfüllen, Der euch ins Leben rief...

Und Er gibt euch noch viel mehr, so ihr selbst Ihn angehet, denn Seine Liebe zu euch ist unbegrenzt und will alles, was eurer Seligwerdung dienet. Ihr brauchet nur zu wollen, dann kann Seine Liebe unentwegt tätig sein an euch, dann kann Seine Weisheit und Allmacht wirken in und um euch, und mit Seiner Gnade wird Er euch überschütten, damit ihr euer Ziel erreichen könnet. Ihr brauchet nicht zu sorgen um euer irdisches Leben, denn Er erhält es, so ihr nur des geistigen Lebens gedenket. Ihr könnet alles Ihm überlassen, denn Er regelt euren Erdenlauf, Er ebnet euch alle Wege, denn Er ist mächtig, weise und überaus liebevoll, und Er fügt alles so, wie es gut ist für euch. Er ist wie ein Vater besorgt um Seine Kinder und wird es nie zulassen, daß ihnen ein Leid geschehe, sowie sie sich vertrauensvoll Ihm und Seiner Führung überlassen. Doch niemals wird Er entgegen eurem Willen auf euch einwirken...

Darum schenket Ihm euren Willen, unterstellet euch Ihm, Der euch erschaffen hat um eines Zweckes willen, glaubet nicht, daß ihr allein, aus eigener Kraft dieses euer Erdenleben erhalten könnet, sondern erkennet und unterwerfet euch Ihm, Der euer Schöpfer und Vater ist von Ewigkeit...

Gebet euch Ihm zu eigen und ihr werdet wahrlich mit eurer Hingabe alles erreichen, ihr werdet dadurch wieder in euer Urverhältnis eingehen, und Sinn und Zweck der materiellen Schöpfung und eures Erdenlebens als Mensch wird erfüllt sein; ihr werdet wieder sein, was ihr waret zu Anbeginn... lichtund krafterfüllte Wesen, die unbeschreiblich selig sind...

Amen


B.D. NR. 5305 - 28.1.1952

Plötzlich und unerwartet kommt der letzte Tag...

Es wird euch ein plötzliches Ende angekündigt...

Es ist dies so zu verstehen, daß niemand den Tag bestimmen kann, daß niemand den Tag weiß, daß nur die Meinen ihn ahnen können der großen, fast unerträglichen Not wegen, die gleichfalls angekündigt ist als dem letzen Ende vorangehend. Wohl wissen viele, daß die Endzeit angebrochen ist und daß sie über kurz oder lang diesen Tag bringt... sie wissen es, weil überall davon geredet wird, aber sie glauben es nicht so fest, daß sie sich auf diesen Tag vorbereiten. Der Weltmenschen wird sich ein großer Freudentaumel bemächtigen, immer gieriger huldigen sie dem Weltgenuß, immer skrupelloser schaffen sie sich die Freuden auf Kosten des Nächsten, ihre Wünsche und Ansprüche überbieten sich, und höhnisch verlachen sie, die im Glauben an Mich an den Weltgenüssen vorübergehen, und sie tun ihnen Böses an, wo sie nur können...

Die Welt lebt in der Sünde...

Und das soll euch ein ganz sicheres Zeichen sein, denn ihr werdet Dinge erleben, die ihr nicht für möglich haltet...

Das satanische Verhalten eurer Mitmenschen verrät euch auch die Stunde an der Weltenuhr...

Und trotzdem ihr alles verfolgen könnet und die Zeichen der Zeit ganz offenkundig sind, werdet auch ihr überrascht sein, denn das Ende kommt schneller, als ihr annehmet...

Das Ende kommt von heut zu morgen, d.h., das Treiben der Welt pulsiert ungewöhnlich lebhaft und lässet die Menschen glauben, daß sie das Leben meistern, daß sie Herren sind und sich ihr Leben gestalten können nach Belieben...

Die Meinen werden dieses Treiben beobachten und ahnend den Untergang voraussehen, doch sie selbst denken gleichfalls noch an Aufschub des Gerichtes, angesichts der schäumenden Lebensfreude ihrer Mitmenschen, deren Wesen aber schlecht und lieblos ist. Doch die Bedrängungen von seiten derer wachsen an, und ihnen mache Ich Selbst ein Ende...

Darum werde Ich kommen plötzlich und unerwartet auch für die Meinen, denn die Sünden der Weltmenschen schreien zum Himmel, der Satan überschreitet seine Machtbefugnis, und darum ist seine Stunde gekommen...

Wenn kein Mensch es erwarten wird, bricht der Tag an, der bestimmt ist seit Ewigkeit... der letzte Tag auf dieser Erde, der Angst und Schrecken bringen wird für die Menschen, die dem Satan angehören, der aber auch Erlösung bedeutet für die Meinen aus größter Not... der Tag des Gerichtes, da sich erfüllet, was verkündet ist in Wort und Schrift...

Amen


B.D. NR. 5306 - 30.1.1952

Gottes Wort unverständlich?...

Voraussetzung...

Wer Mich anhöret, dem wird es auch nicht an Verständnis mangeln, denn Ich spreche zu denen, die aufnahmefähig sind, und wähle die Worte, daß sie alles begreifen können, ansonsten Mein Wort wirkungslos bliebe in ihren Herzen. Und so ist jederzeit Mein Wort ergangen an die Menschen, niemals wurde es ihnen so geboten, daß es ihnen unverständlich blieb, immer war es gerichtet an die Menschen, die es benötigten, und stets in der Form, wie es für sie von Nutzen war. Und doch war es immer das gleiche Wort, das bestehenbleibt bis in alle Ewigkeit. Ich gebe Meinen Kindern auf der Erde gute und verdauliche Kost, eine Nahrung, die das Gedeihen Meiner Geschöpfe sichert und die darum von jedem entgegengenommen werden kann, der es begehrt. Ich gebe nur gute Gabe...

Mein Wort, das ihnen Meinen Willen kundgibt, auf daß sie durch Erfüllen Meines Willens selig werden. Darum ist Meine Sprache auch immer zu verstehen, ganz gleich, durch wen sie geboten wird, wenn nur der Darbietende sich auch Meines Wortes bedient, das Ich gesprochen habe direkt oder durch Propheten, das Ich zum Inhalt Meiner Lehre machte, als Ich auf Erden wandelte... wenn er gewissermaßen Mich Selbst durch sich sprechen läßt, wenn er für Mich redet und die Mitmenschen für Mein Reich gewinnen will. Dann ist seine Sprache dieselbe, die Ich einst redete, und sie wird auch verständlich sein für jedermann. Denn Ich werde wahrlich nicht von dem Menschen verlangen, sich etwas Unverständliches anzuhören, wenn er Mich oder Mein Wort zu hören begehrt. Ich trage stets der Fassungsgabe des einzelnen Rechnung, und Mein Wort kann von allen verstanden werden, wenn der ernste Wille dazu vorhanden ist. Dieser also ist Voraussetzung, ansonsten auch Mein klar gesprochenes Wort unverständlich bleibt, weil dies Meiner ewigen Ordnung entspricht, daß der Kern der Wahrheit verhüllt bleibe dem, der nicht die Wahrheit erstrebt...

Und so fasse Ich noch einmal zusammen: Niemals wird Mein Wort unverständlich sein dem es ernsthaft Begehrenden, doch wie Torheit erscheinen dem, der seinen Sinn nicht ergründen will...

Die Gabe nun, zu lehren in Meinem Namen, erfüllt von Meinem Geist, ist ein offensichtliches Zeichen dessen, denn der Prediger wird sprechen die gleichen Worte mit überzeugender Gewalt, weil Ich es bin, Der nun durch ihn redet...

Denen, die Mich hören wollen, werden seine Worte Licht geben, er strahlet gewissermaßen das Licht aus von Mir in die Herzen der Zuhörer, die willig sind. Doch ob sie auch mit Engelszungen reden, die Worte bleiben ohne Eindruck bei denen, die Mir feind sind, denn sie verstehen sie nicht. Dennoch ist Mein Wort nicht unverständlich, sondern ihre Herzen sind ungeeignet, sie aufzunehmen, und daher fasset auch ihr Verstand nicht, was jedoch überleicht verständlich ist. Wenn sich Mein Geist im Menschen äußert, so heißt das immer, daß euch ein Licht gegeben wird, und das in mancherlei Weise... daß ihr etwas vollbringt, wozu das Wirken Meines Geistes, also Meine Liebekraft, erforderlich ist. Es tritt also eine ungewöhnliche Fähigkeit in Erscheinung, die darum auf die Mitmenschen glaubenstärkend wirkt, weil sie göttliche Kraft bezeugt. Es würde aber niemals der Mitmensch eine göttliche Kraft anerkennen, wenn sich Mein Geist in einer Weise äußerte, die dem Menschen kein Licht, sondern Finsternis, also etwas völlig Unverständliches, gibt. Was von oben kommet, muß hell, also lichtvoll, sein...

Das soll euch zu denken geben, wollet ihr urteilen über Gaben des Geistes oder das Wirken des Geistes bestätigen oder verneinen. Wo Verwirrung entsteht, da ist kein Licht, sondern es blitzen Irrlichter auf, welche sind des Satans Werke... Und er stiftet gern Verwirrung an, auch unter denen, die gläubig sind, solange diese Gläubigen selbst noch nicht die Wahrheit erkannt haben, solange ihr Liebesfeuer noch zu schwach ist, um einen hellen Lichtschein zu verbreiten, in dem dann kein Schatten mehr bestehen kann. Die Macht des Satans ist groß, doch kein Mensch kann von ihm gezwungen werden in sein Bereich der Finsternis, so er Licht suchet und dem Licht zustrebt. Ihn will Ich auch bewahren davor, daß er ein Irrlicht als Lichtstrahl von oben ansieht, denn ein Irrlicht gibt keinen Schein von sich, es bleibt dunkel, und wo Dunkelheit ist, ist Unwissenheit und folglich auch niemals Mein Wort...

Amen


B.D. NR. 5307 - 31.1.1952

Neues Testament und Anhang...

Im neuen Testament leset ihr Gottes Wort, das durch den Menschen Jesus verkündet wurde und das auch nach Seinem Tod am Kreuze von Seinen Jüngern gepredigt worden ist. Es sind die Aussprüche Jesu wie auch der ersten Apostel ziemlich rein erhalten geblieben, wenngleich kleine Abweichungen sich eingeschlichen haben, die aber nicht bedeutsam die reine Lehre Christi verändern. Es sind aber auch Beisätze hinzugefügt worden, die nicht dem Munde Jesu wie auch der Apostel entstammen, weshalb in späteren Zeiten Zweifel auftauchten über die Echtheit dessen, was das neue Testament zum Inhalt hat. Es lassen sich auch keine genauen Beweise erbringen von der Echtheit der den Evangelien angefügten Briefe, doch sinngemäß stimmen sie mit dem göttlichen Wort überein und sind darum nicht zu verwerfen, wie alles, was zur göttlichen Liebelehre, die der Mensch Jesus auf Erden gepredigt hat, im Einklang steht, als Wort Gottes angesehen und anerkannt werden darf. Das bedeutet aber nicht, daß sich keinerlei Irrtum in diesem Anhang befindet, denn solange Menschenhände tätig sind, die nicht einem Geistgeweckten Menschen angehören, hat auch der Gegner Gottes die Macht, diese Hände für sich arbeiten zu lassen, wenn auch nicht in offensichtlicher Weise. Und Menschenhände sind es gewesen, die sowohl die Zusammenstellung als auch die Übersetzungen vornahmen; Menschenhände sind es gewesen, die schriftliche und Druckarbeiten leisteten, und ob auch der Wille gut sein mochte, so war doch nicht immer der Geist Gottes am Werk, der ausscheiden und berichtigen konnte, was falsch war...

Doch schützend stellte Er sich vor das göttliche Wort... um dieses möglichst unverfälscht zu erhalten und wo nicht Gott-gegnerische Absichten vorlagen, ist dieses Wort auch rein erhalten geblieben in Druck und Schrift. Es konnten auch die ersterwähnten Abweichungen nicht den reinen Sinn des göttlichen Wortes verändern, sie konnten seinen Wert nicht abschwächen. Zudem aber wird es einem Geistgeweckten Menschen immer möglich sein, zu erkennen, was göttlich und was menschlicherseits hinzugefügt worden ist. Und dieser wird um Aufklärung bitten und sie auch erhalten, denn wer die Wahrheit sucht, der wird sie finden, wer sie begehret, dem wird sie zugeführt...

Amen


B.D. NR. 5308 - 2.2.1952

Für den Willen ist der Mensch verantwortlich...

Ob Gutes oder Böses im Menschen zur Blüte kommt, ist sein eigener Wille, der von keiner Seite aus gezwungen werden kann, auch wenn der Mensch angibt, unter einem gewissen Zwang handeln zu müssen. Sein Wille kann sich jederzeit dem Zwang widersetzen, auch wenn er körperlich zu schwach ist, um Widerstand zu leisten. Doch muß er stets sich für seinen Willen verantworten, denn dieser ist und bleibt frei, und die Willensrichtung eines Menschen formt ihn zu einem guten oder bösen Wesen, die Willensrichtung bestimmt seinen Lebenswandel, seine Einstellung zu Gott und sein Los dereinst in der Ewigkeit, denn was der Mensch als solcher tut, das tut er bewußt als für oder wider die göttliche Ordnung gerichtet, und diesen bewußten Willen richtet Gott nach Gerechtigkeit. Darum aber trägt Er auch Sorge dafür, daß dem Menschen während seines Erdenlebens Kenntnis gegeben werde von Seinem Willen, dem sich der menschliche Wille unterstellen soll, will er in der göttlichen Ordnung leben. Was wider den göttlichen Willen gerichtet ist, ist böse, und das empfindet auch der Mensch als schlecht, denn er handelt zumeist versteckt, sowie er sich im Kreise von Menschen befindet, die sich den göttlichen Willen angelegen sein lassen. Und so er offen handelt vor ihnen, dann ist der Wille bewußt gegen Gott gerichtet, dann ist er unleugbar erkenntlich als ein Vertreter dessen, der wider Gott ist. Und die Auswirkungen seines Handelns werden immer zum Schaden der Mitmenschen sein, er handelt offensichtlich gegen die Liebe und fügt den Mitmenschen Leid zu, er treibt sie in Not und Elend und mißbraucht so seinen freien Willen zu schlechten Handlungen, wofür er sich dereinst verantworten muß. Da er selbst als Mensch die gleichen Empfindungen hat wie seine Mitmenschen, so weiß er auch, daß alles, was dem Mitmenschen schadet, schlecht ist, und er kann niemals seine Taten als recht und gewissenhaft hinstellen, er kann sich selbst niemals von Schuld freisprechen, wenngleich er keinen ewigen Richter über sich anerkennen will...

Und so er das Recht des Starken gegenüber dem Schwachen zu besitzen glaubt, müßte er selbst sich auch einem Stärkeren beugen und dessen schlechte Taten gutheißen, was jedoch niemals der Fall ist, sondern ihn nur zu erhöhtem lieblosen Handeln antreibt...

Sein Wille ist falsch gerichtet, aus eigenem Antrieb, trotz Erkennen und Wissen um die Gesetze der ewigen Ordnung, die ihm ständig vor Augen gestellt werden durch die Handlungsweise guter Menschen, die ihn sein Handeln wie durch einen Spiegel erkennen lassen... Stets wird einem schlechten Menschen die Gelegenheit zur Besinnung gegeben, stets wird ihm sein Gott-widriger Lebenswandel vorgehalten, auf daß er sich selbst erkenne und zu wandeln suche...

Doch immer muß sein freier Wille tätig sein, der gut sein kann und nicht schlecht zu sein braucht...

Amen


B.D. NR. 5309 - 3.2.1952

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben...“

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben...“ Von Mir geht die Wahrheit aus, Ich weise euch den rechten Weg durch die Wahrheit, und dieser führt zum Leben, zur ewigen Seligkeit...

Es gibt keinen zweiten Weg als über die Wahrheit, es gibt kein zweites Leben außer Mir, und es gibt nur Einen, Der euch das Leben verheißen kann...

Der es für euch erworben hat am Kreuz. Ich lebte und kämpfte für die Wahrheit, und Ich starb einen qualvollen Tod für die alleinige Wahrheit, auf daß ein jeder von euch Menschen diese erkennen kann, sowie er an Mich glaubt. Mein Weg ist leicht zu beschreiten von dem, der guten Willens ist...

Ich bin ihn euch vorangegangen... es ist der Weg der Liebe, der unfehlbar auch zum Erkennen der Wahrheit führt. Da Ich nur die Liebe predigte, zeigte Ich euch ständig den Weg; da Ich Selbst die Lehre auslebte, konnte Ich auch die reine Wahrheit künden, denn in Mir war alles licht und hell, Ich wußte um alles und konnte euch sonach auch das rechte Wissen vermitteln. Doch nur von Mir könnet ihr die Wahrheit empfangen, weil sie ihren Ausgang hat in Mir und darum auch wieder zu Mir zurückführt. Wer die Wahrheit besitzen will, muß sie anfordern von Mir, Der Ich Selbst die ewige Wahrheit bin...

Ohne Mich bleibt ihr in Finsternis des Geistes, und ihr gehet einen falschen Weg, einen Weg, der nach unten führt...

Ihr Menschen wisset, daß Ich einen Gegner habe, der zerstören will, wo Ich aufbaue, der das Licht verlöschen möchte, der die Finsternis breiten möchte über die Menschen, auf daß sie Mich nicht erkennen können. Dieser Gegner versucht alles, um den Weg zu Mir, zum ewigen Leben, zu vernebeln, auf daß er nicht gefunden werden soll...

Und dieser Gegner ist ein Feind der Wahrheit, wie er auch ein Feind ist von Mir...

Denn die Wahrheit enthüllt seine Pläne, sein Wirken und sein verabscheuungswürdiges Wesen. Folglich geht er gegen die Wahrheit vor, und immer wird sein Bemühen darauf gerichtet sein, Mich Selbst den Menschen unkenntlich zu machen. Er wird gegen Mich arbeiten, wo er nur kann. Er ist also der Antichrist, der vor keiner Tat zurückschreckt, um die Menschen abzudrängen von Mir. Der Antichrist arbeitet zuerst gegen die Wahrheit...

Daraus folgert sich, daß die reine Wahrheit immer bekämpft werden wird... daß die Vertreter der reinen Wahrheit angegriffen werden, während die Diener des Antichristen anerkannt werden als Wahrheitsverkünder und Massen hinter ihnen stehen, wo die Wahrheitsträger nur vereinzelt sein werden, weil ständig gegen sie vorgegangen wird. Der Weg zur Wahrheit ist schmal, und er wird nur von wenigen beschritten...

Die Massen der Menschen wandeln auf breiten Pfaden, und schon das soll euch ein Kennzeichen sein, wer diese Massen anführt...

Wer Mir nachfolgen will auf dem schmalen Weg der Wahrheit, der wird nicht viele Mitläufer haben, denn die meisten scheuen den mühevollen Weg. Ich Selbst aber gehe voran, und Ich Selbst bin die Liebe, und wer Mir nachfolgt, der muß auch die Liebe in sich haben, und dann erscheint ihm der Weg licht und klar, und er geht ihn unbekümmert der Mühsale, denn sein Ziel bin Ich und das ewige Leben...

Suchet nicht die Wahrheit dort, wo die Masse ist...

Ich Selbst ging Meinen Weg auf Erden und war immer nur von wenigen umgeben, während die meisten Menschen Mich ablehnten, weil Ich ihnen die Wahrheit brachte und diese ihnen unannehmlich war, weil Mein Gegner hinter der Masse stand und gegen die Wahrheit arbeitete und nur immer gegen sie ankämpft, wo er kann. Wer aber in der Wahrheit steht, der erkennt sein Treiben, und es wird ihn nimmer beirren...

Denn sowie er Mir nachfolget, geht er den rechten Weg, und er wird leben in Ewigkeit...

Amen


B.D. NR. 5310 - 4.2.1952

Was von oben kommt, muß Licht ausstrahlen...

Ihr müsset es euch ständig angelegen sein lassen, euren Reifezustand zu erhöhen, ihr müsset ständig streben nach Vollkommenheit, ihr müsset die Bindung mit Mir ständig mehr festigen, ihr müsset einen gänzlichen Zusammenschluß mit Mir anstreben, dann wird die Trennung zwischen uns mehr und mehr aufgehoben, dann kann Mein Liebekraftstrom ständig in euch einfließen, dann seid ihr erfüllet mit Meinem Geist... d.h., es gibt dann für euch nichts mehr, was unmöglich wäre, und ihr könnet dann auch Leistungen vollbringen, die scheinbar übernatürlich sind, weil sie nur mit göttlicher Kraft geleistet werden können, deren ihr aber euch nun bedienen könnet ungemessen, weil sie euch unbeschränkt überströmet, so ihr sie nützen wollet. Ich will nun aber auch, daß eure Mitmenschen davon Kenntnis nehmen, was ein mit Mir in engster Verbindung stehender Mensch vermag, auf daß auch sie diesen Reifezustand anstreben und somit mit Mir die Verbindung eingehen, die ihr Ziel ist auf dieser Erde. Darum wird ein jeder Geist-erfüllte Mensch in irgendeiner Weise zeugen von Mir und für Mich... er wird Kranke heilen, die an Mich glauben, er wird Meine Stimme hören und also predigen können von Meinem Geist erfüllt; er wird weissagen, d.h. in die Zukunft schauen können, wie er aber auch die Gedanken seiner Mitmenschen durchschauen kann; er wird wissen um Dinge, die der Mitmensch nicht weiß, jedoch stets nur davon Kenntnis geben, wo das Seelenheil der Menschen gefährdet ist, wie ein jeder Geist-erfüllte Mensch immer nur für das geistige Leben, für Mich und Mein Reich, seine geistige Gabe nützen wird...

Er wird Licht zu verbreiten suchen und deswegen von Meinem Geist zuvor selbst in den Lichtzustand versetzt werden, der ihn dann befähigt, Licht auszustrahlen auf seine Mitmenschen. Doch niemals wird ein Geistgeweckter Mensch einen Dunkelheitszustand noch vertiefen, indem er vor seinen Mitmenschen göttliche Gaben ausbreitet, die ihnen nicht als solche erkenntlich sind...

Ein Licht muß Helligkeit verbreiten, ansonsten es kein Licht ist...

Voraussetzung ist zwar, daß der Mitmensch sehen und erkennen will...

Wo aber diese Voraussetzung gegeben ist und es dennoch finster bleibt, dort kann kein Licht sein, dort kann nicht vom Wirken des Geistes gesprochen werden, der Meiner Liebe ausstrahlende Kraft ist. Die Reifegrade der Menschen sind wohl verschieden und lassen daher auch eine unterschiedliche Äußerung Meines Geistes zu, doch Mein göttliches Wirken muß stets erkannt werden können, soll es als lebenerweckende Gnadenzuwendung den Menschen verhelfen zur geistigen Vollendung. Wer daher erweckten Geistes ist, den wird befremden, was irrtümlich als Geistwirken hingestellt und eifrig vertreten wird, wenn er selbst kein Licht von oben darin erkennen kann, wenn er vergeblich nach einer die Seelenreife des Menschen fördernden Wirkung sucht und gewissermaßen vor einem unerklärlichen Vorgang steht, der ihm keine innere Befriedigung gibt. Und ein solcher Vorgang wäre z.B. eine Kundgabe in unverständlicher Sprache, die Äußerung eines Wesens aus dem geistigen Reich, das sich durch einen Menschen auf Erden kundzugeben sucht...

Wohl kann dieses Wesen sich eines Menschen bedienen, um sich selbst zu entäußern, doch sind dies niemals Wesen, die in Meinem Auftrag den Menschen Licht bringen sollen, es ist keine Ausgießung des Geistes über solche Menschen, sondern vielmehr ein Reagieren eines Schwachen irdischen Geistes auf das Bedrängen eines Geistwesens, der in schwärmerischer Hingabe sich seines eigenen Willens begibt und daher jenen Geistwesen willkommene Formen sind, durch die sie sich äußern können, und das in der Weise, wie sie selbst es vermögen...

Alles, was von oben kommt, was in Meinem Willen den Menschen auf Erden vermittelt wird, muß Licht ausstrahlen, es müssen die Licht-suchenden Menschen auch Lichtstrahlen empfangen...

Wo der Lichtschein fehlt, ist kein Wirken aus dem Lichtreich, und es sollen sich die Menschen nicht durch fanatischen Gottesdienst selbst in den Zustand versetzen, wo sich fragwürdige Kräfte ihrer bedienen können. Die Geltungssucht spielt oft eine große Rolle, und jeder Fehler, jede Schwäche, wird von jenen Kräften ausgenützt, doch immer in einer Weise, daß es für einen Geistgeweckten Menschen zu erkennen ist, woher die Mitteilungen kommen...

Ein Eifer ist wohl zu loben, doch nicht immer angebracht, nicht immer zeitigt er solche Ergebnisse, wie sie Meinem Willen entsprechen, dem gewissermaßen vorgegriffen wird. Ich lasse Mein Licht leuchten, wo es begehrt wird, aber auch der Widersacher weiß Truglichter anzuzünden, die aber keinen Schein von sich geben; und daran werdet ihr immer erkennen, daß nur das ewige Licht einen strahlenden Schein verbreitet und daß der Fürst der Finsternis niemals die Dunkelheit erhellen kann.

Amen


B.D. NR. 5311 - 6.2.1952

Unendliche Liebe und Geduld Gottes in der Entwicklung des Geistigen...

Der Entwicklungsgang des Geistigen erfordert unendliche Liebe und Geduld von seiten des himmlischen Vaters, ganz gleich, ob sich das Geistige im Stadium des gebundenen oder des freien Willens befindet. Das Zurückführen des Geistigen zu Ihm ist ein Prozeß, der endlos lange Zeit erfordert, weil die einzelnen Substanzen sich erst wiederfinden müssen, die als winzigste Wesenheiten einstmals gebannt wurden in den Schöpfungswerken, und dieses Sich-Finden und Vereinigen im Zustand des gebundenen Willen vor sich geht...

Als Mensch, im Zustand des freien Willens, ist diese Vereinigung der Substanzen schon vollzogen worden, und das Geistige hat sein Ichbewußtsein wieder; nun aber soll es sich völlig läutern, es soll sich vereinen mit Gott, seinem Schöpfer und Vater von Ewigkeit, was es wohl kann...

Es kann sich aber auch wieder zersplittern, d.h. streben nach unten, es kann sich rückschrittlich entwickeln und die Einigung mit Gott gänzlich außer acht lassen und darf doch nicht in seinem Willen gehindert werden. Nur kann es durch Liebe gewonnen werden und veranlaßt, die ewige Liebe anzustreben. Und diese Rückgewinnung erfordert unendliche Liebe und Geduld des Vaters, Der Seine Kinder nicht verlieren will, sie aber nicht zwingen kann, Ihm anzugehören. Die Liebe Gottes aber ist grenzenlos... sie ermüdet nicht, sie wird nicht ungeduldig, sie zürnet nicht, und sie gibt nimmermehr auf, was sich eigenwillig von Ihm trennen zu können glaubt. Und Er gewinnt es auch unweigerlich, doch können endlose Zeiten darüber vergehen, und das zum Schaden des Geistigen selbst, das eben endlos lange Zeit ein unseliges Dasein verbringt, sei es als Mensch oder auch als noch gebundenes Geistiges...

Und darum wird ihm unentwegt die Liebe Gottes zu Hilfe kommen und es fördern in jeder Weise. Er wird unentwegt neue Schöpfungen erstehen lassen, damit der Entwicklungsgang im Mußgesetz ununterbrochen zurückgelegt werden kann, wie Er aber auch dem Geistigen als Mensch mit aller Liebe beisteht, den Weg zur Höhe zu finden. Was von Gott aus geschehen kann, um es zu fördern, das geschieht, doch der unumgänglich freie Wille des Menschen bestimmt selbst, wie lange sich das Geistige noch im gefesselten Zustand befindet, d.h., wie lange Zeit es benötigt, bis die Vereinigung mit Gott und also die Trennung von jeglicher materieller Form vollzogen ist. Die Liebe Gottes wird nie aufhören, das Geistige zu betreuen, selbst wenn es den Anschein hat, als wende Sie Sich ab von den Menschen, denn Sie gibt nimmermehr auf, was Ihr seit Ewigkeit gehört, was sich nur vollbewußt Ihr anschließen soll, um unbegrenzte Seligkeit empfinden zu können, die sonst dem Geistigen versagt bleibt, weil nur ein zur Liebe gewordenes Geschöpf die Liebe Gottes empfinden kann und Sein Werben um diese Liebe nimmermehr aufhören wird...

Amen


B.D. NR. 5312 - 8.2.1952

„Niemand kann zweien Herren dienen...“

Niemand kann zugleich Mir und der Welt dienen...

Wer sein Auge der Welt zuwendet, der kann Mich nicht sehen, weil Ich Mich verborgen halte, solange der Sinn des Menschen nur auf die Welt gerichtet ist...

Denn Ich und die Welt gehören nicht zusammen, die Welt ist das Reich Meines Gegners, Mein Reich aber ist nicht von dieser Welt. Darum muß, wer Mich finden will, die Welt zurücklassen, er muß sich abkehren von ihr, weil Ich entgegengesetzt zu finden bin, weil Mein Reich anderswo liegt als die irdische Welt. Ich bin ein Herr, und Meine Knechte können nicht gleichzeitig einem anderen Herrn dienen, der ihnen gegnerische Befehle gibt, die also nicht im Einklang stehen mit Meinem Willen. Doch es soll der Mensch sich entscheiden, er kann sich selbst seinen Herrn wählen, er wird nicht gezwungen zum Dienst für den einen oder den anderen, er hat freien Willen, und dieser muß ihn hintreiben zu dem Herrn, dessen Knecht er sein will. Doch es sind nicht zwei gleich gute Herren, zwischen denen er sich entscheiden soll, sondern das Reich des Lichtes beherrschet der Eine, das Reich der Finsternis der andere. Darum sollte es euch wohl leicht sein, den rechten Entscheid zu treffen, doch ihr erkennet in eurer Verblendung oft nicht das Reich der Finsternis, weil euch viele Blendlichter täuschen, weil der Fürst der Welt sein Reich euch reizvoll vor Augen stellt, während Mein Reich nur mit geistigen Augen zu erkennen ist, die ihr noch geschlossen haltet. Entscheidet ihr euch aber freiwillig für Mich, so wird ein überaus helles Licht euch erstrahlen, das kein Verlangen nach der Welt mehr in euch aufkommen lässet...

Und mit Freuden werdet ihr eurem Herrn dienen, mit Eifer alles erfüllen, was Er euch aufträgt, ihr werdet euch nicht mehr als Seine Knechte, sondern als Seine Kinder fühlen, Dem ihr völlig euren Willen unterstellt. Und die Abkehr von der Welt müsset ihr gern und selbstverständlich vollziehen, weil euch das Reich nicht mehr reizet, das euch kein wahres Licht gibt, das fernab liegt von Meinem Reich, das nicht von dieser Welt ist. Doch Ich verlange vollste Hingabe von denen, die Mir dienen wollen, Ich will nicht, daß sie noch zurückschauen nach dem Reich, das sie verlassen haben, Ich will nicht, daß sie auch dem dienen, der Mein Gegner ist, denn von Meinen Knechten fordere Ich bedingungslose Treue, Ich fordere Liebe zu ihrem Herrn und Meister, weil nur dann die Arbeit recht geleistet werden kann, die unbedingt nötig ist, wozu Ich Meine Knechte gedungen habe, weil sie Mich unterstützen sollen, weil diese Arbeit von Menschen ausgeführt werden muß, die Mir gänzlich ergeben sind...

Niemand kann zweien Herren dienen...

Und darum müsset ihr euch entscheiden, ihr müsset euer Herz befragen, zu wem es euch drängt, ihr müsset eurer Liebe und Begierde euch entäußern, die noch der Welt gelten, wenn ihr Mir dienen wollet, wenn ihr in Meine Dienste treten wollet, ihr müsset dann eure Liebe und Begierden wandeln, ihr müsset sie richten auf geistige Güter, auf das Reich, in dem Ich allein Herrscher bin, und eure Entscheidung wird recht sein und euch ein seliges Los eintragen in der Ewigkeit, in dem Reich, das bestehenbleibt, wenn die irdische Welt vergeht, und das eure wahre Heimat ist...

Amen


B.D. NR. 5313 - 9.2.1952

Willenswandlung durch Fürbitte...

Das Reich der Finsternis hält seine Seelen gefangen, weil keine große Kraft nötig ist, um diese Seelen gefesselt zu halten, denn sie leisten keinen Widerstand, weil ihr Wille zu schwach ist...

Doch es kann dieser Wille eine Stärkung erfahren durch Fürbitte. Das müsset ihr Menschen euch vorstellen, daß ihr Unendliches vermöget durch ein liebevolles Gebet für diese gefesselten Seelen, die dadurch das Verlangen in sich erwachen fühlen, frei zu werden aus der Fessel des Satans. Es sind oft nur Momente, wo dieses Verlangen in ihnen auftaucht, die aber immer länger werden, je öfter dieser Seelen in liebender Fürbitte gedacht wird. Dann ist es, als erwachen sie aus tiefem Schlafe, sie werden rege und suchen nach Gelegenheit, ihren Fesseln zu entfliehen, denn sie empfinden die Dunkelheit als Fessel und verlangen zum Licht. Wenn diese Wandlung eingetreten ist als Folge liebender Gebete, dann sind diese Seelen auch willig zu suchen, und der kleinste Lichtstrahl lässet sie an seinen Ausgangsort eilen. Sie beginnen aufzuleben...

Der Fürst der Unterwelt aber gibt sie nicht so leicht frei...

Deshalb wird Licht und Finsternis anfangs wechseln, sie werden zeitweise über sich selbst zur Kenntnis kommen und dann wieder völlig unwissend in der Finsternis umherirren. Darum muß mit diesen Seelen mit liebevoller Geduld verfahren werden, sie müssen immer und immer wieder Kraftzufuhr haben durch Gebet, sie müssen durch liebevolle Gedanken herangerufen und also immer wieder ihrem dunklen Gebiet entrissen werden, sie müssen gedankliche Aufklärung empfangen und Hinweise zu Jesus Christus, ihrem Erlöser, auf daß sie selbst sich Ihm zuwenden und Ihn anrufen um Hilfe und Erbarmen. Die Seelen aus der Finsternis sind zwar schwer belehrbar und oft verstockt, doch die Wohltat eines liebenden Gebetes empfinden sie, und diese erweicht auch langsam das verhärtetste Herz, d.h., es kann ein Mensch durch liebende Fürbitte solche Seelen der Finsternis abringen, er wird stets Erfolg haben, wenn er nicht nachläßt mit seinem Hilfswillen, der auch den Willen der Seele stärkt. Im jenseitigen Reich bekämpfen sich böse Seelen oft, doch niemals wird eine finstere Seele dem Menschen Schaden zufügen, der für sie betet. Die Liebe eines Menschen besänftigt auch die erregteste Seele, wie sie die schwächste Seele dagegen belebt und anregt, sich ihren Zustand zu verbessern. Liebende Fürbitte von seiten der Menschen auf Erden ist ein großer Erlösungsfaktor, der viel zu wenig von den Menschen erkannt wird. Wo immer dieser unglücklichen Seelen gedacht wird, dort wird auch das Verlangen nach Licht lebendig, und das bedeutet immer einen Wandel des Willens der Seelen, dem dann auch Rechnung getragen wird. Die Seele selbst muß ihre Erlösung wollen, und diesen Willen bringt oft die liebende Fürbitte eines Menschen auf Erden zuwege...

Es kann also über den Tod hinaus noch Liebe geübt werden, es können auch aus der Finsternis noch die Seelen gerettet werden, denn die Liebe ist eine Kraft, die alles vermag...

Amen


B.D. NR. 5314 - 10.2.1952

Liebe ist der Schlüssel zum geistigen Reich...

Ihr könnet Mich nur erfassen durch die Liebe...

Nicht anders bin Ich zu gewinnen, nicht anders zu erkennen als nur durch die Liebe. Und so habt ihr nun den Schlüssel, der euch die Tür zu Meinem Herzen öffnet, das Tor zum geistigen Reich, zu eurem Vaterhaus. Ohne diesen Schlüssel bleibt euch jeder Zugang versperrt, euch bleibt alles verborgen, was Meine Liebe, Weisheit und Allmacht geschaffen hat im geistigen Reich, ohne diesen Schlüssel bleibt euch jegliches Wissen um die Wahrheit verborgen, jede göttliche Weisheit mangelt euch, weil ohne Liebe euch Finsternis umfängt, weil Liebe allein euch das Licht gibt... euch also in die Erkenntnis führt. Unbeschreiblich mächtig wäret ihr, so ihr diese Meine Worte beherzigen würdet und in der Liebe lebtet...

Denn die Liebe ist auch Kraft, und nichts ist zu leisten euch unmöglich, so euer Wesen sich zur Liebe wandelte. Ich gebe euch also durch diese Worte die Verheißung von Licht und Kraft in aller Fülle, von Seligkeit, durch den Zustrom Meiner Vaterliebe, so ihr euch nur zusammen schließet mit Mir durch Liebeswerke, so ihr nur Meine Liebe zu euch erwidert...

Doch ihr glaubet Meinen Worten nicht, ansonsten ihr alle euch bemühen würdet, ein Liebeleben zu führen. Machet doch die Probe aufs Exempel...

Streifet jegliche Ichliebe von euch ab, schauet um euch, und wo ihr Not sehet, dort suchet, Hilfe zu bringen, wo ihr kranke Menschen findet, die leiden an Körper oder Seele, dort suchet sie zu heilen, gebt ihnen irdisch und geistig, was sie benötigen, speiset und tränket sie, und entäußert euch eurer Habe, wenn ihr damit Notleidenden helfen könnet. Versuchet es, und ihr werdet die Wahrheit Meines Wortes erfahren, ihr werdet zunehmen an Kraft und Licht, ihr werdet euch erheben über das irdische Leid, das euch selbst betrifft, nichts wird euch berühren, was euch zuvor als Druck erschien, ihr werdet die Kraft der Liebe an euch selbst spüren, und die Seligkeit des Zusammenschlusses mit Mir, den ihr durch jedes Liebeswerk herstellt, wird euch tausendfach Entschädigung sein für das, was ihr hinge-geben habt...

Ihr werdet Mich erkennen und Meine Hand spüren, die euch hält, ihr werdet den Liebekraftstrom in euch einfließen fühlen und hell erleuchteten Geistes hören und schauen, was euch Menschen sonst verborgen ist...

Machet die Probe, glaubet Meinem Wort,übet die Liebe... und ihr gewinnet Mich und werdet Mich ewig nicht mehr verlieren...

Glaubet Mir, denn Ich will euch wahrlich nicht falsch unterweisen, Ich will, daß ihr selig werdet, und da euch nur die Liebe zu seligen Wesen machen kann, predige Ich euch unentwegt nur die Liebe...

Doch ihr müsset dann den Geist in euch bekämpfen, der bar jeder Liebe ist und dem ihr euer Erdendasein verdanket...

Er treibt euch an zur Ichliebe, er will den göttlichen Funken in euch ersticken, er will euch von der Liebe zurückhalten. Daher müsset ihr ankämpfen wider ihn, d.h. gegen eure eigenen Begierden, welche die Ichliebe nur stärken und die wahre Liebe zu Mir und zum Nächsten schwächen, so daß ihr nicht die Kraft der Liebe an euch erfahren könnet...

Ziehet wider ihn zu Felde und folget Mir, nehmet diese Worte auf in euer Herz und handelt danach, und euer Los wird sein gänzliche Vereinigung mit Mir und unbegrenzte Seligkeit...

Amen


B.D. NR. 5315 - 11.u.12.2.1952

Göttliches Prinzip: Liebe...

Das göttliche Prinzip muß in euch vorherrschen... euer Wesen muß zur Liebe werden. Aus der Liebe Gottes seid ihr hervorgegangen, folglich also gleichfalls liebefähige Wesen, die nun ihre Fähigkeit auch gebrauchen sollen, was nichts anderes heißt, als daß sie ein Übermaß von Kraft nützen können in Gott-gewolltem Sinn, weil durch ein solches Ausnützen der Kraft das Wesen schöpferisch tätig ist, also ständig neues Leben erweckt und somit die Kraft ständig vermehrt wird. Ein Wesen ohne Liebe aber ist kraftlos und gleichsam tot, es ist aus dem Liebekraftstrom Gottes ausgetreten, was nicht seine Bestimmung ist. Denn alles, was Gott geschaffen hat, was aus Seiner Liebe hervorgegangen ist, soll leben, d.h. ununterbrochen tätig sein. Doch nur die Liebe macht das Wesen lebefähig. Wollet ihr Menschen also von einem wahren Leben reden, so muß die Liebe euch beherrschen, sie muß euch antreiben, euer ganzes Wesen muß von Liebe erfüllt sein, dann gibt es für euch keinen Tod mehr, dann lebet ihr ewig. Denn nicht euer Erdendasein als Mensch ist Leben, sondern nur eine geregelte Tätigkeit nach göttlichem Willen gibt dem Menschen das rechte Leben, das ewig währet. Durch die Liebe könnet ihr mächtig werden, doch wieder gilt damit nicht die Körperkraft, sondern allein die Kraft der Liebe ist es, die mächtig macht, die über menschliche Fähigkeit hinaus Dinge vollbringen kann, weil sie göttlich ist. Da ihr aber aus Gott hervorgegangen seid, ist auch Seine Kraft in euch verborgen, die nur nach außen gekehrt zu werden braucht, d.h. in Erscheinung treten kann durch euer Wirken in Liebe...

Dann wird die Kraft aus Gott tätig, sie durchströmt euch, und was ihr nun vollbringet, ist Sein Wille und trägt wieder bei zur Vermehrung der Kraft. (12.2.1952) Was ihr einstmals waret, müsset ihr wieder werden... was von Gott seinen Ausgang nahm, muß wieder zu Ihm zurückkehren als das gleiche, als das Er es ausgesendet hat in die Unendlichkeit, als Liebe, der Ursubstanz von Gott, die verständlicherweise auch Ursubstanz eines jeden von Gott erschaffenen Wesens war, so lange, bis ein ungöttliches Prinzip sich ihm beigesellen wollte, was die ewige Liebe veranlaßte, sich zurückzuziehen, bis das Ungöttliche in den Wesen durch den Willen des Wesens ausgeschieden wird, bis das Wesen wieder so rein war, daß die ewige Liebe es wieder erfüllen konnte, daß Sie wieder Besitz ergreifen konnte von dem, was doch Ihr gehörte seit Anbeginn. Das wahre Leben muß erst wieder einziehen in das von Gott erschaffene Wesenhafte, das ohne Liebe nur ein totes Geschöpf ist, gleich wie eine Form, der der rechte Inhalt fehlt...

Die Liebe läßt es wieder zum Leben erwachen, und das Geschöpf wird, was es werden soll, ein Kind Gottes, es wird zu Seinem Ebenbild, zu einem mächtigen und lichtvollen Wesen, das unbeschränkt wirken kann nach eigenem Willen, der aber auch der Wille Gottes ist. Denn durch die Liebe ist das Wesen mit Gott verschmolzen und kann nicht anders wollen, als es Gott will, und schaffet und wirket daher stets und ständig nach göttlichem Plan in sich ständig mehrender Seligkeit. Die göttlichen Eigenschaften durchdringen und erfüllen das Wesen, denn die Liebe vergöttlicht alles und läßt auch keinen Rückfall mehr zu. Daß das Wesen anfänglich abfallen konnte von Gott, daß es sich der Liebe begab, kam nur dadurch zustande, daß Gott von ihm einen freien Willensentscheid forderte, der nur dann möglich war, wenn alle göttlichen Fähigkeiten und Werte gelockert wurden, die es zu einem positiven Entscheid gezwungen hätten...

Es mußte positiv und negativ wählen können im Zustand völliger Willensfreiheit...

Dieser Entscheid konnte es zum Fall bringen, doch nachher auch zu ungeahnter Höhe, indem es aus dem Geschöpf Gottes zu einem Kind Gottes steigen konnte...

Der Fall aber beraubte es der Liebe, also der Erkenntnis, des Lichtes und der Kraft. Durch die Liebe aber kann es wieder werden, was es war, und dies ist das Ziel alles Geistigen, das in der Schöpfung den Weg zur Höhe zurücklegt und als Mensch wieder durch das Gestalten zur Liebe den einst geforderten Entscheid vor Gott ablegt, um dann als Kind Gottes aufgenommen zu werden in Sein Reich, wo Licht und Kraft und ungeahnte Seligkeit ihm wieder beschieden ist...

Amen


B.D. NR. 5316 - 13.2.1952

Erbarmungsakt Gottes vor dem Ende...

Brücke...

Euch ist ein großes Heil widerfahren, denn Ich nehme Mich eurer offensichtlich an und führe euch zum Glauben. Meine Liebe zu euch Menschen bestimmt Mich, euch Mich offensichtlich kundzutun, und darum erfülle Ich die Menschen mit Meinem Geist, deren Herzen Mir keinen Widerstand leisten... die sich bemühen, in der Liebe zu leben. Ich suche sie alle zu erfassen, die gleichen Willens sind, und Ich leite Meinen unermeßlichen Gnadenstrom ihnen zu. Ich mache es ihnen allen, die sich berühren lassen von Meiner Gnade, leicht, zu glauben an Mich, und dennoch zwinge Ich sie nicht zum Glauben, denn eine gewisse Bereitwilligkeit muß vorerst vorhanden sein, ansonsten sie sich nicht von Meinem Gnadenstrom berührt fühlen. Ich kenne die Meinen...

Doch alle Seelen werden Mir danken und Mich lobpreisen, so sie dereinst dieses Heil werden ermessen können, dessen Ich sie würdige, denn es ist ein Gnadenakt von größter Bedeutung...

Und die ewige Liebe neigt Sich in größter Barmherzigkeit dem Schwachen, sündigen Menschengeschlecht zu und sucht es zu erretten aus tiefster Verblendung. Denn Meine Gnadengabe ist für alle Menschen berechnet, sie ist als eines der letzten Mittel anzusehen, vor dem Ende dieser Erde noch Seelen zu gewinnen für das ewige Leben. Könntet ihr Menschen die endlos weite Entfernung ermessen, in der ihr Menschen euch von Mir befindet, dann würdet ihr erst Meine große Liebe erkennen, die noch eine Brücke schlägt über die endlose Kluft zwischen euch und Mir...

Die Brücke ist nun geschaffen, doch ob ihr sie betretet, steht euch frei. Aber nur wenige Menschen sind Pfeiler dieser Brücke, sie sind willigen Herzens und wollen Mir dienen. Sie sind es, die es möglich machen, eine Brücke zu schlagen von Mir zu den Erdenmenschen, und um dieser wenigen willen erbarme Ich Mich und locke mit Meinem Lieberuf die Menschen, den Weg über die Brücke zu Mir zu gehen; um dieser wenigen willen kommen auch die Boten des Lichtreiches euch entgegen, um euch treulich zu geleiten, so ihr den schmalen, mühevollen Aufstieg fürchtet...

Wenige nur werden den Weg gehen wollen, diesen aber steht viel Gnade und Kraft zur Verfügung, denn Ich nehme Mich aller derer an, die nur den kleinsten Willen aufbringen, zu Mir zu gelangen. Es ist ein Weg des Heils, der euch allen zur Gesundung verhilft, es ist der Weg, der euch allen gangbar gemacht worden ist... den Jesus Christus gegangen ist, Der in der Verbindung mit Mir Sein Ziel erreicht hat und Der auch euch Menschen sicher zum Ziel führen kann, so ihr euch Ihm anschließet, so ihr Ihn zum Führer erwählet...

Es ist der Weg der Liebe, den ihr alle erkennen werdet, so ihr euch Meine Gnadengabe von oben zunutze machet, so ihr höret, was Ich Selbst euch durch Menschenmund künde, daß ihr nur Meinen Willen erfüllen sollet, der in dem Ausleben Meiner Liebelehre besteht...

Offensichtlich helfe Ich euch, indem Ich euch Meine Stimme vernehmen lasse, auf daß ihr glaubet...

Ich Selbst komme zu euch und dränge euch auf den rechten Weg...

Kommet Meinem Drängen nach, höret Mich an und folget Meinen Worten, und ihr werdet zum Ziel gelangen, zu Mir, Der Ich euch rufe, weil Ich euch liebe...

Amen


B.D. NR. 5317 - 14.2.1952

Ernste Mahnung, sich von der Materie zu lösen...

Dies ist das Gebot der Stunde, daß ihr euch von der Materie zu lösen suchet und mit verstärktem Willen das Geistige anstrebet. Noch ist die Erde mit ihren irdisch-materiellen Gütern euch begehrenswert, doch nichts wird davon bestehenbleiben, wenn die Zeit gekommen ist, da sich Meine Ankündigungen erfüllen, wenn das Ende dieser Erde da ist und euer Leben seinen Abschluß findet. Dann zählt nur noch, was ihr an geistigen Gütern gesammelt habt, und dieser Reichtum nur macht euch fähig, die neue Erde zu beleben oder im geistigen Reich damit zu arbeiten...

Wer aber von geistigen Gütern nichts aufweisen kann, wer mit der Materie so eng verbunden war, daß er das Geistige ganz vergessen hat, der wird selbst zur Materie werden. Er wird zur Neubannung verurteilt sein, weil nur die Erde sein Aufenthalt werden kann, weil das geistige Reich ihn nicht aufnehmen kann, da ihn die Materie noch gefesselt hält...

Suchet euch zu lösen von ihr, machet euch frei von dem, was euer Verderben ist, Ihr habt die harte Materie schon vor langer Zeit überwunden... lasset euch nicht von ihr aufs neue gefangennehmen, sondern suchet frei zu werden von jeglicher Form...

Strebet das geistige Leben an, einen Zustand von Freiheit, Licht und Kraft...

Und so ihr dazu gewillt seid, dann zögert nicht, denn es bleibt euch nicht mehr lange Zeit...

Die Materie wird euch so lockend vor Augen gestellt von Meinem Gegner, daß euer Wille ständig schwächer wird...

Denket darüber nach, daß alles vergänglich ist, was ihr sehen und greifen könnet, bedenket ernstlich die Wertlosigkeit dessen, was euch noch begehrenswert erscheint, und stellet diesem gegenüber eine endlos lange Zeit... in Finsternis oder im hellsten Licht...

Beide Zustände könnet ihr euch schaffen, und darum wählet ernsthaft...

Lasset die Materie fallen und suchet Verbindung mit der Welt, die euch ungleich Schöneres bietet als die irdische Welt, die bald ihrem Untergang entgegengeht. Lasset euch nicht betören von ihren Scheingütern, deren Verfall ihr alle noch erleben werdet, denn um eurer Seelen willen lasse Ich euch noch deutlich ihre Unbeständigkeit erkennen, auf daß ihr aufgerüttelt werdet und euch auf euer Los besinnet nach eurem Leibestode...

Ich warne euch voll väterlicher Liebe, weil Ich euch unsägliches Leid ersparen möchte, euch aber nur warnen, nicht aber zwingen kann, Mich anzuhören. Lasset ab von den Freuden der Welt, und kehret euren Sinn nach oben, rufet alles lichtvolle Geistige um Hilfe an, so ihr zu schwach seid, euch selbst zu lösen, seid guten Willens, zur Höhe zu streben, und es wird euch geholfen werden. Doch säumet nicht, denn es eilet die Zeit, und es kommt, wie es verkündet ist in Wort und Schrift...

Amen


B.D. NR. 5318 - 16.2.1952

Not der Seelen im Jenseits...

Fürbitte - Willenswandlung...

Die Not der armen Seelen im Jenseits ist übergroß,denn ihr Zustand ist oft unerträglich, weil dichte Finsternis sie umgibt und sie keinen Ausweg finden. Je mehr eine Seele leidet, desto eher ist aber die Möglichkeit, daß sie in sich geht, über ihre Schuld nachdenkt und sich nach Hilfe umsieht, weshalb sie dann jedem kleinsten Lichtstrahl nachgeht, von dem sie sich Rettung erhofft. Dann erst kann sie dem Licht zugeführt werden, wenn sie der Dunkelheit zu entfliehen sucht. Zuvor wäre sie nicht fähig, die Belehrungen zu verstehen, wie sie aber auch noch so verstockt wäre, würde sie belehrt werden, daß jede Liebesmühe vergeblich wäre an ihr. Der Wille jeder Seele kann von den Lichtwesen erkannt werden, und ihm entsprechend führen diese die armen Seelen zum Licht, die sich danach sehnen, denn diese Seelen sind nun in dem Zustand, wo ihnen Hilfe gebracht werden kann, weil sie willig sind, Hilfe anzunehmen, und auch darum bitten, daß ihnen geholfen werde...

Dann also kann das Erlösungswerk an jenen Seelen beginnen, selbst wenn sie aus der Tiefe kommen. Dann hat die Gnade und Liebe Jesu auch in der Tiefe gewirkt auf einzelne Seelen, und diesen nun Rettung zu bringen ist eine überaus dankbare Aufgabe, wozu ihr Menschen unsagbar viel beitragen könnet, durch bewußte Fürbitte und gedankliche Belehrung derer, die euch um Hilfe angehen. Die Seelen im Jenseits wissen, daß die Menschen auf Erden noch im Besitz von Lebenskraft sind, die ihnen völlig mangelt, und darum umgeben sie diese Menschen, um Kraft von ihnen zu bekommen. Sie wissen zwar nicht, in welcher Form ihnen Kraft zugeht, doch bitten sie den Menschen eben um das, was ihnen mangelt, was sie nicht haben, aber bei den Menschen wahrnehmen können. Ihre große Not treibt sie immer wieder zu den Menschen auf der Erde hin, wenngleich sie oft nur schwache Erinnerung haben an das Wissen, das sie auf der Erde besaßen. Darum ist die Belehrung dieser Seelen nicht leicht, weil ihrem schwachen Denkvermögen Rechnung getragen werden muß und ihnen entsprechend ihrer Schuld, ihrem Reifezustand jegliche Erkenntnis mangelt. Dennoch hungern sie nach Aufklärung, und sie sind geduldige Zuhörer, wenn ihnen Erklärungen gegeben werden. Es ist eine große Not im jenseitigen Reich, die aber von euch Menschen gelindert werden kann, wenn ihr bereit seid, ihnen zu helfen, wenn euch diese Seelen erbarmen und euer Hilfswille angeregt wird. Denn liebende Gedanken von euch empfinden sie schon als eine merkliche Kraftzufuhr, und sie werden darum auch niemals einen Menschen verlassen, der ihnen in der Weise hilft, daß er ihrer liebend gedenkt und um Hilfe bittet bei Jesus Christus für diese armen Seelen. Der göttliche Erlöser ist immer bereit, den Seelen aus der Tiefe emporzuhelfen, doch das Gesetz der Liebe kann nicht umgangen werden, und so die Seele selbst noch keine Liebe aufbringen kann, läßt Er Sich an der liebenden Fürbitte genügen, und er nimmt sie an als von den Seelen selbst geübt...

Und sie werden Erlösung finden durch Seine Liebe und Barmherzigkeit...

Unendlich viel können die Menschen beitragen, Seelen aus der Finsternis zu erretten...

Sie bitten euch alle darum, und sowie sie euch bitten, sowie sie sich in eure Gedanken einschalten, wisset ihr, daß ihnen Hilfe werden kann, daß sie schon in dem Zustand angelangt sind, wo sie Hilfe wollen, und nun auch die Liebesmühe von seiten der Menschen keine vergebliche ist...

Helfet ihnen, errettet sie aus ihrer Not, und traget so zur Erlösung der Seelen bei, die auf Erden versäumt haben, an ihrer Vollendung zu arbeiten, und die darum im Jenseits in größter Not sind, aus der ihnen nur die Liebe der Menschen helfen kann...

Amen


B.D. NR. 5319 - 17.2.1952

Gedankliches Einwirken geistiger Wesen...

Verbindung von Erde zum Jenseits...

Ständig wird vom Lichtreich aus auf die Menschen eingewirkt, auf daß sie sich gedanklich mit jenem Reich befassen, das außerhalb der irdischen Welt liegt, das mit irdischen Sinnen nicht zu begreifen ist, das aber unwiderlegbar besteht, auch wenn es nicht bewiesen werden kann. Ein jeder Mensch aber weiß, daß es ein Gebiet gibt, das ihm noch verschlossen ist, solange er ungläubig ist, denn ob er es auch ableugnen möchte, er kann es nicht mit der Sicherheit, die ihm Beweise geben könnte, und einen Beweis dafür, daß jenes Reich nicht vorhanden ist, gibt es nicht. Die Lichtwesen aber sind bemüht, gedanklich so auf die Menschen einzuwirken, daß sie sich mit dem Zustand nach ihrem Tode befassen... daß sie die Möglichkeit eines Fortbestehens in Erwägung ziehen, und dann können sie auch weiter auf die Menschen einwirken durch Vorstellungen, die von den Menschen als eigene Annahme erklärt werden. Der Gedankengang des Menschen muß hingelenkt werden auf sein Ergehen nach seinem Tode... wenngleich er lieber glauben möchte, daß es nach dem Tode kein Bestehen mehr gibt, werden sich ihm doch immer wieder Gedanken aufdrängen, und dies ist Wirken der Wesen im geistigen Reich, die ihm helfen wollen, zur rechten Erkenntnis zu kommen. Doch es wird ständig mühevoller und erfolgloser, je näher das Ende ist...

Denn auch das Reich der Finsternis sucht sich der Gedanken der Menschen zu bemächtigen und belehret sie in entgegengesetztem Sinn... es stellt ihm nur das Greifbare vor Augen und sucht jeden Glauben an ein Fortleben zu zerstören. Und gerade diese Menschen werden oft Dinge erleben, die ein sichtliches Einwirken der Lichtwesen sind, die zum Glauben führen könnten, wenn der Mensch guten Willens ist. Das jenseitige Reich wird sich bemerkbar machen, die Menschen werden zeitweise von Wesen bedrängt werden oder auch kleine Zeichen erhalten, deren sie nur zu achten brauchten, um aufmerksam zu werden auf sichtliche geistige Berührungen mit der Welt, die sie verneinen...

Die Zeit des Endes ist gekommen, wo in vielerlei Weise auf die Menschen eingewirkt wird, denn allen Menschen soll es leichtgemacht werden, wenn sie nur das geringste Verlangen nach Wahrheit besitzen. Die Endzeit ist eine letzte Gnadenzeit, wo außerordentliche Dinge geschehen, weil es viel schwerer geworden ist, zu glauben, durch die allgemeine Lieblosigkeit, die keinen lebendigen Glauben aufkommen lässet. Darum wird von oben sichtlich eingegriffen, darum belehren Wesen des Lichtes die Menschen, die dem Licht zugewandt sind, und darum kommen auch die jenseitigen Wesen den Menschen zu Hilfe, die zwar noch nicht als Wahrheitsträger sie belehren können, die aber doch ihr Weiterleben kundtun möchten denen, mit welchen sie verbunden waren auf Erden. Deshalb sind auch die Verbindungen von der Erde zum geistigen Reich zugelassen, um völlig Ungläubigen den Glauben wiederzugeben an ein Fortleben nach dem Tode. Denn dieser Glaube allein kann den Menschen zu einer Willens- und Wesenswandlung veranlassen, und der Glaube kann gewonnen werden von jedem ernstlich nach der Wahrheit Strebenden. Es ist eine Zeit vereinten Wirkens der Wesen des Lichtes und der Menschen auf Erden, die gläubig sind...

Denn beider Ziel ist, die Menschen zum Glauben zu bringen, daß das Leben nicht mit dem Leibestod beendet ist, sondern weitergeht in Sphären, die sich der Mensch selbst wählet durch seinen Erdenlebenswandel. Erst dieser Glaube erwecket das Verantwortungsgefühl und bestimmet auch den Willen des Menschen...

Amen


B.D. NR. 5320 - 19.2.1952

Prüfung echter Offenbarungen...

Großes soll euch offenbar werden durch Meine Liebe. Und ihr könnet stets Meinen Worten Glauben schenken, weil Ich euch auch erkennen lasse, daß Ich Selbst es bin, Der zu euch redet. Und Ich rede zu jedem, der in tiefster Demut und Liebe zu Mir Mich hören will und auf die Stimme im Herzen lauschet, die ihm auch sicher ertönen wird. Doch Meine Worte müssen im Herzen erklingen, sie müssen aus dem Herzen emporsteigen, entweder klar vernehmlich als gesprochenes Wort oder in Form von Gedanken, die nicht der Verstand geboren hat, die also nicht durch Verstandestätigkeit gewonnen werden, sondern blitzartig dem geistigen Ohr des Menschen zuspringen und also festgehalten werden können. Ihr sollet eine Prüfung vornehmen an euch selbst, so ihr glaubet, göttliche Offenbarungen entgegengenommen zu haben. Ich offenbare Mich, so wahr Ich Gott bin, euer Schöpfer und Vater von Ewigkeit, denn Ich will Mich Meinen Geschöpfen auch zu erkennen geben und verberge Mich daher nicht vor ihnen. Doch verständlicherweise wird nicht jeder Mensch Meine Stimme vernehmen können, solange er gewisse Voraussetzungen nicht erfüllt hat. Und deshalb werdet ihr immer prüfen müssen, ob und wie Meine Stimme ertönt, die euch einführen soll in die Wahrheit, die euch Mein Wesen enthüllen soll, soweit ihr dafür Verständnis habt. Ich bin ein Gott der Liebe und werde wahrlich nicht einem Menschen Mein Wort vorenthalten, denn Ich möchte Meine Gnade über alle Meine Geschöpfe ausschütten, um ihnen zu helfen, Mein Kind zu werden. Und darum poche Ich an alle Herzenstüren an und begehre Einlaß...

Voller Liebe werbe Ich um die Liebe Meiner Geschöpfe, und wo Liebe ist, da springt die Tür des Herzens von selbst auf und lässet Mich ein...

Und dort verbleibe Ich, dort nehme Ich Wohnung, denn die Liebe ziehet Mich gar mächtig und hält Mich fest...

Und wo Ich nun weilen kann, dort wird Meine Gegenwart auch erkenntlich sein...

Ich offenbare Mich durch das Herz dem Menschen, der Mich aufgenommen hat. Ich habe nun kein anderes Ziel, als diesen Menschen zu erfüllen mit Meinem Geist, ihn zum Erkennen zu führen, hell und klar sein Denken zu erleuchten, ihn einzuführen in die Wahrheit und ihn mit Kraft zu erfüllen, die ihn befähigt zu segensvollem Wirken an der Menschheit...

So also äußere Ich Mich, und daran ist Meine Gegenwart zu erkennen, daß ihr Menschen einen Lichtträger unter euch habt, der euch Aufklärung geben kann in allen Fragen, die Mich und Mein Reich betreffen, der eingeweiht ist in Meinen Heilsplan von Ewigkeit, der euch auf Mein geistiges Einwirken aufmerksam macht, der euch Meine Liebe, aber auch Meine Gerechtigkeit vor Augen stellt, der euch hinweiset auf die Auswirkung eines rechten und des falschen Lebenswandels und auf das Leben nach dem Tode... kurz, der nun unter seinen Mitmenschen wirket für Mich und Mein Reich, der ständig austeilet, was er von Mir empfängt...

Licht, Kraft und Gnaden, die er in Meinem Auftrag weiterleitet. Ich habe Mich ihm offenbart, und er offenbaret Mich nun euch, er will euch das gleiche übermitteln, das er gefunden hat durch seine Liebe...

Fasset dies, und urteilet nun selbst, wann Meine Gegenwart, Meine Äußerungen anzuerkennen sind...

Und vergesset nie, daß Ich Mich offenbare, um erkannt zu werden... daß ihr also immer Meine Liebe, Meine Weisheit und Meine Allmacht, der Inbegriff Meiner Wesenheit, erkennen müsset aus jeder Offenbarung, wenn sie von Mir Selbst stammen soll, ansonsten sie nicht göttlichen Ursprungs ist...

Denn so Ich Mich offenbare, will Ich, daß ihr Menschen Mich auch erkennen sollet, auf daß ihr Mich liebet, weil ihr nur durch die Liebe euch mit Mir zusammenschließen könnet und dies der Zweck jeglicher Offenbarung Meinerseits ist und bleibt. Darum prüfet alles, und so ihr Mich bittet um Meinen Beistand, werdet ihr stets das Rechte erkennen...

Amen


B.D. NR. 5321 - 20.u.21.2.1952

Kosmische Strömungen... (Astrologie)...

Der Geist in euch muß tätig werden, wollet ihr Klarheit haben in allen Dingen, wollet ihr recht denken und euch in göttlicher Wahrheit bewegen. Es kann euch Menschen nicht das rechte Verständnis gegeben werden, sondern ihr müsset erst die Vorbedingungen erfüllen, die euch volles Verständnis garantieren, und diese Vorbedingung ist eben, daß ihr den Geist in euch zum Erwachen bringt, auf daß er euch belehre, euer Denken recht leite und euch das Verständnis gebe für höhere Weisheit, die ihr als Mensch allein, nur mit eurem Verstandesdenken, nicht begreifen könnet...

Es ist ein völlig nutzloses Beginnen, in göttliche Schöpfungsgeheimnisse eindringen zu wollen ohne Hilfe des Geistes, der, als Anteil Gottes, alles weiß und euch Menschen auch das Wissen mitteilen kann. Ohne Geistwirken also werdet ihr niemals Einblick bekommen in den göttlichen Schöpfungs- und Heilsplan oder, so euch das Wissen darum von außen zugeführt wird, es nicht begreifen können. Was euch aber der Geist aus Gott darüber vermittelt, ist vollste Wahrheit und wird eure Erkenntnis erhöhen, denn es hat seinen Ausgang von Gott genommen, es ist ein direktes Zuführen der Wahrheit, die in Gott ihren Ursprung hat...

Die gesamte Schöpfung, irdisch und geistig, ist Form gewordener Wille Gottes, in Seiner Liebe begründet und durch Seine Weisheit Zielbestimmt...

Es ist sonach jegliches Schöpfungswerk in seiner Entstehung und seiner Zweckmäßigkeit weisheitsvoll bedacht und in die gesamte Schöpfung eingefügt, wie Gott es als heilskräftig für das sich aufwärtsentwickeln-sollende Geistige von Ewigkeit ersah. Jedes Schöpfungswerk ist die Ergänzung eines anderen, und die gesamte geistige und irdische Schöpfung ist ein unfaßbarer geistiger Komplex, der seiner Auflösung harrt. Der Mensch ist nur fähig, den winzigsten Bruchteil in seinen Sinn aufzunehmen, (21.2.1952) und also muß er sich auch begnügen mit Erklärungen, die ihm nur einen leisen Begriff geben, die nur in groben Zügen Zweck und Ziel dessen begreiflich machen, was aus Gottes Schöpferhand hervorgegangen ist. Es steht dem Menschen auch nicht an, die tiefsten Geheimnisse ergründen zu wollen, solange er noch in irdisch-materieller Hülle auf Erden ist, weil sein geistiger Horizont begrenzt ist, weil ihm jedes Vorstellungsvermögen fehlt, um außerhalb der Erde bestehende Schöpfungen begreifen zu können. Doch seinen leiblichen Augen sichtbar sind zahllose Gestirne, die also auch als Schöpfungen Gottes im unendlichen Weltall kreisen und in endloser Ferne des Menschen in gesetzmäßig festgelegten Bahnen sich bewegen. Ersichtlich sind ihm diese Gestirne wohl, doch nicht mit seinem Verstande zu erforschen. Es sind jene Welten, wo entweder eine Art Vorbildung oder die Weiterentwicklung der menschlichen Seelen vor sich geht, weil es zahllose Sphären gibt, die den in zahllos verschiedenem Reifegrad stehenden Seelen zum Aufenthalt dienen. Betrachtet alle Gestirne, die eurem Auge ersichtlich sind, als Fortbildungsstationen des Geistigen, dann habt ihr Sinn und Zweck der Gestirne schon klarstens erläutert...

Die gesamte Schöpfung, also alle Gestirne irdisch materieller oder geistiger Art, sind von einem Willen gelenkt, und alle unterstehen dem Gesetz der ewigen Ordnung, dessen Urheber der göttliche Schöpfer Selbst ist. Außergesetzlich kann im gesamten Universum nichts geschehen, alles muß sich gesetzmäßig vollziehen, ansonsten Gott Selbst die Schöpfung der Auflösung preisgeben würde, sowie Er wider Sein Gesetz handelte. Diese Erkenntnis muß erst der Mensch besitzen, um nun begreifen zu können, daß es weder willkürliche Weltgeschehnisse noch willkürliche kosmische Geschehen geben kann, weil jegliches Geschehen schon in dem ewigen Grundgesetz einberechnet ist und so in Erscheinung tritt, wie Gott es seit Ewigkeit als zweckmäßig für die geistige Entwicklung erkannt hat. In Zeiten überspitzter Verstandesforschung glaubt man wohl, eine gewisse Regel entdecken zu können und entdeckt zu haben und nun für ein Wissen auch für kommende Geschehen garantieren zu können. Man kann wohl eine gewisse Gesetzmäßigkeit erkannt haben und sich nun diesem Gesetz unterordnen, dann fügt sich aber der Mensch selbst in das Gesetz ein, nicht aber, daß er das Gesetz beherrschen zu können glaubt, indem er errechnen will, was ihm naturgesetzlich verborgen bleiben soll... indem er das Schicksal, den Lebenslauf eines Menschen in Zusammenhang bringt mit den nach göttlichem Gesetz kreisenden Gestirnen und ihrem Lauf...

Ihr Menschen fraget euch selbst, ob es wohl gut wäre, könntet ihr euren Lebenslauf, alle Geschehnisse und Einzelheiten vorauswissen... und fraget euch nicht zuletzt, wie dann wohl euer freier Wille zu vertreten wäre, fraget euch, ob ihr dann wohl von einer Lebensaufgabe reden könntet, von einer geistigen Aufwärtsentwicklung im freien Willen...

Dieses alles wäre hinfällig, wenn es euch möglich wäre, am Lauf der Sterne Berechnungen anzustellen, die euren Erdenwandel bestimmen sollen...

Wohl gibt es göttliche Gesetze, nach denen sich der Lebenslauf, das Schicksal des Menschen gestaltet, doch nimmermehr können die Menschen Einblick nehmen in dieses Gesetz, nimmermehr ist ihnen ein Wissen darüber zugänglich, ansonsten Gott nicht den Menschen die Zukunft verborgen hielte eben auch als ein Gesetz, das in Seiner Weisheit und Liebe begründet ist. Unleugbar aber bestehen im gesamten Universum Zusammenhänge zwischen den einzelnen Schöpfungswerken, und auch ein jedes Gestirn strahlt gewisse Kräfte aus, die andere Gestirne auffangen, was nicht ohne Einfluß bleibt. Es sind dies kosmische Strömungen, naturbedingt eben durch göttliche Gesetze, und diese Strömungen wirken auch mitunter auf den Menschen ein, ihn mehr oder weniger anregend, doch auch zuweilen lähmend, weshalb ein rein natürlicher Einfluß der Gestirne auf den Menschen nicht geleugnet werden kann, der aber die geistige Entwicklung in keiner Weise beeinflußt, nur körperlich empfunden werden kann. Und diese kosmischen Strömungen können auch aufbauende oder zerstörende Wirkung haben, aber es können Naturkatastrophen nicht zeitmäßig errechnet werden mit vollster Sicherheit, ansonsten auch solche zeitmäßig bestimmte Voraussagen die größte Verwirrung anrichten würden unter den Menschen und darum ein Hindernis bedeuteten für die geistige Entwicklung im freien Willen. Kosmischen Einflüssen können auch mitunter die Menschen ausgesetzt sein, doch nimmermehr werden sie dadurch zu Entscheidungen gedrängt, die bestimmend sind für die geistige Entwicklung. Doch das Verlangen, Verborgenes zu enthüllen, kann nicht durch Suggestion (Menschen) (Suggestion wurde durchgestrichen und Menschen darüber geschrieben) gestillt werden... denn was Gott verborgen hält, das werden Menschen nicht aufdecken können, es sei denn, Gott Selbst zeigt es ihnen an, um ihnen zur Höhe zu verhelfen... so Er Selbst zukünftige Dinge kundgibt, um die Menschen vor der Gefahr eines Sturzes in die Tiefe zu bewahren...

Amen


B.D. NR. 5322 - 23.2.1952

Folgen der Lieblosigkeit im Jenseits...

Folgenschwer wirkt sich die Lieblosigkeit aus, auf Erden sowohl als auch im Jenseits. Denn sie umgibt die Seele mit dicksten Hüllen, so daß kein Lichtstrahl in sie eindringen kann und sie ewig im Dunkeln bleibt. Licht ist überall, doch wo es nicht eindringen kann in die menschliche Seele, dort ist Finsternis. Die Liebe aber strahlt Licht aus und erleuchtet so die Seele von innen, die Hüllen lösen sich auf, und das Licht kann nun von außen einwirken... die Seele steht im Erkennen...

Auf der Erde nun bedeutet „Erkennen“ Wissen um die ewige Wahrheit, um Sinn und Zweck des Erdenlebens und ständig zunehmende Liebe zu Gott...

Im jenseitigen Reich aber ist das Licht der Seele sicher, die durch Liebe auf Erden zur Erkenntnis gelangt ist...

Die Dunkelheit ist für immer geschwunden, der Seele ist alles offenbar, für sie gibt es nichts Ungewisses mehr, nichts Unverständliches und nichts Unmögliches, denn sie selbst ist licht- und kraftvoll geworden durch die Liebe...

Die Lieblosigkeit ist daher ewiges Verderben der Seele, denn eine Seele, die noch in tiefster Finsternis schmachtet, ist unselig, sie ist dem zur Beute geworden, der selbst bar ist jeder Liebe und diesen Zustand auch den Seelen bereiten will, die sich von ihm beeinflussen lassen, die nur voller Ichliebe sind und an den Mitmenschen nur lieblos handeln, weil der Satan sie dazu verführt, weil er seine eigenen Empfindungen in die Menschen verpflanzen will, auf daß sie ihm hörig werden. Die Lieblosigkeit ist der Tod der Seele... sie vergiftet das Denken der Menschen, so daß die Ergebnisse des Denkens Unwahrheit und Böswilligkeit sind, und daraus hervor gehen Taten des Hasses, der wieder Böses gebären wird. Es kann dies auch nicht anders sein, denn wo die Liebe ist, ist Gott... wo Lieblosigkeit und Haß zum Vorschein kommen, dort ist der Satan, und dieser herrschet, so daß er wahrlich zu erkennen ist als der größte Feind der Seelen, der die Menschen nicht nur auf der Erde verfolgt und für sich zu gewinnen sucht, sondern mit erhöhter Böswilligkeit im Jenseits arbeitet und auch dort einzuwirken sucht auf die Seelen, um sie zu immer größerer Härte des Herzens anzutreiben, um sie immer tiefer herabzuziehen in den Abgrund. Und weil sich die Lieblosigkeit erschreckend auswirkt im Jenseits, deshalb kann nur mit Liebe entgegengewirkt werden...

Es muß den Seelen im Jenseits viel Liebe entgegengebracht werden, die wie eine Arznei auf die kranke Seele wirkt, durch die sie gesunden kann, wenn nicht nachgelassen wird, jenen Seelen Liebe zu schenken...

Auch die verstocktesten Seelen der Finsternis lassen sich durch Liebestrahlen wandeln, wenn auch anfangs unwillig, doch was sie einmal als Wohltat empfinden, geben sie nicht mehr hin...

Die Liebe ist die wirksamste Waffe gegen den Widersacher, der er nicht standhalten kann, die er flieht und darum lieber seine Opfer fallenlässet, ehe er selbst sich von Liebestrahlen berühren lässet. Darum kämpfet an gegen Lieblosigkeit, wisset, daß sie ins Verderben führt, während Liebewirken euch das Lichtreich öffnet und ihr auch durch die Liebe denen zum Licht verhelfen könnet, die noch in der Finsternis schmachten als Folge ihres liebearmen und lieblosen Lebenswandels auf Erden. Die Liebe allein kann ihnen Hilfe bringen und ihre Fesseln lösen, die Liebe allein kann euch alle selig machen...

Amen


B.D. NR. 5323 - 24.2.1952

Gerechtigkeit...

Ausgleich im Jenseits...

Es gibt eine Gerechtigkeit, es gibt einen Ausgleich, wenn nicht auf Erden, dann im jenseitigen Reich, wo die Seele erntet, was sie gesät hat...

Ihr Menschen, bedenket dies, daß niemand sich etwas nehmen kann, was ihm nicht zusteht, daß er für Heller und Pfennig Rechenschaft ablegen muß und daß er bezahlen muß, was er sich widerrechtlich angeeignet hat...

Bedenket, ihr Menschen, daß Ich euch nichts erlassen kann, weil Ich ein gerechter Gott bin, und daß ihr darum euch mit großer Schuld belastet, die ihr glaubet, ungestraft sündigen zu können. Einmal kommt der Tag der Vergeltung für jeden, der auf Erden dahinlebt ohne Skrupel, weil er nicht an Mich als einen gerechten Gott glaubt und darum Sünde über Sünde anhäufet. Euer aller Erdenleben ist bald vorüber, was euch bleibt, ist nur geistiges Gut, und wehe, wer solches nicht aufweisen kann...

Er wird nackt und arm drüben ankommen und in größtem Elend und in Finsternis umherirren... und das ist der Ausgleich für das Leben auf der Erde, so es nicht gelebt wurde nach Meinem Willen unter Beachtung des Gebotes der Liebe zu Mir und dem Nächsten, so der Mensch nur an sich dachte und Meinem Gegner zu Gefallen lebte, so er im Weltgenuß schwelgte und seinen Leidenschaften und Trieben freien Lauf ließ...

Wer nur an sich selbst dachte auf Erden, der wird verlassen drüben weilen, und niemand wird ihm eine Liebe antun, wie er selbst darben ließ, die auf Erden seine Hilfe benötigten. Er wird Heller und Pfennig bezahlen müssen, weil niemand seine Schuld für ihn zahlen kann außer Jesus Christus, an Den aber die Seele nicht glaubt, die völlig ohne Liebe war...

Ihr Menschen, betrachtet von dieser Seite euer Erdenleben, und wisset, daß ihr nicht skrupellos dahinleben dürfet, weil einmal das Leibesleben beendet ist und die Seele abtragen muß, was ihr an Schuld aufgebürdet wurde... und wisset, daß alles, was ihr der Welt als Tribut gezahlt habt, der Seele entzogen wurde und ihre Armut im jenseitigen Reich Folge davon ist. Wisset, daß es einen Ausgleich gibt für jede Stunde, die ihr Meinem Gegner zujubelt, die ihr den Freuden der Welt huldigt und Meiner gänzlich vergesset... denn das Erdenleben ist euch gegeben zur Vollendung eurer Seele. Doch was tut ihr? Ihr versorget nur euren Körper, ihr gebt ihm Erfüllung aller Wünsche, ihr berauschet euch an weltlichen Vergnügungen, ihr gehet allzuwillig in die Netze, die euch der Feind eurer Seelen stellt...

Ihr nehmet der Seele und gebet dem Körper...

Und ihr müsset es tausendfach bezahlen. Denn eure Not wird übergroß sein, so ihr in das geistige Reich eintretet, wo nur das bewertet wird, was sie an unvergänglichen Gütern mitbringt...

Sie wird großen Mangel leiden, und niemand wird ihr helfen, wenn sie sich nicht an Jesus Christus wendet, von Dem sie aber in ihrer Finsternis nichts weiß...

Nur Er kann ihr helfen, doch Ewigkeiten können vergehen, bis der Seele die Erkenntnis kommt und sie sich an Ihn wendet, Ewigkeiten kann sie ihre Schuld mit sich herumschleppen, weil Meine Gerechtigkeit sie nicht entlasten kann, solange sie selbst Mich nicht darum bittet...

Amen


B.D. NR. 5324 - 27.2.1952

Brutaler Glaubenskampf...

Stählen des Glaubens...

Daß ihr euch stählet für den letzten Glaubenskampf, ist dringend nötig, denn es werden an euch Anforderungen gestellt, denen ihr ohne festen, unerschütterlichen Glauben nicht nachkommen könnet. Unüberwindlich wird euch manches erscheinen, so ihr Meine Kraft, die Kraft des Glaubens, nicht in Anspruch nehmet, denn fast unmenschlich geht der Feind eurer Seelen gegen euch vor, und er bedienet sich derer, die auf Erden Macht besitzen, dabei voller List und Tücke sind und die allen den Kampf ansagen, die noch gläubig sind. Es wird ein so offenes Vorgehen der satanischen Macht sein, daß ihr klar erkennet, welche Stunde geschlagen hat, daß ihr wisset, daß es die letzte Phase der Endzeit ist und daß es nur noch kurze Zeit währet, bis ihr erlöst werdet von dieser Macht, die euch jedoch nicht schaden kann, wenn ihr einen festen Glauben euer eigen nennen könnet. Das Vorgehen des Feindes richtet sich so offensichtlich gegen Mich Selbst, daß ihr daran schon erkennet, daß er seine Machtbefugnis überschreitet, und Ich habe euch gesagt, daß dann das Ende nahe ist...

Denn der Mensch ist auf Erden, um sich zu entscheiden zwischen zwei Mächten, und muß daher auch um beide Mächte wissen...

Sowie aber eine Macht das Wissen um die zweite Macht unterbindet, überschreitet sie ihr Recht, und das nicht ungestraft...

Ist nun der Glaubenskampf entbrannt, dann wird es durch die Art klar ersichtlich sein, welche Macht am Werk ist. Und diese Zeit muß erst kommen, weil Ich nicht eher eingreife, als nötig ist, um noch den Seelen Gelegenheit zu geben zur Willens- und Glaubenswandlung, die durch das Vorgehen der satanischen Macht stutzig werden und sich auf sich selbst besinnen. Die Menschen müssen hart angefaßt werden, denn sie hören nicht auf die Stimme des Vaters, Der liebevoll zu ihnen spricht...

Die Stimme des Satans aber kann noch eine Wirkung haben auf einzelne Seelen und ihre Umkehr zu Mir veranlassen, doch nur dann, wenn der Mensch noch einen Funken Glauben in sich hat an einen Gott und er sich diesem Gott eher überlassen will als dem, dessen Schlechtigkeit er nun erkennt. Die Glaubensstärke der Meinen wird ihn nachdenklich werden lassen, die trotz größter Bedrängnis Mich nicht aufgeben und um so mehr Meinen Namen bekennen, je mehr sie bedroht werden. Ihr müsset euch stählen zum letzten Glaubenskampf um eurer selbst, aber auch um eurer Mitmenschen willen, denen euer Glaube auch verhelfen kann zur Gläubigkeit an einen Gott, Der helfen kann und helfen will und auch helfen wird, so die Not unerträglich geworden ist und der Satan sein Werk vollbracht hat... so die Meinen mit dem Tode bedroht werden und nur Ich ihnen Hilfe bringen kann...

Dann werde Ich kommen und die Meinen holen, Ich werde ihre Not und Bedrängnis beenden, aber auch zugleich alles, was wider Mich ist, richten am letzten Tage dieser Erde...

Dann wird Jubel und Lobpreisen sein bei den Meinen und das Entsetzen des Todes bei den anderen, dann ist der Tag gekommen, von dem geschrieben steht, daß Ich richten werde die Lebendigen und die Toten, die Gläubigen und die Ungläubigen, denn Mein Wort erfüllet sich, weil es die Wahrheit ist...

Amen


B.D. NR. 5325 - 29.2.1952

Ermahnung, geistige Schätze zu sammeln auf Erden...

Der Reichtum geistigen Gutes kann nicht genug begehrt werden, denn er allein schaffet die Seligkeit im jenseitigen Reich, wenn die Seele alles abgelegt hat, was sie irdisch besaß, wenn sie im geistigen Gebiet weilet, wo nur geistiges Gut von Wert ist, weil dieses allein unvergänglich ist. Auf Erden könnet ihr euch diesen Reichtum erwerben, doch stets nur dann, wenn ihr irdischen Reichtum unbeachtet lasset, weil beides zugleich euch nicht zuteil werden kann. Ihr müsset wissen, daß zwei Herren euch ihre Güter anbieten, daß aber die Güter völlig gegensätzlich sind wie auch die Herren, die sie austeilen wollen. Beide haben ein anderes Bereich, in das sie euch hineinziehen wollen... und beider Bereiche liegen weit auseinander, so daß ihr euch entscheiden müsset, wem ihr den Vorzug gebet. Darum locken euch beide Herren mit ihren Gütern... doch die einen davon sind vergänglich, während die anderen ewig bestehenbleiben...

Das sollet ihr bedenken, so ihr vor die Entscheidung gestellt werdet...

Wollet ihr nur vorübergehend glücklich sein? Oder suchet ihr die ewige Glückseligkeit? Dann müsset ihr auch den Vater und Schöpfer von Ewigkeit wählen, Der euch mit unvergänglichen Schätzen versehen möchte, so ihr euch nur zu Ihm bekennet. Er teilet euch reichlich aus, so daß ihr nicht Mangel zu leiden brauchet, und Er wird euch auch die vergänglichen Güter zukommen lassen, die ihr zur Erhaltung eures Leibes benötigt, sowie ihr als erstes die geistigen Gaben begehret. Doch solange eure Augen geblendet sind von den Schätzen, die euch Sein Gegner bietet, ersehet ihr den milden Glanz der geistigen Gaben nicht. Darum müsset ihr euch von jenen abwenden und euch bescheiden mit der Erfüllung irdischer Bedürfnisse, die euch der Vater und Schöpfer von Ewigkeit zusichert, auf daß ihr lebet auf Erden und nicht untauglich werdet, euch geistigen Reichtum zu erwerben. Denn Er ist in Wahrheit euer Vater, Der Sich sorget um euer geistiges und leibliches Wohl, Der euch aber niemals die Güter zuwenden wird, die für euch verderblich sind, auch wenn sie euch für die Erdenlebenszeit unentbehrlich erscheinen. Sie hängen nur von außen euch an und versperren doch den Zugang zur Seele denen, die sie mit geistiger Nahrung bedenken möchten. Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, alles andere wird euch zugegeben werden...

Doch ihr werdet das Reich Gottes niemals finden können, wenn ihr es in der Welt suchet, die das Reich Seines Gegners ist...

Und ihr werdet alles verlieren, was ihr euch an irdischen Gütern gesammelt habt, denn davon folgt euch nichts in die Ewigkeit. Das geistige Gut aber kann euch nicht mehr genommen werden, es folgt euch nach in die Ewigkeit, es ist der Anteil der Seele, den sie mit hinübernimmt in die Ewigkeit...

Und darum kann euch nicht laut und mahnend genug vorgestellt werden, daß ihr euch geistige Schätze auf Erden erwerben sollet, daß ihr euch einen Reichtum schaffen sollet, der einen unnennbaren Segen bedeutet im geistigen Reich... einen Reichtum, der sich stets vermehren wird, wenngleich ihr ihn nützet, um ständig auszuteilen, zu geben den Bedürftigen, an denen ihr erbarmungsvolle Nächstenliebe üben wollet, weil euch selbst die Liebe dazu treibt. Erwerbet euch diesen Reichtum auf Erden, auf daß ihr nicht umsonst gelebt habt...

Entscheidet euch für den Herrn, Der euch gute Gabe darbietet, empfanget aus Seiner Hand, was Seine unendliche Liebe euch bietet, und beglükket alle, die arm sind und eure Hilfe benötigen...

Amen


B.D. NR. 5326 - 1.3.1952

Gottes Segen ruht auf jeder Erlöserarbeit...

Jegliche Erlöserarbeit findet Meinen Segen...

Wer ernsten Willens ist, zu helfen und die geistige Not auf Erden sowohl als auch im Jenseits zu verringern, der kann auch gewiß sein, daß er immer Meine Unterstützung findet und daß Ich seine Arbeit segne. Immer ist der Wille maßgebend, nicht allein das Wort, d.h. das gedankenlose Dahinsprechen einer guten Absicht, dem der Wille fehlt. Immer wieder betone Ich, daß Ich Arbeiter brauche, die für Mein Reich tätig sind, die eine überaus dringende Arbeit verrichten sollen in Meinem Weinberg. Und stets ist unter dieser Arbeit das Erlösen der gebundenen Wesen zu verstehen, die als Mensch auf Erden noch auf irrigen Wegen wandeln oder, als unreif in das Jenseits eingegangen, dort in Finsternis des Geistes ein unseliges Los erdulden müssen. Alles Gebundene zu befreien, es aus der Finsternis zum Licht zu führen, den unglückseligen Zustand in einen seligen zu wandeln... dies ist Erlöserarbeit, die stets von Mir gesegnet sein wird, weil sie im freien Willen getan wird, weil die Liebe zu dem Unglückseligen zu dieser Erlöserarbeit Anlaß ist. Und also kann auch nur das als Erlöserarbeit von Mir angesehen und bewertet werden, was aus Liebe getan wird...

Und somit habt ihr auch Aufklärung, ob und wann euch Mein Segen gewiß ist...

Alles werde Ich gutheißen, was auch nur einer Seele zur Höhe verhilft. Ob ihr nun auf Erden zu euren Mitmenschen Worte der Liebe redet, ob ihr ihnen Zeugnis gebet von Mir und Meinem Wirken, ob ihr sie ermahnet zur Seelenarbeit... ob ihr betet für die armen finsteren Seelen auf Erden oder im Jenseits und sie gedanklich belehret, um ihnen zu helfen... sowie nur eure Absicht ist zu helfen, handelt ihr gut und gerecht und werdet immer Meinen Segen erfahren. Es gibt nur wenige Menschen, die ernsthaft für Mich und Mein Reich arbeiten, denen das Wohl der Mitmenschen oder der Verstorbenen am Herzen liegt, es gibt nur wenige, die um die große geistige Not wissen und ihr steuern wollen, und diesen wenigen gilt auch Meine Liebe, die ihnen wieder alle Arbeit erleichtert und erfolgreich werden lässet. Ein geistiges Schauen in die Stätten der Dunkelheit, auf Erden sowohl als auch im geistigen Reich, würde wohl die Menschen aufrütteln und vielleicht auch hilfsbereit werden lassen, doch es wäre dies dann eine bewußte Arbeit, die aus Furcht geleistet würde, weil den Menschen noch die Erkenntnis mangelt und diese durch Liebeswirken erworben werden muß.Wissend wird jeder Mensch werden, der nach Meinem Willen lebt, und ihm wird auch die geistige Not sehr bald erkennbar sein. Doch Mein Wille wird zuwenig beachtet, d.h., Mein Liebegebot wird nicht erfüllt, und die Auswirkung dieser Vernachlässigung ist eine so furchtbare, daß die Fesseln um die Seelen immer drückender werden und ihnen geholfen werden muß, ihrer ledig zu werden. Diese Hilfe kann aber wieder nur eine liebende Seele leisten, und deshalb ist Mir jeder Arbeiter willkommen, den die Liebe zur Erlöserarbeit treibt...

Denn wo nur eine Seele gerettet wird aus der Finsternis, dort wird Meine Liebe tausendfach vergelten und mit Meinem Segen belegen, die Mir also dienen wollen...

Amen


B.D. NR. 5327 - 2.3.1952

Glaubenskampf...

Sicherster Schutz...

In der Zeit des Glaubenskampfes seid ihr von allen Menschen verlassen, die euch schützen könnten. Dann habt ihr nur Einen, Dem ihr euch anvertrauen und Den ihr anrufen könnet um Hilfe...

Dann aber wird Meine Kraft und Macht offenbar werden, dann werdet ihr es erfahren, daß ihr einen Vater im Himmel habt, Der Seine Kinder schützet und für sie sorget, wenn die Menschen euch zum Darben verurteilen, wenn sie euch alles nehmen und euer Los wahrlich bedenklich aussieht. Dann soll euer Blick nur nach oben gerichtet sein, dann sollet ihr Mich Selbst gegenwärtig sein lassen bei euch, und alle Not wird zu Ende sein. Was euch unmöglich erscheint, wird sich an euch vollziehen, was über eure Kraft geht, werdet ihr leisten können, und fast wird es erscheinen, als sei jegliches Naturgesetz an euch aufgehoben, so ihr euch innig Mir verbindet und Meine Kraft in Anspruch nehmet. Heut versteht ihr das noch nicht, doch so viel sollet ihr wissen, daß ihr diese Zeit nicht zu fürchten brauchet, und wenn ihr gleich von Teufeln umgeben seid...

Unantastbar werdet ihr für sie sein, weil Ich Mich schützend vor euch stelle und Mein Schutz auch sichtbar zum Ausdruck kommet, weil ihr wie durch Wunderkraft allem entgehet, was auch wider euch unternommen wird. Menschen werden euch nicht helfen können, denn die dazu willig wären, sind selbst machtlos; wo aber die Macht ist, dort wütet der Satan, der den letzten Kampf wider Mich mit allen nur erdenklichen Mitteln gewinnen will. Der Satan stellt sich wider Mich, und um der letzten Entscheidung der Menschen willen lasse Ich es zu, doch siegen wird er nicht, und euch, Meine Getreuen, wird er wohl heftig bedrängen, aber nicht zum Unterliegen bringen. Die irdische Not aber wird euch dann zu Mir hindrängen, ihr werdet gern kommen, weil ihr wisset, daß euer Vater euch hilft, und diesen Glauben lohne Ich mit sicherer Hilfe und Meinem Eingreifen, wo immer es nötig ist. Von allen Seiten werdet ihr angegriffen werden, sowohl Ungläubige als auch gläubig sein Wollende werden euch zuerst anfeinden, doch da wider alles Geistige vorgegangen wird, werden sich noch von jenem Lager zu euch gesellen, die Mich nicht aufgeben wollen, und das wird den Haß der Ungläubigen steigern und euch desto mehr ihrer brutalen Gesinnung ausliefern...

Doch ein Herr ist, Der auch über diese Teufel Macht hat, und so dieser Herr auf eurer Seite steht, brauchet ihr wahrlich nichts zu fürchten. Darum stärke Ich euch zuvor mit Meinem Wort, darum gebe Ich euch Kenntnis von dem, was euch noch erwartet, und darum sichere Ich euch Meinen Schutz und Meine Hilfe zu, damit ihr stark werdet im Glauben und der kommenden Zeit furchtlos entgegengehet. Das Ende ist nahe, doch zuvor entbrennt der Glaubenskampf...

Dann aber wisset ihr, welche Stunde die Weltenuhr geschlagen hat, dann wisset ihr auch, daß Mein Kommen nicht mehr weit ist und mit diesem das letzte Gericht, das aller Not der Meinen ein Ende bereitet, wie Ich es verheißen habe...

Amen


B.D. NR. 5328 - 3.3.1952

Gottes Wort gibt Kenntnis von Seinem Willen...

Nur Mein Wille braucht beachtet und befolgt zu werden, um euch Mein Wohlgefallen erringen zu können. Und Mein Wille ist gar leicht zu erfüllen, denn er ruft euch nur zur Liebe auf, er verlangt von euch etwas, was nicht widernatürlich ist, da ihr selbst ja aus der Liebe hervorgegangen seid...

So, wie Ich euch einst geschaffen habe, so sollet ihr wieder werden, und dies bedinget Liebe...

Ihr könnet Mir also nur dann wohlgefallen, wenn ihr euch so formet, wie ihr waret von Anbeginn. Und darum müsset ihr Meine Gebote der Liebe erfüllen, die Meinen Willen in sich schließen. Und Ich leite darum euch Menschen Mein Wort zu, auf daß ihr Kenntnis nehmet von Meinem Willen, und Mein Wort wird euch stets zu einem Lebenswandel auffordern, der die Liebe bezeuget, Mein Wort wird euch im einzelnen vorschreiben, was ihr tun und was ihr lassen sollet, um vollkommen zu werden. Ihr könnet darum nicht ohne Mein Wort sein auf Erden, denn es bringt euch erst Kenntnis von Mir und Meinem Willen, es weiset euch hin auf euren Urzustand und auf eure Erdenlebensaufgabe, Mein Wort regt euch an, Verbindung zu suchen mit seinem Geber, und so ihr diese Verbindung eingegangen seid, ist auch euer Wille bereit, sich dem Meinen zu unterstellen. Das Rechte wollen, um Mein Wohlgefallen zu erringen, das ist es, wozu ihr euch durchringen müsset, um eure Erdenlebensaufgabe zu erfüllen. Ihr müsset euch Meinen Willen als Richtschnur nehmen, dann werdet ihr euer Ziel erreichen. Wer Kenntnis nimmt von Meinem Wort, der lässet sich dann auch von Mir führen, der erkennt Mich an und bemüht sich, das zu tun, was Ich verlange, er bemüht sich, in der Liebe zu leben, seine Aufwärtsentwicklung geht ihren Gang, und das Ziel ist ihm sicher...

Er wird wieder, was er war, ein kraftvolles Wesen, das durch die Liebe sich mit Mir vereinigt hat und nun selbst unbeschränkt wirken kann und unvorstellbar selig ist...

Amen


B.D. NR. 5329 - 4.3.1952

Ernste Mahnung, des Todes zu gedenken...

Keiner von euch Menschen weiß, wie lange er noch auf Erden wandelt, keiner weiß, wann die Stunde seines Abrufes kommen wird, und keiner weiß es, ob ihm die Zeit bleibt, sich noch auf sein Ende vorzubereiten. Und daran sollet ihr Menschen immer denken, daß ihr schon morgen vor eurem Richter stehen könnet, daß Er Rechenschaft von euch fordert für euren Erdenlebenswandel, für die Nützung eures Willens, für eure Taten und Unterlassungen...

Und ihr sollet euch auch die Folgen eures Wandels auf Erden vorstellen und darum euch ernstlich bemühen, so zu leben, daß ihr die Stunde eures Abrufes, euren jüngsten Tag, nicht zu fürchten brauchet. Daß ihr leben dürfet auf Erden, ist eine Gnade, die ihr verwerten sollet, ansonsten ihr es bitter bereuen werdet; denn unnennbar viel könnet ihr euch erringen auf Erden, aber auch unnennbar viel verlieren. Ihr habt die Kraft, zu arbeiten für ein seliges Leben in Ewigkeit, nützet ihr aber diese Kraft falsch, daß ihr nur euch das irdische Leben schön gestalten wollet, dann ist euer Abruf von der Erde für euch ein Unglück, weil ihr alles verlieret, was ihr besitzet, und nichts aufweisen könnet von den Gütern, die in der jenseitigen Welt Wert haben. Ihr könnet dann nimmer zurück, um das Versäumte nachzuholen, ihr müsset dann unter großen Schwierigkeiten euch ein erträgliches Los schaffen, weil euch die Kraft fehlt, die euch auf Erden reichlich zur Verfügung stand. Noch lebet ihr, und gleichgültig gehet ihr über Hinweise auf euer Ende, über Ermahnungen und Warnungen hinweg, euch macht das Leben eures Leibes sicher, an das Leben nach dem Tode aber denket ihr nicht...

Stellet euch einmal ernsthaft die Stunde eures Abscheidens von dieser Erde vor Augen, und fraget euch, was ihr wohl mit hinübernehmen dürfet, fraget euch, was ihr euch erworben habt an geistigem Gut...

Werdet ihr viel aufweisen können? Wird euch der Gedanke an den Tod schrecken? Werdet ihr vor euren Richter hintreten können ohne Furcht, weil ihr nach Seinem Willen gelebt habt? Bedenket ernstlich eure Lage, und ändert sie, wenn sie euch nicht befriedigend erscheint, denn es bleibt nicht mehr viel Zeit, und keiner weiß, wann er abgerufen wird...

Keiner von euch kann sein Leben um nur eine Stunde verlängern, wenn seine Zeit abgelaufen ist, aber jeder von euch kann es erreichen, daß es für ihn keine Stunde des Todes, sondern nur einen Eintritt in das ewige Leben gibt...

Jeder kann sich Reichtümer auf Erden sammeln, die er mit hinübernimmt, die unvergänglich sind und ihm ein Leben im jenseitigen Reich gewährleisten... und was euch also möglich ist, das suchet zu erreichen, denn drüben wird es für euch unsagbar schwer sein, das Manko auszugleichen, das ihr aus eigener Schuld aufweiset, wenn ihr euren Erdenlebenszweck nicht erkennet, wenn ihr nur für das Leben des Körpers, nicht aber für das Leben der Seele arbeitet auf Erden...

Nützet jeden Tag, der euch noch geschenkt ist, denn allzuschnell kommt für euch die Stunde des Todes, wo ihr vor eurem Richter steht...

Amen


B.D. NR. 5330 - 5.3.1952

Wehen des Geistes...

Ungewöhnliche Gnadenzufuhr...

Ein unermeßlicher Gnadenstrom ergießet sich über die Menschheit, und allerorten öffnen sich Herzen, die den Strom in sich einfließen lassen, um ihn zu verwerten nach Meinem Willen. Es ist eine Gnadenzeit von so unfaßbarer Bedeutung, es öffnen sich die Pforten zum ewigen Leben, das Lichtreich strahlet unentwegt Licht zur Erde nieder, und dieses Licht leuchtet in empfängliche Menschenherzen, die sich selbst aufschließen Meiner Gnade...

Es ist die Zeit der Tätigkeit, die Ich Meinen Dienern auf Erden ankündigte, wo ein jeder rüstig seine Arbeit verrichten soll in Meinem Weinberg, der Meinen Auftrag in sich spüret, zu dem Mein Geist offenkundig redet. Überall, wo ein Herz Mir in Liebe entgegenschlägt, wird diese Stimme vernommen, und es fühlt sich der Mensch nun gedrängt, für Mich und Mein Reich tätig zu sein. Dann also wirket auch Mein Geist in ihm und gibt ihm die Gaben, die er benötigt für seinen Dienst auf Erden...

Ich rüttle die Menschen auf aus ihrem Todesschlaf, und Ich muß mitunter sehr laut Meine Stimme ertönen lassen...

Ich muß die Menschen Ungewöhnliches erleben lassen, auf daß sie in sich gehen und den Weg zu Mir finden, oft erst nach schwerem Leid und großer Trübsal. Denn die Menschen schlafen, wenngleich sie rege und tätig sind im irdischen Sinn...

Der Geist aber schläft, und ihn zum Erwachen zu bringen erfordert oft ein gar unsanftes Rütteln...

Immer wieder und allerorten offenbare Ich Mich, und wer einmal Mich erkannt hat, den habe Ich auch gewonnen für ewig. Daß sie aber erst Meiner Offenbarungen achten, kann oft erst auf dem Wege des Leidens erzielt werden, und darum ist die Menschheit bedrückt und belastet von Not und Krankheit, von Kummer und Elend, und wohl denen, die dann Mich suchen, denen Ich dann Mich offenbaren kann durch Meinen Geist, denen Ich durch Meine Diener nahetreten kann; wohl denen, die Mich dann finden werden, so sie Mich ernstlich suchen...

Ich bin zu erkennen von jedem, der Mich erkennen will. Aber Ich halte Mich verborgen vor denen, die Mir völlig abseits stehen, die Ich nicht wider ihren Willen mit Meiner Geisteskraft bedenken kann, weil Ich sie nicht zum Glauben zwingen will. Doch Meine Lichtlein zünde Ich überall an und stelle sie so auf, daß ihr Schein weit hinausleuchtet und den Weg erhellt, den die Menschen gehen sollen, um zu Mir zu gelangen...

Wer das Licht suchet, sei es auf Erden oder auch dereinst im jenseitigen Reich, der wird es auch finden, denn das Licht bin Ich Selbst, und Ich lasse Mich finden von jedem, der Mich ernstlich suchet. Doch solange ihr Menschen noch auf Erden weilet, kann Ich Mich auch nur durch einen Menschen nahebringen...

Mein Licht also wird dort aufleuchten, wo ein Mensch Mich aufnimmt in sein Herz, wo also das Gnadenlicht aus Mir ein geöffnetes Gefäß findet, in das es einströmen kann. Dort aber bin Ich Selbst, und dort wirke Ich auch mit Meiner Liebe, Allmacht und Weisheit, dort wird der Mensch Ungewöhnliches vollbringen können, weil Ich Mich durch ihn offenbaren will...

Mein Geist weht, wo er will, aber er wirket überall, auf daß keinem Menschen die Hilfsmittel versagt bleiben, die ihn noch retten können vor dem Ende. Denn das Ende ist nahe und darum Meine Gnadenkraft und -zufuhr gewaltig, gilt es doch, noch viele Seelen zu gewinnen, bevor es zu spät ist, bevor der letzte Tag für diese Erde gekommen ist...

Amen


B.D. NR. 5331 - 7.3.1952

Irdisches Wissen im Jenseits?...

Alle Erkenntnisse nützen euch Menschen nicht, die ihr euch irdisch gewonnen habt, denn sie haften euch nur an, solange ihr auf Erden lebt. Tretet ihr in das jenseitige Reich ein, dann ist euch jede Erinnerung daran verlorengegangen, so ihr euch nicht geistig einen Reifegrad erworben habt, der euch tauglich macht für das Lichtreich, wo ihr hell und klar um alles wisset und ihr auch irdisches Wissen im Notfall verwerten könnet, das euch dann geblieben ist. Doch für eine ungläubig von der Erde geschiedene Seele sieht es dann schlecht aus, denn je mehr sie an irdischem Wissen besaß, desto mehr kommt ihr der armselige Zustand zu Bewußtsein, nun völlig ohne Wissen zu sein, sich wenig oder gar nicht erinnern zu können und sich in keiner Weise hervortun zu können. Solchen ungläubigen Seelen fehlt auch oft die Erinnerung an ihre Lebensverhältnisse auf Erden, und sie findet die Erinnerung erst dann wieder, wenn sie sich bemüht, zur Höhe, zum Licht zu gelangen. Dann ist sie aber auch für jede Erhellung überaus dankbar und erkennt daran ihren Zustand, ihre Versäumnis auf Erden und auch oft ihre Schuld. Immer wieder sei euch dies gesagt, daß ihr euch euer Los in der Ewigkeit selbst schaffet auf Erden... daß ihr euch hüten sollet auf Erden, nach irdischen Gütern, Ruhm, Ehre und übergroßem irdischen Wissen zu streben, weil alles dieses vergänglich ist...

Irdisches Wissen schützet euch nicht vor der Finsternis des Geistes, im Gegenteil, irdisches Wissen kann viel dazu beitragen, euren Geist zu verfinstern, und davor sollet ihr immer gewarnt werden, denn schwer ist es dann für eine Seele, sich Kenntnisse zu sammeln im geistigen Reich, die nie zuvor dafür aufgeschlossen war, was das geistige Reich ihr bieten wollte, weil sie durch irdisches Wissen sich unfähig machte für geistiges Wissen. Doch überaus segensreich kann eine Seele wirken im geistigen Reich, die Licht besitzt geistig und irdisch...

Denn sie kann auch den Erdenmenschen beistehen und sie beraten in irdischen Nöten und ihr irdisches Wissen verwerten, wo es not tut. Die Seelen der Finsternis werden zwar auch oft von unteren Kräften beeinflußt, sich kundzugeben und mit ihrem vermeintlichen Wissen hervorzutreten, doch dann ist es nicht mehr die Seele selbst, sondern die durch sie sich äußernden finsteren Kräfte, die bewußt Irrtum zu streuen suchen unter die Menschen, um das Denken derer zu verwirren zugunsten der finsteren Macht. Darum sind auch Verbindungen von der Erde zum geistigen Reich schädlich, wenn nicht die geistigen Voraussetzungen da sind, daß geistig strebende Menschen sich bewußt mit der Lichtwelt verbinden, wenn sie belehrt werden wollen, jedoch finsteren Kräften keine Gelegenheit geben, sich zu äußern, durch Gebet um Schutz vor Irrtum und schlechten Wesen...

Licht austeilen können nur Wesen, die selbst im Licht stehen, und diese Wesen sollen bewußt angerufen werden...

Und ihr Wissen werden sie gern austeilen und den Menschen geben, die empfangen wollen geistiges Gut, weil solches allein wertvoll ist und unvergänglich, weil solches allein die Seele mit hinübernehmen kann in das geistige Reich...

Amen


B.D. NR. 5332 - 8.3.1952

Zustand der Seelen im Jenseits...

Irrglaube - Unglaube - Liebe...

Unbegreiflich ist es vielen Menschen, daß sie direkte Verbindung haben können mit Mir, die bewiesen ist durch Meine Ansprache, durch das Vernehmen Meines Wortes in gedanklicher Form. Und das ist ein Zeichen der Entfernung von Mir einerseits wie andererseits eines toten Glaubens, eines Glaubens, der wohl traditionell übernommen wurde, aber nicht lebendig ist...

Es ist ein schulmäßig übernommenes Wissen, das nur selten gedanklich so verarbeitet wird, daß der Mensch Stellung dazu nimmt. Auch aus solchem übernommenen Wissen könnten die Menschen ableiten, daß Sich die ewige Gottheit offenbaren muß und wird, doch auch der Glaube an die ewige Gottheit ist schwach, und darum werden auch die Glaubenslehren nicht ernst genommen, so daß ein geistiger Fortschritt erzielt würde, der schon darin besteht, daß der Mensch die Verbindung mit Mir herzustellen sucht. Ich muß vorerst ernstlich anerkannt werden, ehe Ich Mich einem Menschen offenbaren kann...

Und dieser überzeugte Glaube an Mich fehlt unendlich vielen Menschen, und dies ist der Grund, daß sie auch in geistiger Finsternis leben und in dieser Finsternis in das jenseitige Reich eingehen. Was sie auf Erden versäumten, muß nun im Jenseits unbedingt nachgeholt werden... sie müssen nachdenken... und sie werden oft dazu zu schwach sein aus eigener Schuld. Folgen ihnen Liebewerke in die Ewigkeit nach, so sind sie nicht völlig kraftlos, trotz des Unglaubens, und ihre Kraft besteht darin, daß ihnen die Erinnerung nicht ganz genommen ist an das Wissen, das sie auf Erden nicht ernst nahmen, daß sie also nun nachdenken können, während die glaubenslosen Seelen, denen keine Werke der Liebe gefolgt sind, in unsagbarer Not sich befinden, weil sie nicht fähig sind, klare Gedanken zu fassen und sich mit diesen auseinanderzusetzen. Dennoch können auch diese Seelen belehrt werden im geistigen Reich von Seelen, die ihnen verständlich das darbieten können, was sie wissen müssen... wenn sie ihre Belehrungen annehmen wollen. Fürbitte für diese Seelen zu leisten ist ein Werk größter Liebe und Barmherzigkeit, damit sie Kraft zum Wollen bekommen und bei den Kreisen Zugang suchen, wo ihnen Aufklärung gegeben werden kann. Werke der Liebe können jedes Manko ausgleichen und die Seele gläubig werden lassen, doch die geistige Finsternis wird erst von ihnen weichen, wenn sie Jesus Christus anerkennen, weil Er allein ihre Schuld tilgen kann, die der Unglaube auf Erden gezeitigt hat. Irre geleitetes Denken kann schnell recht gerichtet werden, wo Liebe und Glaube vorhanden waren auf Erden, doch ungläubige Menschen müssen erst eingeführt werden in ein Wissen, weil sie es auf Erden vor sich selbst nicht gelten lassen wollten, auch wenn sie es ihren Mitmenschen gegenüber vertreten haben. Ich kann den Seelen nicht schlagartig die Erkenntnis geben, die Mich nicht anerkennen und deren Liebe nicht Mir oder ihren Mitmenschen galt...

Ich kann ihnen nur die Möglichkeit geben, sich ein Wissen anzueignen unter der Voraussetzung, daß ihr Wille nicht mehr Mir widersetzlich ist...

Dann ist Meine erbarmende Liebe auch bereit, ihnen Licht zu geben, so sie danach verlangen. Dann wird ihnen wieder das Evangelium zugeführt, das sie nun im freien Willen annehmen oder auch ablehnen können. Und je nach ihrem Willen zum Guten und ihrem Verlangen nach Belehrungen wird ihnen nun Meine Lehre Licht geben und der Aufstieg vonstatten gehen. Doch viel Leid und Qualen in der Finsternis gehen voran, ehe eine ungläubig von der Erde abgeschiedene Seele von einem Lichtstrahl berührt wird und ihm nachgeht; dann aber ist sie auch bereit zur Wesenswandlung, so sie einmal die Wohltat des Lichtes empfunden hat, die sie nun ständig begehrt, bis es ihr zuteil geworden ist...

Die Finsternis gibt ihre Seelen nur selten frei, doch Ich weiß es, wann Ich die Pforten öffnen und den Seelen die Freiheit geben kann, Ich weiß es, wann sie für einen Lichtstrahl empfänglich sind, und Ich helfe ihnen, den Weg zu finden, der endlich zu Mir führt und zur Seligkeit...

Amen


B.D. NR. 5333 - 9.3.1952

Gott - Licht - Wahrheit - Leben...

Aus Meiner Lichtfülle strömt euch Licht zu, weil ihr ohne Licht nicht selig seid, weil Finsternis der Seele gleich ist dem Tod, denn nur wo Licht ist, ist Leben. Das göttliche Wahrheitslicht vertreibt jegliche Finsternis, und darum muß es angenommen werden, so es euch Menschen von einem Lichtträger angeboten wird, denn es ist ein Geschenk von Mir, das euch Meine Liebe gibt, weil Mich euer verfinsterter Zustand erbarmt. Nun bedenket, daß Ich um diesen finsteren Zustand weiß und euch helfen möchte, bedenket, daß Ich euch der Finsternis entreißen möchte, daß Ich euch zu einem Zustand verhelfen will, der euch beglückt, und daß Ich vor allem möchte, daß ihr Mich sehen könnet, Der Ich aber in der Finsternis nicht schaubar bin, wohl aber im Licht...

Bedenket, daß Ich Selbst Licht bin... also unmöglich in der Finsternis weilen kann, ansonsten schon die Finsternis verjagt wäre...

Bedenket ferner, daß Licht auch stets Wahrheit bedeutet, daß Ich Selbst auch die ewige Wahrheit bin...

Und dann werdet ihr verstehen, daß die Unwahrheit, Irrtum oder Lüge, niemals zu Mir führen kann, weil sie das Produkt dessen ist, der über die Finsternis herrschet. Ihr könnet niemals annehmen, daß ihr auch durch Unwahrheit Mich erreichet, ihr könnet nicht annehmen, daß Ich Mich finden lasse von Menschen, die der Wahrheit ausweichen und weiter im Irrtum verharren wollen. Wer die Finsternis vorzieht, bleibt in ihr, wer Licht will, muß auch Mich Selbst wollen und kann nicht Meinem Gegner zu Willen sein...

Ihr müsset euch ernstlich entscheiden für Mich oder für ihn. Alles, was nicht mit der reinen Wahrheit übereinstimmt, ist sein Werk, und so ihr ihn anerkennt, verschreibt ihr euch auch ihm und könnet unmöglich zu Mir gelangen, zur Wahrheit und zum ewigen Leben. Seid ihr nun auf Erden beharrlich, indem ihr die Wahrheit nicht annehmen wollet um dessentwillen, was euch von Meinem Gegner dargeboten wurde, dann nehmt ihr die Finsternis mit hinüber in das jenseitige Reich...

Und dort wird sie euch erst richtig bewußt werden, weil das Licht aus Mir nicht in euch leuchten kann und außer Mir alles dunkel ist...

Und diese jenseitige Finsternis ist äußerst qualvoll, doch euch nicht zu nehmen ohne den Willen zur Wahrheit, der aber noch schwerer aufzubringen ist als auf Erden, wo Ich euch immer wieder in den Weg trete, wo Meine Lichtträger ständig in euch das Licht anzünden wollen und nur eure Bereitwilligkeit fordern, um Meinen Auftrag ausführen zu können. Ihr müsset euch in der Wahrheit bewegen...

Also kann Ich nur euch die Unwahrheit beleuchten durch Gegenüberstellen der Wahrheit den Irrlehren, durch Aufklärung und immer wieder in euch auftauchenden Zweifeln, die nur die reine Wahrheit verjagen kann. Bedenket, daß Wahrheit Licht ist... daß das Licht von Mir ausgeht und daß ihr Mich nur finden werdet, so ihr dem Licht nachgeht, so ihr die Wahrheit in euch aufnehmet, die Mich offenbart... daß Ich aber außerhalb der Wahrheit nicht zu finden bin, weil dort schon das Reich Meines Gegners ist, wo die reine Wahrheit verunstaltet ist, weil er euch von Mir zu trennen suchet...

Amen


B.D. NR. 5334 - 11.3.1952

Gott-zugewandter Wille muß tätig werden...

Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen Mich...

Ich weiß um ihre Nöte und Sorgen, Ich weiß um den Grad ihrer Glaubensstärke, Ich weiß um ihren Willen und auch, daß sie Mir zustreben, also sie auch Mich erkannt haben und um Meine Liebe und Gnade wissen. Also ist schon ein Band geschlungen, das ewig nicht mehr gelöst werden kann, denn was Mein geworden ist, das lasse Ich ewig nimmer. Mir genügt wahrlich schon der Wille Meines Geschöpfes, der Mir gilt, daß Ich Mein Geschöpf nun erfasse und es nimmer freigebe, wenn es auch nun erst geformt werden muß, ehe es sich gänzlich mit Mir vereinen kann. Doch da der Mir einst abgewandte Wille den Abfall von Mir veranlaßt hat, so wird der Mir zugewandte Wille auch sicher die Rückkehr zu Mir zur Folge haben, denn der falsch gerichtete Wille war die Sünde oder veranlaßte die Sünde, und diesen recht zu richten ist Mein Ziel, das Ich ewig nicht mehr aus den Augen lasse. Es genügt also Mir schon euer Wille, ihr aber dürfet euch nicht am Willen allein genügen lassen, ihr müsset den Willen in die Tat umsetzen, ihr müsset streben nach Vollkommenheit, weil das allein euer Werk sein muß und Ich euch wohl unterstützen kann mit Meiner Kraft und Meiner Gnade, die aber wieder von euch vollbewußt genützet werden muß. Ich lasse euch nicht mehr fallen, so ihr Mir einmal euren Willen bekundet habt, daß er zu Mir gerichtet ist. Und Ich stehe euch nun unentwegt bei, den Willen tätig werden zu lassen, doch ihr selbst müsset nun das Umgestaltungswerk an eurer Seele vollbringen, was Ich aus Meiner Macht heraus nicht tun kann des Gesetzes der ewigen Ordnung wegen. Darum wirke Ich auch auf die Meinen oft in einer Weise ein, die leid- und schmerzvoll ist, doch immer nur des Erfolges wegen, der in der gänzlichen Vereinigung mit Mir besteht, die aber von euch Menschen selbst erreicht werden muß und nicht zwangsmäßig hergestellt werden kann, d.h., es kann sich nicht Meine übergroße Liebe mit euch vereinigen, solange ihr noch in einem mangelhaften Reifegrad eurer Seele steht; sie kann euch aber auch nicht schlagartig zu einem vollkommenen Wesen gestalten. Daß ihr aber euer Ziel erreichet, sowie ihr Mir willensmäßig ergeben seid, das ist sicher, denn Ich gebe keinen der Meinen auf, und Ich wende alle Mittel an, die das Ziel beschleunigen können, wenn der Mensch sie als Liebe- und Gnadenmittel Meinerseits erkennt. Und Ich mache es euch wahrlich nicht schwer, wenn ihr nur Meine Hand ergreifet und euch führen lasset...

Völlige Hingabe an Mich, völliges Unterstellen des Willens unter den Meinen bringen euch überaus rasch zum Ziel, und darum sollet ihr nur immer Mich walten lassen und im übrigen euch bemühen, Meinen Willen zu erfüllen... ein Liebeleben zu führen, das euch stets innigere Verbindung mit Mir einträgt und zuletzt zur völligen Vereinigung führt... daß ihr nun Mein seid und bleibet bis in alle Ewigkeit...

Amen


B.D. NR. 5335 - 12.3.1952

Besondere Mission: Kämpfen für die Wahrheit...

Die Dienstwilligkeit bewirket, daß eure Mission von euch gewissenhaft ausgeführt wird und daß ihr treue Arbeiter seid in Meinem Weinberg. Und darum sind euch Aufträge erteilt worden, die nicht ein jeder erfüllen kann, die eine besondere Bereitwilligkeit voraussetzen und die von größter Bedeutung sind...

Ihr sollt kämpfen für die Wahrheit...

Die Liebe predigen ist wohl das Nötigste, weil ohne Liebe niemand selig werden kann, doch das Predigeramt kann von Geist-erfüllten Menschen verwaltet werden, auch wenn sie nicht kämpferisch befähigt sind... zur Liebe anregen kann jeder, der selbst in der Liebe steht...

Der Kampf für die Wahrheit aber erfordert eine besondere Fähigkeit, ein Wissen um die Wahrheit und einen kämpferischen Geist, der sich für das Rechte und Wahre einsetzt, zudem aber einen überaus starken Glauben an Mein Wort... denn vertreten kann der Mensch nur das, was er als Wahrheit erkennt, was für ihn ohne Zweifel ist, weil die „ewige Wahrheit“ es ihm vermittelt hat. Um überzeugt für die Wahrheit eintreten zu können, muß sie vorerst ihn selbst überzeugt haben, und dazu wieder gehört ein Leben in Liebe... damit Mein Geist in ihm wirken konnte. So auch muß die Liebe zum Mitmenschen ihn wieder antreiben, diesem die Wahrheit zuführen zu wollen, weshalb er nun gegen Lüge und Irrtum mit Feuereifer vorgeht...

Solche Knechte brauche ich auf Erden in der letzten Zeit vor dem Ende...

Und diese Mission ist so bedeutsam, daß Ich diesen Knechten ganz besonders beistehe, ihnen in jeder Weise das Feld zubereite, auf dem sie arbeiten sollen... daß Ich ihnen beistehe in geistiger wie in irdischer Not, ihnen den Erdenlebensweg ebne und sie stärke und ansporne zu immer eifrigerer geistiger Tätigkeit, auf daß ihre Mission erfolgreich sei. Wo Lüge oder Irrtum ist, dort kann das Licht schwer durchdringen...

Wo der Acker mit Unkraut bewachsen ist, dort kann ein gutes Samenkorn sich nicht entwickeln, und der Acker ist gewissermaßen wertlos geworden für seinen Besitzer. Und darum müssen Meine Knechte diesen erst von dem Unkraut säubern, eine Arbeit, die überaus mühsam ist und Ausdauer und Kraft erfordert...

Wo Lüge und Irrtum sich festgesetzt haben in den Menschenherzen, dort kann nur mit rücksichtsloser Gewalt das Reinigungswerk durchgeführt werden... es muß der Vertreter der Wahrheit schonungslos alles aufdekken, was der reinen Wahrheit widerspricht, und darum muß er selbst besitzen, was er dem Mitmenschen bringen will...

Nicht eigenes Gedankenprodukt soll er vertreten... wenngleich auch dieses recht sein kann, wenn er von Meinem Geist erleuchtet ist. Doch ein ungewöhnliches Wirken Meines Geistes in ihm soll ihm die Sicherheit geben, mutig gegen Irrtum und Lüge vorzugehen. Und er wird hellen Geistes erkennen, wo Irrtum und Lüge ist... er wird die reine Wahrheit entgegensetzen und sich nicht beirren lassen durch offenen Widerstand, durch Anfeindungen oder Verfolgung, er wird kämpfen mit dem Schwert des Mundes unerschrocken und völlig überzeugt, daß er selbst in der Wahrheit steht...

Ich brauche solche Knechte auf Erden, die niemanden fürchten und für ihren Herrn durchs Feuer gehen...

Ich brauche Menschen mit starkem Glauben und festem Willen, mit absoluter Wahrheitsliebe und Erkenntnis der großen geistigen Not, und wo Ich solche finde, leiste Ich zunächst die Vorarbeit, die Wahrheit ihnen zuzuleiten und sie mit der ihnen bestimmten Mission vertraut zu machen. Ich bilde sie aus zu rechten Vertretern ohne Furcht, Ich erhelle Selbst ihren Geist, damit sie klar erkennen, wo und wann ihr Eingreifen nötig ist, wo und wann sie der Lüge und dem Irrtum gegenüberstehen, um diesen öffentlich zu brandmarken. Dieser Aufgabe ist nicht jeder Arbeiter in Meinem Weinberg gewachsen, weil die Gegenmacht schon zu stark geworden ist, weil die Menschen sich wohl fühlen in der Unwahrheit, weil diese ihnen ein bequemes Leben erlaubt, während die reine Wahrheit Selbstüberwindung fordert, die sie nicht aufbringen wollen. Darum muß Mein Knecht in der Erkenntnis dessen ohne Rücksicht die Folgen eines unrichtigen Denkens und auch die Folgen der Irrlehren aufdecken, und er darf sich nicht scheuen, den Vertretern des Irrtums die Wahrheit ins Gesicht zu sagen. Denn nicht eher kann guter Same ausgesät werden und zur Blüte gelangen, bis der Acker gereinigt ist vom Unkraut, das zu nichts nütze ist und schonungslos ausgerottet werden muß. Die Wahrheit muß und wird sich Bahn brechen, und darum will Ich jeden Wahrheitsträger segnen und seine Arbeit für Mich und Mein Reich unterstützen, wie Ich aber auch seinen irdischen Weg ebnen will, auf daß er ungehindert seiner Arbeit nachgehen kann, für die Ich ihn erwählt habe...

Amen


B.D. NR. 5336 - 14.3.1952

„Mein Reich ist nicht von dieser Welt...“

Mein Reich ist nicht von dieser Welt...

Darum achtet die irdische Welt nur gering, lasset sie nur so weit an euch heran treten, wie es eure irdische Lebensaufgabe erfordert, aber trachtet unentwegt nach Meinem Reich, das außerhalb der irdischen Welt zu finden ist. Mein Reich ist das Reich, das ewig währet, während die irdische Welt vergeht mit eurem Leibestode; Mein Reich könnet ihr aber schon auf Erden besitzen, so ihr euch abwendet von den Freuden und Gütern der Welt und eure Gedanken erhebet zu Mir, wenn ihr sie sendet in die Unendlichkeit, Mich fragend und euch Meiner Antwort erschließend. Dann betretet ihr schon das geistige Reich, das einmal euer Aufenthalt sein wird, dann ist euch das geistige Reich mehr wert als die irdische Welt, und dann empfanget ihr auch die Güter, die jenem Reich angehören, die ihr irdisch aber nicht empfangen könnet. Mein Reich ist nicht von dieser Welt...

Verstehet es, daß Ich euch durch diese Worte rufen will in jene Welt, die eure wahre Heimat ist und die euch auch wieder aufnehmen will nach eurem Leibestode. Mein Reich ist das Lichtreich, in das ihr nur eingehen könnet, so ihr lichtempfänglich geworden seid, so ihr auf Erden getrachtet habt nach Meinem Reich und also Anwärter geworden seid des Reiches, das Mir gehört und in dem ihr Mich dereinst erschauen dürfet. Diese Meine Worte geben euch deutlich zu verstehen, daß ihr diese Welt, das irdische Reich, nicht sehnlichst begehren sollet, sondern daß ihr es überwinden müsset, wollet ihr in Mein Reich aufgenommen werden...

Ich will euch den Unterschied klarmachen, Ich will euch sagen, daß diese Welt nicht Mir gehört, sondern deren Herr Mein Gegner ist, und stelle also Mein Reich gegen die irdische Welt...

Ich will euch in Mein Reich herüberlocken, weil Ich euch geben will, was die irdische Welt nicht aufweiset... ein ewiges Leben in Seligkeit. Die Erde ist das Tal der Leiden und der Erprobungen, sie ist der Ort der unvollkommenen Menschen, die vollkommen werden sollen. Die Erde ist jedoch kein Daueraufenthalt, sie ist nur ein Stadium der Entwicklung, das für den Menschen überaus kurz ist, gemessen an der Ewigkeit. Und der Mensch selbst, seine irdisch materielle Hülle, ist vergänglich, sie dient dem Geistigen, das sich zur Höhe entwickeln soll, nur vorübergehend zum Aufenthalt. Dann erst betritt die Seele das geistige Reich, das unvergänglich ist, aber auch dann noch das Reich Meines Gegners sein kann, wenn die Seele auf Erden keinen geistigen Fortschritt erzielt hat und also in das Reich der Finsternis eingeht...

Doch Mein Reich sollet ihr anstreben, das geistige Reich, darin Ich der König und Herrscher bin, wo es nur Licht und Seligkeit gibt, wo Ich Selbst austeile, um alle zu beglücken, die in Mein Reich eingegangen sind...

Darum achtet die irdische Welt gering, strebet das Reich an, das euch Herrlichkeiten erschließet, von denen ihr Menschen euch nichts träumen lasset, das Reich, dessen Herrlichkeiten Ich euch verheißen habe mit den Worten: „Was keines Menschen Auge je gesehen und keines Menschen Ohr je gehört, das habe Ich bereitet denen, die Mich lieben...“

Amen


B.D. NR. 5337 - 16.3.1952

Kampf für die Wahrheit...

Licht...

Auch Meine reine Wahrheit muß sich den Weg bahnen in die Menschenherzen, denn überall findet sie noch Widerstand, wo der Mensch sich mit geringwertigem Geistesgut zufrieden gibt. Dort ist der Eingang zu den Menschenherzen noch verbaut, und der Weg muß erst frei gemacht werden. Die reine Wahrheit hat aber die Eigenschaft, daß sie dem Irrtum überlegen ist an Kraft, daß sie Sieger wird, wenn der Mensch Wahrheit und Irrtum ernstlich gegeneinander abwägt. Hat der Mensch dazu aber nicht den Willen, dann ist ihm auch das Köstlichste nicht zu bringen, dann kann ihm auch geistig nicht geholfen werden, dann führt sein Weg nicht nach oben, sondern bleibt im günstigsten Falle eben, wenn er nicht in den Abgrund führt. Es wird der Begriff „Wahrheit“ viel zu leicht genommen...

Die Menschen begnügen sich mit einem Wissen oder einem Glauben, das nicht der Wahrheit entspricht, und tun selbst nichts dazu, in den Besitz der Wahrheit zu gelangen. Sie sind träge, und das darum, weil sie die irdische Welt als Wahrheit anerkennen möchten, weil sie das Erdenleben als Selbstzweck ansehen und weil ihnen die reine Wahrheit ihr bisheriges falsches Denken beweisen würde. Sie wollen nicht die Wahrheit hören, weil diese sie beeinträchtigt in ihrem Verlangen nach Lebensgenuß, weil diese sie verantwortlich macht für ein nur irdisch gerichtetes Denken, weil die Wahrheit von ihnen etwas verlangt, was sie nicht leisten wollen...

Und alles dieses sind Widerstände, die sich der reinen Wahrheit entgegenstellen, aber vom Willen des Menschen selbst hinweggeräumt werden müssen. Und diesen Willen dazu zu bewegen kann nur durch Ratschläge und Warnungen redegewandter Vertreter der Wahrheit erreicht werden, und Ich, als die ewige Wahrheit, werde jede solche Bemühung unterstützen und Meinen Vertretern auf Erden die Rednergabe verleihen, die ernsthaft für Mich und Mein Reich und für die reine Wahrheit eintreten. Wo Mein Segen und Meine Kraft mitwirkt, ist auch das Gelingen sicher... wo Ich Selbst reden kann durch den Mund eines Dieners auf Erden, dort werden die Worte auch zünden, zum Nachdenken anregen und schließlich anerkannt werden als reine Wahrheit, weshalb Ich immer wieder Meinen Dienern auf Erden zurufe: Werdet nicht müde, die Wahrheit zu verkünden, tragt Mein Wort hinaus in die Welt, verbreitet die Wahrheit, und redet, wo euch Gelegenheit geboten wird, denn von der Annahme der Wahrheit hängt auch der geistige Fortschritt ab, und niemals kann ein Mensch auf Erden sein Ziel erreichen, der einen falschen Weg geht, der durch Irrtum und Lüge falsch geleitet ist und nicht das annimmt, was Ich Selbst durch Meine Diener ihm vermitteln will. Das letzte Ziel eines Menschen auf Erden will Ich Selbst sein...

Wie anders aber könnet ihr Mich erreichen, Der Ich die ewige Wahrheit bin, wenn nicht durch die Wahrheit? Wie kann Ich Mich finden lassen von denen, die Meines Gegners Geistesgut annahmen und es nicht eintauschen wollen gegen die reine Wahrheit? Die Wahrheit ist Licht, niemals aber könnet ihr zum Licht gelangen, wenn ihr die Wahrheit abweiset, und niemals könnet ihr in der Finsternis selig sein...

Und weil Ich die geistige Finsternis auf Erden sehe, will Ich überall Licht anzünden, auf daß die Menschen den rechten Weg finden zu Mir...

Die Lichter aber sind dort, wo Ich die reine Wahrheit zur Erde leiten kann, weil Ich willige, wahrheitsverlangende Menschen finde, denen Ich die Wahrheit vermitteln kann, die sie dann weitergeben können, damit die große geistige Not (Finsternis) verringert wird, denn ihr Menschen werdet euch niemals glücklich fühlen in der Dunkelheit des Geistes. Darum nehmet das Licht an, öffnet euch der Wahrheit, die aus Mir ist, und tretet so Mir, als der ewigen Wahrheit, näher, Der Ich euch Licht geben kann ungemessen, so ihr selbst danach verlangt...

Denn das Licht allein ist Seligkeit, Licht ist Wahrheit, Licht bin Ich Selbst von Ewigkeit zu Ewigkeit...

Amen


B.D. NR. 5338 - 17.3.1952

Bekehrungswerk an Seelen aus der Tiefe durch Liebe...

Ich will, daß ihr alle selig werdet...

Darum gebe Ich euch jede Möglichkeit, das Ziel, die Seligwerdung, zu erreichen. Ich habe keine Freude an dem Rückgang Meiner Geschöpfe, Ich will nicht, daß sie leiden müssen, Ich will auch nicht, daß sie verlorengehen, daß sie Meinem Gegner in die Hände fallen, denn obgleich er sie nicht ewig behalten wird, kann er sie doch lange Zeit in seiner Gewalt haben, dem Geschöpf selbst zum unermeßlichen Leid und unbeschreiblicher Qual. Und wo es nur eine Möglichkeit gibt, diesen Elendszustand abzukürzen, Meinem Gegner die Seelen zu entreißen, werde Ich Selbst Gelegenheiten schaffen und alles tun, um dem Wesen den Aufstieg zur Höhe zu ermöglichen. Meine Liebe verlangt zudem auch (nach, d. Hg.) dem von Mir einst abgefallenen Geistigen, weil es Meiner ewigen Liebe entstammt und somit Mein Anteil ist. Die Liebe aber weiß immer Mittel und Wege, und scheint ein Gelingen noch so aussichtslos. Das satanische Einwirken in der letzten Zeit vor dem Ende setzt alle Kräfte des Himmels und der Erde in Bewegung, Gegenarbeit zu leisten, sich in Abwehrstellung zu begeben und im gleichen Maß für Mich tätig zu sein, wie der Satan gegen Mich arbeitet. Und nun erweiset sich die Kraft der Liebe als überaus segenbringend, und ihre Wirkung ist eine erlösende, d.h., die Liebe eines Lichtwesens oder auch eines Menschen auf der Erde vermag Fesseln zu sprengen, die der Satan geschmiedet hat...

Die Liebe kann ihm Seelen entreißen, weil sie eine Waffe ist, gegen die er machtlos ist. Die Kraft der Liebe könnte in einem Augenblick die gesamte geistige Welt erlösen, doch auch hier gilt das Gesetz der ewigen Ordnung, daß die Liebe nicht wirken kann, wenn sie Widerstand findet... und daß darum erst der Mir widersetzliche Wille gebrochen sein muß, bevor die Liebe wirken kann...

Und um diesen Willen ringen unzählige Lichtwesen und Menschen auf Erden, die Mir ergeben sind...

Wieder muß nun die Liebe diese Willenswandlung bewirken, und sie wird nicht ohne Erfolg bleiben. Noch niemals hat der Kampf zwischen Licht und Finsternis so gewütet, wie nun vor dem Ende der alten Erde, denn der Satan treibt die ihm hörigen Kräfte zu höchster Tätigkeit an, und auch die Lichtwesen stellen sich zum Kampf wider sie. Doch sie kämpfen nicht gegeneinander, sondern um die Seelen der Menschen auf Erden...

Und beide Kräfte suchen Einfluß zu gewinnen, bis eine Kraft den Sieg davonträgt. Doch auch scheinbar Verlorenes kann noch zurückgeholt werden, wenn die Liebe eines Menschen um dieses Wesen kämpft, wenn ein Mensch aus freiem Willen ihm nachfolgt mit seinen Gedanken in die Finsternis, wenn er die Seele herauszureißen sucht und von sich aus gedanklich so auf diese Seele einwirkt, daß sie den Lieberuf vernimmt und sich wohltätig berührt fühlt und umwendet...

Dann vermag die Liebekraft Wunder zu wirken, sie kann eine Seele wandeln und in ihr das Verlangen erwachen lassen, zu fliehen aus dem Bereich des Satans, zu fliehen aus der Finsternis zum Licht, und dem Verlangen kann auch die Tat folgen, sowie der Mensch die Seele unterstützt mit seiner Liebe...

Ich freue Mich eines jeden solchen Bekehrungswerkes und helfe nach, soweit es ohne Willenszwang möglich ist, denn Ich verlange Selbst nach jenen Seelen, die der Satan Mir entreißen wollte und die Ich nicht kraft Meiner Macht zurückhalten konnte, sondern sie euch Menschen übergebe, daß ihr sie rettet aus der Not durch eure Liebe. Ihr Menschen wisset es nicht, was ihr selbst für eine Macht habt, wenn ihr mit der Waffe der Liebe kämpfet... euch Menschen wäre es wahrlich möglich, die Hölle zu erlösen, so ihr alle in tiefster Liebe euch der gefallenen Seelen annehmen würdet, um ihnen emporzuhelfen...

Und Ich würde euch alle dafür segnen... doch euer Glaube ist zu schwach, und darum wisset ihr weder um die große Not noch um die Möglichkeit, diese zu lindern. Und ihr steht selbst in der Gefahr, das Reich der Finsternis einmal zu betreten, weil ihr nicht glaubet... doch sorget, daß euch dann wenigstens Werke der Liebe nachfolgen, sorget, daß eurer in Liebe gedacht wird, daß ihr Hilfe findet, um aus der Tiefe zur Höhe zu steigen...

Denn Ich will nicht, daß ihr untergeht, Ich will, daß ihr selig werdet, daß ihr in Lichthöhen eingehen könnet und triumphieren könnet über den Satan, der sein Reich vergrößern will und der doch machtlos ist gegen die Kraft der Liebe...

Amen


B.D. NR. 5339 - 18.3.1952

Abwenden des Gerichtes durch Gebet?...

Ihr Menschen könntet wohl das bevorstehende Gericht abwenden, ihr könntet ein Werk der Vernichtung an dieser Erde aufhalten, so ihr ernstlich Mich darum bitten würdet, doch mit einem Gebet, das nicht nur der Mund ausspricht, sondern tief im Herzen empfunden wird. Ein solches Gebet aber setzt den Glauben an Mich voraus, und dieser Glaube mangelt euch, und wohl die meisten Menschen müßten sich diesen Unglauben eingestehen, so sie ernsthaft sich über ihre Gedanken Rechenschaft ablegen würden. Mein Name ist wohl noch in vieler Menschen Munde, das Herz aber weiß schon lange nichts mehr davon. Und darum seid ihr zu einem solchen Gebet nicht fähig, das Mich bestimmen würde, das angekündigte Gericht aufzuheben. Zudem aber glauben die Menschen auch nicht daran, und also nehmen sie auch nicht die Gnade eines rechten Gebetes in Anspruch, das allein Meinen Willen wandeln könnte. Und wenn Ich das Kommende so bestimmt euch ankündige, dann darum, weil Ich um den Glaubenszustand der Menschen weiß und ihr Wille Mir seit Ewigkeit bekannt ist. Ich kann ihren Willen nicht zwangsmäßig wandeln, er aber wendet sich Meinem Gegner zu und kehret sich völlig von Mir ab. Bis zu einer gewissen Grenze lasse Ich dem Willen der Menschen freien Lauf, doch sowie die Grenze überschritten wird, greife Ich ein und nehme den Menschen die weitere Möglichkeit, in endlose Tiefe hinabzusinken. Ich weiß es, wann Ich Einhalt gebieten muß, wann Ich die Macht Meines Gegners brechen muß...

Und Ich weiß darum auch, wie Ich die Menschen seiner Macht und seinem Einfluß entziehe, Ich weiß auch, daß ein Bannen in der festesten Materie für das Mir abtrünnige Geistige weit günstiger und aussichtsvoller ist, als wenn Ich den Menschen in dieser niedrigen Geistesverfassung die alte Erde und also auch ihr Leben belasse, wo sie zu völligen Teufeln werden durch seinen Einfluß. Zudem bin Ich schon an jeden einzelnen Menschen herangetreten, um ihn für Mich zu gewinnen...

Jeder einzelne Mensch hatte Gelegenheiten genug, sich zu Mir zu kehren, um Mich kennenzulernen und Meine Vaterliebe zu erfahren, wenn er nur wollte...

Unzählige Mittel wandte Ich an, Ich lockte mit Worten der Liebe, Ich mahnte und warnte sie durch Leiden und Nöte, Ich trat ihnen nahe in Freude und Schmerz, Ich sprach zu ihnen durch Menschenmund, Ich lenkte ihre Gedanken auf geistiges Gebiet...

Mein Gegner aber gewann sie durch die Welt und ihre Materie für sich, und Meiner achteten sie nicht bis auf wenige, die Mich erkannten und liebten und die darum auch nicht das Ende zu fürchten brauchen...

Diese aber wissen auch um die Not der Menschheit in dieser Zeit, und ihnen ist es verständlich, daß und warum Ich eine Epoche beende, die nur noch einen tieferen Geisteszustand bringen kann, niemals aber einen Wandel zum Guten, zum Glauben und zum geistigen Aufstieg. Ihr Menschen könntet wohl durch tiefen Glauben und inniges Gebet viel erreichen, doch euer Verlangen gilt nur der Welt und ihren Gütern, und darum werden diese vergehen, weil die Zeit erfüllet ist...

Amen


B.D. NR. 5340 - 19.3.1952

Umgestaltung der Erde gibt neue Entwicklungsmöglichkeiten...

Das Geistige braucht neue Entwicklungsmöglichkeiten, denn die alten Schöpfungen entsprechen nicht mehr ihrem Zweck, weil sie nicht in der rechten Weise gewertet oder zum Dienst verwendet werden, wie es Meinem Gesetz der ewigen Ordnung entspricht. Menschenwille verhindert viele Möglichkeiten zum Dienen oder bricht den Entwicklungsgang des Geistigen in gewissen Schöpfungen vorzeitig ab, Menschenwille ändert die natürliche Bestimmung der von Mir zwecks Ausreifens des Geistigen ins Leben gerufenen Schöpfungen, und so ist der ganze Entwicklungsprozeß in einen Stillstand geraten, den Ich aufheben will durch Erschaffen neuer Werke, durch Auflösen bestehender Schöpfungen und völliger Umgestaltung der alten Erdoberfläche, damit allem Geistigen ein Fortschritt gewährleistet ist. Zudem werden auch unzählige geistige Wesenheiten frei, die, in festester Materie gebunden, ihrer nächsten Verformung harren. Es wird durch das Neuerstehen von Schöpfungen verschiedenster Art wieder eine Ordnung hergestellt, nur um den Entwicklungsprozeß zu beschleunigen und Erfolge zu bringen. Das verkehrte Denken und Wollen der Menschen, das in der Ichliebe seine Ursache hat, wird verständlicherweise sich auch verkehrt auswirken auf das den Menschen Umgebende, sei es feste Materie, Pflanzen oder Tiere, in denen das Geistige oft nicht den Reifegrad erreichen kann, der für die nächste Verformung Bedingung ist. Das Naturgesetz wird außer acht gelassen, wo sich die Menschen materielle Vorteile erhoffen; die Menschen bewegen sich selbst nicht mehr in Meiner Ordnung und bringen auch das Geistige in den verschiedenen Schöpfungen dadurch aus der Ordnung, weshalb eine völlige Eingliederung in die ewige Ordnung notwendig geworden ist und dies auch ein Umgestaltungswerk von größtem Ausmaß erfordert, das also erstmalig die Entwicklungsmöglichkeiten bieten soll für alles Geistige vom niedrigsten bis zum höchsten Reifegrad. Der verkehrte Wille der Menschen hat auch geistig ein Chaos zuwege gebracht, das unwiderruflich eine Auflösung und Neuschaffung nach sich zieht. Die unwissende Menschheit sieht nur die Auswirkungen einer Vernichtung auf die Menschen und erkennt sonach nicht den großen Segen, den das Geistige in den Vorstadien von einer Neuformung der Erde davonträgt. Ich aber weiß um die Not alles Geistigen und gedenke auch dessen in Liebe, das noch weit unten ist, so daß Ich ihm Möglichkeiten gebe, auch zur Höhe zu gelangen, um den gebundenen Zustand auch einmal mit dem Zustand im freien Willen zu vertauschen...

Ich gebe allem Geistigen die Möglichkeit, die Höhe zu erreichen, doch dem Geistigen, das nach endlos langer Gnadenzeit, nach schon fortgeschrittener Entwicklung als Mensch völlig versagt, nehme Ich die Freiheit des Willens, ihm aber dennoch wieder einen neuen Entwicklungsgang schaf-fend, und wenn dieser auch ein Zustand der Qual ist, so ist er doch der einzige Weg, der zur restlosen Freiheit führen kann...

Amen


B.D. NR. 5341 - 21.3.1952

Überheblichkeit...

Erhebet euch nicht über eure Mitmenschen, sondern dienet ihnen...

Dann erst übet ihr wahre Nachfolge Jesu, dann erst ist die Liebe in euch wirkend, die jegliche Überheblichkeit ausschaltet, die euch die Mitmenschen als Brüder ansehen lehret und die jeden Rang oder Standesunterschied ausgleicht, der ja nur weltlich besteht, aber in Meinem Reich nicht geduldet wird. Dienende Liebe wird wahres Glück in euch auslösen, in dienender Nächstenliebe seid ihr rechte Nachfolger Jesu, des Menschen auf Erden, Der euch das rechte Leben vorgelebt hat, Der wahrlich Licht und Kraft und Macht in aller Fülle besaß, weil Er Mich Selbst in Sein Herz aufgenommen hatte, und Der doch von dieser Kraft keinen Gebrauch machte, indem Er herrschte und Sich von Seinen Mitmenschen bedienen ließ...

Er diente Seinen Brüdern in tiefster Liebe und Demut; und das erhob Ihn zum Herrscher über Welten und zahllose Geschöpfe, denn Ich Selbst bezog Seine Außenform und erfüllte Ihn mit Licht und Kraft. Die Überheblichkeit ist ein Merkmal dessen, der aus Überheblichkeit und Herrschsucht gefallen ist in die tiefste Tiefe. Und so ihr Menschen euch überhebet, leihet ihr jenem willig euer Ohr, und ihr lasset euch von ihm verführen, ihr nehmet seine Eigenschaften, seine Laster an und seid ihm hörig. Stellet euch nicht über eure Mitmenschen, die doch in Wahrheit eure Brüder sind, weil ihr alle nur einen Vater habt und als Dessen Kinder einander lieben und dienen sollet aus Liebe zu Mir. Die Überheblichkeit bringt euch leicht zum Fall, denn wer überheblichen Geistes ist, erkennet Mich sehr bald nicht mehr, Der Ich die ewige Liebe bin, weil keine Liebe in ihm ist. Denn die wahre Liebe ist eins mit der Demut, nicht aber mit der Überheblichkeit. In Demut dienen bezeugt immer tiefe Liebe zu Mir, die in dienender Nächstenliebe zum Ausdruck kommt. Und ihr werdet wahrlich weit mehr gewinnen, wenn ihr in Demut dienet, als wenn ihr in Überheblichkeit herrschet. Denn ihr könnet nur irdisch zur Macht gelangen in Überheblichkeit, doch geistig erringet ihr nichts, ja ihr verlieret nur noch das wenige, das ihr besitzet. Denn die Überheblichkeit ist Anteil Meines Gegners, also verstärkt sie nur sein Reich, und was das für euch Menschen bedeutet, ist nicht schwer zu erraten. Mein Reich aber ist nicht von dieser Welt, daher kann dienende Nächstenliebe wohl scheinbar irdischen Verlust an Gütern, an Ansehen und Macht nach sich ziehen, doch sie erwirbt sich geistige Werte, die unvergänglich sind und dereinst in Meinem Reiche der Seele angerechnet werden, die nun in Licht und Kraftfülle weit über denen steht, die auf Erden herrschten und ihre Mitmenschen unterdrückten. Wer sich selbst erhebt, wird erniedrigt werden...

Gedenket dieser Worte, und glaubet nicht, daß euch das bleibt, was ihr euch auf Erden schaffet durch Überheblichkeit... was ihr euch gewissermaßen unberechtigt aneignet. Denn der Herrschen-Wollende nimmt... er nimmt, was ihm nicht zusteht, er eignet sich ein Recht an und mißbrauchet seine Macht...

Dienende Liebe dagegen gibt unausgesetzt, in Worten und Taten schenkt sie sich dem, der darbt und seine Hilfe braucht. Dienende Liebe ist wahre Demut und Mir daher wohlgefällig, dienende Liebe ist wahre Nachfolge Jesu, die sicher zu Mir führt, zum Vater von Ewigkeit...

Amen


B.D. NR. 5342 - 22.3.1952

Erlösung aus Finsternis...

Liebender Hilfswille...

In das Reich des Lichtes sollen alle Wesen eingehen und selig sein. Ich aber kann nichts anderes tun, als ihnen den Weg zu zeigen, sie leise hinzudrängen und ihnen Führer zu senden, die unmittelbar auf sie einwirken können, solange sie Mich Selbst noch nicht anerkennen wollen. Auf Erden nun ist die Möglichkeit gegeben, fast spielend den rechten Weg zu gehen, was die Seele erst erkennen wird, wenn sie kraftlos in das jenseitige Reich eingeht und die vielen ungenützten Gelegenheiten an ihrem geistigen Auge vorübergehen lässet, so sie einmal erkannt hat, was sie im Erdenleben versäumte. Auf Erden also ist es nicht schwer, das Ziel zu erreichen, den Reifezustand, der ein Eingehen in Lichtsphären gestattet. Unsagbar schwer aber ist es für ein Wesen, das unreif von der Erde abgeschieden ist, im Jenseits zur Höhe zu gelangen...

Es ist nicht unmöglich, erfordert aber einen weit größeren Willen, den nur ein Lichtstrahl bewirken kann, weil das Wesen unter der Finsternis unsagbar leidet. Das Licht zieht jedes Wesen an, wenn es nicht gänzlich Mir widersetzlich ist und dann das Licht scheut. Ist aber noch die geringste Möglichkeit einer Wesensänderung, so berührt ein Lichtstrahl die Seele wohltätig, und was die Seele einmal verlangt, das wird sie auch erreichen. Die Seele, die das Licht sucht, ist nicht unrettbar verloren und dieser Seele kann Hilfe gebracht werden. Doch ohne Hilfe ist sie nicht fähig, einen Schritt zur Höhe zu tun, weil ihr jegliche Kraft mangelt. Ob sie nun überhaupt von einem Lichtstrahl berührt werden kann, das ist immer von ihrem Widerstand gegen Mich abhängig bzw. von dem Aufgeben dieses Widerstandes...

Ich aber weiß um die Not einer jeden Seele wie auch um den Grad ihrer Verstokkung und Abwehr...

Meine Liebe ist auch bei diesen Wesen in der Tiefe und wirket unausgesetzt auf sie ein, doch nur wenige lassen nach in ihrem Widerstand und geben sich der Liebewirkung hin, indem sie sich nicht mehr aufbäumen und nach einer Änderung ihrer derzeitigen Lage verlangen. Dann ist der Weg zur Höhe schon bestritten, dann wird die Seele von Lichtstrahlen getroffen, die ihr einen erneuten Lebenswillen geben, und so nun in dieser Verfassung wissende Wesen sie belehren, nehmen sie diese Gedanken in sich auf und verarbeiten sie zumeist mit dem Erfolg, daß sie vermehrtes Licht begehren und ihr Zustand sich merklich bessert und der Wille zur Höhe in den Wesen angeregt wird. Ihr Menschen auf Erden könnet viele Seelen aus der Finsternis erlösen durch gute Gedanken und liebenden Hilfswillen, den diese Wesen als Anziehungskraft spüren und euch nun um eure Hilfe bitten. Sie nehmen dann jede Gelegenheit wahr, aus der Finsternis zu entfliehen, denn die Kraft eurer Liebe richtet zwischen dem Wesen und seinem Kerkermeister, dem Satan, eine Scheidewand auf... ihr selbst schiebt einen Keil zwischen beide durch eure Liebe, und nun ist das Wesen fähig, einen anderen Willen zu haben als bisher... und dieser Wille wendet sich erst unbewußt und nach der Erkenntnis bewußt Mir zu, dem Herrn, Der es aus der Kerkerhaft befreien kann und Der ihm nun auch willkommen ist als Herr, Dem sich die Seele nun freiwillig unterstellt. Eine Seele aus der Finsternis erlöst zu haben ist unbeschreiblich beseligend, so ihr einmal um die Not einer solchen Seele wisset, die auf Erden keinen Vergleich findet. Und wieder sage Ich es euch, daß ihr unsagbar viel dazu beitragen könnet, die Hölle zu erlösen, Wesen aus der Finsternis emporzuhelfen und sie Mir zuzuführen, wenn ihr nur helfen wollet und eure Liebe diesen Unglückseligen zuwendet, die sich allein nicht mehr helfen können und, als vom Satan gebunden, sich nicht frei machen können aus seiner Gewalt...

Eure Liebe ist Kraft, die ihre Fesseln sprengt, eure Liebe vermag Wunder zu wirken, so sie den Seelen in der Finsternis gilt, und eure Liebe befähigt euch zu erlösender Tätigkeit auf Erden wie im jenseitigen Reich...

Amen


B.D. NR. 5343 - 24.3.1952

Gott...

Vater...

Ich bin euer Gott und Vater...

Als Gott werdet ihr Mich vielleicht noch anerkennen, wenn ihr gedanklich euch mit eurem Ursprung und eurem Sein auseinandersetzet. Ihr könnet also durch Verstandesarbeit zu dem Ergebnis kommen, daß ihr einen Schöpfer und Erhalter von Ewigkeit anerkennet, Der für euch der Urquell der Kraft ist und Den ihr nun Gott benennet. Ich aber will als Vater von euch erkannt werden...

Und dies ist nicht durch Verstandestätigkeit zu erreichen, dies setzt die Tätigkeit des Geistesfunkens in euch voraus, der... als selbst göttlicher Anteil... euch das rechte Verhältnis zu eurem Schöpfer von Ewigkeit klarstellt, in das ihr aber nun erst eingehen müsset, um Mich nun als Vater und euch selbst als Meine Kinder zu erkennen. Ein Mensch, der wohl Gott anerkennt, aber nicht um Zweck und Ziel seines Erdendaseins weiß, wird schwerlich um den Zusammenhang zwischen sich und Gott wissen, und er wird auch verstandesmäßig keine Bindung zwischen sich und Gott herzustellen vermögen...

Denn dies ist die Tätigkeit des Geistes, der als Anteil von Mir zu Mir wieder hindrängt, also seinem Vatergeist wieder nahezukommen trachtet, mit dem er zwar untrennbar verbunden bleibt, jedoch auch die Seele, die er bewohnt, zur Vereinigung antreibt, weil dieser, als außerhalb stehend, die Seligkeit der Vereinigung mit Mir fehlt. Es ist also der Zusammenschluß mit Mir gleich dem Verhältnis eines Kindes zum Vater, während das isoliert stehende Wesen nur das „Geschöpf“ Gottes ist und also auch Gott als ein ihm fernstehendes Wesen ansieht. Ich aber will vereinigt sein mit Meinen Geschöpfen, sie als Meine Kinder annehmen, um sie selig zu machen. Ich bin wohl euer Gott, will aber euer Vater sein. Denn aus Meiner Liebe seid ihr hervorgegangen, nicht nur aus Meiner Macht... und die Liebe sucht ständige Verbindung, weil sie beglücken will...

Die Liebe aber ist ein freies Gefühl, das niemals erzwungen werden kann...

Darum muß Ich euch Menschen erst als Gott erkenntlich sein, Den ihr nun liebenlernen sollet und Der dann als Vater eure Liebe erwidert. Diese Vaterliebe werdet ihr dann auch fühlen, sie wird euch beseligen und immer inniger zum Vater verlangen lassen. Solange ihr Mir als eurem Gott nur Ehrfurcht und Gehorsam entgegenbringt, trete Ich noch nicht als euer Vater in Erscheinung, denn Ich verlange nach eurer Liebe, um dann väterlich mit Meinen Kindern zu verkehren und sie zu beglücken mit Meiner Liebe...

Dann steht ihr nicht mehr isoliert in der Schöpfung, wenngleich ihr selbständige Geschöpfe seid, dann habt ihr Mich durch eure Liebe zu euch gezogen, und die Verbindung zwischen uns kann nun nimmermehr gelöst werden, weil sie immer bestanden hat, nur euch so lange nicht bewußt war, wie ihr in Mir nur den Gott und Schöpfer sahet, Der aber euer Vater ist und bleiben wird bis in alle Ewigkeit...

Amen


B.D. NR. 5344 - 25.3.1952

Des Geistes Wirksamkeit...

Das ist des Geistes Wirksamkeit, daß ihr immer wieder aufs neue Mir zustrebt, daß ihr es euch zur Aufgabe gesetzt habt, Meinen Willen zu erfüllen, und nun dieser Aufgabe gemäß auch euer Erdenleben einstellt, daß ihr nicht nur für die Welt lebt, sondern ein geistiges Leben in dieser Welt fühlt, das euch immer näherbringt zu Mir. Es ist der Geist aus Mir in euch tätig, und alles, was ihr nun wollet, denkt und tut, ist durch den Geist in euch beeinflußt worden. Somit müsset ihr nun geistig reifen, denn Meines Geistes Wirken ist eine Kraft, die unaufhaltsam zur Höhe treibt. Alle Menschen, denen es ernst ist um die Erfüllung Meines Willens, können sich also von Meinem Geist angeregt fühlen, Ich Selbst kann nun in denen tätig sein, weil Mein Geist Mein Anteil ist von Ewigkeit. Ein sicheres Zeichen Meines Wirkens im Menschen ist es, wenn dieser geistigen Reden lauschet, geistige Debatten führt und sich oft gedanklich mit Mir befasset, dem Schöpfer und Erhalter dessen, was den Menschen umgibt. Wer an Mich denkt und Mich zu ergründen sucht, in dem wirket auch Mein Geist, denn Ich erfasse einen jeden Menschen, der Mir seine Gedanken zuwendet, und er wird schwerlich wieder aus Meinen Händen freikommen, denn sie halten ihn mit Liebe und teilen ihm Gaben aus, die er nicht mehr missen will, so er sie einmal empfangen hat. Und zur Bekräftigung dessen spreche Ich ihn auch an, wenn er nach innen horchet und Mir Fragen in Gedanken stellt. Dann glaubt er wohl, sich selbst die Gedanken zu beantworten, und weiß es nicht, daß Ich Selbst ihm den Gedanken eingebe, weil er ernstlich nach der Wahrheit verlangte. Und so kann ein Mensch inmitten der Welt ein geistiges Reich in sich aufbauen, sofern er diesem Reich mehr Aufmerksamkeit schenkt als der Welt... sofern er also Mich und Mein Reich suchet...

Dann nimmt er auch von Meinem Reich Besitz, erst im Glauben, sich selbst eine Aufgabe setzen zu müssen, die ihn berechtigt, sich als Anwärter Meines Reiches zu fühlen. Und auch dieser Gedanke ist Wirken Meines Geistes, weil dadurch der Wille des Menschen angeregt wird zu rechter Tätigkeit. Dann wird sein Denken hell und klar sein, und er wird entsprechend seiner Leistung und seinem Leistungswillen auch empfangen... geistiges Gut im Übermaß...

Sein Denken wird der Wahrheit entsprechen, und darum wird er es auch übertragen können auf die Mitmenschen, und also ist ihm nun auch seine Aufgabe verständlich geworden: dem Mitmenschen geistiges Gut zu vermitteln, das ihm Mein Geist zugeführt hat. Und diese Aufgabe erfreut und befriedigt ihn. Sein ganzes Leben ist nun ausgefüllt von dem Bestreben, tätig zu sein für Mich und Mein Reich, den Mitmenschen zu verhelfen zur Helligkeit des Geistes, die ihn selbst so beglückt, daß es ihn drängt, das gleiche Glück den Mitmenschen zu verschaffen. Denn wo Mein Geist wirket, dort ist kein Stillstand der Tätigkeit, sondern ein unentwegtes Arbeiten setzt ein für Mich und Mein Reich, um mit Mir Selbst in Verbindung zu treten, weil der Geist aus Mir unaufhörlich Mir entgegendrängt...

Amen


B.D. NR. 5345 - 26.3.1952

Heilungsprozeß...

Freier Wille...

In Meinem Heilsplan von Ewigkeit ist alles inbegriffen, was zur Erlösung des unvollkommenen Geistigen dienen kann. Denn um dessentwillen ist alles Sichtbare erstanden, und alles, was geschieht, kann jenem Geistigen zur Höhe verhelfen, wenn es recht ausgewertet wird. Und so können auch geistige Schöpfungen den gleichen Zweck erfüllen, jedoch erst für das in einem bestimmten Reifegrad stehende Geistige, wenn es also die Materie schon überwunden hat und frei ist aus jeglicher irdischen Verformung. Doch die Entwicklungsmöglichkeiten nehmen auch im geistigen Reich kein Ende, die Seele kann unentwegt höhersteigen und ständig zunehmen an Kraft und Licht. Im geistigen Reich ist der Seele der Aufstieg sicher, wenn sie den rechten Weg einmal betreten hat, auf Erden aber kann die Materie sie immer wieder zurückziehen, weil die Macht Meines Gegners sich noch auf alles erstreckt, was als Mensch auf der Erde zur letzten Reife gelangen soll. Die Materie also ist die Klippe, an der eine Seele scheitern kann. Doch auch das weiß Ich seit Ewigkeit und wirke daher auf den Menschen ganz besonders ein, daß er erkennen lernet, was die Materie im Grunde des Grundes ist, auf daß der Mensch sich nicht von ihr beherrschen lasse. Es muß der Mensch bis zum Lebensende die Materie überwunden haben, d.h., sie darf seine Seele nicht im geringsten belasten, die Seele muß sich vollständig frei gemacht haben vom Verlangen nach Dingen, die der irdisch materiellen Welt angehören...

Dann kann sie unbeschwert in das geistige Reich eingehen und in geistigen Schöpfungen ihre Aufwärtsentwicklung fortsetzen, die nun die Seele stets mehr und mehr vergeistigt und ihr unermeßliche Seligkeiten schafft. Mein Heilsplan von Ewigkeit betrifft also alles Geistige, nur kann von einer Heilung nur bei den Seelen gesprochen werden, die noch in einer Form gebunden in der irdisch materiellen Schöpfung weilen, die noch nicht frei sind und reif für das Licht-reich. Es sind also die irdisch materiellen Schöpfungen, in denen der Heilungsprozeß des Geistigen stattfindet, sowie die Geschehnisse im Erdenleben eines Menschen, die den Willen dessen wandeln sollen und darum ebenfalls eine Heilwirkung haben können. Und heilsam ist nicht zuletzt die Not und das Leid, das der einzelne Mensch zu ertragen hat... wenn dadurch erreicht wird, daß die Seele zu Mir findet und dann auch der Heilungsprozeß erfolgreich ist. Es gibt kein Mittel, das Ich unversucht lasse, so es eine heilsame Wirkung haben kann auf die Seele des Menschen, um seinem Leibestod ein Erwachen im Lichtreich folgen lassen zu können, doch der Ablauf des Prozesses ist gesetzmäßig bedingt, er ist nicht willkürlich begünstigt, sondern dem Willen des Menschen entsprechend ist sein Erfolg. Denn der Wille des Menschen wird auch von Meinem Gegner beeinflußt und muß sich frei entscheiden. Doch lässet der Mensch alle Möglichkeiten außer acht, die ihm zur Höhe verhelfen könnten, so besteht er zwar seine Erdenlebensprobe nicht, wird aber unweigerlich nach endlos langer Zeit vor die gleiche Probe gestellt, und das so oft, bis er sich endgültig entschieden hat für Mich...

Nur ist seine Erlösung erst das Ergebnis von einem unvorstellbar langen Dasein auf der Erde, das er aber ebensogut in ganz kurzer Zeit hätte erreichen können, weil es stets nur an seinem Willen, nicht aber an ungenügender Heilsmöglichkeit liegt, wann die Seele zur Reife gelangt...

Alles tue Ich für Meine Geschöpfe, daß sie zu Meinen Kindern werden, aber ihren Willen zwinge Ich nicht, und also schaffen sie selbst sich ihr Los, sie können gesunden laut Heilsplan von Ewigkeit, wenn sie selbst dazu willig sind...

Amen


B.D. NR. 5346 - 29.3.1952

Arbeit für Gott und Sein Reich... Lehren...

In unermüdlicher Sorge um eurer Mitmenschen Seelen sollet ihr tätig sein für Mich und Mein Reich...

Dann will Ich euch segnen, und eure Arbeit soll nicht vergeblich getan sein. Mein Ruf ist zu euch gedrungen, und ihr habt euch bereit erklärt aus freiem Willen und seid Mir sonach Helfer geworden, denn die Erlösung aller Meiner Geschöpfe aus der Gebundenheit ist Mein Ziel, und diese Erlöserarbeit unterstützet ihr, indem ihr ihnen mitteilt, was Ich euch gebe... die Kenntnis um Meinen Willen und der Menschen Erdenaufgabe. Was die Menschen danach tun, ist ihre eigene freie Willensangelegenheit, doch daß sie darum wissen, ist unbedingt nötig zum Willensentscheid. Und dieses Wissen den Menschen zuzuleiten ist Meine unausgesetzte Sorge, die ihr also mit Mir teilet, so ihr es euch angelegen sein lasset, die Mitmenschen zu belehren über Meinen Willen...

Es muß nur der Kontakt hergestellt sein zwischen Mir und den Erdenmenschen, dann ist die Zuleitung dessen, was Ich den Menschen geben will, sicher. Und so nun auch der Kontakt von Mensch zu Mensch hergestellt wird, kann ein ständiger Kreislauf Meiner Liebekraft, Meines Liebewortes vor sich gehen, Ich kann sprechen durch einen Menschen zu allen Menschen und jeden zu Mir ziehen, der sich nicht der Wahrheit oder Meiner Liebekraft widersetzt. Auf Erden herrschet stets Mangel, in Meinem Reich aber ist Fülle von Licht und Kraft und Gnade. Darum soll die Erde empfangen von oben...

Die Menschen auf der Erde sollten ihre Hände verlangend ausstrecken nach dem geistigen Reich und entgegennehmen, was ihnen reichlich geboten wird... doch sie spüren nichts von ihrem Mangel, und darum verlangen sie auch nichts. Wenn aber ein Mensch erkennet, in welcher Not die Mitmenschen sich befinden durch dieses Absondern vom geistigen Reich, weil sie keinen Kontakt herstellen, daß die Gnadengaben ihnen zuströmen könnten, wenn sich ein Mensch bewußt diesem Gnadenzustrom von oben öffnet, dann empfängt er auch ungemessen und kann nun auch seinen Reichtum verwerten, er kann seinen Mitmenschen das gleiche geben und so den Gnadenkraftstrom weiterleiten zum großen Segen der Menschheit. Und nur auf diese Weise ist es möglich, daß die Menschen Kenntnis nehmen von Meinem Willen, wenn sie mittelbar oder unmittelbar aus Meinem Reich belehrt werden über Mich Selbst, Meine Liebe, Weisheit und Macht, über Zweck und Ziel der Schöpfung und über ihre Bestimmung auf dieser Erde. Lernen sie Mich nun kennen und erkennen, dann lernen sie Mich auch lieben, und wer Mich liebt, der erfüllet auch gern Meine Gebote...

In dieser Arbeit des Unterweisens sollet ihr Mich unterstützen, denn eure Mitmenschen sind nur empfänglich für Weisheiten aus Menschenmund...

Und dennoch seid ihr Schüler von Mir...

Ihr sprechet wohl mit eurem Mund, und doch nur das, was Ich euch auf die Zunge lege, sowie ihr im festen Willen, Mir zu dienen, die Mitmenschen zu belehren suchet... also rede Ich Selbst durch euch, und ihr seid nur die Form, die sich dazu hergibt, Mir als Hülle zu dienen. Und Ich segne euch für euren Willen, den ihr Mir unterstellt...

Viel dürfet ihr dafür in Empfang nehmen, geistiges Gut und Gnaden in aller Fülle, mit dem ihr nun arbeiten könnet für Mich und Mein Reich. Und also lenket euch Mein Geist, auf daß ihr in Meinem Willen tätig seid und die Seelen eurer Mitmenschen errettet aus geistiger Not...

Amen


B.D. NR. 5347 - 30.3.1952

Gottes Werben um Arbeiter für Seinen Weinberg...

Ich brauche noch viele Arbeiter für Meinen Weinberg, und deshalb will Ich, daß ihr die Weinbergsarbeit als wichtig erkennt und Knechte zu gewinnen suchet, denen ihr die große Not der Menschen vorstellet und sie anreget, sich an der Arbeit für Mich und Mein Reich zu beteiligen. Ihr sollet furchtlos reden, sowie es euch drängt, von Mir und Meinem Wort Zeugnis zu geben. Ihr sollet nicht die Menschen fürchten, die keinen Glauben haben und euch verlachen, auch nicht die Menschen, die gläubig zu sein vorgeben und euch als Ketzer bezeichnen wollen...

Ihr sollet ruhig und gelassen bleiben und doch Meines Wirkens Erwähnung tun. Ihr sollet den Menschen sagen, daß Ich Selbst Mir Knechte ausbilde, daß aber diese freiwillig sich Mir antragen müssen zum Dienst für Mich... ihr sollt ihnen sagen, daß ein jeder berufen ist und nur den Willen zu haben braucht, auserwählt zu werden, daß ein jeder Mir dienen kann, wenn er nur will. Ich brauche noch viele Arbeiter für Meinen Weinberg, denn es ist nicht mehr viel Zeit, und viel Arbeit soll noch geleistet werden...

Die Liebe aber soll sie anregen, Mir dienen zu wollen, nicht der Lohn... ansonsten ihr Mir keine guten Arbeiter sein könnet. Doch tausendfach will Ich es denen vergelten, die helfen wollen in der letzten Zeit vor dem Ende, weil die Not riesengroß ist und von Mir nicht kraft Meiner Macht behoben werden kann, solange Ich den Menschen den freien Willen belassen muß, auf daß sie zur Vollkommenheit gelangen können. Ihr aber könnet einwirken auf eure Mitmenschen, ihr könnet ihnen alles vorstellen, ihr könnet ihre Herzen vorerst von Irrtum frei machen, ihr könnet den Acker reinigen vom Unkraut... um dann den guten Samen, Mein Wort, auszustreuen, der nun aufgehen wird zu schönster Blüte. Und dann wird auch die große geistige Not behoben sein für den, an dem ihr erfolgreiche Weinbergsarbeit geleistet habt; dann habt ihr eure Mitmenschen gerettet aus geistiger Dunkelheit, denn Mein Wort bringt ihm das Licht, sowie er es willig aufnimmt in sein Herz, darüber nachdenkt und nun nach Meinem Willen tätig ist...

Amen


B.D. NR. 5348 - 31.3.1952

Christusproblem...

Schaubarer Gott...

Ihr bekennet euch zu Mir, und also bekenne Ich euch auch vor Meinem Vater...

Was das heißen soll, werdet ihr dereinst erfahren an euch selbst, wenn ihr eingehet in das Reich des Friedens, wo euch Liebe entgegenstrahlt, die von Mir ausgeht, wo der Vater euch mit Seiner Liebe umfängt, weil ihr durch Jesus Christus zu Ihm gefunden habt... weil ihr die Kraft bezoget aus dem am Kreuz erworbenen Gnadenschatz und mit dieser Kraft eure Wesenswandlung vollzogen habt und also zur Liebe geworden seid. Ohne Anerkennen Meines Erlösungswerkes würdet ihr aber niemals den Weg finden zur ewigen Liebe, denn ihr selbst seid aus eigener Kraft zu schwach und brauchet unwiderruflich Meine Hilfe, Meine Gnade und Meine Kraft, die Ich euch aber nur zuwenden kann, wenn ihr Mich anerkennet als Erlöser der Welt... als Gottes Sohn, Den die ewige Liebe zu euch Menschen sandte, um euch zu retten...

Es ist ein Wesen, Das aus Mir hervorgegangen ist, zur Erde gestiegen und nahm Mich, den Vater, in aller Fülle in Sich auf. Es ließ sich gänzlich durchstrahlen von Meiner Liebekraft und konnte nun auch den Erdenkindern den Weg weisen zu Mir, der aber nur über dieses Wesen, über Jesus Christus führt. Ihr könnet nicht Jesus Christus ausschalten, Ihn umgehen und glauben, auf einem anderen Wege auch zu Mir zu gelangen. Ihr müsset euch Ihm anschließen, ihr müsset Ihm nachfolgen, ihr müsset Ihn bekennen vor der Welt...

Dann erreichet ihr auch sicher euer Ziel...

Jesus Christus führt euch zu Mir hin, zum Vater bringet Er euch, Der Gestalt angenommen hat durch Ihn, Der nun Sich euch schaubar vorstellt in Jesus Christus, dem Erlöser der Welt...

Ihr werdet das schwer verstehen, doch nur so lange, wie ihr noch nicht wisset, daß Mein Urwesen Liebe ist, daß Ich ein Geist bin, Der die ganze Unendlichkeit erfüllt und Der Sich also manifestierte in Jesus Christus, um euch Menschen ein schaubarer Gott zu sein, Dem ihr euch wie Kinder anvertrauen könnet, Der euer Vater ist von Ewigkeit und auch als Vater von euch geliebt werden will...

Ich und Er ist eins, denn es war Meine unendliche Liebe, die Mich zu Meinen Erdenkindern zog, die sie errettete aus tiefster Nacht, aus den Banden des Satans durch den Tod am Kreuze. Daß Ich Mich einer menschlichen Form bediente, war notwendig, weil Ich als Geist weder leiden konnte noch euch ein sichtliches Werk der Erlösung am Kreuz hätte bieten können, solange ihr selbst nicht geistig schauen konntet und nur das für euch von Eindruck war, was menschlicherweise vollbracht wurde. Doch auch diese menschliche Form war Mein Werk, die darin Sich bergende Seele war Mein Werk, nur war Sie als selbständig hinausgestellt, um Sich Selbst zur höchstmöglichen Vollendung zu bringen, die der Mensch Jesus auch auf Erden erreicht hat durch Seine Liebe zu den Mitmenschen und Seinen Tod am Kreuze. Die Liebe aber war Ich Selbst...

Der Sich nun also in ihm barg als ewige Gottheit, bis Jesus verklärt aufstieg zum Himmel...

Ihr Menschen könnet Jesus Christus nicht von Mir trennen, denn Ich war in Ihm und also Er in Mir...

Jesus Christus war die Liebe Selbst, also war Er auch Gott, Der in Sich die Liebe ist...

Und alle Wesen, die sich zur Liebe gestalten, sind gleichfalls verschmolzen mit Mir und werden Mich schauen dürfen in Jesus Christus, Der Mich auf Erden in aller Fülle aufgenommen hat, Der die Verschmelzung mit Mir schon auf Erden vollzog und ewig nicht mehr außer Mir sein kann...

Amen


B.D. NR. 5349 - 1.4.1952

Gottes erbarmende Liebe geht dem Verlorenen nach...

Meine Liebe und Gnade kennet keine Grenzen, und Meine Barmherzigkeit wendet sich den Schwachen, Kranken und Bresthaften zu; in unendlicher Geduld gehe Ich denen nach, die sich von Mir entfernen, und voller Langmut ertrage Ich ihre Sünden und versuche, sie zur Umkehr zu bewegen; Ich versuche, die Krankheit ihrer Seelen zu heilen, und Ich wende alle Mittel an, die Liebe derer zu gewinnen, die Mir noch harten Widerstand leisten, die noch keine Liebe zu Mir empfinden. Denn ich lasse Meine Geschöpfe nicht, auch wenn sie freiwillig sich von Mir absonderten, Ich bleibe ihnen ständig der Vater, Der Seine Kinder retten will vom ewigen Verderben. Ich gehe ihnen nach...

Und darum ist Mein Wirken an den Menschen so offensichtlich und wird gegen das Ende dieser Erde hin noch offenkundiger sein, weil die Gefahr immer größer wird, daß sich die Menschen verlieren an den, der Mein Gegner ist und der sie in das Verderben stürzen will. Blindlings laufen die Menschen in ihr Verderben, denn sie hören nicht auf die Boten, die Ich ihnen in den Weg sende, sie lassen Meine göttlichen Liebeworte unbeachtet und haben nur Augen und Ohren für die Welt, durch die Mein Gegner die Menschen locket und verführt. Aber Meine Mahn- und Warnrufe werden immer dringender ertönen, und keiner der Mir Abtrünnigen wird sie überhören können, denn sie tönen gewaltig und zeugen von Mir und Meiner Macht...

Was kein Mensch mehr als Liebe Meinerseits zu erkennen vermag, ist doch noch Liebe von Mir, weil Ich die Menschen gewinnen will, bevor es zu spät ist...

Zwar werden alle einmal Mein sein, und ob es auch noch endlose Zeiten dauert; aber Ich will nicht, daß sie mehr leiden sollen, als es nötig ist für ihre Aufwärtsentwicklung. Sie haben einen weiten Weg schon zurückgelegt, der überreich war an Qualen und Leiden, und es fehlt nur noch ein kurzes Stücklein des Weges bis zu Mir... kehren sie aber nun vor dem Ende noch um, dann besteht die Gefahr, daß sie den endlos langen Weg noch einmal gehen müssen und wieder unsägliche Leiden ihr Los sind. Ich aber will nicht, daß sie mehr leiden, als nötig ist...

Doch Ich lasse den Menschen freien Willen. Aber Meine Stimme wird ertönen bis zum Ende, und wird sie nicht gehört, da sie zart und leise erklingt, dann werde Ich mit Donnerstimme reden und angehört werden müssen. Doch auch dann ist der Mensch noch nicht gezwungen, Meiner Stimme Folge zu leisten...

Darum rede Ich nicht aus den Wolken, um Mein Sein zu beweisen, sondern Ich rede durch die Elemente der Natur, die wohl jeder als Meine Stimme erkennen kann, wenn er es will, die er aber auch abweisen kann als ein Natur-bedingtes Geschehen, das eben nur die Menschen beunruhigt, aber nicht zu einer Willenswandlung Anlaß gibt. Doch Meine Liebe ruhet nicht, bis Ich Mein Ziel erfüllt sehe, bis alle Meine Geschöpfe zu Mir zurückgefunden haben, bis sie sich selbst nach Meiner Liebe sehnen und Ich ihnen nun Erfüllung bin...

Meine Liebe wird es auch erreichen in kürzerer oder längerer Zeit, wie der Mensch selbst seinen Willen gebraucht...

Amen


B.D. NR. 5350 - 3.4.1952

Erlöserarbeit...

Verständnis für geistige Not...

Mit der Erkenntnis der geistigen Not steigert sich auch der Hilfswille und die Bereitschaft, sich an der Erlösungsarbeit zu beteiligen. Dann ist auch der Zustand geschaffen, Kraft unentwegt empfangen zu können und also auch für die Erlöserarbeit fähig zu sein. Und dann reihe Ich den Menschen Selbst ein in das Erlösungsgebiet, das er bewältigen kann, dann lasse Ich ihn sehend werden, auf daß er nun dort tätig wird, wo er gebraucht wird. Ich bin unablässig bemüht, zu retten und zu helfen...

Bis in die tiefsten Tiefen reicht Meine retten wollende Hand, und wer sich von dieser emporziehen lässet, wird es nimmermehr bereuen, denn sie führt ihn so, daß er sich selbst nun beweisen kann, ob er Meiner rettenden Liebe würdig ist. Und Ich brauche daher dienstwillige Knechte, denen Ich die Arbeit an diesen verirrten Seelen übertrage, weil sie menschlich belehrt und gelenkt werden müssen, um empor zum Licht zu steigen. Um nun belehren zu können, muß Meinen Knechten selbst ein Wissen erschlossen worden sein, das Ich Selbst also ihnen übermittle, um sie tauglich zu machen. Was diese Erlöserarbeit aber zuwege bringt, ist euch Menschen unbegreiflich... aber ihr sollet wissen, daß sie nötig ist, daß euch Mein Lohn und der Dank der erlösten Seelen sicher ist, daß ihr aber nur dann Erfolg habt, wenn euch die Liebe anregt, erlösend tätig zu sein. Wohl würde in vielen Menschen das Gefühl des Mitleids und der Liebe erwachen, könnten sie die geistige Not der Seelen erkennen, sowohl auf Erden als auch im Jenseits; könnten sie nur einen Blick tun in das ihnen noch verschlossene Reich, könnten sie geistig sehen und hören...

Doch es muß ihnen diese Kenntnis vorenthalten bleiben, es muß das geistige Reich ihnen verschlossen bleiben, solange sie noch auf Erden weilen, weil das überzeugte Wissen sie unfrei machen würde in ihrem Denken und Handeln. Doch wer in der Liebe lebt, der hat auch einen gewissen Reifegrad erreicht, der ihm volles Verständnis gibt für die geistige Not auf Erden und auch im geistigen Reich...

Diesem kann es nicht dringend genug gesagt werden, sich zu beteiligen an der Errettung der Seelen, denn es ist dies die eigentliche Aufgabe des Menschen auf Erden, die geistige Finsternis abzustreifen und zum Licht zu gelangen. Und wo nun die Menschen selbst zu Schwachen Willens sind, sollen ihnen die Mitmenschen helfen in Liebe, sie sollen dorthin das Licht tragen, wo es noch finster ist, und es wird viel Segen daraus erwachsen, sowohl für die Erretteten als auch für ihre Retter, denn jedes Liebeswerk wirkt sich aus als Kraft und Licht, und jedes Liebeswerk trägt Seligkeit ein dereinst in der Ewigkeit...

Amen


B.D. NR. 5351 - 4.4.1952

Entfesseln geistiger Kräfte...

Eruptionen...

Erlösungsabschnitt...

Es sind ungeahnte Kräfte tätig zur Herstellung der alten Ordnung, die am Ende einer Erlösungsperiode so gestört ist, daß die Aufwärtsentwicklung des Geistigen völlig in Frage gestellt ist. Es muß wieder der Zustand geschaffen werden, in dem alles in der Form Gebundene zur Höhe strebt, und dieser Zustand macht eine völlige Umgestaltung dessen nötig, was bisher das Geistige barg...

Die alten Schöpfungen müssen aufgelöst werden und durch neue ersetzt, die wieder in göttlicher Ordnung, nach göttlichem Willen, genützt werden und sonach auch ihre Aufgabe erfüllen, dem Geistigen zum Ausreifen zu dienen. Es sind schon viele Kräfte am Werk, die große bevorstehende Aktion einzuleiten, denn alles geht nach göttlicher Ordnung vor sich, auch die Auflösung und Umgestaltung der alten Erdoberfläche...

Geistige Wesen voller Macht und Kraft geben dem noch in der festesten Materie gebundenen Geistigen von Zeit zu Zeit Freiheit, sie lösen Fesseln, die das Geistige selbst niemals sprengen könnte, und machen diesem gewissermaßen den Weg frei nach oben... es darf sich wandeln in seiner Außenform, die nun schon leichter auflösbar wird, so daß nun die Aufwärtsentwicklung für das Geistige beginnen kann, das endlos lange Zeiten gebunden war und endlich in seinem Widerstand gegen Gott nachgelassen hat.

Überall, wo Eruptionen stattfinden, geht ein solcher Kraftentfaltungsprozeß der Lichtwesen vor sich, sie lockern Fesseln, wo nach Gottes Willen dieses an der Zeit ist. Diese Kräfte geben Freiheit und binden gleichzeitig, weil das gänzlich Freigelassene in seinem Tätigkeitsdrang alles zerstören würde und nach weisem Ermessen Gottes nur Teilzerstörungen sein dürfen, solange noch nicht das letzte Auflösungswerk stattfindet, wo alles umgestaltet wird durch Gottes Willen. Vorerst aber werden nur dort sichtliche Zerstörungen sein, wo den Menschen auf der Erde ein Zeichen gegeben werden soll von göttlicher Macht und Kraft... vorerst sollen gleichzeitig diese Eruptionen Mahnund Warnrufe Gottes für die lebenden Menschen bedeuten, auf daß sie sich ernstlich ihrer eigenen Lebensaufgabe bewußt werden und zur Höhe streben. Doch in immer kürzeren Phasen folgen solche Kraftäußerungen der geistigen Welt, bis ein großer göttlicher Eingriff so gewaltige Veränderungen hervorruft, daß jeder Mensch nun erkennen sollte Den, Der Herr ist über Himmel und Erde, über Leben und Tod...

Und dann ist nur noch eine kurze Zeit, bis sich ein Zerstörungswerk vollzieht, das nicht mehr in seiner Endauswirkung verfolgt werden kann von der Menschheit, nur von denen, die Gott zu Sich holt, weil sie an Ihn glauben und Ihn lieben... weil sie ihre Erdenaufgabe erkannten und ihr gerecht zu werden suchten. Und dann beginnt ein neuer Erlösungsabschnitt, denn unsagbar viel Geistiges hat nun den Weg der Aufwärtsentwicklung beschritten, die alte Ordnung ist wiederhergestellt, und für lange Zeit ist Friede auf dieser Erde... bis einmal wieder der Satan Einfluß gewinnt und wieder seine Macht gebrauchet, weil die Menschen selbst sie ihm einräumen...

Doch lange Zeit vergeht in Seligkeit und Frieden, und zahllose geistige Wesenheiten erreichen ihr Ziel... frei zu werden von jeglicher Materie und einzugehen in das geistige Reich, wo ewig Licht ist und Seligkeit.

Amen


B.D. NR. 5352 - 5.4.1952

Dunkelheit des Geistes...

Liebewirken...

Entfernung von Gott...

Je weiter sich die Menschen von Gott entfernen, desto verdunkelter ist ihr Geist und desto weniger vermögen sie das Verständnis aufzubringen für geistige Lehren. Und den Grad der Entfernung von Gott bestimmt immer der Grad der Liebe, den sie besitzen. Wo die Liebe, das Göttliche im Menschen, nicht entfaltet ist, kann auch Gott Selbst nicht wirken mit Seinem Geist, also kann dort auch kein Licht sein und keine Erkenntniskraft. Dort das Evangelium zu verkünden ist schwer, denn es verhallt an den Ohren der Menschen und dringt nicht bis zum Herzen, es klingt ihnen wie ein leerer Schall, weil das Herz, als nicht liebefähig, abwehrt und nur das Ohr es vernimmt und es also ohne Eindruck bleibt. Sowie ein solcher Mensch einmal eine Liebetat vollbracht hat und ihm im Anschluß daran geistige Belehrungen gegeben werden, wird er schon willig sein, sie anzunehmen. Und darum soll der Mensch zuerst angeregt werden zum Liebewirken durch gutes Beispiel, durch Naheführen von hilfsbedürftigen Mitmenschen, durch Hinlenken seiner Aufmerksamkeit auf Not und Elend und dringliche Hilfe. Sowie sich das Mitgefühl nun zu regen beginnt, ist der Liebefunke nicht gänzlich verschüttet, und er kann aufflammen mit der Betätigung in Liebe, die ihn dann innerlich beglücken und zu weiteren Liebewerken bewegen kann. Ein Mensch, der eine Liebetat vollbracht hat, ist für kurze Zeit nun auch weichen Herzens, und dann können geistige Belehrungen oder Unterhaltungen auf guten Boden fallen. Niemals aber wird ein Mensch sich dazu bekennen oder auch darüber nachdenken, der bar jeder Liebe ist, und wäre dieser noch so hochentwickelten Verstandes. Er wäre nicht fähig, geistige Wahrheiten als solche zu erkennen, weil dazu das Herz gehört, nicht nur der Verstand. Die Entfernung von Gott wird immer größer werden, je näher das Ende kommt, weil auch die Liebetätigkeit immer schwächer wird, wo die Ichliebe vorherrscht und die Ichliebe das Denken und Wollen der Menschen bestimmt. Und immer finsterer wird es auf der Erde werden, denn das geistige Licht wird nur an wenigen Stellen hervorbrechen, und kein anderes Licht kann die Finsternis bezwingen als nur die reine Wahrheit, die ihren Ausgang hat in Gott, dem ewigen Licht. Die Wahrheit also ist es, die des Menschen Geist erleuchtet und die allein den Menschen gepredigt werden soll. Die Wahrheit allein vermag zu überzeugen, wo der ernste Wille vorhanden ist, Aufklärung zu finden...

Die Wahrheit bedeutet Licht und Erkenntniskraft für den, der die Wahrheit suchet. Denn dieser kehret sein Antlitz schon Gott zu, und er wird Ihn auch erkennen lernen durch die ihm vermittelte Wahrheit, während diese unverständlich bleibt dem, der sie nicht begehrt, weil er Gott noch den Rücken kehret und er daher auch nichts Göttliches zu erkennen vermag. Die Finsternis hält ihn gefangen und wird ihn auch nicht freigeben im Jenseits, solange die Seele nicht aus eigenem Antrieb ihr zu entfliehen sucht. Dann aber ist es bedeutend schwerer, zum Licht zu gelangen, wenngleich es nicht unmöglich ist. Denn der Abwehrwille, den die Seele mit hinübernimmt, ist weithin erkennbar und hindert das lichtvolle Geistige, wirksam zu werden so lange, bis einmal das Lichtverlangen in der Seele rege wird, was aber endlos lange Zeit dauern kann, weil der freie Wille auch im Jenseits geachtet und auch dort allein die Liebe gewertet wird...

Amen


B.D. NR. 5353 - 6.4.1952

Auswirkung der Glaubenslosigkeit im Jenseits...

Wie arm sind die Menschen, die keinen Glauben haben an Gott als Schöpfer und Vater von Ewigkeit, Der in Jesus Christus das Erlösungswerk vollbrachte, um Seine Geschöpfe frei zu machen von einer unwürdigen Fessel, die sie aus eigenem Verschulden sich anlegen ließen. Wie arm sind sie, die ohne Glauben durch das Erdenleben dahingehen, denn sie besitzen nichts als das vergängliche Gut, das ihnen vom Schicksal zugeteilt war, um ihre Erdenlebensaufgabe erfüllen zu können, und das ihnen nun das Wichtigste ist, das sie eifrig zu vermehren suchen, anstatt die Materie zu überwinden. Ein rechter Glaube würde ihrem Leben einen anderen Inhalt geben, denn sie würden schaffen für die Ewigkeit, für das Leben der Seele nach dem Tode; ohne Glauben aber ist all ihr Denken nur auf das Erdenleben gerichtet, es ist ein Zustand anhaltender Sorge um das Vergängliche...

Die Menschen schaffen für den Tod, nicht für das Leben... sie sind arm auf Erden schon und gehen noch ärmer in das jenseitige Reich ein, an das sie auf Erden nicht glauben wollten... sie langen nackt und armselig im Jenseits an, und unermeßliche Qualen und Dunkelheit ist ihr Los. Doch sie haben sich selbst ihr Los geschaffen, denn sie sind auf Erden nicht ohne Wissen geblieben um Gott als Schöpfer und Vater, um Jesus Christus als Erlöser...

Sie nahmen die Lehren darüber nicht an, was sie wohl vermocht hätten, wenn sie nur willig gewesen wären, Aufklärung über ihren Erdenlebenszweck zu erhalten. Dieser Wille ist das Fundament des Glaubens... es muß der Mensch glauben wollen, dann wird er auch glauben können...

Das Wissen um Gott wird jedem Menschen einmal nahegebracht, und denkt er nun nur darüber nach, was Anlaß und Zweck seines menschlichen Daseins sein mag, dann hilft ihm Gott auch sicher zur rechten Erkenntnis, denn dann ist der Wille offenbar, in der Wahrheit zu stehen...

Ein jeder Mensch weiß, daß er keine Gegenbeweise erbringen kann und somit sich auch nicht anmaßen darf, abzuweisen, was ihm über Gott, über Sein Erlösungswerk, Seine unbegrenzte Macht, Weisheit und Liebe verkündet wird. Und darum soll er versuchen, Aufklärung zu erlangen, und dieser Versuch wird ihm gelohnt werden, weil Gott Selbst Sich dessen annimmt, der seine Gedanken fragend in die Unendlichkeit sendet...

Dieser wird glauben können und einen unermeßlichen Reichtum gewinnen durch seinen Glauben, während der Mensch ohne Glauben noch das verlieren wird, was er irdisch besitzet. Er ist im wahren Sinne des Wortes arm, denn nichts gibt ihm Hoffnung und Zuversicht, nichts gibt ihm Kraft, so er in Not ist, so er nicht an Gott als Vater, an Jesus Christus als Erlöser glauben kann, Den er anstreben muß, um ewig selig zu sein...

Amen


B.D. NR. 5354 - 6.4.1952

Lichtschein den Seelen im Jenseits erkenntlich...

Unbeschreiblich beglückt sind die Wesen im geistigen Reich, wenn sie einen Lichtschein aufblitzen sehen, zumal dann, wenn die Wesen sich in der Finsternis befinden, die für sie eine Qual ist. Dann gehen sie diesem Lichtschein nach, und er wird sie immer dorthin führen, wo das Licht seinen Ausgang hat... wo Lichtwesen austeilen denen, die Licht empfangen wollen. Vom geistigen Reich können solche Ausstrahlungen immerwährend versendet werden, denn stets sind lichthungrige Seelen bereit zur Entgegennahme dessen, was Lichtwesen ihnen bieten. Es können aber auch auf Erden empfangswillige Menschen eine Verbindung herstellen mit jenen Lichtwesen, die ebenfalls als Lichtstrahl für die Seelen im Jenseits erkenntlich sind und die darum auch von jenseitigen Seelen willkommen geheißen werden, weil sie sich selbst Licht erhoffen durch solche. Stets wird ein Licht aufblitzen, wo Menschen auf Erden gedanklich das geistige Reich suchen, wo sie gedanklich mit Lichtwesen sich unterhalten, sie fragend oder ihnen ihre Gedanken mitteilend. Dann strahlt ein helles Licht auf, das so hell leuchtet, daß es viele Seelen aus der Finsternis oder dem Dämmerlicht herbeilockt, die sich für kurze Zeit wohltätig berührt fühlen und immer Erleichterung verspüren, wenn sie in die Nähe solcher Lichtstrahlen gelangen. Diesen Seelen wird der Zugang zum Licht nicht verwehrt, doch ihnen selbst steht es frei, Nutzen daraus zu ziehen. Nicht alle Seelen können das Verständnis aufbringen für den Akt einer Lichtübertragung aus dem geistigen Reich zur Erde. Ihnen wird durch geistige Führer die Bedeutsamkeit erklärt, doch nimmer werden sie zwangsweise zur Annahme von Licht veranlaßt. Doch zumeist gehen sie nicht ohne Eindruck von solchen Lichtübertragungen hinweg, sie werden immer wieder zurückkehren an den Ort und zu den Menschen, wo Verbindungen zur Lichtwelt hergestellt werden, und sie nehmen gewissermaßen daran teil, indem sie aufmerksame Zuhörer sind und alles aufnehmen und durchdenken, was ihnen an geistigen Lehren faßlich ist...

Sie stillen ihren Hunger und Durst, indem sie das Brot des Himmels entgegennehmen, das Lichtwesen den Menschen auf der Erde darbieten und das auch jedes Wesen im Jenseits für sich in Anspruch nehmen darf. Die Menschen auf Erden wissen nicht, wie sie diesen Seelen beistehen, die in der Dunkelheit weilen, durch bewußtes Hinlenken der Gedanken zu Gott, zur Lichtwelt und auch direkt zu jenen Wesen, die ihre Hilfe brauchen, um geistig belehrt werden zu können. Jeder Gedanke nach oben wirkt sich als Lichtstrahl aus, und jeder Lichtstrahl zieht zahllose Seelen an, die der Dunkelheit entfliehen wollen. Und es wird die Finsternis auf Erden sowohl als auch im Jenseits vertrieben von Menschen, die selbst im Licht wandeln, d.h. die Wahrheit suchen und in der Liebe leben...

Von ihnen geht ständig Licht aus, das die Seelen in der Dunkelheit beglückt und anzieht, bis sie selbst Licht entgegennehmen dürfen, bis sie sich an den Belehrungen vom Lichtreich zur Erde beteiligen dürfen und die Dunkelheit endgültig überwunden haben...

Amen


B.D. NR. 5355 - 7.4.1952

„Ich stehe an der Tür und klopfe an...“ Offenbarungen...

Euch Menschen lasse Ich Einblick nehmen in Mein Walten und Wirken, Ich künde euch das Kommende an, Ich warne euch vor Gleichgültigkeit, Ich locke euch mit Worten der Liebe, Ich zeige Mich euch als liebevoller Vater, und Ich verlange nichts weiter, als daß ihr nachdenket über alles, was euch begegnet...

Ich will nichts, als daß ihr Mich erkennet und Mich liebenlernet. Alles, was ich tue, geschieht aus Liebe zu euch, Meinen Kindern, auf daß ihr zu Mir zurückkehret und Mich ewig nicht mehr verlasset. Mein Leben habe Ich hingegeben für euch in Jesus Christus, um euch desto fester an Mich zu ketten, daß ihr in Jesus Christus Mich anrufet und Ich euch nun helfen kann. Und Ich gab euch Kenntnis von Meinem Heilsplan, Ich offenbarte Mich euch, weil Ich eure Liebe gewinnen will, die euch zu Meinen rechten Kindern macht. Denn Mich macht eure Rückkehr zum Vaterhaus nur dann glücklich, wenn ihr liebenden Herzens Mir entgegenkommet, wenn ihr euch durch die Liebe Mir verbindet, Der Ich die ewige Liebe Selbst bin. Ich will erkannt werden von euch, und daher muß Ich Mich so äußern, daß ihr Meine Liebe erkennet als Grundprinzip, denn dann fühlt ihr euch hingezogen, und ihr erwidert Meine Liebe. Und dann tritt auch der Kraftquell von Ewigkeit in Funktion... und die Augen der Liebe erkennen auch seine Auswirkung als immerwährende Zeichen göttlicher Vaterhuld...

Ich will euch gewinnen für ewig...

Darum lasse Ich keine Gelegenheit vorübergehen, wo Ich nicht an eure Herzenstür anklopfe und Einlaß begehre. Wer Mir auftut, zu dem will Ich eingehen und das Abendmahl halten mit ihm und er mit Mir...

Um das Vertrauen Meiner Kinder zu gewinnen, muß Ich daher offensichtliche Zeichen und Wunder tun, auf daß die Gläubigen erstarken und in Mir Den erkennen, an Den sie glauben sollen, Den, Der alles für euch Menschen getan hat, um euch zu erretten aus der Nacht des Todes. Doch ob die Welt auch Wunder sieht, sie findet stets Erklärungen rein natürlicher Art, denn sie will nicht glauben, sie will wohl leben, doch hier auf Erden schon und glaubt nicht an ein Leben der Seele nach dem Tode. Und sie, die Welt, ist es, die Mein Walten und Wirken nicht mehr anerkennt, und sie legt daher auch den Voraussagen über das Ende der Erde und das letzte Gericht keine Bedeutung bei. Und nun stehen sich zwei kämpferische Parteien gegenüber... der Lebenswille beherrscht die einen, die nimmermehr an das Ende der Welt glauben, und der Wille, Mir zu dienen, die anderen, die darum auch das Ende getrost erwarten können als letztes Zeichen Meines Seins, als letzte Offenbarung an die Meinen. Und dann komme Ich Selbst und belohne den Glauben der Meinen, denn Ich zeige Mich ihnen offensichtlich am Firmament, und Ich rufe zu Mir, die Meinen Namen an ihrer Stirn geschrieben haben. Ich rufe sie und gebe allen denen das rechte Leben, ein Leben in Frieden und Glückseligkeit im Paradies der neuen Erde...

Amen


B.D. NR. 5356 - 8.4.1952

Menschwerdung und Erlösungswerk Jesu...

Ich bin in die Welt gekommen, um die Menschen zu erlösen und ihnen das Tor zur Ewigkeit zu öffnen. Ich kam als Mensch als Abgesandter Gottes und war doch Gott Selbst in diesem Menschen; Ich gab einer Seele, einem Kind von Mir, eine Außenform, um Mich Selbst dann mit dieser Seele unauflöslich zu verbinden und also als Gott in dieser Außenform Wohnung zu nehmen. Doch nur wenige Menschen erkannten es, Wer Sich in dieser Form barg; nur wenige Menschen stellten gleichfalls in ihrem Herzen die Verbindung her mit Mir und waren dadurch fähig, Mich auch in dem Menschen Jesus zu erkennen, denn die Liebe gab diesen wenigen das Licht, die Liebe erkannte die ewige Liebe und betete Sie an. Und so auch starb Ich am Kreuze...

Die menschliche Hülle mußte den Tod erleiden unter allen Schmerzen und Qualen. Die ewige Liebe aber brachte das Opfer in diesem Menschen Jesus, die ewige Liebe nahm alle Qualen und Leiden auf Sich, ansonsten das Opfer nicht freiwillig geleistet worden wäre...

Die Liebe starb für die Menschen am Kreuz, und also war Ich Selbst es, Der für euch gelitten hat um der übergroßen Sündenschuld willen, die Ich tilgen wollte. Wohl hätte Ich als Gott diese Schuld streichen können, auslöschen aus dem Buch der Vergeltung; Ich konnte die Schuld tilgen aus übergroßer Barmherzigkeit; doch Meine Vollkommenheit hinderte Mich daran, denn auch die Gerechtigkeit gehört zu Meinem Wesen, und diese forderte unerbittlich Sühne für die Sündenschuld der Menschen. Ihr alle hättet unvorstellbar leiden müssen, um diese große Schuld abzutragen und das nimmermehr erdulden können auf Erden, was euch von der Schuld gereinigt hätte. Und darum erbot Sich eine Lichtseele, ein von Mir ins Dasein gerufener Engelsgeist, als Mensch die große Schuld zu sühnen und Mir Genugtuung zu leisten. Und Er hat das Werk vollbracht...

Er nahm Mich auf in Sein Herz und nahm so die Kraft der Liebe in Anspruch, um das größte Sühneopfer darzubringen, dessen je ein Mensch auf Erden fähig war. Er war Mein Sohn...

Ich Sein Vater...

Durch die Liebe aber fand die völlige Verschmelzung statt, Er und Ich, wir wurden eins, denn die Liebe erfüllte Ihn so, daß sich alles vergeistigte, daß Körper, Seele und Geist eins wurden und sich mit dem Vatergeist von Ewigkeit unauflöslich verbinden konnten. Solange ihr Menschen nicht die Liebe in ihrem Wesen ergründen könnet, wird euch auch die Menschwerdung Gottes unverständlich erscheinen, und es wird dieses Problem wieder nur zu lösen verstehen, wer selbst die Liebe in sich auflodern lässet zu heller Flamme. Diesem allein ist es begreiflich, daß Sich die ewige Liebe in einem Menschen manifestiert hat und Ihn also befähigte, für die Sünde der Menschen Sein Leben zu lassen unter entsetzlichen Qualen, denn die Liebe gab Ihm Kraft, die Liebe war Ich Selbst...

Ich Selbst stieg zur Erde nieder und errettete die Menschheit aus tiefster Not...

Die Liebe tilgte die Sündenschuld, der Mensch Jesus aber leistete die Sühne, weil die ewige Liebe nicht leiden konnte, der Menschheit aber Hilfe gebracht werden sollte und diese Hilfe nur ein Mensch leisten konnte, der voller Liebe war...

Amen


B.D. NR. 5357 - 8.4.1952

Zusammenschluß mit Gott durch die Liebe...

Mein Wille ist und bleibt stets der Zusammenschluß von euch Menschen mit Mir durch die Liebe. Die Liebe allein knüpft das unzerreißbare Band zwischen uns, und die Liebe allein hebt jede Trennung zwischen uns auf. Die Liebe aber müsset ihr selbst in euch entzünden, sie kann euch nicht als Gandengeschenk vermittelt werden, sie ist einzig und allein euer eigenes Empfinden, das ihr zu einem göttlichen werden lassen müsset, wenn es zuvor noch ungöttlich ist, also ihr noch völlig in Ichliebe versunken seid. Dann müsset ihr dieses Gefühl wandeln zu einer völlig selbstlosen Liebe, die euch beglücken wird, weil sie euch schon in Meine Nähe führt, weil ihr Mich Selbst schon zu euch ziehet und Ich nun nicht mehr von euch gehe, bis ihr von der Liebe so durchdrungen seid, daß ihr Mich Selbst im Herzen spüret, daß Ich in euch Wohnung nehmen kann und nun bei euch bleibe ewiglich...

Diesen Zusammenschluß mit Mir müsset ihr herstellen, dann erfüllet ihr Meinen Willen, und dann habt ihr auch euer Ziel auf Erden erreicht, die Vereinigung mit Mir, das Umgestalten aus Meinem Geschöpf zu Meinem Kind. Darum gab Ich euch nur das Gebot der Liebe zu Mir und zum Nächsten...

Es ist nicht schwer zu erfüllen, sowie ihr eure Selbstliebe überwunden habt. Doch gerade die Selbstliebe haftet euch allen noch zu sehr an, und wer in ihr ganz versunken ist, der kann sich nur schwer davon frei machen, und diesem fällt es daher auch unsagbar schwer, sich mit Mir zu vereinen und sein Endziel auf Erden zu erreichen. Denn die Ichliebe sucht Erfüllung in den Freuden der Welt, die Ichliebe verhindert das Geben, sie hindert den Menschen am Liebewirken und wird daher auch ein Hindernis sein am Erkennen des Schöpfers und Vaters von Ewigkeit...

Niemand wird Mich zu erreichen suchen, der noch voller Ichliebe ist, und also wird ihm auch die Wahrheit fehlen, denn es ist kein Licht in ihm, das einen Schein verbreitet. In keiner Weise kann Ich auf einen Menschen einwirken, der nur an sich selbst denkt und für die Not seines Mitmenschen kein Verständnis hat. Erst wenn er sich dessen entäußert, was ihm für sein eigenes Wohl begehrlich erschien, entzündet er den Liebesfunken in sich, und er nähert sich Mir, denn die Liebe ist einzig und allein das Bindemittel zwischen dem Menschen und Mir, und niemals kann ohne Liebe eine Vereinigung zwischen uns stattfinden, die aber Zweck und Ziel eines jeden Menschen auf Erden ist, weil der Zusammenschluß mit Mir dem Wesen erst die Seligkeit einträgt, während die Ichliebe den Menschen Meinem Gegner zutreibt, der sie immer mehr schürt und dem Menschen alles verspricht, was die Welt nur bietet...

Ich aber denke an euer einstiges Leben, das nur im Verband mit Mir ein seliges sein kann...

Amen


B.D. NR. 5358 - 9.4.1952

Kraft der Liebe...

Krankenheilung...

Wunderwirken...

Wer die Liebe hat, der hat auch Kraft in sich und wird fähig sein zu jeder Tat, so ihm der Glaube nicht mangelt. Die Liebe macht wohl den Glauben lebendig, doch zuvor muß er erweckt werden, d.h., der Mensch muß sich mit dem, was er glauben soll, befassen, und die Liebe wird ihm dann auch die Stärke geben, so daß er nichts mehr anzweifelt und also auch alles zu leisten vermag. Die Liebe ist daher das Wertvollste, denn sie macht alles möglich. Ihr Menschen aber wisset die Kraft der Liebe nicht zu schätzen...

Ihr könntet Wunder vollbringen, ihr könntet Kranke heilen, ihr könntet jede Sorge bannen, euch wäre wahrlich nichts unmöglich, sowie ihr die Liebe in euch zur höchsten Entfaltung bringen würdet und glaubtet an ihre Kraft. Und so ist es nicht eine Gabe, die Ich euch verleihe, so ihr dies alles vermögt, sondern es ist die Auswirkung eurer Liebekraft, es ist die natürliche Folge, so ihr euch durch die Liebe Meine Kraft angeeignet habt. Ihr dürfet sonach nicht eine solche Gabe...

Kranke zu heilen, Wunder zu wirken usw... planmäßig anstreben, weil es keine Fähigkeit ist, die ihr ausbilden könnet, sondern ihr müsset nur die Liebe in euch stärker werden lassen, ihr müsset eine geistige Vollendung anstreben, die sich dann durch solche Fähigkeiten beweiset...

Nur die Liebe bringet alles zuwege. Wer sich völlig zur Liebe gestaltet und dadurch auch überzeugten Glaubens ist, der schöpfet aus Mir Selbst, er fühlt sich als Mein Kind, als Mein Anteil und kann sonach nicht anders denken, als daß ihm jede Tat gelingt, weil Ich ihm zur Seite stehe. Die Liebe aber muß im Herzen aufflammen, sie muß den Menschen gänzlich erfüllen, es muß ihn selig machen, sich alles dessen zu entäußern, was dem Mitmenschen mangelt. Die rechte Liebe ist völlig selbstlos, sie fordert nichts mehr für sich, sie teilt unentwegt aus, das gebende Prinzip beherrscht sie, und dennoch ist sie unbeschreiblich beseligend...

Und eine solche Liebe kann alles, was sie will, was als Folge ihrer Tiefe als Herzenswallung im Menschen zutage tritt, was sie wünschet, daß es sei...

Ein starker, lebendiger Glaube erhoffet sich bei Mir die Erfüllung seiner Bitte, und er wird nicht vergeblich bitten...

Auch ein Mensch kann sich Meiner Kraft bedienen und das gleiche vollbringen, doch immer nur, so er liebeerfüllt ist. Dann gebe Ich ihm nicht die Kraft, sondern er hat sie selbst sich angeeignet durch Liebeswirken, und das berechtigt...

Er ist in sein Urwesen zurückgekehrt, er hat sich nicht widerrechtlich etwas genommen, sondern er ist wieder, was er war zu Anbeginn, licht- und krafterfüllt, weil die Liebe in sich Licht und Kraft ist und der Mensch also auch durchflutet sein muß von Licht und Kraft, so er die Liebe hat. Es ist also nur eine Selbstgestaltung zur Liebe nötig, daß ihr Menschen Göttern gleich alles vollbringen könnet, und daß ihr nur das wollet, was Meinem Willen entspricht, ist verständlich, weil die Liebe gleichzeitig auch der Quell der Weisheit ist und nicht anders handeln kann, als es Mein Wille ist...

Amen


B.D. NR. 5359 - 9.4.1952

Gottes Beistand in irdischer Not...

Arbeit im Weinberg...

Ich will euch beistehen in jeder Not des Leibes und der Seele...

Daran zweifelt nicht, sondern seid so fest davon überzeugt, daß Ich um alle eure Sorgen weiß und sie gern übernehme, auf daß ihr unbeschwert eurer Arbeit nachgehen könnet, Mir zu dienen und euren Mitmenschen das Evangelium zu verkünden, wozu Ich euch ausersehen habe. Irdisch und geistig will Ich für euch sorgen, und stets sollen euch Meine Worte gelten: Kommet alle zu Mir, die ihr mühselig und beladen seid, Ich will euch erquikken...

Bei Mir sollet ihr immer Hilfe finden, insbesondere aber dann, wenn ihr geistig strebet und Meinen Willen zu erfüllen euch bemühet. Ich will nicht, daß ihr euch sorget um tägliche Bedürfnisse, Ich will nicht, daß ihr bangend in die Zukunft schauet, Ich will auch nicht, daß ihr körperliche Gebrechen habt, die euch hindern an der Arbeit für Mich und Mein Reich...

Ich will euch entlasten, wo immer es möglich ist, daß ihr nicht Schaden leidet an eurer Seele. Doch das kleine Kreuzlein, das euch noch auferlegt ist, müsset ihr geduldig ertragen, denn es fördert euch gewaltig, und ihr folget Mir nach, so ihr es ohne Murren und Klagen auf euch nehmet. Ich gebe euch die Kraft dazu und gehe stets euch zur Seite, um euch zu helfen, wenn ihr schwach werdet. Darum seid nicht verzagt, was auch über euch kommt, es ist Mein Wille und gereichet euch stets zum Besten. Sowie ihr aber euren Blick vertrauend Mir zuwendet, bin Ich auch zur Hilfe bereit, denn Ich enttäusche den Glauben Meiner Kinder nicht. Und Ich will auch, daß ihr heiter und fröhlich durch das Leben gehet, worunter Ich aber nicht die weltliche Ausgelassenheit verstehe, sondern die freudige Ruhe eines Menschen, der sich in Gott geborgen fühlt...

Ihr könnet auch frohen Herzens sein, denn ihr habt Mich gefunden und bald auch euer Ziel erreicht, ihr könnet jubeln und frohlocken, denn Meine Gnadensonne leuchtet über euch und erhellet euer Erdendasein, sie erleuchtet alle eure Wege und erwecket euch zum Leben...

Ihr brauchet den Tod nicht mehr zu fürchten, denn ihr, die ihr Mein seid, ihr werdet zum Leben erstehen, und die Stunde eures Abscheidens von dieser Erde wird euch willkommen sein. Doch bis dahin sollet ihr Mir noch tüchtige Arbeiter sein in Meinem Weinberg, und Ich werde euch stets mit Kraft erfüllen, auf daß ihr eure Arbeit für Mich und Mein Reich wohl zu leisten imstande seid. Darum sorget euch nicht, sondern glaubet und vertrauet auf Den, Der euer Vater ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und Er wird wahrlich geistige und irdische Not bannen, weil Er euch liebt...

Amen


B.D. NR. 5360 - 10.4.1952

Wiedersehen im Jenseits...

Reifegrad...

Es gibt für alle ein seliges Wiedersehen im geistigen Reich, die in einer bestimmten Reife das Erdenleben verlassen und also mit geistigen Augen zu schauen vermögen, d.h. also: die Guten werden sich wiedersehen, die Bösen aber so lange nicht, bis sie selbst sich ebenfalls gewandelt haben und gut sein wollen. Es ist eine bestimmte Erkenntnisstufe nötig, daß die Wesen sich schauen können, weil auch die völlige Einsamkeit, das Auf-sich-selbst-angewiesen-Sein, die erste große erzieherische Wirkung haben soll, daß sie über ihren Zustand nachdenken so lange, bis sie zu einem Ergebnis gekommen sind, wo ihnen weitergeholfen werden kann. Böse Wesen sind zwar mit gleichen bösen zusammen, doch bleibt jedes Wesen unerkennbar für das andere. Sie kennen sich nur gegenseitig an ihren Handlungen als Gegner und befeinden sich daher stets. Doch die Seelen, die noch besserungsfähig sind, die ohne Glauben abgeschieden sind und doch nicht zu den gänzlich schlechten Seelen gezählt werden können, müssen zur Erkenntnis ihrer erbarmungswürdigen Lage gebracht werden, um endlich eine Änderung dieser anzustreben, was dann schon ein Schritt nach oben bedeutet. Die Einsamkeit quält solche Seelen ganz besonders, die sich nach ihren Lieben sehnen und sie nicht finden können. Diese aber können in ihrer Nähe sein und ihnen helfen wollen, doch für die unreifen Seelen bleiben sie unsichtbar, bis sie nach Wandlung ihrer Gesinnung ihre Bereitwilligkeit zeigen, aufgeklärt zu werden. Dann treten ihnen oft ihre Lieben entgegen, doch immer noch unerkannt. Erst in einem gewissen Reifegrad dürfen sie sich der Seele zu erkennen geben, und es ist dies ein unsagbares Glück, das auch stets ein Ansporn ist zum Aufstieg für die Seelen, die nun erst die Realität des geistigen Reiches erkennen und willig sind, sich restlos einzufügen in den Willen Gottes...

Ein Wiedersehen im Jenseits vorzeitig würde auf die Wesen insofern zwangsmäßig einwirken, als sie nun an ein Fortleben der Seele glauben müßten, während sie sehr oft selbst noch nicht von ihrem eigenen Tode Kenntnis haben, sich nur in eine andere Gegend versetzt glauben und daher sich oft gegen ihr Schicksal aufbäumen. Sie müssen aber durch eigenes Nachdenken so weit kommen, daß sie sich hilferufend an Jesus Christus wenden...

Und den Glauben an Ihn müssen sie selbst gewinnen, wenn ihnen von seiten hilfswilliger Wesen das Wissen darüber nahegebracht wird. Sie müssen ihre Not erkennen, ihre Ohnmacht und auch den Ausweg...

Jesus Christus, der göttliche Erlöser...

Dann erst kann ihnen so viel Licht zugeleitet werden, daß sie selbst sehend werden; ohne diesen Glauben aber sind sie verfinsterten Geistes, und sie erkennen nichts als nur eine überaus trostlose öde Gegend, die sie unaufhörlich durchwandern, in Not und Qual, denn sie darben und leiden entsetzlich, und sie finden keinen Ausweg, bis sie mit sich zu Gericht gehen und sich zu wandeln suchen oder auch durch trotziges Aufbäumen noch tiefer absinken und völlig verhärten in ihren Empfindungen. Sie sind niemals verlassen von ihren Lieben, doch laut göttlichem Gesetz ist diesen der Zutritt so lange verwehrt, bis die Seele nach oben verlangt, bis sie eine Besserung ihrer Lage wünscht und ihre Gedanken weich und bittend werden. Dann wird ihr von allen Seiten Hilfe gewährt, und sie kann sehr schnell zur Höhe steigen und alle ihre Lieben wiedersehen...

Ein unbeschreibliches Glück aber ist denen gewährt, die im Licht abscheiden von dieser Erde und drüben alle ihre Lieben wiederfinden, die vor ihnen in das geistige Reich eingegangen sind...

(Fortsetzung am 15.4.1952 Nr. 5365)


B.D. NR. 5361 - 11.4.1952

Fall der Engel...

Karfreitagsbotschaft...

Ihr alle, die ihr auf Erden wandelt, ihr seid von Meiner Liebe ergriffen worden, und für euch sind Möglichkeiten geschaffen worden, wieder in das Urverhältnis zu Mir eintreten zu können, euch war eine Zeit zugebilligt worden zu dieser Umwandlung aus einem völlig gottwidrigen Verhältnis zur Wiedervereinigung mit Mir...

Euch wurden alle Gnaden erschlossen, dieses Ziel zu erreichen, und Meine nie endende Liebe hilft nach, wo ihr zu versagen droht...

Aber eines kann auch Meine übergroße Liebe zu euch nicht... euren Willen zu wandeln aus Meiner Macht heraus...

Euer Wille ist der Faktor, mit dem gerechnet werden muß, der allein die Wandlung vollbringen muß und ebensogut auch versagen kann. Denn euer Wille ist geschwächt durch den, der Mein Gegner ist und euch, die er in die Tiefe stürzte durch die Sünde wider Mich, auch in der Tiefe behalten möchte und euch daher den Weg zu Mir verlegt in jeder Weise, der also auch euren Willen schwach erhalten möchte und dadurch unfähig, die Wesenswandlung zu vollziehen...

Der Wille aber ist darum schwach, weil das Wesen, das noch in seiner Gewalt ist, auch bar jeder Liebe ist und darum keine Kraft entfalten kann, denn die Liebe ist Kraft in sich und würde unfehlbar auch dem Willen die nötige Stärkung verleihen...

Das Wesenhafte, das ihm gehört, ist völlig geschwächten Willens und vermag nicht, sich selbst zu erlösen von seiner Herrschaft über sich. Und diesem Wesenhaften brachte Ich Hilfe...

Könnet ihr Menschen nun verstehen, was Mich bewog, zur Erde niederzusteigen und euch Rettung zu bringen? Ich war das gleiche im Anbeginn, wie das durch Luzifer in den Abgrund gestoßene Geistige, Ich war aus der Liebe Gottes hervorgegangen als Engelsgeist und erkannte Gott als den Inbegriff aller Macht und Kraft und Herrlichkeit von Ewigkeit...

Ich stand als Gegner Luzifers zu Dem, Der uns erschaffen hatte aus Seiner Liebekraft...

Auch Ich konnte Gott nicht sehen, doch Meine Liebe zu Ihm war Meine Seligkeit...

Aber auch die Liebe zu dem von Gott abgefallenen Geistigen erfüllte Mich und ließ in Mir den Plan reifen, an der Erlösung dieser aus der Macht der Finsternis Mich zu beteiligen, weil Ich wußte um die Macht Luzifers und um den Einfluß auf das willenlose Geistige. Ich wollte ihm helfen in der Weise, die allein den Gegner besiegen konnte...

Ich wollte die Kraft Gottes in Anspruch nehmen, um gegen ihn vorgehen zu können und das Ziel zu erreichen, ihm die Wesen abzuringen und so Gott wieder zuzuführen, von Dem sie ausgegangen waren. Ich wollte diesem Gefallenen die Kraft erwerben und sie ihnen zuwenden, auf daß sie starken Willens wurden und sich frei machen konnten aus der Gewalt des Satans. Die Willensschwäche ist Mangel an Liebekraft, also Folge einer lieblosen Gesinnung...

Wollte Ich nun diesen Wesen starken Willen vermitteln, so mußte Ich sie zur Liebe zu bewegen suchen und ihre Liebe wieder erst erwecken durch Meine Liebe...

Ich mußte sie befreien aus seiner Gewalt, indem Ich ihm den Kaufpreis zahlte für die Seele, die er gefangenhielt...

Er selbst gibt zwar niemals die Zustimmung, er gibt niemals die Seele frei, doch die Seele hat nun selbst die Kraft, sich zu befreien, woran er sie nicht hindern kann, wenn sie sich Meiner Kraft bedient, die Ich ihr willig zuleite, so sie bereit ist, sie anzunehmen, also von den am Kreuz erworbenen Gnaden Gebrauch zu machen. Ich habe für alle Seelen diesen Kaufpreis gezahlt durch Mein Leiden und Sterben am Kreuz...

Eine jede Seele kann ihre Freiheit wiedererlangen, wenn sie sich nur Mir zuwendet... wenn sie ihrem Willen die rechte Richtung gibt, wenn sie Mich anerkennt und Mein Erlösungswerk und zu Mir rufet um Hilfe...

Um den Willen dieser Wesen zu stärken, bin Ich gestorben am Kreuz, Ich setzte eine übergroße Liebe der Macht des Satans entgegen und besiegte ihn, so daß auch die härteste Fessel zersprengen kann, wer sich an Meine Seite stellt...

Zwei aus der ewigen Liebekraft hervorgegangene Wesen rangen widereinander...

Ich aber bediente Mich dieser Liebekraft, Ich kämpfte für Gott und mit Gott, die Liebe erfüllte Mich gänzlich, und Mein irdischer Körper wurde sonach zum Träger der ewigen Gottheit, Meine Lichtseele schloß sich Ihr zugleich mit dem Körper an, und es hatte nun die Vereinigung stattgefunden, die auch jedes von Ihm erschaffene Einzelwesen eingehen sollte laut Bestimmung von Ewigkeit, um als vollendet nun wirken zu können in Licht und Kraft und Seligkeit. Der urgeschaffene Geist war abgefallen von Gott, er empfing Licht und Kraft im Übermaß und mißbrauchte sie zum Wirken gegen Gott...

Gottes Kraft durchflutete auch ihn, doch er nützte sie im negativen Sinn und entfernte sich dadurch stets mehr und mehr von Gott...

Die Kraft aus Gott zu nützen in Seinem Willen aber führt auch zur völligen Verschmelzung mit Ihm, die Ich als Mensch Jesus auf Erden erreichte durch die Liebe...

Die Liebe ist die stärkste Macht und muß auch den Willen so beeinflussen, daß er sich Gott zuwendet...

Und diese Kraftzuwendung für den Willen der Menschen auf dieser Erde habe Ich als Mensch durch Mein Leiden und Sterben am Kreuz, durch unsägliche Schmerzen und übergroße Qualen erworben, und jeder kann sich dieser Kraft bedienen, der Mich anerkennt und in sich selbst die Liebe zur Entfaltung bringt. Jeder Mensch wird seinem bisherigen Herren entfliehen wollen und es auch können, der Mich als Retter und Erlöser anruft um Hilfeleistung, denn diesen lasse Ich nicht in die Hände Meines Gegners fallen, Ich löse seine Fesseln und mache ihn frei...

Ich kann dies aber nur tun, sowie der Wille des Menschen selbst die Erlösung anstrebt... wider seinen Willen befreien kann Ich ihn nicht...

Meine Liebe aber ist unendlich, und sie wird dem Gegner jede Seele abringen, die Liebe wird erreichen, daß sich der Wille eines jeden Wesens einmal wandelt und Mir zukehrt...

Und dafür bin Ich gestorben am Kreuz, daß der geschwächte Wille des Gefallenen Stärkung erfahre, und also habe Ich die Welt erlöst aus der Knechtschaft des Satans...

Amen


B.D. NR. 5362 - 12.4.1952

Begründung der Offenbarungen: Erkennen lernen und Liebenlernen Gottes...

Es wird euch der Weg gewiesen, den ihr gehen sollet, und eure Aufgabe ist es, euch lenken zu lassen und immer daran zu denken, daß ihr nur die Werkzeuge Dessen seid, Der durch euch Sich euren Mitmenschen kundtun will. Er kann euch Menschen nur gewinnen, wenn Er euch einführt in die Wahrheit, weil die Wahrheit Ihn erkennen lässet als einen Gott der Liebe, Weisheit und Allmacht, als ein vollkommenes Wesen, Das auch über alles geliebt werden muß und Liebe im Übermaß zurückgibt. Ihr Menschen werdet Ihm aber nur dann eure Liebe entgegenbringen, wenn ihr Ihn als das erkannt habt, was Er ist... als gütiger und gerechter Vater, Der stets nur Seine Kinder beglücken möchte und sie darum für Sich gewinnen will, und dieses Erkennen Seines Wesens kann euch nur durch vollste Wahrheit gegeben werden, weil jede Unwahrheit, jeder Irrtum das Bild Gottes verzerrt oder undeutlich macht und das so viel bedeutet, als daß Zweifel im Herzen auftauchen, die auch die Liebe zu Gott verringern. Die Wahrheit muß den Menschen dargeboten werden, die von Gott Selbst ihren Ausgang nimmt...

Und darum bedienet Gott Sich williger Menschen, durch die Er reden kann zu allen Menschen...

Nur weil Er euch gewinnen will für Sich, führt Er euch in die Wahrheit ein, und ihr sollet stets anerkennen, daß es ein Beweis übergroßer Liebe und Barmherzigkeit ist, wenn Er Verbindung suchet mit euch Menschen, wenn Er Selbst zu euch sprechen will und es tut, wo Er angehört wird. Er aber kennt die Herzen der Menschen, Er kennt ihren Willen, ihren Reifezustand, Er kennt ihre innersten Gedanken und weiß daher auch, wer willig und fähig ist, die Wahrheit aus Seiner Hand entgegenzunehmen. Diese leitet Er nun euch Menschen zu, die ihr Ihm dienen wollet, die ihr an der Verbreitung Seines Wortes euch beteiligt. Euch führet Er die in den Weg, bei denen Er die Voraussetzung ersieht, daß sie die Wahrheit erkennen und annehmen wollen...

Er hat wohl für alle Menschen die Wahrheit bereit, doch nicht alle Menschen verlangen danach und nehmen sie an. Und darum werden auch diese nicht den Weg finden zu Ihm, sie werden noch viele Irrwege gehen müssen, bis sie an den rechten Lichtboten gelangen, der ihnen Aufklärung geben kann und wird. Dennoch werdet ihr auch solche Menschen belehren müssen, denn wenngleich sie euch nicht anhangen werden, obgleich sie euch zuweilen verlachen und verspotten werden, so bleibt doch etwas von dem Gehörten in ihnen, und es kommt einmal an die Oberfläche seiner Gedanken, wenn die Stunde gekommen ist, da er sich entscheiden soll für Gott oder wider Ihn...

Und dann können ihm die vernommenen Worte noch Rettung sein, er kann plötzlich zum Erkennen der Wahrheit kommen und für sie mit Feuereifer eintreten, weil die Wahrheit von einer Wirkung ist, der sich niemand verschließen kann, der guten Willens ist. Und darum sollet ihr still wirken an allen, die euch in den Weg geführt werden, denn diese sind berufen und können von euch erweckt werden, sie können auch zum Erkennen der Wahrheit kommen, wenn ihr ihnen in Liebe das göttliche Wort darbietet, das voller Kraft ist und das ihnen Gottes Wesen enthüllt und sie auch dazu bewegen kann, Ihn zu lieben...

Ihr sollet Seine Diener sein, ihr sollet euch führen lassen von Ihm, Seine Weisungen entgegennehmen und zum Segen wirken unter euren Mitmenschen; ihr sollet euch selbst Ihm zu eigen geben, auf daß Er durch euch zu den Menschen reden kann, um sie zu erretten aus geistiger Not, um sie zu führen aus dem Irrtum zur Wahrheit, durch die allein sie selig werden können...

Amen


B.D. NR. 5363 - 13.4.1952

Osterbotschaft...

Lasset Mich auferstehen in euren Herzen, und wandelt dann mit Mir in seliger Zweisamkeit. Solange ihr noch ohne Liebe des Weges geht, bin Ich für euch tot... aber auch ihr seid tot im Geist, ihr lebet wohl auf Erden, beweget euch aber in geistiger Finsternis, in einem Zustand, der gleich ist dem Tod, denn das Leben des Körpers kann euch jede Stunde genommen werden, dann umfängt euch, d.h. eure Seele, eine furchtbare Grabesstille, eine Finsternis, und sie ist völlig bar jeder Kraft...

Erwecket sie zum Leben schon auf dieser Erde, indem ihr euch Mir anschließet, indem ihr eurer Seele Kraft verschaffet von Mir...

Lasset Mich lebendig werden in eurem Herzen, und ihr werdet nimmermehr sterben, für euch gibt es ewig keinen Tod mehr. Trachtet danach, geistig wiedergeboren zu werden, also gleichsam eine geistige Umgestaltung zu erfahren, auf daß ihr das Grab eurer körperlichen Umhüllung jederzeit verlassen könnet und in strahlendstem Lichtschein hinaustreten könnet zum ewigen Leben...

Meine Auferstehung am dritten Tage hat euch den Beweis geliefert, daß der Tod überwunden werden kann von einem jeden Menschen, der Mir in Wahrheit nachfolgt. Auch er wird auferstehen, der durch die Liebe Mich in sein Herz aufgenommen hat, denn er wird kraftvoll sein und voll des Lichtes... er wird die materielle Hülle durchbrechen können und nun ein geistiges Leben führen, er wird nicht sterben können der Seele nach, sondern nur den Leib zurücklassen, der ihm nur Fessel war. Und Ich will ihn empfangen in Meinem Reich, Ich will ihn einführen und ihm die Herrlichkeiten zeigen, die keines Menschen Auge je gesehen und von denen keines Menschen Ohr je gehört hat; Ich will ihm Wohnung bereiten, wie Ich es verheißen habe. Die Herrlichkeiten des himmlischen Vaters sollen ihm offenbar werden, und er soll leben in Ewigkeit...

Lasset Mich in euren Herzen auferstehen, dann erst könnet auch ihr mit Recht sagen: Jesus Christus ist für Mich gestorben, Jesus Christus hat Mich erlöst...

Dann erst brauchet ihr den Tod nicht mehr zu fürchten, denn für euch gibt es nur ein Leben, ihr seid aus dem Grabe eurer Sünde in das Licht aufgenommen, ihr könnet wandeln in himmlischen Gefilden, ihr könnet mit Mir vereint die Seligkeiten des geistigen Reiches genießen, ihr erfühlet die Nähe Dessen, Der euch erlöset hat, alles euren Geist Verhüllende ist abgefallen von euch, ihr seid frei, und ihr werdet leben in Ewigkeit...

Amen


B.D. NR. 5364 - 14.4.1952

Kleine Herde im Kampf am Ende der Erde...

Meine kleine Herde wird am Ende dieser Erde fest zusammenhalten müssen, um sich gegenseitig zu stärken und zu trösten, um gemeinsam eine starke Mauer zu bilden, wenn die Kräfte der Finsternis anrennen wollen, um sie einzureißen. Es werden nur wenige sein, die Mir treu bleiben im Glauben, denn Ich rufe zuvor schon ab, die den letzten Anstürmen nicht gewachsen wären, deren Glaube wohl Mir gilt, die ihn aber nicht so stark werden lassen, daß sie Widerstand leisten können. Ich weiß, wer fest zu Mir stehen wird, und bereite diese so vor, daß sie ihren Mitmenschen eine Stütze sein können, daß sie ihnen Vorbild sind und den noch Schwachen helfen können im Kampf wider die Finsternis. Ich führe die Meinen zusammen und halte schützend Meine Hände über sie, denn die Welt wird ihnen immer entgegenstehen und würde sie hart bedrängen auch zuvor schon, wenn Ich ihnen nicht zur Seite stehen und ihnen Hilfe bringen würde, so sie in Not sind. Ich führe sie alle Wege, und Mein Geist geleitet sie, so daß sie stets so gehen, wie es Mein Wille ist, und Ich stärke sie stets mit Meinem Wort...

Ich Selbst rede zu denen, die Mich hören wollen, und diese werden niemals ohne Kraft sein. Denn so Ich zu ihnen rede, bin Ich Selbst bei ihnen, Ich bin ihnen gegenwärtig und auch allen denen, die diese Meine Worte anhören und aufnehmen in ihre Herzen. Doch je näher es dem Ende zugeht, desto kleiner wird die Zahl derer werden, die Mich Selbst zu hören begehren, die Mich in sich gegenwärtig sein lassen. Und darum sage Ich euch: Suchet eifrig Seelen zu gewinnen, die ihr Mir noch zuführen könnet, werbet jetzt noch um solche, bevor es zu spät ist. Noch könnet ihr euch offen geistig betätigen, noch sind euch keine Schranken gesetzt von irdscher Macht, noch dürfet ihr reden ohne Scheu, ihr könnet nur in den Mitmenschen Feinde finden, die euch bekämpfen wollen, ihr könnet aber dennoch arbeiten für Mich und Mein Reich in Meinem Auftrage...

Doch es wird die Zeit kommen, wo euch Schranken gesetzt werden, wo ihr angefeindet werdet und diese Anfeindungen über euch ergehen lassen müsset, weil ihr euch nicht zur Wehr setzen dürfet. Es wird die Zeit kommen, wo man euch, die ihr für Mich tätig seid, unter Androhung von Strafen zu hindern suchen wird. Und dann müsset ihr schon so viel Vorarbeit geleistet haben, daß sie in der Stille Erfolge zeitigt; ihr müsset schon überallhin den Samen gestreut haben, ihr müsset viele Menschen bekannt gemacht haben mit Meinem Wort, das aus der Höhe euch vermittelt wird. Und der Same wird aufgehen und sich ausbreiten durch Meinen Segen...

Leistet Vorarbeit, wo und wie ihr nur könnet, lasset euch nicht durch irdische Arbeit abhalten von der geistigen Tätigkeit, verbreitet Mein Wort, traget überallhin Kunde davon, und bringet euren Mitmenschen das Evangelium; lasset euch nicht genügen an der Tätigkeit der öffentlichen Kirchen; seid selbst eifrig tätig und werbet außerhalb der Kirche, denn dort ist große Not...

So manche Menschen suchen und können das Rechte nicht finden...

Gebet ihnen Kenntnis, und der Wille des einzelnen wird sich dann zu entscheiden haben, wie er diese Kenntnis verwertet. Seid Mir treue Mitarbeiter, denn Ich werde euch die Menschen zuführen, an denen ihr Weinbergsarbeit verrichten sollet; Ich werde euch die Gabe des Redens verleihen, auf daß ihr alle Möglichkeiten nützet, um Menschen zu gewinnen für Mich und Mein Reich... um Meiner kleinen Herde noch Schäflein zuzuführen, die in Mir ihren Hirten erkennen, Dem sie nachfolgen wollen...

Amen


B.D. NR. 5365 - 15.4.1952

Wiedersehen im Jenseits im Lichtreich...

Es ist ein unvergleichlich seliger Moment, wenn die Seele von der Erde abscheidet und eintritt in das Lichtreich, in Sphären, wo es nichts Unschönes mehr gibt, wo die Seele von einer Welle beseligenden Lichtes umfangen wird, wo sich ihr überschöne Wesen nahen und ihr ein Maß von Liebe entgegenbringen, das sie fast überwältigt. Die Lichtstrahlungen sind ihrem Reifezustand angepaßt, also immer in dem Grade, daß sie wohl unvorstellbar beseligen, nicht aber die Seele verzehren, was ein Übermaß von Licht wohl könnte, für das die Seele noch nicht aufnahmefähig ist...

In unendlicher Weite sieht sie die wunderbarsten Schöpfungen, denn ihr geistiges Auge hat nun die Fähigkeit, geistige Schöpfungen erschauen zu können, die nicht mehr Materie sind und doch genausowahrhaft vor ihr erstehen, also keine Selbsttäuschung sind. Und inmitten dieser Schönheit, die ihr Auge erblickt, findet sie ihre Lieben, die ihr vorangegangen sind in dem Reifegrad, daß das Lichtreich sie aufnehmen konnte...

Für die Menschen ist die Seligkeit eines solchen Wiedersehens nicht auszudenken, doch im geistigen Reich ist die Seele fähig, tiefere Eindrücke aufzunehmen, ohne zu vergehen, und sie empfindet bewußt die Seligkeit, die Gott ihr bereitet, und singt Ihm im Herzen Lob und Dank, wie sie überhaupt, so das Lichtreich ihre Heimat geworden ist, in Liebe erglüht zum Vater, Der ihr alle diese Seligkeiten bereitet hat...

Das Zusammenwirken mit Seelen im gleichen Reifegrade erhöht ihre Kraft und ihren Tätigkeitswillen, und diesen wendet sie nun den Seelen zu, die noch weit unter ihr stehen, um ihnen zu verhelfen zur gleichen Seligkeit. Und sie nimmt sich in erbarmender Liebe derer an, die ihr nahestanden auf Erden und noch in unteren Sphären weilen, die auf der Erde durch Unglauben und Lieblosigkeit in ihrer geistigen Entwicklung zurückgeblieben sind und darum im Jenseits noch unselig in der Finsternis oder im Dämmerlicht weilen...

Sie erkennt wohl diese Seelen und kann sich ihnen auch nahen und ihnen ihre Hilfe anbieten, doch sie selbst wird von jenen Seelen nicht erkannt, und darum wird auch oft ihre Hilfe abgewiesen...

Doch die Liebe und Geduld einer Lichtseele ist unentwegt bemüht um diese Seelen und erreicht es auch einmal, daß sie Einfluß gewinnt. Ihre Seligkeit, die sie in der ständigen Liebeausstrahlung Gottes empfängt, die unvergleichlichen Schöpfungen des Lichtreiches und das Zusammenwirken mit Wesen, mit denen sie in beglükkender Liebe verbunden ist, gibt ihr ständig den Auftrieb zu erlösender Tätigkeit, sie findet selbst ihre Beglückung darin, zu geben, was sie selbst empfängt; sie findet stets Erfüllung ihres Sehnens nach Gott und kann nicht anders als gleichfalls beglücken wollen. Die Herrlichkeit des Lichtreiches den Menschen auf der Erde zu beschreiben ist unmöglich, weil eben eine ausgereifte Seele nur die Lichtfülle ertragen und daher auch die Seligkeit verstehen kann und dafür der noch unvollkommene Mensch kein Verständnis hat. Doch eines soll und kann er glauben, daß es ein Wiedersehen gibt im jenseitigen Reich, daß der Tod kein Ende setzt dem eigentlichen Leben der Seele und daß diese Seelen einander erkennen, wenn ein bestimmter Reifegrad erreicht ist, den aber viele Seelen noch nicht besitzen. Und darum kann es auch für manche Seele lange dauern, bis sie das Glück der Vereinigung mit ihren Lieben erfährt; doch das Verlangen danach ist oft der Anlaß zum Streben nach der Höhe. Die Liebekraft der Seelen ist ständig tätig, um aus der Tiefe die Seelen zu erlösen und ihnen zu verhelfen zur Seligkeit, zum Eingehen in das Reich, wo strahlendes Licht sie umfängt, wo sie Gott schauen können und alle Not ein Ende hat...

Amen


B.D. NR. 5366 - 16.4.1952

Lebensborn...

Garten Eden...

Lebendiges Wasser...

Der Lebensborn ist geöffnet, und ihm entströmet ständig wirksamste Gnadenkraft von oben. Die Fülle des göttlichen Wortes vermittelt euch diese Kraft, weil sie dem Urquell der Kraft Selbst entströmet und folglich auch nichts Unwirksames sein kann. Ihr Menschen fasset es, ihr steht mit dem Urquell der Kraft in Verbindung, ihr befindet euch in einem Garten Eden, wo die Liebe Gottes mit Seinem Liebewasser alles befruchtet und herrliche Blumen und Bäume aufwachsen, wo Sein göttliches Wort in euren Herzen aufgehet und herrliche Früchte zeitigt...

Und dort ist es gut sein, dort strahlet die Sonne des Geistes auf euch hernieder, und ein Leben erwacht rings um euch, und das Auge Gottes ruht wohlgefällig auf Seiner Schöpfung und Seinen Geschöpfen...

Denn Er freut Sich, daß diese Seine Kraft nützen, daß sie Labung suchen am rechten Quell, daß sie Verlangen haben nach dem Lebenswasser, daß sie dankbar schöpfen aus dem Lebensborn, den Er für Seine Geschöpfe erschlossen hat. Was gibt es wohl Besseres, als in Seinen Garten eindringen zu dürfen, den Quell der Liebe zu suchen und sich daraus Kraft zu holen für den Erdenlebensweg? Was gibt es wohl Schöneres, als einen Blick tun zu dürfen in das geistige Reich, sich von den Wesen des Lichtes bedienen zu lassen und unter ihrer Obhut die Nahrung für die Seele aufzunehmen, die ihnen von jenen liebevoll geboten wird? Der Eingang in diesen Garten ist zwar nicht so leicht zu finden, er soll gesucht werden im Willen, zu dem Lebensborn zu gelangen; doch er wird auch zu finden sein für jeden, der ermattet und kraftsuchend sich umblickt nach einer Hilfe...

Vor dessen Auge wird sich das Tor öffnen, durch das er eintreten soll, und wer freudigen Herzens nun weitergeht, dem werden Lichtstrahlen den Weg anzeigen, der zum ewigen Lebensborn führt...

Und er wird mit vollen Händen schöpfen können und Stärkung erfahren, jede Schwäche wird von ihm abfallen, er wird zur Höhe blicken und sehen, was er zuvor nicht sah... ihm wird die reine Wahrheit vermittelt, er wird gesunden an seiner Seele, er wird fortan ständig trinken wollen aus dem Quell, den ihn die Liebe Gottes finden ließ, und er wird ständig gesättigt werden, er wird sich ergötzen an der Klarheit geistigen Wissens, er wird die unendliche Liebe Gottes erkennen, und voller Liebe wird sein Herz Ihm entgegenschlagen, er wird sich zuerst als Gast und dann als ein Kind Gottes fühlen, das aus Seiner Fülle nehmen darf unbeschränkt...

Er wird Gottes Wort hören, wann und wo er es begehrt, denn der Quell der ewigen Liebe wird niemals versiegen, und keinem wird es verwehrt sein, sich daran zu laben...

Amen


B.D. NR. 5367 - 17.4.1952

Gottes Wort unfaßbare Gnade der Endzeit...

Euch Menschen wird wahrlich eine große Gnade angeboten, so euch Mein aus der Höhe gegebenes Wort vermittelt wird, denn in der geistigen Not der Endzeit ist dieses Wort ein Hilfsmittel von unfaßbarem Wert für euch, weil es euch die reine Wahrheit aus Mir zuträgt, durch die ihr selig werden könnet, so ihr sie aufnehmet mit dem Herzen und euer Leben danach einrichtet. Mein Wort wird stets eine besondere Wirkung haben, wenn es bewußt begehrt und empfangen wird, doch auch die Menschen, denen es nahegebracht wird ohne ihr direktes Verlangen, werden unwillkürlich Kraft spüren aus Meinem Wort, wenn sie nur ein wenig aufhorchen und dadurch das Herz öffnen. Mein Wort wird sie berühren wie eine Rede aus einer anderen Welt, dem sie nun deshalb Aufmerksamkeit schenken, weil sie etwas Ungewöhnliches vermuten und sich diesem nicht verschließen wollen. Sie könnten unendlich viel daraus gewinnen, sie könnten ein Gnadenmaß in Empfang nehmen, das ihnen in kurzer Zeit die geistige Reife eintragen könnte. Doch zumeist werden sie wieder durch die Welt abgelenkt, und dann gehen sie achtlos an einer Gnadengabe vorüber, ohne für ihre Seelen einen Vorteil gewonnen zu haben.O daß ihr Menschen doch nur glauben würdet, daß Ich Selbst euch angesprochen habe, so euch Mein Wort vermittelt wurde, daß ihr auf Meine Worte hören möchtet und die kurze Zeit nun nützen möchtet, die euch zum Leben auf dieser Erde belassen bleibt... daß ihr doch ernstlich des Lebens eurer Seele nach dem Tode des Leibes denken möchtet! Anders als durch Darbietung einer offensichtlichen Gnadengabe kann Ich euch nicht helfen in eurer Not, ihr selbst müsset die Gabe in Empfang nehmen und nach besten Kräften sie verwerten. Dann könnet ihr auch zum Segen eurer Mitmenschen wirken, ihr könnet ihnen wieder das gleiche mitteilen, was ihr durch Meine Liebe erfahren habt, Der Ich durch Meine Boten zu euch spreche, ihr könnet sie aufklären, wie Ich euch aufgeklärt habe, und ihr könnet die gleichen Belehrungen geben und sie auf das Wirken Meines Geistes aufmerksam machen...

Ihr selbst werdet reichsten Segen davon ziehen, weil euch Meine und auch der Mitmenschen Segenswünsche nachfolgen, die durch euch zur Wahrheit gefunden haben. Im Chaos der letzten Zeit werden euch noch viele Menschen dankbar sein, so ihr sie belehret in Meinem Namen...

Und für dieses Lehramt bereite Ich euch, Meine Auserwählten, nun schon vor...

Denn ihr glaubet Meinen Worten; doch auch eurer werden sich Zweifel bemächtigen, wenn ihr das Weltgeschehen verfolget, wenn euch Mein Schweigen wunderlich erscheint, wenn die Welt weiter ungehemmt sündigt und von oben kein Halt geboten wird. Unwiderruflich trete Ich in Erscheinung und rufe die Menschen mit Donnerstimme zur Ordnung...

Und gerade darum biete Ich euch Menschen zuvor noch reichlich Gnaden an, die euch einen solchen Reifegrad eintragen könnten, daß ihr ohne Gefahr das Ende erwarten und überleben könntet. Doch ihr achtet Meiner Gnadengabe kaum, und nur wenige erkennen sie als das, was sie ist, als ein letzter Liebemahnruf an die Kinder dieser Erde, die vor der letzten Entscheidung stehen...

Ich werde unentwegt Mein Wort zur Erde senden, auf daß ihr, die ihr Mein seid, erkennet, daß Ich Mich nicht zurückziehe, sondern wache über euch allen. Und Ich werde immer zu euch kommen in Wort und Schrift und auch am letzten Tage in Meiner ganzen Herrlichkeit, wenn die Meinen Trost und Kraft und Hilfe benötigen, die nur noch Ich Selbst ihnen bringen kann. Dann wird sich alles erfüllen, was Ich zuvor schon ankündigte, damit ihr stark werdet im Glauben...

Es wird die alte Erde ihrem Ende entgegengehen, und es werden in das Reich des Friedens aufgenommen, die Mir Treue bewahren bis zum Ende, die Meinen Worten Glauben schenkten und Meine Gnadengabe recht genützt haben. Denn für sie wird das Ende der Anfang eines neuen Lebens bedeuten, eines Lebens in Frieden und Seligkeit im Paradies der neuen Erde, das Ich allen verheißen habe, die an Mich glauben, die Mich lieben und Meine Gebote halten...

Der letzte Tag auf dieser Erde wird der erste Tag sein in Seligkeit, denn Ich komme Selbst, um die Meinen zu holen, wenn ihr Leben auf dieser Erde gefährdet ist...

Amen


B.D. NR. 5368 - 18.4.1952

Ein gläubiges Gebet macht den Willen Gottes geneigt...

Vertrauet auf Gottes Hilfe in jeder Not des Leibes und der Seele, und gebet euch Ihm völlig zu eigen. Es kann der härteste Gegenwille nichts ausrichten gegen Seinen Willen, und diesem Seinen Willen sollet ihr euch demütig unterwerfen, ihr sollet alles hinnehmen aus Seiner Hand mit der festen Zuversicht, daß es euch zum Besten diene. Ihr sollet Ihn walten lassen, dann kann es nur gut für euch sein. Die göttliche Liebe ist um jeden einzelnen bemüht, ihn zu gewinnen, doch es sind die Mittel verschieden, weil auch der Wille Seiner Geschöpfe verschieden ist. Und diesem Willen eine bestimmte Richtung zu geben, treten an jeden Menschen die Erlebnisse so heran, daß sie ihn zu einer Willensäußerung veranlassen, weil es nötig ist. Darum werden die Menschen nicht alle das gleiche Schicksal erleben, sondern stets voneinander abweichende, und es kann sich nun ein jeder Mensch anders dazu stellen, und das verhilft ihm zum seelischen Ausreifen, vorausgesetzt, daß der Mensch stets Gottes Willen erkennt und sich ihm ergeben fügt...

Dennoch könnet ihr bitten um Hilfe, wenngleich ihr euch Seinem Willen unterordnet, denn ein gläubiges Gebet hat große Kraft und macht euch den Willen Gottes geneigt, ein gläubiges Gebet kann abwenden, was euch zur Erziehung dienen soll, denn ein gläubiges Gebet ist ein Bekunden der Demut und Schwäche, das Gott wohlgefällt und Seine Liebe anregt zur Erfüllung des Gebetes. Und darum wendet euch in jeder Not des Leibes und der Seele vertrauensvoll und zuversichtlich an Ihn, Dem nichts unmöglich ist, Der voller Liebe Sich einem bittenden Erdenkind zuneigt, so dieses Ihn ruft...

Vertrauet euch Ihm an, und Er wird helfen, so es eurer Seele nicht zum Schaden gereichet, Er wird helfen, so ihr glaubet, denn einen festen Glauben lässet Er nicht zuschanden werden...

Amen


B.D. NR. 5369 - 19.4.1952

Gott übernimmt die Sorge um irdische Dinge...

Für das leibliche Wohl sorge Ich, so ihr das geistige Wohl anstrebt, das Sinn und Zweck eures Wandels auf Erden ist. Ich habe euch diese Verheißung gegeben, daß Ich euch bedenken will mit allem, was ihr benötigt, so ihr nur Mein Reich suchet und seine Gerechtigkeit... so ihr danach strebet, gerecht vor Meinen Augen zu wandeln und eurer Seele den Reifegrad zu erwerben, der sie berechtigt zum Eintritt in das Lichtreich. Und Ich stehe zu Meinem Wort, Ich sorge väterlich für euer irdisches Leben, weil Ich diese Sorge wohl übernehmen kann, nicht aber eure Aufwärtsentwicklung aus Meiner Machtfülle heraus fördern kann, die euren freien Willen voraussetzt. Aber ihr sollet nicht durch irdische Sorge gehindert sein an geistigem Streben, ihr sollet völlig sorglos euch nur eurer geistigen Aufgabe hingeben können; darum könnet ihr vertrauensvoll Mir jede irdische Sorge aufbürden, Ich will sie für euch tragen, Ich will euch helfen in jeglicher Not, Ich will als liebender Vater für Meine Kinder alles tun, was ihnen das Erdenleben erträglich macht, Ich will euch bedenken mit Speise und Trank, mit Kleidung und Wohnung, Ich will euch Gesundheit geben für Leib und Seele, und nichts soll euch mangeln, so ihr euch nur bemühet, eure Erdenlebensaufgabe zu erfüllen, die Gestaltung eures Wesens zur Liebe anzustreben stets und ständig und dadurch Mir Selbst, als eurem Vater von Ewigkeit, nahezukommen. Wer Mich zu gewinnen suchet, dem schenke Ich Mich Selbst und noch alles dazu, was ihn selig macht...

Auf Erden aber muß er seinen Willen, seine Liebe und sein Verlangen zu und nach Mir unter Beweis stellen, er muß nach Meinem Willen leben, er muß Meine Gebote erfüllen, die nur Liebe fordern zu Mir und zum Nächsten. Dann kann er wahrlich dessen gewiß sein, daß Ich jegliche Sorge für sein körperliches Wohl übernehme, weil Ich will, daß Meine Erdenkinder nicht vom geistigen Streben zurückgehalten werden durch Sorgen jeglicher Art. Und ob es auch scheinen mag, als sei Meine Liebe zurückgetreten, ob es auch scheinen mag, als gedenke Ich eurer nicht... wartet geduldig, bis Ich Mich euch offensichtlich zu erkennen gebe...

Oft will Ich, daß ihr der Hilfe von oben bewußt werdet, was erst dann geschehen kann, wenn ihr scheinbar hoffnungslos einer Not gegenübersteht. Es gibt keine Not, die so groß ist, daß Ich sie nicht bannen könnte, und es gibt keine Liebe, die so tief ist wie die Meine, die immer zur Hilfe bereit ist, nur durch weisheitsvollstes Ermessen oft erst den Zeitpunkt abwartet, da sie sich äußert, um Mich euch offenbaren zu können in Meiner Liebe und Macht...

Doch lasset euch nicht dadurch beirren, daß Ich Mich mitunter verborgen halte...

Ich weiß genau, wessen ihr bedürfet, wie Ich auch weiß, wie Ich euch helfen kann, daß es eine rechte Hilfe für euch sei...

Doch vergesset nicht eure Seele, deren Not wahrlich weit größer ist, wenn ihr keine Hilfe gebracht wird. Denn die Seele bleibt bestehen, wenn euer Körper vergeht, und was ihr der Seele an Sorge zugewandt habt, das kann ihr nicht mehr genommen werden, es sind Schätze, die sie mit hinübernimmt ins jenseitige Reich und die unvergleichlich kostbar sind im Vergleich zu dem, was der Körper benötigt, um auf Erden leben zu können. Doch nimmer brauchet ihr euch zu bangen und sorgend in die Zukunft zu blicken... was ihr tut für eure Seele, das ist allein wichtig, alles andere überlasset Mir, eurem Schöpfer und Vater von Ewigkeit...

Amen


B.D. NR. 5370 - 20.4.1952

„Mein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit...“

Mein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit... und alle Meine Geschöpfe sollen dereinst in dieses Reich eingehen, voller Kraft und Licht sein und die Herrlichkeit schauen...

Und Ich will mitten unter ihnen weilen und ihnen die höchste Seligkeit bereiten, daß sie Mich schauen können, daß sie Mich lieben müssen mit aller Innigkeit, weil Meine Liebe tiefste Gegenliebe erweckt und es nun ewig keine Trennung mehr gibt...

Mein ist das Reich, das euch diese Seligkeit verheißet...

Ihr aber lebet noch auf der Erde, ihr seid noch untertan einem Herrn, dessen Reich nichts von Herrlichkeiten aufzuweisen hat, das nur scheinbar besteht, denn es dient euch nur vorübergehend die Erde zum Ausreifen, und sie wird vergehen für euch, sowie eure Seele den Körper verlässet. Ihr lebet noch auf dieser Erde dem Körper nach, und doch kann eure Seele schon Mein Reich betreten, so sie dazu den ernsten Willen hat. Ich will euch alle herüberholen in Mein Reich, doch Ich benötige dazu euren Willen, der sich frei für Mich entscheiden muß, der die irdische Welt, das Reich Meines Gegners, freiwillig dahingibt, der die Seele beeinflußt, sich hinaufzuschwingen in das Reich des Lichtes, der Kraft und der Herrlichkeit. Und so ihr also wollet, kann Ich euch ergreifen und auch herüberholen, auf daß ihr selig werdet. Alles, was euch auf der Erde lieb ist, alles, was noch Meinem Gegner angehört, müsset ihr freiwillig aufzugeben bereit sein, um dagegen einzutauschen Meiner Liebe Unterpfand, alles, was euch ewig beglücken wird... wofür ihr Menschen auf Erden noch kein Verständnis habt, wovon ihr euch noch keine Vorstellung machen könnet. Doch ohne diese Herrlichkeiten gesehen zu haben, müsset ihr nach Mir und Meinem Reich verlangen, denn es soll euch die Liebe zu Mir veranlassen, es aufzusuchen, ihr sollet dem entfliehen wollen, der euch von Mir trennte, und aus innerem Drange Mir zustreben. Dann betretet ihr schon Mein Reich, denn jeder Gedanke an Mich zieht Mich an, Ich komme euch entgegen, erfasse euch und lasse euch ewig nicht mehr zurückfallen in die Tiefe, in das Reich, dem ihr entflohen seid. Meine Liebe stärkt euch gewaltig, und eure Liebe entzündet sich an Meiner Glut, und Licht und Kraft erfüllet euch und wird sich ständig mehren...

Ich werde euch alle aufnehmen in Mein Reich, doch je nach eurem Willen kann es bald sein, aber auch noch Ewigkeiten dauern... denn so euer Wille noch dem Reich gilt, das von dieser Welt ist, muß Ich euch auch Scheingüter vor Augen stellen, auf daß ihr einmal die Wertlosigkeit dieser erkennet. Ich kann euch nicht wider euren Willen in Mein Reich holen, es muß freiwillig betreten werden, es muß eine Lösung von dem Reich Meines Gegners vorangegangen sein, dann erst kann Ich euch ergreifen und euch die Seligkeiten Meines Reiches bereiten, das nicht von dieser Welt ist. Denn einstens erkanntet ihr Meine Macht und Kraft und Herrlichkeit, und ihr folgtet doch dem, der euch sein Reich versprach...

Ihr verließet freiwillig Mich und Mein Reich und müsset nun unbedingt freiwillig zurückkehren und den zuvor überwinden, der euch gefangennahm. Ihr müsset euch frei machen aus einer endlos langen Kerkerhaft, ihr müsset euch Mir zu eigen geben wollen, und euer Wille wird auch die Trennung vollbringen können von ihm, euer Wille wird Mich erreichen können... ihr werdet das Reich wieder einnehmen dürfen, das Mein ist, ihr werdet wieder macht- und kraftvoll sein können wie einst, ihr werdet Mir rechte Kinder sein und endlos selig sein in Meiner Herrlichkeit...

Amen


B.D. NR. 5371 - 21.4.1952

Stärkung des Glaubens durch Liebewirken...

Ihr stärket euch gewaltig in eurem Glauben, so ihr ein Liebeleben führet und stets darauf bedacht seid, Mir und dem Nächsten zu dienen. Was ihr auch unternehmet, immer soll euch der Hilfswille treiben, immer soll die Liebe euch bestimmen und euch anregen zum Denken, Reden und Handeln. Dann tretet ihr in engste Verbindung mit Mir, und die Folge davon ist ein fester und unerschütterlicher Glaube, der euer ganzes Wesen erfüllt, ein Glaube, der euch innere Ruhe und Sicherheit gibt, daß ihr in Meinem Schutz steht, daß ihr als Kinder eures Vaters niemals verlassen und einsam seid, daß euch also nichts passieren kann als das, was Ich gut halte für euch. Es muß die Liebe in euch vertieft werden, auf daß euer Glaube stärker werde. Ihr müsset eurem Mitmenschen helfen und ihn beglücken wollen, ihr müsset Leiden lindern und Not verringern, ihr müsset mit Rat und Tat ihm beistehen wollen und euch dessen entäußern, was ihm mangelt, wenn dadurch die Not verringert wird. Ihr müsset geistig ihm beistehen, seiner Seele verhelfen zum Glauben, ihm durch Liebeswirken ein gutes Beispiel geben, ihr müsset ihn belehren und euch seiner annehmen, so er schwachen Glaubens ist und Mich nicht recht erkennet...

Ihr müsset alles tun, was ihr wünschet, daß euch geschehe in gleicher Not. Und ihr selbst werdet dadurch den größten Segen haben, denn ihr zündet dadurch ein Licht an in euch, das nun erstrahlet auf alle, die euch umgeben. Ihr werdet euren Mitmenschen die Kraft eines starken Glaubens beweisen können, ihr werdet Großes vermögen als Folge der Liebe und des aus ihr hervorgehenden Glaubens. Es gibt dann für euch weder Kraftlosigkeit noch Angst, weder Sorgen noch bange Fragen... ihr fühlet euch in Mir geborgen, weil Ich sein muß, wo Liebe ist, und Meine Nähe euch Ruhe und Sicherheit gibt...

Lasset nicht nach im Liebewirken, gebet und beglücket, und lasset euch dann von Mir beglücken, Der euch alles gibt und euch nichts versaget, so ihr nur glaubet...

Amen


B.D. NR. 5372 - 22.4.1952

Gottes Wort...

Buch der Väter...

Von Gott gelehret...

Mein Wort gilt jetzt und für alle Ewigkeit...

Und ob ihr Menschen es auch zu verändern suchet, so Mein Geist in euch noch nicht tätig ist, so wird es dennoch immer wieder aus der Höhe euch so rein und unverbildet zugeführt, daß sein Ausgang sehr wohl zu erkennen ist... daß ihr glauben und wissen werdet, daß Ich Selbst zu euch spreche so, wie Ich durch den Menschen Jesus sprach und einstmals auch zu den Vätern, die Mich Selbst vernehmen konnten, weil sie die Verbindung mit Mir aufrechterhielten und Mir gehorsam waren. Mein Wort ist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Mein Wort bezeuget Mich Selbst und kann daher nicht vergehen noch verändert werden, denn sowie Menschen eine Änderung des Wortes vornehmen, ist es nicht mehr Mein Wort, sondern Menschenwerk unter Nützung Meines Wortes. Ich will aber von euch vernommen werden, Ich will reden zu euch, auf daß ihr Mich erkennet und liebenlernet...

Ich will mit Meinen Geschöpfen verbunden sein und bleiben und bezeuge dies durch Mein Wort...

Wollen aber Meine Geschöpfe selbst die Verbindung mit Mir lösen, so können sie Mich auch nicht hören, und dann werden sie nur das vernehmen, was ihnen Mein Gegner anbietet, der sich wohl auch Meines Wortes bedienet, das aber durch sein Einwirken völlig kraftlos geworden ist. Denn besäße das durch seinen Einfluß mit Menschenzusatz verbildete Wort noch die Kraft, die Mein Wort in sich birgt, dann wären wahrlich schon alle Menschen erlöst, dann wäre die Kraft des Wortes schon durchgedrungen in die Menschenherzen und würde sie erkennen lassen, wer und was sie sind und was sie wieder werden sollen. So aber verdunkelt Mein Gegner den Verstand des Menschen, und ob sie nun auch das Wort in sich aufnehmen, sie spüren keine göttliche Kraft darin, und ebendarum entfremden sie sich von dem Wort und zugleich auch stets mehr und mehr von Mir. Mein reines göttliches Wort aber ist gesegnet mit Meiner Kraft, und diese wird merklich zu spüren sein, so ein Mensch Mich zu hören begehret...

Und auf daß er es begehret, lasse Ich es zu, daß er zuvor Kenntnis nimmt von dem, was Mein Gegner ihm bietet...

Und ob es doch von der reinen Wahrheit erheblich abweicht, hat es doch Mich, den Gott und Schöpfer von Ewigkeit, zum Inhalt, und diesen zu suchen und zu finden, wird sich der Mensch vornehmen, der guten Willens ist...

Und so er suchet, begehret er die Wahrheit, und dann lasse Ich Mich auch finden und spreche Selbst zu ihm, und zwar in der Form, die ihm zuträglich ist...

Ich bringe ihm die Wahrheit näher auf verschiedenen Wegen, doch stets bin Ich Selbst der Austeilende, so Ich begehrt werde. Mein Wort wird jeder vernehmen, weil die von Mir nun recht gelenkte Verstandestätigkeit sehr wohl auszuscheiden vermag als Irrtum oder Lüge, was nicht von Mir stammt, dagegen beglückend annimmt, was in Mir seinen Ausgang hat. Dann ist auch der Mensch von Mir gelehrt, der durch Lesen oder Hören aus dem Buch der Väter Kenntnis nimmt von Meinem Wort, denn Mein Geist belehret ihn, und Mein Wort durchdringet ihn mit seiner Kraft und erwecket ihn zum Leben. Und darum können alle Menschen Mich finden und Mein reines göttliches Wort in Empfang nehmen, so sie nur wollen, daß ihnen die Wahrheit nahegebracht werde...

Dann ist das Wirken Meines Gegners erfolglos, dann erkennt er die Wahrheit inmitten eines Wustes von Menschenwerk, von Zusätzen, die menschlicher Wille auf Antrieb Meines Gegners beigefügt hat, dann kann er die Wahrheit vom Irrtum unterscheiden, und dann ist auch er von Mir gelehret, und Mein Wort ist ihm vermittelt worden, so wie es von Mir seinen Ausgang nahm und wie es auch bestehenbleiben wird in Ewigkeit...

Amen


B.D. NR. 5373 - 23.4.1952

Das Herz als Wohnstätte Gottes...

Euer Herz soll Mir eine Wohnstätte werden, ihr selbst sollet es so zubereiten, daß Ich Selbst darin Aufenthalt nehmen kann und nun in euch verbleibe ewiglich. Ihr sollet alles daraus entfernen, was ungöttlich ist, denn Ich will allein herrschen in euch, weil ihr dann nur Meiner Liebe zu euch inne werdet, so ihr völlig frei seid von fremdem Einfluß, so ihr Mir allein gehöret. Ich will in euch wohnen und euch nun voll und ganz in Meine Obhut nehmen, Ich will euch lenken und führen, Ich will euch belehren und anregen zur Liebetätigkeit...

Mein Geist will in euch wirken, auf daß ihr ewig selig werdet...

Und also wisset ihr, was ihr tun sollet, um selig zu werden... eine ständige Säuberungsarbeit an euch selbst vornehmen, auf daß euer Herz Mir eine Wohnstätte werde...

Ihr sollet in euch gehen und euch selbst ernsthaft prüfen, ob in euch Untugenden und Fehler sind, die euer Herz unwürdig machen, Mich Selbst darin aufzunehmen; ihr sollet den festen Vorsatz fassen, anzukämpfen gegen jene und vor allem Mich um Hilfe zu bitten, daß ihr in diesem Kampfe nicht erlieget, daß die Untugenden und Fehler euch nicht zum Fall bringen und ihr dadurch Meine Gegenwart in euch verwirket...

Ihr müsset Mich um Beistand bitten, denn zum Kampf wider das Böse seid ihr allein zu schwach. Ihr könnet nichts tun ohne Mich, und ihr werdet alles vollbringen können mit Meiner Hilfe. Denn eure Willensschwäche nützet Mein Gegner, und ihm seid ihr wahrlich ausgeliefert, so Ich euch nicht helfe, weil ihr zu schwach seid. Und so müsset ihr in ständigem Gebet bleiben um Hilfe wider den Einfluß eures Feindes, und dieses Gebet wird euch wahrlich die Kraft eintragen, euch von ihm frei zu machen. Ich Selbst will Mich ihm stellen, und er wird fliehen vor Mir, er wird wohl mit einer großen Schar der Finsterlinge wiederkommen, sowie ihr euch schwach zeiget, doch er wird euch nicht mehr beherrschen können, Ich werde ihm den Einfluß verwehren, solange ihr Mich und Meine Liebe ersehnet, solange ihr wünschet, daß Ich Selbst in euch weile. Und so sollet ihr immer beten:„Führe uns in der Versuchung und erlöse uns von allem Übel...“ Ihr sollet immer Mich anrufen und durch diesen Ruf euer Verlangen nach Meiner Gegenwart beweisen, und kein Ruf, der eurem Seelenheil gilt, wird ungehört an Meinem Ohr verhallen. Dann werde Ich in euch sein können und bei euch verbleiben, dann wird Mein Geist in euch wirken können, er wird euch Licht bringen, und im Licht könnet ihr euch dann nimmermehr verirren, im Licht werdet ihr auch stets erkennen, so etwas Feindliches an euch herantritt, und ihr könnet diesem dann mit einer sicheren Waffe entgegentreten... ihr könnet Meine Kraft ihm entgegensetzen, die alles besiegt, weil Ich Selbst es nun bin, Der in euch lebet und regieret bis in alle Ewigkeit...

Amen


B.D. NR. 5374 - 24.4.1952

Ausbildung für Lehramt durch Gott Selbst...

Mission...

Einen jeden Meiner Diener stelle Ich an den Platz, wo er am wirksamsten für Mich tätig sein kann, und das bedeutet, daß Ich eines jeden Schicksal bestimmt habe dieser seiner Tätigkeit für Mich und Mein Reich entsprechend. Es bedeutet, daß Ich auch die Art seines Wirkens bestimme, wie er dafür tauglich ist, wie sein Reifegrad ist und seine Willensbereitschaft. Der Dienst für Mich erfordert eine gewisse Kenntnis, so es gilt, die Wahrheit zu verbreiten, und wer nun dazu ausersehen ist, diese Art Weinbergsarbeit zu leisten, daß er das reine Evangelium verkündet, der muß auch verstandesmäßig fähig sein, Irrtum zu erkennen und gegen ihn vorzugehen. Er muß selbst ein Wissen besitzen, das einer verstandesmäßigen Prüfung standhält. Ich kann für ein Lehramt auf Erden nur Diener gebrauchen, die sich selbst dieses Wissen aneignen, d.h., die im freien Willen es von Mir begehren und in Empfang nehmen...

Ich Selbst muß sie belehren können, und zwar in einer Weise, daß sie völlig eindringen und auch verstandesmäßig dazu stehen können, wenngleich das Wissen zuerst vom Herzen entgegengenommen wird...

Zumeist aber sind Menschen mit einem guten Verstandesdenken nicht so gläubig, daß sie sich einer höheren Macht übergeben, um sich von dieser belehren zu lassen...

Und darum findet auch die Wahrheit schwer Eingang unter den Menschen, denn die sie von Mir Selbst empfangen, werden von den Mitmenschen nicht anerkannt, weil man ihnen keine Urteilsfähigkeit zutraut, weit eher sie ihnen abspricht. Wer aber die reine Wahrheit empfängt in der Form, daß er Mein Wort im Herzen vernimmt, dem gebe Ich auch die Erkenntnis und Urteilskraft zugleich mit der reinen Wahrheit. Doch ein Belehren von Mir ist nicht ohne dessen freien Willen möglich... weshalb Ich also erst dann Mein Wort vermitteln kann, wenn dieser freie Wille Mich darum angeht. Nun werdet ihr verstehen, daß es nur wenige Menschen gibt, die eingeweiht werden können in Meinen Plan von Ewigkeit, die das reine Evangelium den Mitmenschen so weiterleiten können, daß diesen alles verständlich ist. Habe Ich aber einmal einen Empfänger Meines Wortes gefunden, der sich Mir bedingungslos hingibt, um Mir zu dienen, dann wache Ich auch über ihm mit aller Liebe, denn er bedeutet für Mich ein Werkzeug, das eine große Mission zu übernehmen vermag. Und also gebe Ich ihm auch noch Fähigkeiten hinzu, die sein Amt erleichtern können, die ihn davor schützen, selbst dem Irrtum zum Opfer zu fallen, und der seine Mission gefährden könnte. Ich gebe ihm das verschärfte Empfinden für Wahrheit und Irrtum. Ich wache über ihm, weil Ich über die Wahrheit wache, die in Meinem Auftrag der Menschheit vermittelt werden soll. Die Wahrheit ist klar und rein, ohne Umrankung, ohne Beiwerk, die Wahrheit ist auch von jedem Menschen anzunehmen, der nach der Wahrheit verlangt...

Zögert aber ein wahrheitsverlangender Mensch, etwas anzunehmen, dann ist das ihm Dargebotene nicht klar, dann fühlt jener eine innere Abwehr gegen das, was nicht der Wahrheit entspricht. Und dieses Gefühl lege Ich Selbst, als die ewige Wahrheit, demjenigen in das Herz, der Mir in Wahrheit dienen will, der gewillt ist, als Wahrheitsträger auf Erden zu wirken und das reine Evangelium hinauszutragen in die Welt...

Ich belehre ihn Selbst, und wahrlich so, daß er alles erkennen und annehmen wird, was er von Mir empfängt. Geht diesem nun von außen etwas zu, dann wird ihm sein Herz sagen, was er ablehnen oder annehmen soll...

Denn durch das Herz spreche Ich dann ebenfalls Selbst. Alles, was von Mir ist, wird ihn ansprechen und beglücken, was ihn aber nicht anspricht, das ist nicht von Mir... wenngleich es auch Mich und Mein Reich vertritt, so ist es doch nicht unmittelbar von Mir ausgegangen und hat nicht den Anspruch auf absolute Wahrheit...

Dennoch braucht es nicht gegen Mich gerichtet zu sein, es kann aber von sehr viel Beiwerk umrahmt (sein, d. Hg.) und darum die reine Wahrheit nicht mehr erkennen lassen. Die reine Wahrheit wird viel öfter auf Widerstand stoßen als anerkannt werden, dennoch bilde Ich Mir Wahrheitsträger aus, besonders in der letzten Zeit vor dem Ende, und wer diese höret, der höret Mich... wer diese ablehnt, der lehnet Mich ab...

Und darum bin Ich Selbst es, Der dem Empfänger der Wahrheit das Gefühl der Abwehr in das Herz legt, so ein getrübtes Licht ihm entgegentritt, und er soll dann auch auf Mich hören und stets nur das vertreten, was er von Mir Selbst in Empfang genommen hat...

Dann wird er niemals etwas Falsches verbreiten und den Dienst getreu versehen, zu dem er sich selbst Mir angeboten hat...

Amen


B.D. NR. 5375 - 26.4.1952

Gott will im Menschen wirken...

Erlösende Tätigkeit...

Ich will stets und ständig in euch wirken können, Ich will eure Gedanken beherrschen, Ich will, daß ihr alles mit Mir beginnet, daß ihr Mich um Rat angehet, daß ihr voll und ganz erfüllt seid von der Liebe zu Mir und zum Nächsten und also auch Meiner Gegenwart in euch bewußt seid...

Ich will, daß ihr in Mir und mit Mir lebet...

Eure Erdenlebensaufgabe ist die Verbindung mit Mir im freien Willen, also erfüllet ihr eure Aufgabe, so ihr euch ständig mit Mir befasset in Gedanken, so ihr Mir durch euren Willen das Recht einräumet, euch ständig gegenwärtig zu sein. Und euer Erdenleben wird ein gesegnetes sein, denn es ist dann stets ein Ausleben Meines Wortes, das euch Meinen Willen übermittelt. Ihr stellet also gewissermaßen euren eigenen Willen unter den Meinen, ihr arbeitet für Mich und mit Mir, ihr stehet bewußt auf Meiner Seite... ihr lebet nicht umsonst auf dieser Welt, die euch das Ausreifen eurer Seele eintragen soll. Ihr erreichet euer Ziel und seid Mein geworden...

Die Trennung zwischen uns ist aufgehoben und kann auch nimmermehr eintreten, weil Ich euch nicht mehr von Mir lasse...

Und wer Mir nun einmal gehört, der arbeitet auch nur noch für Mich, er betätigt sich erlösend, weil dieser Wille ihm ins Herz gelegt ist, sowie er sich Meinem Willen unterstellt hat. Er möchte auch seine Mitmenschen zum gleichen Ziel führen, er möchte den gefallenen Kindern ihren Vater wiedergeben, er möchte ihnen zur gleichen Seligkeit verhelfen, er möchte ihnen Meine Gegenwart verschaffen und wird von Stund an reden für Mich und Meinen Namen. Und dieses ist das Wirken Meines Geistes in dem Menschen, der Mir verbunden ist...

Er ist beglückt, zu erlösender Tätigkeit zugelassen zu werden, und er fühlt sich von innen angetrieben, rettend einzugreifen, wo es nötig ist. Denn er selbst ist durch die Bindung mit Mir wissend geworden, und er weiß auch um des Mitmenschen Not, die aus der Entfernung von Mir entspringt und die er darum beheben möchte, indem er sie Mir nahezubringen sucht. Und weil ihn die Liebe zu dem unglückseligen Geistigen antreibt zur Hilfe, ist sein Hilfswille gesegnet, d.h., er bleibt nicht ohne Erfolg. Was er nun auch unternimmt in der Absicht, erlösende Hilfe zu bringen, wird von Mir gesegnet sein, denn die Liebe rechtfertigt alles und wird niemals ohne Wirkung sein. So wirke Ich wohl durch den Geist im Menschen, doch der Mensch selbst will das gleiche wie Ich... er will zur Seligkeit führen, die solche noch nicht erfahren haben, die noch unreif sind oder gebunden durch den Willen dessen, der Mein Gegner ist. Und wer einmal den Willen gefaßt hat, sich am Erlösungswerk zu beteiligen, dem wird stets reichlich Gelegenheit geboten werden, denn er ist allen denen erkenntlich, die in der Not des Geistes ihm begegnen...

Er wird als Lichtbote erkannt, sowohl von den Menschen auf Erden wie auch von den Seelen im jenseitigen Reich, die eines guten Willens sind...

Diese werden ihn umgeben und bitten, sie werden nicht nachlassen in ihrem Verlangen, Anteil nehmen zu dürfen an den Segnungen, die jener Lichtbote austeilt. Ich aber sorge, daß dessen Licht immer heller erstrahle, daß er erkannt wird auf Erden wie im geistigen Reich und daß alle den Zugang finden zu ihm, die noch unerlöst sind, auf daß ihnen Erlösung werde durch die Liebe derer, in denen Ich Selbst wirken kann durch Meinen Geist...

Amen


B.D. NR. 5376 - 27.4.1952

Ich kenne die Meinen...

Guter Hirt...

Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen Mich...

Ich bin wahrlich der gute Hirt, der Seine Schafe nicht dem Feind ausliefert, Der um das Leben eines jeden besorgt ist, Der alles tut, um Seine Herde vor dem Einbruch des Wolfes zu schützen, Der Selbst Sein Leben hingibt für Seine Schafe...

Voller Liebe ruht Mein Auge auf allen Menschen, alle möchte Ich dem heimatlichen Stall zuführen, alle möchte Ich bewahren vor den Angriffen des Feindes, der sie Mir entreißen will...

Allen Menschen möchte Ich Mich zur Kenntnis bringen, ihnen Meinen Schutz anbieten, sie umsorgen und erhalten. Ich möchte allen Menschen das ewige Leben geben...

Doch nun ist eine Zeit, wo fast kein Mensch mehr Meines Lockrufes achtet; Meine Herde hat sich zerstreut, es ist der Feind mitten in sie gefahren, und er hat es bewirkt, daß sich Meine Schafe verlaufen haben, daß sie sich entfernten von ihrem Hirten, daß sie sich verstiegen in weltliche Höhen, daß sie ihren Hirten verloren haben und nicht mehr zu Ihm zurückfinden...

Sie suchen Ihn nicht, sondern entfernen sich stets mehr und mehr von Ihm, und ob auch Meine Liebe sie rufet, sie achten Meiner Stimme nicht mehr bis auf wenige, die in Mir ihren guten Hirten erkannten und nicht von Mir lassen. Ich aber will keines Meiner Schafe verlorengehen lassen. Und so wird Mein Lockruf mit einer Stärke ertönen, daß er gehört werden muß auch von jenen, die in weiter Ferne von Mir sind...

Und Ich werde einem jeden Meiner Schäflein nachsteigen und ihm den Weg ebnen, der zu Mir zurückführt, Ich werde Mich schützend vor die Ängstlichen stellen, die den Feind fürchten, so daß ihnen kein Leid geschehe...

Ich werde Mich hinunterbeugen zu denen, die gefallen sind, um sie aufzuheben, um sie aus dem Abgrund emporzuziehen...

Alle werden Meinen Ruf vernehmen, denn er wird über die ganze Erde erschallen und Meine Nähe anzeigen, so daß sich ein jeder Mir zuwenden kann und auch von Mir angenommen werden wird, so er nur Mir nachfolgen will. Ich bin der gute Hirt, Ich kann wohl das Wirken Meines Feindes nicht verhindern, Ich kann aber jedem Schutz gewähren, der sich hinter Mich stellt, weil der Feind Mich Selbst nicht anfallen kann, wohl aber euch, solange ihr euch nicht an Mich haltet, so ihr euch von Mir abkehret und Wege gehet, wo er euch verfolgen und erreichen kann. Mein Lieberuf folget euch zwar, doch er zwingt euch nicht, euch umzukehren; ihr müsset ihm freiwillig folgen, dann kann euch der Widersacher wahrlich nichts anhaben, dann seid ihr in sicherem Schutz, und Ich führe euch wohlbehalten der Heimat zu, wo Ich nimmermehr von euch gehe und ihr in seligem Frieden leben könnet...

Ihr Menschen alle, achtet auf Meinen Lockruf, denn er wird bald ertönen; kehret um, noch ehe es zu spät ist, lasset euch von eurem Hirten führen und vertrauet euch Mir an; verlasset nicht den Weg, den Ich gegangen bin, sondern folget Mir nach, dann wird euch wahrlich nichts geschehen können von feindlicher Macht, denn Ich Selbst halte schützend Meine Hände über euch, und ihr werdet das Ziel erreichen... ihr werdet eingehen können in euer Vaterhaus... ihr werdet selig leben in Ewigkeit...

Amen


B.D. NR. 5377 - 29.4.1952

Glaubensprüfungen zum Stählen des Glaubens...

Immerwährenden Glaubensprüfungen seid ihr ausgesetzt, doch nur, auf daß euer Glaube gestählt werde, denn noch ist er schwach wie der eines Kindes, gemessen an den Anforderungen, die noch an euch gestellt werden in der kommenden Zeit. Immer wieder werdet ihr daher in Not geraten, in der ihr euch bewähren sollet insofern, als daß ihr euch an Den wenden sollet, Der allein eure Not bannen kann. Wie ein Wolkengebilde wird die Not dahinschwinden, so ihr euch vertrauensvoll dem himmlischen Vater übergebet und euch Ihm und Seiner Gnade empfehlet. Ihr habt ein so sicheres Mittel, jeder Not Herr zu werden, ihr brauchet nur Ihm eure Nöte vorzutragen und Ihn innig bitten um Hilfe... und es wird euch geholfen werden...

Aber diesen festen Glauben müsset ihr zuvor ausreifen lassen, daß Er euch helfen kann und helfen will...

Ein solcher Glaube bannet jede Not. Doch dazu müsset ihr Seiner Gegenwart bewußt sein, ihr müsset in so inniger Bindung mit Ihm stehen, daß ihr niemals das Gefühl habt, allein zu sein, sondern Ihn, euren Vater von Ewigkeit, stets neben euch spüret und dann auch ganz überzeugt seid, daß Er euch hilft...

Ein Leben ohne Kampf, ohne Nöte irdischer und geistiger Art würde euch nicht fördern in eurer geistigen Entwicklung, denn nur durch Kampf wird eure Kraft gestählt, nur am Widerstand erprobt sich die Kraft und wird endlich zum Sieger. Darum sind irdische Nöte nicht auszuschalten, sie sind gewissermaßen nur Kraftentfaltungsproben, die ihr zu bestehen habt, um stark zu werden im Glauben. Denn ihr werdet große Glaubenskraft benötigen in der kommenden Zeit, wo nur der Mensch ruhig und sicher bleiben wird, der durch einen starken Glauben so gefestigt ist, daß er allzeit sich in der Obhut des Vaters im Himmel weiß und darum über allem steht, was kommt. Nichts geschieht in eurem Dasein, das Er nicht weiß, und nichts kann euch passieren ohne Seinen Willen... was aber kommt über euch, das ist Sein Wille und gereichet euch stets zum Besten für eure Seele...

Präget euch diese Worte tief in das Gedächtnis ein, dann werdet ihr euch immer betreut fühlen von der Liebe des himmlischen Vaters, und ihr werdet nicht einen Augenblick zweifeln an Seiner Hilfe, so ihr in Not seid. Alles ist gut, was eure Gedanken zu Ihm lenket, Der nur auf euren Ruf harret, um euch helfend beistehen zu können. Er will, daß ihr euch an Ihn wendet, Er will euer ständiger Begleiter sein, Er will zu Rate gezogen werden in allen euren Nöten, sei es geistig oder irdisch, Er will euch immer helfen, kann es aber nur, wenn ihr durch euren Glauben an Ihn euch auch frei zu Ihm bekannt habt...

Dann aber seid ihr in sicherer Obhut, dann könnet ihr auch dem schwersten Schicksal entgegensehen, es wird sich wandeln für euch zum Besten, es wird euch irdisch geholfen werden, und geistig werdet ihr größten Segen ziehen aus allem, was der Vater über euch sendet, um euch zu gewinnen für ewig...

Amen


B.D. NR. 5378 - 29.4.1952

Der Wille wird bewertet, auch wenn die Tat nicht ausgeführt ist...

Der Wille wird bewertet, auch wenn die Tat nicht ausgeführt werden kann...

Doch immer muß euch gesagt werden, daß der Wille nicht durch Worte ausgedrückt werden kann, sondern den Willen an sich bewerte Ich...

Was ihr im Herzen empfindet, was in euch aufsteigt als Wunsch, der euch zur Tätigkeit veranlaßt... ob zum guten oder schlechten Handeln... das ist der Wille, der euren geistigen Entwicklungsgang bestimmt und für den ihr euch dereinst verantworten müsset. Der Wille ist in euch hineingelegt worden, ansonsten ihr nicht als Wesen bezeichnet werden könntet, und dieser Wille in euch ist frei, er kann von niemandem bestimmt werden...

Verstehet dies wohl: Der Wille in euch unterliegt keinem Zwang, wenngleich ihr an der Ausführung eures Willens gehindert werden könnet. Darum sage Ich, euer Wille wird bewertet, der also recht oder falsch gerichtet sein kann. Und darum kann niemals bestritten werden, daß ihr Menschen einen freien Willen habt... auch wenn ihr oft nicht ausführen könnet, was ihr wollet, weil andere Menschen oder Ich Selbst den Willen dem euren entgegensetze und nun die Stärke dieses Willens euer Vorhaben ausführen oder verhindern lässet. Daß Ich Meinen Willen oft dem Willen der Menschen entgegensetze, dienet nur für deren geistige Vollendung, wird aber niemals den Willen des Menschen unfrei machen können. Der Wille aber wird vom Denken des Menschen bestimmt. Und wieder kann dieses Denken falsch oder recht sein, und das je nach dem Grad der Liebe, der in dem Menschen entzündet wird. Die Liebe ist göttliche Kraft und strömet einem jeden Wesen zu...

Das Herz, das sich von dieser Kraft berühren läßt, wird auch gute Gedankenströme aufnehmen und dem Willen in sich die rechte Richtung geben, während schlechte Gedankenzuleitung aus einer liebelosen Sphäre ist und verständlicherweise von dem Menschen aufgefangen wird, der gleichfalls ohne Liebe ist, und darum auch sein Wille dem Bösen zugewandt ist, selbst wenn es der Mensch nicht erreichen kann...

Sein Wille aber genügt, um ihn sündig zu machen, d.h., sein Denken und Wollen ist wider Mich gerichtet und zieht auch entsprechendes Wirken nach sich. Und so kann immer nur betont werden, daß rechtes Denken und rechtes Wollen nur ein liebender Mensch aufbringen kann, denn die Liebe richtet alles recht, es muß sich der Mensch Mir mit seinem ganzen Willen ergeben, weil sein Denken durch die Liebe nicht anders als gut sein kann und sich Mir zuwendet, Den er erkennt als seinen Schöpfer und Vater von Ewigkeit. Es muß sein Wille alles anstreben... selbst wenn er durch einen Gegenwillen gehindert wird... was zu Mir führt, weil Ich Selbst den ziehe, der sich durch die Liebe das Anrecht erworben hat, Mich zu besitzen...

Und da ein jeder Mensch liebefähig ist und also recht denken und wollen kann, ist er auch für diesen seinen Willen verantwortlich... und darum wird ein jeder gerichtet nach seinem Willen.

Amen


B.D. NR. 5379 - 2.5.1952

Erbarmende Vaterliebe den Gefallenen gegenüber...

Wenn ihr gefehlt habt, ziehe Ich doch nicht Meine erbarmende Liebe von euch zurück, sondern sie erfasset euch mit aller Gewalt, auf daß ihr wieder zu Mir zurückfindet, auf daß ihr euer Unrecht erkennet und ernsten Willens seid, alles zu meiden, was vor Meinen Augen nicht recht ist. Ich kenne eure Schwächen, Ich weiß um die Versuchungen, denen ihr ausgesetzt seid als Folge eurer Unvollkommenheit, Ich weiß aber auch um euren Willen, der Mir gilt und den Ich also auch bewerte und euch darum auch wieder helfe, euch zu erheben, wenn ihr gefallen seid. Und Ich segne jeden, der ringet... der nicht nachlässet in seinem Streben trotz aller Versuchungen, trotz öfteren Versagens. Ich gebe ihm immer wieder Kraft, weil Meine Liebe nie aufhört zu Meinen Geschöpfen, die Mir dennoch gehören, auch wenn sie sündig sind. Doch ihr sollet ankämpfen mit aller Kraft gegen den, der euch verführen will... ihr sollet euch immer wieder Meiner Liebe würdig erweisen, ihr sollet Meine Liebe nicht zurückweisen, sondern stets und ständig danach verlangen, ihr sollet nicht wollen, daß ihr sündig werdet und darum euch immer wieder Meiner Liebe und Gnade empfehlen, ihr sollet Mich um Schutz bitten gegen den Versucher, ihr sollet Mich nicht ausschalten aus eurem Denken, eurer täglichen Arbeit, ihr sollet euch stärken, weil ihr zu schwach seid, des öfteren mit Meinem Wort...

Ihr sollet immer die Verbindung aufrechterhalten mit Mir, damit Ich immer auf euch einwirken kann, und ihr werdet immer standhafter werden den Versuchungen gegenüber, die an euch immer wieder herantreten, weil der Versucher nicht nachläßt, um eure Seelen zu ringen, bis ihr selbst ihn besiegt habt durch Mich, Den ihr mit ganzem Herzen ersehnet und Dessen Liebe euch nicht fallenlässet...

Solange ihr auf Erden weilet, werdet ihr diesen Kampf führen müssen, denn euer Erdenleben ist die letzte Gelegenheit, wo der Widersacher noch auf euch einwirken kann und es auch tut, weil er euch nicht verlieren will, und erst, wenn ihr gänzlich frei geworden seid von irdischen Begierden, lassen die Versuchungen nach...

Ich aber weiß um jede Herzensregung, Ich weiß, wer den Willen hat, Mir zum Wohlgefallen zu leben, Ich weiß, wer noch schwach ist, und muß es doch zulassen, daß Mein Gegner seinen Einfluß auf euch auszuüben sucht...

Ich muß euch selbst die Entscheidung überlassen, Ich darf euch nicht hindern, so ihr tun wollet, was Mir mißfällt, aber Ich verschließe Mein Ohr niemals dem Bittruf des Kindes, so Ich es wieder aufnehmen soll in Meine Vaterhuld. Ich weiß um eure Schwäche und verabreiche euch Stärkung, sooft ihr diese verlangt. Darum sollet ihr nicht verzagt sein, so ihr gefallen seid, sondern reumütig zu Mir kommen, und Meine erbarmende Liebe wird sich niemals versagen, ist sie doch stets zur Vergebung bereit, so ein Kind diese ernstlich begehrt...

Amen


B.D. NR. 5380 - 3.5.1952

Unabänderlicher Wille Gottes...

Heilsplan von Ewigkeit...

Der Wille Gottes ist unabänderlich, und was Er durch Sein Wort den Menschen auf Erden verkündet hat, erfüllet sich, weil Er die ewige Wahrheit ist. Und darum wird auch Sein Wort niemals verändert werden können, weil die Weisheit Gottes stets die Mittel wählet, die am meisten Erfolg verheißen, auch wenn sie durch den freien Willen des Menschen ungenützt bleiben...

Es muß kommen, was Gott voraussagen ließ durch Seher und Propheten und was nur dann aufgehalten oder verschoben werden kann, wenn sich der Wille der Menschen völlig dem göttlichen Willen unterstellt, was jedoch Gott von Ewigkeit schon als nicht-geschehend ersah und darum auch die ständigen Voraussagen gab und geben konnte bis zum heutigen Tage. Es ist die Zeit des Endes, denn eine Erlösungsperiode ist abgelaufen, und es bedingt dies immer einen Gewaltakt, der in seinen Einzelheiten gleichfalls vorausgesagt wurde von Menschen, die im göttlichen Auftrag die Mitmenschen darüber aufklären. Der göttliche Wille steht ewig fest, denn selten nur tritt ein Mensch mit der Bitte an Ihn heran, Barmherzigkeit walten zu lassen und Seinen Willen gnädig zu wandeln. Einer solchen Bitte wird auch entsprochen werden, doch auch dann noch ist das in Wahrheit eintretende Geschehen im Heilsplan Gottes von Ewigkeit vorgesehen, weil Gott um alles weiß und auch einen solchen Gewährungsfall mit einbezogen hat in Seinen Plan und somit Sein Wille dennoch unveränderlich bleibt. Was die Menschen selbst anbelangt, veranlassen sie Ihn zwar oft, Seinen Willen zurückzuziehen und die Menschen auf kurze Zeit sich selbst zu überlassen, d.h. sie können kraft ihres freien Willens in oft gänzlich gottwidriger Weise handeln, ohne daran gehindert zu werden...

Es sind aber gerade solche Handlungen die Ursache, daß Gottes Wille sich zeiget, wenn auch zum größten Leidwesen der Menschen, die aber selbst dieses herbeigeführt haben. Sie haben durch ihr Handeln in Gottwidrigem Sinn das getan, was von Ewigkeit her den göttlichen Willen bestimmte, sich zu äußern. Und weil Er von Ewigkeit her um alles weiß, was die Menschen in den einzelnen Erlösungsperioden tun und denken, weil Er weiß, ob und wann sie zu Ihm finden und wann sie Ihm sich entgegenstellen... kann Gott auch genau den Zeitpunkt festsetzen, wo das geschieht, was Er vorhat. Doch niemals wird es den Menschen kundgetan, doch möglichst sie hingewiesen, wann Seine Gerechtigkeit hervortritt und auf Erden und im geistigen Reich Er Seine Ordnung wiederherstellen will...

Er wird die Menschen aufmerksam machen auf die Umwälzung, die sich für alles Geistige auf Erden und im Universum vollziehen wird, auf daß die ewige Ordnung wiederhergestellt wird, ohne die ein geistiges Ausreifen unmöglich ist. Sein Wille ist unabänderlich, und darum könnet ihr Menschen mit Sicherheit den Tag erwarten, der euch den Beweis bringen soll, daß alles auf Erden vorgesehen ist seit Ewigkeit, daß zwar niemand den Tag angeben kann, aber ihr alle daran glauben könnet, daß er kommen wird plötzlich und unerwartet, weil alles kommt, wie es Gott verkündet hat durch Seher und Propheten, weil Er als überaus vollkommenes Wesen die Notwendigkeit dessen erkannt hat und dadurch ein neuer Abschnitt eingeleitet wird zum Besten aller, die das Ziel auf Erden noch nicht erreicht haben...

Denn Gott will, daß alle Seine Geschöpfe selig werden...

Amen


B.D. NR. 5381 - 4.5.1952

Große Not durch Glaubenslosigkeit...

Ihr seid wahrlich in arger Not, die ihr nicht glaubet an einen Schöpfer des Himmels und der Erde, an einen Gott und Vater von Ewigkeit, einen gerechten Richter, Der die ganze Unendlichkeit beherrschet, Der auch euch geschaffen hat und darum auch von euch Menschen anerkannt werden will. Ohne den Glauben an Ihn führet ihr ein nutzloses Leben, denn ihr erfüllet euren Lebenszweck nicht, ihr isoliert euch völlig, wo ihr euch doch bemühen sollet, den Zusammenschluß zu finden mit Dem, Der euch erschaffen hat. Und was ihr auf Erden im freien Willen tut, wird auch dereinst euer Los sein... isoliert werdet ihr wandeln, vielleicht Ewigkeiten, wo euch niemand beistehen wird, aus der Not herauszufinden, weil ihr selbst nicht wollet, weil ihr in eurer Unkenntnis keinen Weg wisset, der euch aus eurer Einsamkeit herausführt. Die Not könnet ihr auf Erden nicht ermessen, aber sie wird euer Los sein, denn ohne Glauben an Gott suchet ihr Ihn nicht, ihr verlanget nicht nach Ihm, Der allein euch retten kann. Der Glaube an Gott wandelt euer Denken und euren Willen, der Glaube an Gott treibt euch zu Ihm, und dann erst könnet ihr Kraft von Ihm in Empfang nehmen und eure Erdenaufgabe erfüllen. Ohne Glauben an Gott ist euer Denken und Wollen nur dorthin gerichtet, wo irdische Güter zu gewinnen sind, denn ihr kennet dann nichts Besseres als das, was der Körper verlangt, ihr seid der Materie verfallen, ihr seid Knechte dessen, der gewissermaßen in der Materie das Ihm-Hörige sieht und auch das behalten will, was sich von der Materie zu lösen sucht. Ihr seid ihm zu Willen, den ihr zwar auch nicht anerkennen wollet, ihm aber dennoch dienet, der euch dann auch den Lohn auszahlet... ewige Unfreiheit... aus der ihr schwer herausfindet, aus der euch nur die Liebe Gottes befreien kann, dazu aber wieder euer Wille benötigt wird, was aber erst den Glauben an einen Gott und Vater voraussetzt. Ihr seid in großer Not und erkennet sie nicht, solange ihr auf Erden weilet. Einstmals aber werdet ihr sie erkennen, und dann wird es unsagbar schwer sein, sie zu beheben, und ihr werdet viel Hilfe benötigen und müsset euch dann liebende Wesen suchen, die bereit sind, euch zu helfen. Und wohl euch, wenn ihr solche findet, wenn euch liebende Fürbitte geschenkt wird, die euch aus der Not herausführen kann. Wohl euch, wenn es einem liebenden Wesen gelingt, euch zur Besinnung zu bringen, wenn ihr euer Denken wandelt, auf Erden oder im geistigen Reich... Zuvor aber seid ihr in arger Not, und ihr müsset das Leid tragen, das ihr selbst verschuldet habt. Gott kommt euch immer wieder entgegen und sucht Sich euch erkenntlich zu machen, doch ihr achtet Seiner nicht...

Gott trägt euch Seine Liebe an, doch ihr weiset sie ab, Gott sendet euch Boten zu, die euch in Seinem Namen belehren sollen... ihr nehmet sie nicht auf, und jegliche Mühe dieser Boten ist umsonst...

Und darum wird Gott Sich ungewöhnlich in Erscheinung bringen, Er wird Sich offenbaren durch die Naturgewalten, Er wird reden zu den Menschen mit einer Sprache, die gehört werden muß und vielen zu denken geben wird... Denn Ihn erbarmet die Menschheit, die einem Schicksal entgegengeht, das überaus schwer und leidvoll ist. Und Seine Liebe will den Menschen Hilfe bringen, ehe es zu spät ist...

Er will den Glauben wecken und dadurch das Los abwenden von ihnen, das jedoch unweigerlich ihnen beschieden ist, so sie hartnäckig bleiben und Ihn nicht anerkennen wollen...

Amen


B.D. NR. 5382 - 5.5.1952

Wüten des Satans am Ende...

Unvergleichlich wird der Satan wüten am Ende der Tage, weil er weiß, daß seine Zeit vorüber ist. Er glaubt, doch noch in der kurzen Zeit den Sieg zu erringen, weil alle Anzeichen bei den Menschen für ihn sprechen...

Er hat die Mehrzahl in seiner Gewalt, und das bestimmt ihn, gegen Mich vorzugehen mit offenem Visier. Er greift Mich offen an, er scheut sich nicht, gegen Mich vorzugehen mit Brutalität, er wendet Mittel an, die allein schon ihn kennzeichnen als Feind der Seelen, denn er sucht einen Zwang auszuüben, indem er den Körper in übergroße Not treibt, auf daß die Seele seinem Druck erliege. Die Not wird übergroß sein und die schwachgläubigen Menschen mit Zweifeln erfüllen...

Doch sie soll euch nicht wankend machen, und darum werdet ihr auch von Meiner Seite so sichtliche Stärkung und Tröstung erfahren, ihr werdet Dinge erleben, die euch jubeln und frohlocken lassen auch in größter irdischer Not...

Ihr werdet Mich Selbst sehen dürfen und auch mit Mir reden können. In vielerlei Weise werdet ihr Meine Gegenwart spüren, die niemals ohne Eindruck bleiben wird auf euch und euch fähig macht, Widerstand zu leisten allen Anfechtungen durch Meinen Gegner und die irdische Gewalt. Wohl werdet ihr ringen müssen, doch der Kampf wird euch nicht niederdrücken, sondern eure Kraft aufleben lassen, denn ihr wisset, daß ihr für eine heilige Sache kämpfet, und dieses Wissen ist in euch zur Überzeugung geworden, euer Glaube ist fest und kann nicht mehr erschüttert werden. Und wenn Ich euch dies sage, so dürfet ihr getrost das Kommende erwarten und immer Meiner Hilfe gewiß sein. Ich ver-lange von euch noch große Seelenarbeit an denen, die schwächer sind als ihr, und darum sage Ich euch dies alles voraus, daß ihr nicht wankelmütig werdet, wenn irdisch alle Anzeichen zu erkennen sind, wenn irdische Macht brutal vorgeht gegen die Gläubigen, wenn es bedrohlich auch für euch selbst auszusehen beginnt...

Es muß dies alles kommen, denn es sind dies die Waffen Meines Gegners, die er scharf geschliffen hat...

Doch zu fürchten brauchet ihr euch nicht, solange ihr Mich als euren Heerführer anerkennet, solange ihr euch von Mir beschützen lasset durch euren Willen, Mir ewig anzugehören und Meinen Namen nicht zu verleugnen. An diesem eurem Willen scheitert die Macht des Feindes eurer Seele, und er wird von euch besiegt werden, auch wenn er es bis zum Äußersten treibt. Denn Ich komme Selbst und nehme ihn gefangen, wenn höchste Gefahr ist, aber Ich lasse euch nicht in seine Hände fallen, die ihr an Mich glaubet und Mir treu sein wollet. Die Zeit ist nahe, da dies alles geschieht, und nicht dringend genug kann es euch ans Herz gelegt werden, euch Kraft zu sammeln für diese Tage der Not, die Verbindung mit Mir aufrechtzuerhalten und euch aus Meinem Wort die Kraft zu holen, die (ihr, d. Hg.) ungemessen empfangen könnet, so ihr nur wollet. Und vergesset es nicht, daß Ich immer für euch da bin, sooft ihr Mich auch rufet, vergesset es nicht, daß Ich aber auch gerufen werden will...

Denn Ich bin unentwegt zu helfen und zu geben bereit, doch Meine Gaben sollen auch begehrt werden, um wahre Hilfe für euch sein zu können...

Mit Riesenschritten geht es dem Ende entgegen...

Nützet die kurze Zeit ausgiebig, und ihr werdet spielend den letzten Kampf auf dieser Erde ausfechten können, so ihr euch nur Meiner Kraft bedienet...

Amen


B.D. NR. 5383 - 6.5.1952

Ernste Mahnung...

Letzte Phase der Erde...

Eine kleine Weile noch seid ihr in geordneten Verhältnissen, um dann in ein Chaos gestürzt zu werden, dem ihr euch aus eigener Kraft nicht entwinden könnet. Denn nun tritt die Erde in die letzte Phase ein, sie geht ihrem Ende entgegen...

Diese Voraussage ist sehr ernst zu nehmen, soll sie euch doch zum Bewußtsein bringen, daß auch eure letzte Zeit gekommen ist, daß ihr alle keine lange Lebensdauer mehr habt und auch viele sich gefaßt machen müssen auf einen plötzlichen Abruf zuvor. Jeder Tag, den ihr noch erlebet, ist ein Geschenk, das ihr würdigen sollet, denn jedes gute Werk, das ihr an einem Tage tut, vermehret eure Kraft, die ihr nötig werdet gebrauchen können in der kommenden Zeit. Wer aber dahinlebt ohne Liebe und Glaube, der wird völlig ohne Kraft sein oder sich dem übergeben, der ihn wohl mit Kraft versieht, ihn aber nicht rettet vor dem Ende, vor dem letzten Gericht, vor der Neubannung in der festen Materie. Verkaufet nicht eure Seele um einen Preis, der wahrlich nicht die Not aufwiegt, die der Seele noch bevorsteht, wenn das Erdenleben zu Ende ist...

Ich kann euch nicht oft und ernst genug davor warnen, weil Ich euch ein seliges Los bereiten möchte. Doch ihr Menschen glaubet es nicht, was Ich euch immer wieder verkünden lasse durch Seher und Propheten... ihr glaubt es nicht, und Ich kann euch nicht zum Glauben zwingen. Ihr seid weltlichen Sinnes und stehet dem Geistigen unsagbar fern, ihr seid völlig in der Materie versunken, und diese Materie wird euch erdrücken, sie wird euch wieder gänzlich gefangennehmen, weil ihr euch nicht trennet von ihr, solange ihr die Kraft dazu besitzet. Stellet es euch einmal ernstlich vor, eingeschlossen zu werden von der härtesten Materie und euch nicht mehr daraus befreien zu können. Der Gedanke würde euch die größte Kraft verleihen, diesem Schicksal zu entgehen, doch euch fehlt der Glaube daran, und diesen Glauben kann Ich euch nicht geben, sondern ihr müsset ihn euch selbst erwerben durch ein Liebesleben...

Dann wird euch der ganze Zusammenhang klar und auch die Bedeutung eures Erdenlebens als Mensch...

Und ihr würdet erschrecken, wie weit ihr abweichet von dem, was euch zur Aufgabe gestellt worden ist für die Zeit eures Erdendaseins...

Tut gute Werke, zwingt euch dazu, lernet entbehren für den Mitmenschen, lindert Leid und Not, tröstet und erquicket die Kranken und Schwachen, leget überall barmherzige Hand an, wo ihr Elend sehet... ihr tut es nicht nur für andere, ihr tut es auch für euch selbst, denn eure Seele erstehet zum Leben, und jedes gute Werk trägt ihr Erhellung des Geistes ein... ihr werdet sehend werden und Meine große Liebe erkennen dort, wo ihr heut noch unbarmherziges Walten einer Macht sehet, die euch nur quälen will auf Erden...

Höret auf Meinen erneuten Warn-und Mahnruf, und lasset ihn nicht an eurem Ohr verhallen, lasset ab von dem Verlangen nach der Materie, denket nur an das Heil eurer Seele und seid unbesorgt, denn Ich erhalte euch auch irdisch, so ihr ernsthaft sorget für eure Seele, die in größter Gefahr ist, denn das Ende ist nahe...

Amen


B.D. NR. 5384 - 6.5.1952

Kommunion...

Die geistige Kommunion, die Verbindung des Geistesfunken in euch mit dem Vatergeist von Ewigkeit, kann nur hergestellt werden durch die Liebe...

Ihr könnet wohl auch in Gedanken euch mit Mir verbinden durch inniges Gebet, ihr rufet Mich dann, und Ich neige Mich euch zu, doch es bleibt so lange ein Ruf aus der Ferne, wie ihr ohne Liebe seid, es besteht dann noch keine innige Gemeinschaft, die aber durch Liebeswirken sofort hergestellt wird, so daß ihr dann gleichsam eng verbunden seid mit Mir und in diesem Zustand nun das Abendmahl mit Mir halten könnet, d.h. Ich Selbst euch die Nahrung eurer Seele zuführen kann... daß Ich euch das Brot des Himmels, Mein Wort, darreichen kann, das ihr nur vernehmen könnet, so ihr Mich in euch gegenwärtig sein lasset, also die Kommunion mit Mir eingegangen seid. Kommunizieren heißt sonach, Fleisch und Blut...

Mein Wort mit seiner Kraft... aus Meiner Hand entgegenzunehmen, wozu also unbedingt die Liebe eines Menschen Herz erfüllen muß, ansonsten Meine Gegenwart undenkbar ist...

Niemals wird ein Mensch sprechen können von Meiner Gegenwart, der die Liebe zu Mir nicht unter Beweis stellt durch uneigennützige Nächstenliebe, niemals kann ein Mensch sich mit seinem Vater von Ewigkeit vereinen, der seinen Mitmenschen nicht als seinen Bruder betrachtet, der ohne Liebe gegen diesen ist und sonach auch niemals den Vater lieben kann, Dessen Kind der Mitmensch ist...

Machet euch das klar, daß die Liebe allein das Kind mit dem Vater verbindet, daß durch die Liebe der Mensch erst in das Kindesverhältnis eingeht und daß dann das Kind am Tisch des Vaters gespeist und getränkt wird mit guter Gabe und ewig keine Not mehr zu leiden braucht...

Und Mein Wort ist das Köstlichste, was der Mensch empfangen kann, es ist wahrlich Labsal und Stärkung, und wo Mein Wort tönet, dort ist auch Meine Gegenwart erwiesen, wie umgekehrt Meine Gegenwart nicht ohne eine Kraftäußerung zu denken ist. Und da Ich Selbst Kraft und Licht bin, offenbare Ich Mich auch dem Menschen als Licht und Kraft, in dem Ich gegenwärtig sein kann, der Meine Gegenwart in sich zulässet durch Wirken in Liebe. Licht und Kraft aber entströmet Meinem Wort, Licht und Kraft benötigen die Seelen zur Aufwärtsentwicklung, also sind Licht und Kraft die Nahrung, die Ich der Seele reiche, so der Mensch mit Mir das Abendmahl hält, so er Mein Gast ist, also mit Mir in engster Gemeinschaft Erwiderung seiner Liebe findet...

Das allein ist unter Kommunion zu verstehen, so allein will Ich das Abendmahl verstanden haben wissen, zu dem Ich euch alle einlade, das Ich eingesetzt habe mit den Worten: „Nehmet hin und esset, nehmet hin und trinket... das ist Mein Fleisch, das ist Mein Blut...“ Aus Meiner Hand sollet ihr die Nahrung für eure Seele entgegennehmen, und dies bedinget die innige Verbindung mit Mir, die nicht anders als nur durch Liebe hergestellt werden kann...

Amen


B.D. NR. 5385 - 7.5.1952

Gott spricht durch die Natur...

Ich muß in einer Sprache zu euch Menschen reden, die euch allen verständlich ist. Ihr selbst zwingt Mich dazu, denn ihr höret nicht, wenn Ich mit sanften Worten zu euch spreche, wenn Ich euch mit Liebe gewinnen will, und doch ist es notwendig, daß ihr Mich anhöret. Und so spreche Ich laut und vernehmlich, daß jeder Mensch Mich erkennen und Meiner Stimme Beachtung schenken kann. Ich schüttle die Erde gewaltig und lasse die Natur für Mich sprechen, und es wird eine große Panik sein, und große Not wird über die Menschen kommen...

Scheinbar bin Ich unbarmherzig, weil unzählige Menschen ihr Leben dabei verlieren werden; doch es ist auch dieses ein Rettungswerk an den Seelen, und denen, die abgerufen werden und gewissermaßen ohne Verschulden ums Leben kommen, denen werde Ich ein milder Richter sein und ihnen jede Möglichkeit geben, im jenseitigen Reich noch auszureifen zur Glückseligkeit. Doch auf Erden wird eine große Not und Trübsal anheben, denn nun bemächtigt sich Mein Gegner des Schwachen und Unentschlossenen, dem zu entfliehen ohne Anruf meines Namens nicht möglich ist...

Ich will Mich den Menschen zu erkennen geben durch die Elemente der Natur...

Sie können Mich auch erkennen, doch solange sie sich sträuben gegen eine höhere Macht, Die das Schicksal jedes einzelnen in der Hand hält, so lange werden sie Mich auch nicht anrufen um Hilfe, und dieser Widerstand gegen Mich kann schwerwiegende Folgen haben...

Sie können sich Meinem Gegner ganz ergeben und für endlose Zeiten wieder in seiner Gewalt sein, wo der Anruf Meines Namens sie daraus befreien könnte. Wer aber durch Meine Stimme erwacht aus seinem Schlafe, wer in Mir seinen Retter sieht und Mich um Hilfe angeht, der ist nicht verloren, wenngleich er irdisch noch Nöte zu bestehen hat... er folgt der Stimme, die ihn rufet, und das zu seinem Segen. Ich bringe Mich allen nahe, mit leiser mahnender Stimme rufe Ich sie zu Mir, und wer diese nicht vernehmen will, dem wird sie also lauter ertönen und einen gewaltigen Schrecken auslösen. Doch Ich künde es zuvor an, auf daß ihr Menschen die Wahrheit Meines Wortes ersehet, auf daß ihr euch vorbereiten könnet und eine Stärkung erfahret, die ihr gläubig seid und Meinen Worten Folge leistet. Ich zeige es euch zuvor schon an, welche Mittel Ich in Anwendung bringe, um die Menschen zu retten vor dem gänzlichen Absturz in die Tiefe. Denn es ist ein Werk der Barmherzigkeit, auch wenn ihr es als das Gegenteil betrachtet...

Ich will euch retten und muß Meine Stimme daher lauter erschallen lassen, auf daß ihr höret...

Es kommt so sicher, wie der nächste Tag kommt, und ebenso sicher folgt nach kurzer Zeit der Tag, da diese Erde sich wandelt... es kommt für alle Menschen das letzte Gericht, wie es verkündet ist in Wort und Schrift...

Amen


B.D. NR. 5386 - 8.5.1952

Lehramt in Endzeit...

Schwierigkeiten...

Euer Amt, zu lehren in Meinem Namen, wird nicht leicht sein in kommender Zeit. Man wird euch keinen Glauben schenken, man wird alles Geistige als nebensächlich abtun, man wird euch verlachen und euch für Narren halten, die sich für eine unwahrscheinliche Sache einsetzen, man wird anzweifeln, was ihr von Meinem Geistwirken in euch ihnen kündet...

Die Menschen leben ohne Glauben dahin, und wo sie ihn noch zu besitzen behaupten, sind es nur Redensarten...

Der Glaube fehlt ihnen gänzlich, und es wird schwer sein, ihn wieder aufleben zu lassen, weil die Gedanken der Menschen selten geistig gerichtet sind, weil sie sich nicht befassen mit dem, was noch vor ihnen liegt, weil sie nur für das irdische Leben Interesse aufbringen und jeden als stillen Feind betrachten, der sie auf ihr Seelenleben aufmerksam macht. Ihr werdet einen schweren Stand haben... und doch müsset ihr eures Amtes walten, Mein Evangelium hinauszutragen in die Welt. Denn die Menschen sollen Kenntnis haben, auf daß sie Mich erkennen, so Ich Mich ihnen laut vernehmlich offenbare. Es müssen eure Andeutungen und Hinweise darauf vorangegangen sein, damit es nicht ohne Eindruck an ihnen vorübergeht, sie müssen Kenntnis haben von Meinem Willen, die Gebote der Liebe zu erfüllen, und wenn sie nur das Wissen darum besitzen, werden sie auch Meine Stimme erkennen, so Ich Mich äußere durch die Naturgewalten. Eure Aufgabe wird nicht leicht sein, weil sie ständig von euch verlangt, zu reden in Meinem Namen, euer Wissen zu verbreiten, und weil ihr oft keine Gelegenheit finden werdet der abweisenden Haltung der Mitmenschen wegen, die euch hindern wollen, eurer Mission Erwähnung zu tun. Doch immer wieder sende Ich euch Menschen in den Weg, denen ihr euch mitteilen könnet; immer wieder lasse Ich Ungewöhnliches geschehen, das die Menschen zum Denken anregt, so daß sie euch ein williges Ohr schenken, so ihr ihnen Mein Wort bringt...

Ich Selbst führe euch die Menschen zu, die ihr belehren sollet, und ihr werdet freudig eures Amtes walten, wozu Ich euch die Kraft gebe um der Seelen willen, die ihr retten sollet, und die sich von euch retten lassen wollen. Nur dürfet ihr selbst nicht lau und gleichgültig werden, ihr selbst müsset Mir treu ergeben sein und für Mich tätig sein wollen, dann wird euch die Weinbergsarbeit beglücken, ihr werdet sie eifrig und gewissenhaft ausführen und auch Erfolg haben, denn Ich will euch und eure Arbeit segnen und desgleichen die, die euch anhören...

Amen


B.D. NR. 5387 - 8.5.1952

Dringende Notwendigkeit der Mission:... Wahrheit...

Mich sollst du ewig nicht mehr verlieren, denn Meine Liebe und Gnade hält dich, daß du nicht mehr fallen kannst. Und deine Mission wirst du zu Ende führen, und niemals wirst du allein wirken, sondern stets mit Mir, denn Ich verlasse dich nicht, weil Ich um deinen Willen weiß.

Die Arbeit ist dringend nötig, sie muß geleistet werden als Gegenwirken, denn das Vorgehen des Antichristen macht es erforderlich, daß die reine Wahrheit zur Erde geleitet wird, wie er sie untergräbt in jeder Weise. Die Wahrheit darf den Menschen nicht vorenthalten werden, die nach ihr verlangen, sie muß Zugang finden zu den Menschenherzen, und sie muß durch einen Menschen daher von Mir übermittelt werden und als offensichtliche Himmelsgabe auch verbreitet werden können. Das Wort, das aus der Höhe den Menschen zugeleitet wird, hat seine Bestimmung, und darum wacht Mein Auge sorgsam darüber und auch über den, der es aus Meiner Hand entgegennimmt, damit er seine Aufgabe erfülle zum unermeßlichen Segen für die, welche Mein Wort annehmen, das ihnen also durch einen Menschen direkt von Mir vermittelt wird. Mein Gegner kämpfet mit allen Mitteln gegen die Wahrheit an. Es ist seine Waffe, daß er das Denken der Menschen verwirrt, daß er Mich den Menschen unkenntlich hinstellt; Lug und Trug sind seine Mittel, mit denen er die Menschen zu gewinnen sucht. Er verunstaltet jede Lehre, die von Mir zeuget, er verzerrt jedes Bild von Mir, er entfremdet Mich den Menschen, die allein nicht stark genug sind, um seine Falschheit zu erkennen und dagegen anzugehen. Er stellt sich selbst hin als Gott und verspricht den Menschen alle Güter, so sie ihm huldigen, was immer nur möglich ist durch Verschleiern der Wahrheit, durch Irrlehren, durch völlig falsche Darstellung des Lebenszweckes sowie des Wertes der irdischen Güter. Die Lüge und der Irrtum werden von den Menschen viel lieber anerkannt als die Wahrheit, und darum muß dem Wirken Meines Gegners entgegengearbeitet werden, eine Arbeit, die wieder nur von Menschen geleistet werden kann, weil auch die göttlichste Wahrheit nicht zwingen darf zur Annahme, sondern es jedem Menschen freistehen muß,ob er annehmen oder ablehnen will. Es ist eine Gabe von oben, die den Menschen dargeboten wird, und doch muß ein Mensch der Vermittler sein, weil Ich Mich nicht so offensichtlich äußern will, daß der Mensch gezwungen ist zum Glauben. Und dennoch bin Ich es, Der etwas Köstliches zur Erde leitet... die reine Wahrheit, die eine überaus heilkräftige Wirkung hat auf alle Seelen, die guten Willens sind. Ohne Wahrheit verfällt alles Meinem Gegner, ohne die Wahrheit werde Ich nicht mehr erkannt, ohne die Wahrheit ist der Weg zu Mir versperrt, dann hat der Gegner die Menschen in seiner Gewalt, und es gibt keine Rettung mehr...

Ich aber will ihm die Seelen entreißen, und es gibt nur ein Mittel: ihnen die reine Wahrheit zugänglich zu machen. Und darum brauche Ich einen Menschen, der sie von Mir Selbst entgegennimmt, der Mir dienen will und sie weiterleitet, der selbst voller Wahrheitsverlangen ist und deshalb geeignet ist für diese Mission und sie auch durchführen wird mit Meiner Hilfe und Meiner Kraft...

Amen


B.D. NR. 5388 - 9.5.1952

Umgestaltungswerk der Erde soll Ordnung herstellen...

Meine Schöpfungen auf dieser Erde erfüllen nicht mehr ihren Zweck, weil Menschenwille oft unberechtigt eingreift und zerstört, bevor das darin sich bergende Geistige ausgereift ist...

Ebenso ist der Mensch sich selbst seiner Erdenaufgabe nicht mehr bewußt, und er mißbraucht seine Außenform, die nur der Seele zum Ausreifen dienen soll...

Er mißbraucht sie zu anderen Zwecken, seine Lebenskraft nützet er zumeist in verkehrter Richtung, er häufet Materie an und verdickt die Hülle um seine Seele, statt werktätige Nächstenliebe zu üben, er hindert auch in seiner Unkenntnis das Geistige an dienender Tätigkeit, das sich noch in der Materie birgt...

Er greift überall störend in den Entwicklungsprozeß ein, weil er durch seinen Lebenswandel völlig blind im Geist und weder um seine eigene Aufgabe noch um die Aufgabe aller Meiner Schöpfungswerke weiß. Es ist ein Chaos in der Entwicklung eingetreten, das Ausreifen des Geistigen ist nur mangelhaft, es ist keine Ordnung mehr, die Meinem Willen und Meinem ewigen Gesetz entspricht...

Es ist ein Zustand geistiger Verwirrung überall dort, wo Menschen wohnen, die nicht mehr mit Mir verbunden sind durch die Liebe. Ein solcher Zustand führt zu völligem Verfall, zum Rückgang des Geistigen, das den Mußzustand schon überwunden hat. Was sich aber außerhalb Meiner ewigen Ordnung bewegt, tut den Willen Meines Gegners... der selbst nicht zerstörend eingreifen kann, der auch das Geistige im Mußzustand nicht beeinflussen kann und sich darum des Menschen... des Geistigen im freien Willen... bedient, um seine Absicht auszuführen, das Geistige in der Aufwärtsentwicklung zu hindern. Und darum muß Ich Selbst ihm entgegentreten, um die ewige Ordnung wiederherzustellen, Ich muß Ihm entwinden, was er schon zu besitzen glaubt und was ihm auch schon allzuwillig ist...

Ich muß zuerst das Menschengeschlecht befreien von seinem ungünstigen Einfluß, indem Ich eine Scheidung vollziehe... indem Ich die-ihre-Erdenaufgabe-erfüllenden Menschen zu Mir hole vorerst und auch die anderen seinem Einfluß entziehe, durch Neubannung in der Materie, in die Mein Gegner nun lange Zeit nicht mehr einwirken kann. Und Ich muß die Schöpfungswerke erneuern, Ich muß dem in der Aufwärtsentwicklung stehenden Geistigen im Mußzustand wieder die Möglichkeit geben, ungehindert durch zerstörende Menschenhände ihre Entwicklung vollziehen zu können, betreut von dem Menschengeschlecht, das durch harte Prüfungen Mir seine Liebe und Treue bewiesen hat und keinen ungünstigen Einfluß ausübt auf die Schöpfungswerke, die Ich ihm zur Betreuung übergebe. Es wird die Ordnung wiederhergestellt sein, sowie das Umgestaltungswerk an dieser Erde vollzogen ist...

Es wird die Aufwärtsentwicklung wieder ihren ungestörten Fortgang nehmen, solange Mein Gegner gebunden ist, solange die festeste Materie das Geistige birgt, das einen Mir gänzlich entgegengerichteten Willen in sich trägt, und es wird wieder Frieden sein auf dieser Erde, und Ich Selbst werde weilen können mitten unter den Menschen, die Mich lieben...

Amen


B.D. NR. 5389 - 11.5.1952

Irrlehre über Dreieinigkeit...

Die göttliche Dreieinigkeit ist den Menschen auch zu einem völlig falschen Begriff geworden, und das durch die irrige Darstellung einer Gottheit in drei Personen. Es ist eine solche Erklärung für jeden denkenden Menschen unannehmbar, also wird sie entweder, ohne zu denken, angenommen oder abgelehnt, während eine richtige Erklärung von jedem Menschen angenommen werden kann, weil sie das Wesen der ewigen Gottheit veranschaulicht und erheblich dazu beiträgt, den Glauben an Gott zu beleben. Der Gottbegriff ist für die Menschen schon so unklar geworden, daß sie schwer zu glauben vermögen, und so ihnen nun auch noch die Gottheit als drei Personen begreiflich gemacht werden soll, verwirrt sich der Begriff immer mehr, und der Glaube wird wankend, und das mit Recht, denn um an einen dreipersönlichen Gott glauben zu können, muß der Verstand völlig ausgeschaltet werden. Den Verstand aber hat Gott dem Menschen gegeben zur Beurteilung dessen, was er glauben soll. Der Verstand kann aber mit göttlicher Unterstützung, d.h. durch den Geist Gottes, sehr wohl eine Gottheit anerkennen, wenn ihm die Lehre darüber wahrheitsgemäß unterbreitet wird. Dann wird sich auch das schärfste Verstandesdenken nicht dagegen wehren zuzustimmen. Diese Wahrheit aber offenbart eine Wesenheit Gottes in der Weise, daß Sie Liebe, Weisheit und Kraft in Sich vereint, daß eines nicht ohne das andere zu denken ist... daß die Liebe der Urbegriff ist, aus der die Weisheit hervorgeht und beides sich auswirkt durch die Kraft des Willens. Die Liebe ist das erschaffende Prinzip, aus dem alles hervorgeht; sie ist die gebärende Kraft, die aber nicht planlos oder willkürlich erschafft, sondern mit der Weisheit Gottes wirket. Was die Weisheit Gottes als gut und recht erkennet, das führet Sein Wille aus, so die Liebe Ihn dazu drängt... Es ist der Begriff eines höchst vollkommenen Wesens...

Denn Liebe, Weisheit und Allmacht beweisen ein vollendetes Wesen, Das nicht mehr überboten werden kann. Liebe, Weisheit und Allmacht sind Göttlichkeits(?)beweise, sie geben den Menschen einen Begriff von der Wesenheit der ewigen Gottheit, niemals aber sind es drei verschiedene göttliche Personen, die in einer Wesenheit vereint sind...

Die falsche Lehre von der Dreieinigkeit Gottes hat viel dazu beigetragen, daß die Menschen ungläubig wurden, weil eine solche Darstellung instinktiv Ablehnung hervorrufen mußte und dadurch die Gnade des Gebetes nicht genutzt wurde, die dem ernstlich verlangenden Menschen Aufklärung hätte bringen können, denn das Ziel des Anrufes war ihnen fragwürdig, es war den Menschen eine sonderbare Vorstellung, zu drei Personen rufen zu müssen, die ihnen als ein Gott glaubhaft sein sollten. Es ist eine große Verwirrung angerichtet worden, es war ein sichtliches Einwirken des Satans, der stets die Wahrheit zu untergraben, das Wesen Gottes zu verschleiern und Gott Selbst ihnen zu entfremden sucht. Daß diese Irrlehre auch angenommen wurde, bezeugt den verfinsterten Geisteszustand derer, die, weil sie völlig ohne Licht waren, auch kein Urteilsvermögen besaßen und daher gute Werkzeuge waren in den Händen des Satans, die Lehre zu verbreiten und dadurch den Glauben in einer Weise zu gefährden, wie es selten eine irrige Lehre getan hat. Denn um glauben zu können an einen Gott als höchst vollkommenes Wesen, muß dieses Wesen auch Sich den Menschen so vorstellen, daß sie Seine Vollkommenheit erkennen können, es muß auch der Verstand eines die Wahrheit suchenden Menschen fertig werden können mit Begriffen, ansonsten keine Rechenschaft von ihm gefordert werden könnte...

Gott läßt Sich nicht genügen an einem blinden Glauben, Er fordert ein Nachdenken und Dazu-Stellen zu jeder Lehre, weil dann erst der Glaube lebendig werden kann, wenn er zu einer inneren Überzeugung geworden ist. Wo aber diese Möglichkeit von vornherein ausgeschlossen ist, wo eine irrige Lehre den Menschen zur bedingungslosen Annahme vorgelegt wird, dort kann auch nur ein blinder Glaube verlangt und erzielt werden, der vor Gott keinen Wert hat, der vielmehr ungemein schädigend für die Seele ist, besonders dann, wenn das Bild Gottes verzerrt wird und dadurch die Liebe zu Ihm nicht entfacht wird, die unbedingt nötig ist, um selig zu werden...

Amen


B.D. NR. 5390 - 13.5.1952

„Ich will Wohnung nehmen in euren Herzen...“

Ich komme zu euch, und ihr nehmet Mich nicht auf...

Wenn Ich zu euch sprechen will, höret ihr Mich nicht an, wenn Ich euch rufe, folget ihr Mir nicht, und wenn Ich bei euch Wohnung nehmen will, schließet ihr die Herzenstür, und ihr gewähret Mir keinen Einlaß. Und Ich muß weitergehen an die nächste Tür, um dort wieder das gleiche zu erfahren. Ihr kennet den Herrn nicht, Der Sich euch nahet, ihr wisset nicht, welch köstliche Gabe Er euch bringen will, welche Seligkeiten Er bereit hat für die, die Ihn annehmen. Und doch sende Ich Meine Boten zuvor, daß sie Mich ankündigen sollen. Wer aber den Herrn nicht erkennt, der glaubet auch nicht, was Seine Boten von Ihm sagen, und alles Werben Meiner Diener für Mich ist umsonst, wo der Wille der Menschen gegen Mich gerichtet ist. Die Weltmenschen haben ihre Blicke anderwärts gerichtet, und für die Freuden der Welt, für den, der Herr dieser Welt ist, halten sie immer ihr Haus geöffnet, und er kann nun darin schalten und walten, wie er will...

Wisset ihr Menschen, welch große Gefahr das ist? Wisset ihr, daß es schwerhalten wird, diesen Herrn aus euch herauszutreiben, und daß sein Ziel ist, euch zu verderben? Daß er darum sich bei euch einnistet, damit ihr ihm nicht mehr Widerstand leisten könnet? Wisset ihr, daß ihr zu schwach seid, allein das Haus von innen zu säubern, daß ihr eine Hilfe brauchet, wollet ihr den wieder loswerden, der euch nur Unheil bringt? Ich aber will euch den Frieden bringen und kann nur eintreten in eine Wohnung, die gereinigt ist von allem Bösen. Und darum komme Ich zuvor schon und klopfe an... um euch Zeit zu lassen zur Säuberung...

Ich klopfe an...

Ich bringe euch Mein Wort, auf daß ihr nun lebet nach diesem Wort und also die Reinigung in euch vollziehet, daß ihr Mir in eurem Herzen eine Wohnung bereitet, die würdig ist, den Herrn des Himmels und der Erde darin aufzunehmen, und darum bringe Ich euch eine gute Gabe, so Ich an eure Tür trete und anklopfe, und selig, der Mir auftut und Meine Gabe in Empfang nimmt. Selig, wer Mich einladet, einzutreten, um Mich nimmer von sich zu lassen, um Mich aufzunehmen in seine Herzenswohnung, die Ich als Meinen Tempel hergerichtet haben will, um von nun an nimmer von euch zu gehen...

Darum, wenn Meine Boten zu euch kommen, höret sie an, lasset euch Kunde bringen von ihrem Herrn und Heiland, Der auch euer Herr und Heiland sein will, Der euch beglücken möchte mit guter Gabe, Der euch gewinnen will, um euch ewig nicht mehr zu verlieren...

An jede Tür werden Meine Boten anklopfen, denn Ich sende sie voraus, so daß Ich geöffnete Türen finde, wenn Ich Selbst komme zu euch...

Höret sie an, denn sie verkünden euch Mein Wort, sie wollen euch vorbereiten auf Meine Ankunft, auf daß Ich nicht vergeblich anklopfe bei euch, denn die Zeit ist nur noch kurz...

Dann ist jede Gelegenheit vorüber, dann hat der Fürst der Welt völlig von euch Besitz ergriffen, weil ihr allein, ohne Meine Hilfe, euch nicht von ihm befreien könnet...

Rufet Mich, daß Ich komme, ehe es zu spät ist, und ihr werdet dereinst die Stunde segnen, da ihr diesen Ruf an Mich ergehen ließet...

Denn Ich werde kommen und euch helfen, und so ihr selbst es wollet, Wohnung nehmen in euren Herzen, auf daß euch ewig kein Feind mehr schaden kann...

Amen


B.D. NR. 5391 - 13.5.1952

Gottes Wort kann verunstaltet werden...

Willensprobe...

Lasset Meinen Geist in euch wirksam werden, dann wird es euch auch stets möglich sein, Meines Wortes rechten Sinn zu erfassen, und ihr werdet es erkennen, sowie es falsch gedeutet wird. Es muß aber auch jederzeit dem Menschen freistehen, gegen die Wahrheit anzugehen, ansonsten die Wahrheit zwingend wäre, Mein Gegner dann aber nicht die Macht entfalten könnte und also auch der Mensch nicht die Willensprobe ablegen könnte, die Zweck seines Erdendaseins ist. Wo Licht und Finsternis gegeneinander kämpfen, wird auch stets der Kampf sein zwischen Wahrheit und Lüge... und soll dieser Kampf zum Austrag gebracht werden, dann muß der Mensch selbst den Ausschlag geben, er muß wählen zwischen Wahrheit und Irrtum und also auch Wahrheit und Irrtum vorgesetzt bekommen. Mein Gegner also wird stets zu verunstalten suchen, was Ich den Menschen als Wahrheit zuführe, und Ich werde ihn nicht hindern, weil der Mensch selbst sehr wohl die Wahrheit erkennen kann als solche, sowie es ihm ernst ist darum. Und der rechte Ernst gehört zur Ablegung der Willensprobe, zum rechten Entscheid. Es steht euch Menschen völlig frei, die Wahrheit zur Lüge zu verkehren, wie es euch aber auch möglich ist, die Lüge zu erkennen und zur reinen Wahrheit zu gelangen. Letztere ist das Licht, das in euch entzündet werden soll, das aber nicht in euch erstrahlen kann ohne euren Willen. Ist es also dunkel in euch, dann liegt es an euch selbst, die ihr doch der Dunkelheit entfliehen könnet und dies euer Erdenlebenszweck ist.Würde Mein Wort aber dem Einfluß Meines Gegners entzogen so, daß es jedem Menschen unverkennbares Licht geben müßte, so würde auf den Menschen ein Willens- und Glaubenszwang ausgeübt, es würde ihm Licht geben wider seinen Willen, und vom Ablegen einer Willensprobe könnte keine Rede sein. Und dennoch bleibt Mein Wort unabänderlich und stets das gleiche, nur kann sein Sinn recht oder falsch verstanden oder gedeutet werden. Niemals aber wird der Mensch ohne Licht bleiben, der Licht haben will... niemals wird Mein Wort unverständlich bleiben dem, der es zu verstehen begehrt. In ihm wird Mein Geist wirken, und Ich Selbst werde ihn belehren, und er wird stets die Wahrheit erkennen, er wird Mein Wort recht verstehen, so wie Ich es verstanden haben will...

Amen


B.D. NR. 5392 - 14.5.1952

Geistige Dürre...

Wüste...

Arbeit der Knechte...

Die Erde ist eine öde Wüste geworden, es gedeiht kein rechtes Leben, es ist geistige Dürre eingetreten, die Menschen wandeln nicht mehr im Tal des Lebens, sondern in einer Einöde, wo keine edlen Lebensfrüchte gedeihen können. Sie ist ein Tal des Todes geworden, denn wer die Erde verlässet, dem fehlt es an der Kraft, die ein ewiges Leben gewährleistet. Sie könnte ein Garten Edens sein, irdisch und geistig könnte sie herrliche Früchte hervorbringen, doch die geistige Sonne muß dann Licht und Schein abgeben, und die Erdenmenschen entziehen sich diesem Licht und ihrer Wärme bewußt. Und darum kann selbst guter Samen nicht aufgehen, so er ausgestreut wird...

Die Menschen tun nichts, um ein geistiges Eden zu schaffen und sich und die Mitmenschen damit zu beglücken, sie tun nichts, um ihren Lebensacker tauglich zu machen zur Aufnahme des guten Samens, und sie tun nichts, um den Garten zu bewässern, damit der Samen aufgehen kann. Ihre Herzen sind kalt und lieblos, sie sind gleichgültig Gott und dem Mitmenschen gegenüber, sie ersticken alle guten Regungen durch Weltgedanken, sie verschließen ihr Ohr dem göttlichen Wort, und also wandeln sie auf steinigem oder sandigem Boden dahin und können ihm nichts entziehen, was ihnen Kraft geben und zur Gesundung verhelfen könnte...

Sie sind krank und brauchen viel Arznei für ihre Seelen...

Und darum dinget Gott Arbeiter, die in redlicher Absicht die sandige Wüste urbar machen wollen; Er sendet zu den Menschen Seine Knechte, die in Seinem Auftrag Hand anlegen an einem Werk, das überaus wichtig ist... fruchtbares Ackerland zu machen aus öder sandiger Wüste...

Seine Knechte haben ein schweres Amt, weil sie nur wenig Verständnis finden, weil die Weltmenschen nicht den Willen haben, sich in ihrer geistigen Trägheit stören zu lassen, und weil sie jedes Hilfswerk für ihre Seele als Störung betrachten. Und dennoch soll das göttliche Wort ausgestreut werden als Same in die Menschenherzen...

Wo es auf fruchtbaren Boden fällt, dort können gute Früchte erzielt werden, und auch die Mitmenschen können von dem Erfolg beeindruckt werden und gleichfalls sich eine fruchtbare Umgegend schaffen wollen...

Das gute Beispiel kann zur Nachahmung anregen, und Gott wird dann auch das Bemühen segnen, gilt es doch, die Wüste noch umzugestalten, brachliegenden Boden zu besäen mit guter Saat... das Wort Gottes den Menschen zuzuleiten, die willig sind, es anzunehmen. Es werden zwar wenige nur es aufnehmen mit dem Herzen, aber diese wenigen erwecken viel Leben, denn überall, wo diese nun wieder reden, wird das göttliche Wort Wirkung haben, es werden köstliche Früchte zum Vorschein kommen... die Menschen werden sich wandeln, wo Haß war, wird Liebe sein, der Hochmut wird der Demut weichen, die Menschen werden den Blick zur Höhe erheben, sie werden nicht mehr nach unten blikken, auf das Getriebe der Welt; sie werden Den suchen, von Dem das Wort zeuget, sie werden Ihm zum Wohlgefallen zu leben sich bemühen...

Die Wüste wird verwandelt sein in einen Garten Eden, den sie in all seiner Schönheit jedoch erst sehen werden mit geistigen Augen, sowie sie den Körper abgelegt haben und nun die Früchte ihres Strebens erkennen können. Die Arbeiter im Weinberg des Herrn haben ein schweres Amt, doch unvergleichlicher Erfolg wird ihnen winken, so Gottes Segen ihre Arbeit begleitet. Und Gott wird einen jeden segnen, der in dieser Zeit der geistigen Dürre helfen will und also arbeitet für Ihn und Sein Reich...

Er wird jeden segnen und ihm Kraft verleihen, daß seine Arbeit nicht umsonst getan ist...

Amen


B.D. NR. 5393 - 16.5.1952

Gefahr des Unglaubens und der Unwahrheit...

Erkennet die Gefahr des Unglaubens, und ihr werdet auch die Gefahr der Unwahrheit erkennen. Menschen, die ohne Glauben sind, haben keinerlei Bindung mit dem Reiche des Lichtes und der Kraft, sie stehen völlig isoliert inmitten der Schöpfung, die aber erst das Produkt Dessen ist, an Den sie glauben sollen. Und darum wird die Schöpfung auch ohne Eindruck bleiben, sie wird, obgleich sie die Sprache Gottes ist, nichts den Menschen zu sagen vermögen, sie wird nicht verstanden werden als Zeugnis Gottes, denn ohne Glauben fehlt jede Bindung...

Der Mensch steht außerhalb Dessen, Der ihn geschaffen hat...

Der Glaube erst verbindet das Geschöpf mit seinem Schöpfer... der Glaube erst läßt alles sinn- und zweckvoll erscheinen, was ohne Glauben betrachtet wird als Naturerscheinung, die ohne Zusammenhang ist mit dem Menschen, der darin lebt. Der Glaube erst kann alles lebendig gestalten, der Glaube macht das Geschöpf nicht zu einem Einzelwesen, das isoliert steht inmitten der Schöpfung, sondern er läßt erst die unendliche Vielheit der Wesen erkennen, die in der Schöpfung sich zur Höhe entwickeln, und der Glaube erst läßt Verbindung suchen mit dem Schöpfer und auch allen Geschöpfen...

Diese bewußte Verbindung aber muß hergestellt werden, will das in der Tiefe weilende Geschöpf seinen Schöpfer erreichen, was Ziel und Zweck für jedes Wesen ist, das in die Schöpfung hineingestellt wurde. Denn es ist das ganze Schöpfungswerk nur ein Entwicklungsprozeß zur Höhe... zu Gott. Ohne Glauben ist es nicht möglich, Gott zu erreichen, da ein bewußtes Anstreben erforderlich ist und dieses eben einen Glauben bedingt. Was aber zeitigt der Unglaube für Folgen? Es bleibt das Wesenhafte unweigerlich in der Tiefe...

Die Tiefe aber ist ein negatives Reich, während die Höhe ist, wo Gott ist, Der stets nur positiv sein und wirken kann. Der Unglaube hält das frei Erschaffene gebunden, der Unglaube hält das einst lichtvoll Gewesene in der Finsternis, der Unglaube macht, daß das einst kraftvolle Wesen schwach und kraftlos bleibt, denn eine negative Kraft zog es einst in sein Bereich und machte aus lebenden Wesen etwas Totes, das aber seinen Lebenszustand wieder erreichen kann, wenn es die Verbindung sucht mit dem Urquell des Lichtes und der Kraft...

Ihr Menschen stehet mitten in diesem Aufwärtsentwicklungsprozeß, ihr habt schon große Strecken zurückgelegt und seid nun auf einer entscheidenden Stufe angelangt... im freien Willen die Verbindung mit der positiven Kraft, mit Gott, herzustellen und wieder nach dem Urzustand zu streben. Was aber von euch verlangt wird, muß euch erklärt werden, und ihr müsset es glauben, um aktiv werden zu können...

Erst der Glaube regt euch an, die euch verliehenen Fähigkeiten zu gebrauchen und recht zu nützen. Ohne Glaube aber bleibt ihr untätig, und da ihr im Zustand des freien Willens seid, könnet ihr nicht zur Tätigkeit gezwungen werden, also auch nicht eine Umgestaltung erfahren, eure negative Kraft kann nicht gewandelt werden in eine positiv wirkende Kraft...

Etwas Verkehrtes kann nicht recht gerichtet werden, so ihr selbst es nicht wollet, weil ihr nicht daran glaubet, daß dies euer Erdenlebenszweck ist. Und also bleibet ihr ohne Glauben in der Finsternis...

Und so werdet ihr Menschen nun auch verstehen, warum das Übermitteln der Wahrheit so unbedingt nötig ist, weil ein rechter Glaube nur gewonnen werden kann durch Zuleiten der Wahrheit...

Die Wahrheit allein, so sie dem Menschen in aller Reinheit dargeboten wird, gibt rechtes Licht und regt den Willen an, sich zu betätigen... die Wahrheit allein kann einen Glauben erwecken, der jegliche geistige Schranke durchbricht; die Wahrheit stellt Gott den Menschen so dar, daß sie Ihn liebenlernen und die Vereinigung mit Ihm ersehnen. Die Wahrheit also regt sie an, die Verbindung herzustellen mit Ihm, denn die reine Wahrheit macht ihnen den Glauben leicht, die reine Wahrheit ist Licht und Kraft, weil sie von Gott Selbst ausgeht und wieder zu Ihm zurückführt. Dennoch muß ein Glaube gefordert werden, weil auch die reine Wahrheit nicht unter Beweis gestellt werden kann, um nicht zwangsläufig die Wesen zu Gott zu führen. Doch die reine Wahrheit ist leicht zu glauben, weil alles, was von Gott seinen Ausgang nimmt, Leben-erweckend wirkt und im Herzen des Menschen auch als Wahrheit empfunden wird. Wer aber falsch unterrichtet wird, der kann auch nicht glauben, oder aber, sein Glaube hält nicht stand in der Stunde der Bewährung...

Gott war und ist und wird bleiben in Ewigkeit...

Und der Glaube an Ihn erreicht auch eine Vereinigung mit Ihm. Es wird aber nur der Mensch an Ihn glauben können, der in Wahrheit über Ihn unterrichtet wird, denn die Wahrheit kann geglaubt werden, während die Unwahrheit ein Zerrbild Gottes gibt und daher keinen lebendigen Glauben gebären kann... was noch verständlicher wird durch den Hinweis, daß die Unwahrheit das Mittel des Gegners ist, der verhindern will, daß die Menschen Gott erkennen und Ihm zustreben...

Und so ergibt sich die zwingende Notwendigkeit, daß die Wahrheit den Menschen auf Erden zugeleitet wird, auf daß sie glauben können, so sie den Willen dazu haben, und nun durch diesen Glauben die Verbindung mit Gott erstreben und herstellen, um sich dereinst auf ewig mit Ihm vereinigen zu können. Es ergibt sich die Notwendigkeit, gegen Lüge und Irrtum vorzugehen, weil niemals zur Höhe führen kann, was von unten seinen Ausgang nahm, aus dem Reiche der Finsternis, das alles Gottgegnerische birgt, dem es den Aufstieg zur Höhe, zu Gott, verwehren will...

Amen


B.D. NR. 5394 - 17.5.1952

Vorteil der Wort - (Gnaden) Empfänger gegenüber den Ungläubigen...

Euch allen ist der Lebensborn geöffnet worden, die ihr Mein Wort empfanget direkt oder übermittelt durch Meine Boten; ihr alle seid Gnadenempfänger, denen Ich Selbst nahetrete und austeile, was ihr benötigt, um selig zu werden. Ihr alle dürfet euch laben mit dem Lebenswasser, ihr dürfet Meinen Liebesbeweis entgegennehmen, Mein Wort, das alle hören dürfen, die es hören wollen. Ihr nehmet ein Wissen entgegen, das euch den Zusammenhang dessen erkennen läßt, was ist, ein Wissen, das euch Mein Walten und Wirken erkläret, und ihr lernet Mich lieben, weil ihr auch Mich Selbst erkennen lernet durch Mein Wort...

Und ihr erkennet eure Aufgabe auf Erden und suchet sie zu erfüllen...

Ihr seid erheblich im Vorteil gegenüber den Menschen, die nichts von Mir wissen, weil sie nichts aus Meiner Hand entgegennehmen wollen, die Meine Boten abweisen mit dem Gnadengeschenk von Mir, denen kein Licht leuchten kann, weil sie ihm entfliehen, und die darum auch Mich Selbst nicht erkennen lernen und denen das Erdenleben ein Leerlauf ist und bleiben wird, weil es finster ist in ihnen. Ihr seid im Vorteil ihnen gegenüber und sollet euch darum erbarmend ihrer annehmen...

Ihr sollet versuchen, in ihnen ein Licht zu entzünden, und mit der Gnadengabe arbeiten, wo es nur möglich ist. Ihr könnet euch ständig laben...

Jene aber darben, wenn auch aus eigenem Willen und sonach selbstverschuldet...

Doch ihr sollet ihnen Nahrung zuführen, wo ihr nur könnt. Meinem Lebensborn entströmt unablässig das Wasser des Lebens; teilet den frischen Trank aus, wenn ein müder und hungriger Erdenwanderer euch begegnet. Manch einer wird doch in seinem elenden Zustand greifen nach der Labsal, und manch einer erquicket sich daran und vergisset nimmer, daß er Kraft empfangen hat. Bietet die köstliche Gabe jedem an... auch auf die Gefahr hin, daß sie zurückgewiesen wird; doch niemand soll sagen können, daß ihm Meine Gnadengabe versagt geblieben wäre. Ihr alle, die ihr Mein Wort empfanget, sollet Mir aus Dank wenigstens einen Wanderer versorgen, ihr sollet gleicherweise austeilen, wie Ich euch Meine Gaben austeile... ihr sollet in Liebe darbieten, was euch selbst köstlich erscheint, ihr sollet eure Mitmenschen zu gewinnen suchen für Mein Wort. Und Ich will eines jeden Menschen Bemühung segnen, Ich will Meinen Liebestrom ergießen über alle, die der großen geistigen Not steuern wollen, die mithelfen am Erlösungswerk in der letzten Zeit vor dem Ende...

Ich gebe unbeschränkt, ihr dürfet nehmen in Fülle, und ihr sollet wieder austeilen in Meinem Liebegeist, wo immer ihr geistige Not sehet...

Unaufhörlich wird dem Lebensborn das köstliche Wasser entströmen, das eine lebenerweckende Wirkung hat, und ein jeder hat Zugang zu dem Quell...

Wer aber nicht selbst kommet, dem sollet ihr Lebenswasser zutragen, auf daß auch er die Kraft erfahre, die das Lebenswasser in sich birgt, auf daß auch er zum Leben erweckt werde und nun ständig nach dem Lebenswasser verlangt. Lohnet Mir so die Liebe, die Ich euch schenke durch Zuwenden Meines Wortes. Denn die Not ist groß, und Ich will ihr steuern, wobei ihr Mir helfen sollet, weil Ich durch Menschenmund reden muß, um ihren Willen zu gewinnen...

Seid fleißige Arbeiter in Meinem Weinberge, so ihr Mir dienen wollet, ein jeder kann wirken in seinem Kreise, und stets wird er als Mein Knecht von Mir gesegnet sein...

Amen


B.D. NR. 5395 - 19.5.1952

Trennung zwischen Gott und den Geschöpfen unmöglich...

Es gibt keine Trennung zwischen euch und Mir... und ob ihr euch noch solange entfernt haltet und die Kluft zwischen euch und Mir mehr und mehr vergrößert... ihr könnet euch nicht von Mir trennen, denn was aus Mir hervorgegangen ist, bleibt unweigerlich Mein Anteil bis in alle Ewigkeit. Es gibt ewig keine Trennung, nur kann euer Wille sich wehren gegen Meine Liebeberührung, und das empfindet ihr als Lösung von Mir; ihr glaubet, euch gänzlich von Mir getrennt zu haben, indem ihr nicht an Mich glaubt. Mein Liebestrom berührt euch nicht mehr, weil ihr selbst euch dagegen wehret, und dadurch entzieht ihr euch selbst jene Kraft, die euch beglücket. Also seid ihr in einem Mir fernen Zustand auch glaubenslos, ihr seid unselige Geschöpfe und bleibet dennoch Mein. Aber Meine Liebe kann euch nicht mehr durchstrahlen zu eurem Leidwesen, wenngleich ihr das Leid nicht empfinden wollet, solange ihr auf Erden weilet...

Ihr seid aber armselige Geschöpfe, weil ihr alles haben könnet und doch nichts besitzet durch die innerliche Auflehnung gegen Mich, Der Ich euch alles bieten kann. Und dennoch gebe Ich euch nicht auf, sondern Ich bringe alle Mittel in Anwendung, um euren Widerstand gegen Mich zu verringern, um ihn zu brechen, doch nicht im Zwang. Ich muß euch vorerst eure Kraftlosigkeit spüren lassen. Solange ihr über Kraft verfügt, suchet ihr Mich nicht, mangelt sie euch aber, dann gedenket ihr vielleicht Dessen, Der Kraft in aller Fülle besitzet und euch damit versorgen kann, und ihr bittet Ihn darum. Kraftlosigkeit auf Erden also kann euch wieder zu Mir zurückführen, sie kann euch aber auch noch weiter von Mir entfernen lassen, so ihr euch aufbäumet gegen euer Schicksal, weil ihr Mich noch immer nicht anerkennen wollet. Dann aber habe Ich noch viele andere Mittel, und so sie alle nicht die Willenswandlung bewirken und ihr mit dem Widerstand im Herzen abscheidet von dieser Erde, dann müsset ihr durch ein hartes Los im Jenseits weich und nachgiebig werden, und Ich strecke auch dann noch Meine Hand aus, um euch emporzuziehen an Mein Vaterherz...

Nur von selbst müsset ihr zu Mir kommen...

Das ist Meine Bedingung, von der Ich nicht abgehe; ihr habt euch von selbst von Mir entfernt, euer Wille war gegen Mich gerichtet und muß nun wieder zu Mir zurückfinden. Ihr müsset nach Mir rufen, daß Ich euch hole, ihr müsset wieder die Gemeinschaft herstellen mit Mir, die ihr selbst einst aufgegeben habt. Die Trennung ist niemals restlos vollzogen worden, wenngleich ihr des Glaubens waret, euch von Mir trennen zu können...

Die Bindung blieb bestehen, weil eben eine Lösung niemals stattfinden kann, denn Meine Kraft strömt wohl aus und lässet alle Schöpfungen und Geschöpfe erstehen, sie kehrt aber immer wieder zu Mir zurück, weil außer Mir nichts besteht, was diese Kraft an sich ziehen könnte. Endlos weit entfernen könnet ihr euch wohl von Mir, um aber einmal doch wieder zurückzukehren zum Ausgang, und erst die bewußte Bindung mit Mir ist Seligkeit, weil dann Meine Liebekraft in ihrer ganzen Wirksamkeit das Geschöpf berühren kann und die Durchstrahlung des Geschöpfes mit Meiner Kraft es zu dem macht, was seine Bestimmung ist von Anbeginn, zu Meinem Ebenbild, das in Licht- und Kraftfülle wirken kann und unaussprechlich selig ist...

Amen


B.D. NR. 5396 - 20.5.1952

Wahrheit wird ohne Glauben nicht angenommen...

Es ist ein vergebliches Beginnen, die Menschen in die Wahrheit einführen zu wollen, die völlig ohne Glauben sind. Denn in ihnen ist weder Verlangen nach Wahrheit noch Liebewilligkeit und darum auch keine Fähigkeit, die Wahrheit als solche zu erkennen. Darum muß zuerst versucht werden, sie zum Nachdenken zu veranlassen über ihren Ursprung... denn erst ein solches Nachdenken kann den Menschen zu der Frage bewegen: Warum und zu welchem Zweck ist mein Sein als Mensch, und von wem bin ich ins Leben gerufen worden?

Dann erst ist es möglich, daß der Glaube an einen Schöpfer von Ewigkeit erwacht, und dann erst kann die Wahrheit dem Menschen vermittelt werden mit der Aussicht, erkannt zu werden. „Glaube“ ist aber nicht das widerspruchslose Annehmen einer Lehre von einem Gott und Schöpfer, sondern die innere Bejahung eines Wesens, Das alles erschaffen hat, erhält und regiert. Also es muß der Mensch durch Nachdenken zu der inneren Überzeugung kommen, daß ein Wesen existiert, Dem die Schöpfung ihr Bestehen verdankt. Erst diese durch Nachdenken gewonnene Überzeugung kann als Glaube angesprochen werden, weil zwar kein Beweis erbracht werden kann und doch der Mensch diese innere Erkenntnis vertritt, weil sie ihn anspricht und so auch für ihn annehmbar ist, d.h. auch sein Verstand sich dazu bekennen kann. Ein solcherart gewonnener Glaube ist auch Gewähr für die Erlangung der Wahrheit, weil der Mensch nun auch gedanklich mit der Wesenheit in Verbindung tritt, Die sein Herz anerkennt, und nun die Gottheit Selbst Sich einschaltet und den Menschen mehr und mehr in Kenntnis setzt von Ihrer Wesenheit, weil Sie Selbst Sich ihm offenbart, sowie er Sie anerkannt hat. Und nun ist der Grad der Liebe ausschlaggebend, in welcher Weise Gott Sich dem Menschen offenbaren kann...

Ein suchender Mensch steht schon der irdischen Welt ferner, und er ist nicht mehr gefesselt von der Materie, sein Geist versteigt sich in Gebiete, die der materiellen Welt fernliegen... sowie er sich aber löset von der Materie, ist auch in ihm der Liebesfunke entzündet, er denkt nicht mehr an sich, sondern er fühlt sich hineingestellt in eine Gemeinschaft gleicher Wesen, wie er selbst ist, die alle einen Zweck zu erfüllen haben auf der Erde, die aber gleichfalls schwach und unwissend sind wie er selbst...

Und was er nun sucht, das sucht er nicht für sich allein, sondern er möchte es verwerten auch für seine Mitmenschen, weil er es fühlt, daß die Erkenntnislosigkeit ein großes Manko ist, das sie unselig macht...

Also wird die Liebe in einem Menschen stets entzündet, so der Glaube an Gott erweckt ist, und die Zuwendung der Wahrheit ist nun auch garantiert, nur kann sie in verschiedener Weise dem Menschen vermittelt werden, jedoch immer so, daß sie ihm annehmbar ist und er sich von der Wahrheit so beeindruckt fühlt, daß er mehr verlangt und sie auch den Mitmenschen gegenüber vertritt...

Gott kann Sich erst offenbaren, wenn Er anerkannt wird, dann aber gibt Er mit vollen Händen, Er teilet aus jedem, der Wahrheit begehrt und wieder wird sich die Liebe steigern im Herzen derer, die Wahrheit empfangen, weil sie nun Gott erkennen und liebenlernen, Der Sich Selbst in Seinem Wesen offenbart, Der ein helles Licht entzündet in allen, die nach der Wahrheit trachten...

Amen


B.D. NR. 5397 - 22.5.1952

Ernster Mahnruf...

Euch bleibt keine lange Zeit mehr...

Immer wieder muß Ich euch das sagen, denn ihr nehmt Meine Worte nicht ernst, ihr steht mitten in der Welt und könnet es nicht glauben, daß alles, was um euch ist, einmal aufhört zu sein und daß nur das bleibt, was unvergänglich ist... eure Seele. Immer wieder will Ich euch ermahnen, euch ernstlich die Lage eurer Seele dann vorzustellen. Immer wieder will Ich euch warnen, all euer Sinnen und Trachten zu richten auf den Gewinn irdischer Güter, auf Verbesserung eurer irdischen Lage... es ist alles vergebliches Bemühen, denn nichts davon wird euch bleiben, so eure Zeit gekommen ist, die Zeit, da ihr entweder abgerufen werdet oder die Auflösung alles dessen vor sich geht, was euch umgibt. Glaubet es doch, daß ihr eure Kraft unnütz gebrauchet, daß ihr schaffet für ein Nichts, daß es nur ein vorübergehender Wohlstand ist, der euch vielleicht noch einige leichte Lebenstage bereitet, aber für die Seele nachteilig ist, wenn ihr nicht ihrer zuerst gedenket und eifrig seid, geistige Güter zu gewinnen. Wohl könnet ihr auch irdisch im Wohlleben sein, wenn ihr eure irdischen Güter recht gebrauchet, wenn ihr austeilet, wo Armut und Not ist, wenn ihr segensreich eure Güter verwaltet, wenn ihr sie betrachtet als von Mir empfangen und euren Dank abstattet in der Weise, daß ihr tätige Nächstenliebe übet, daß ihr Not lindert irdisch und auch geistig, indem ihr den Mitmenschen zum Beispiel lebet und auch sie zu einem Liebeleben anreget...

Dann wird der irdische Reichtum gute Folgen nach sich ziehen, dann braucht eure Seele nicht zu darben, dann gedenket ihr zuerst eurer Seele und brauchet das Kommende nicht zu fürchten...

Wehe aber denen, die nur das körperliche Leben beachten... es wird ihnen genommen werden, und entsetzlich schwer werden sie ihre Armut empfinden im jenseitigen Reich...

Glaubet es, daß ihr vor großen Ereignissen steht, glaubet es, daß euch nur noch kurze Frist gewährt ist, erringet euch noch geistige Güter, bevor es zu spät ist...

Alles, was ihr euch irdisch erringet, geht euch verloren; sorget, daß ihr unverlierbare Güter besitzet; Ich ermahne euch ernstlich, auf daß ihr nicht sagen sollet, nicht in Kenntnis gesetzt worden zu sein von dem, was euch unwiderruflich beschieden ist...

Meinen Rat und Meine Warnung sollet ihr nicht in den Wind schlagen, es sind Meine Lieberufe, die euch vor einem entsetzlichen Los bewahren wollen, die euch durch Menschenmund zugehen und die Ich wiederholen werde in anderer Form für die Erdenkinder, die nicht hören und glauben wollen...

Mein Mahn- und Warnruf ertönet sehr bald mit einer Stärke, daß ihr erbeben werdet. Durch die Naturgewalten will Ich noch einmal zu euch sprechen und euch wieder aus der Höhe zurufen: Wachet auf, ihr Schläfer... ermannet euch, ihr Schwachen... suchet nicht der Welt Lust und alles, was vergänglich ist; suchet Mein Reich zu gewinnen, und gedenket eures eigentlichen Ichs... gedenket eurer Seele, der ihr selbst das Los bereitet in der Ewigkeit...

Und noch einmal sage Ich es euch: Diesem letzten Mahnruf aus der Höhe folget nach kurzer Zeit das letzte Gericht, die Auflösung der Erde und das Ende für alles, was auf ihr lebt...

Und darum seid ihr Menschen in so großer Not, weil ihr nicht erkennet und glauben wollet, daß für euch das Ende gekommen ist, ansonsten ihr euch noch vorbereiten und die Welt mit ihren Gütern nicht mehr beachten würdet...

Die Zeit ist um, die Ich euch zugebilligt habe, und bis zuletzt suche Ich, noch Seelen zu retten, und Meine Liebe rufet unausgesetzt die Menschen zur Besinnung, zur Buße und Umkehr auf, denn Ich will nicht, daß sie verlorengehen...

Ich will nur, daß sie selig werden...

Amen


B.D. NR. 5398 - 23.5.1952

Letztes Gericht...

Höret Mich an, so Ich durch den Mund eines Dieners zu euch Menschen spreche: Ein unabwendbares Gericht steht euch bevor. Nichts mehr kann dieses Gericht von euch abwenden, denn die Zeit ist erfüllet, eine Erlösungsperiode ist abgelaufen und eine neue soll wieder beginnen, auf daß die Aufwärtsentwicklung des Geistigen ihren Fortgang nehmen kann, die erheblich ins Stocken geraten ist durch den freien Willen des Menschen, der seiner eigentlichen Bestimmung sich nicht mehr bewußt ist und daher nichts tut, was seinem Ausreifen auf Erden förderlich wäre, der auch vielfach das noch in der Materie gebundene Geistige hindert an seiner Aufwärtsentwicklung, weil er völlig verfinsterten Geistes ist. Ihr Menschen, achtet des Rufes aus der Höhe: Das letzte Gericht steht euch bevor...

Euer Unglaube hält es nicht auf, denn Meine Liebe und Weisheit hat es beschlossen seit Ewigkeit, einmal, um dem noch gebundenen Geistigen zu helfen, daß es dereinst frei werde, und zum anderen Mal, um das schon freiere Geistige, den Menschen, in den Zustand zu versetzen, den er sich selbst geschaffen hat durch seinen Willen...

Freiheit oder abermalige Bannung, seliges Wirken im geistigen Reich oder Schmachten in der Materie, die er selbst begehrte während seines Erdenwandels. Ihr Menschen, höret Mich an und glaubet es Mir, ihr gehet dem Ende entgegen...

Lange zuvor schon habe Ich euch das Ende angekündigt, auf daß ihr euch vorbereiten solltet. Doch nun ist die Zeit der Erfüllung Meiner Ankündigungen, nun rückt der Tag immer näher, der euer aller letzter auf dieser Erde sein wird... der Tag, da die alte Erde in ihrer Außenform völlig gewandelt wird, was Zerstörung und Vernichtung jeglichen Schöpfungswerkes auf ihr bedeutet. Ihr Menschen wisset darum, denn euch sind die Prophezeiungen über das Weltende nicht verborgen geblieben, doch niemals wollet ihr diese auf eure Zeit beziehen, niemals glaubet ihr, davon selbst betroffen zu werden, bis euch der Tag überraschen wird. Doch Ich will nicht, daß ihr überrascht werdet und völlig unvorbereitet diesen Tag erlebet...

Und darum lasse Ich euch immer wieder Kunde zugehen von oben, Ich tue euch durch den Geist eines Menschen kund, was euch bevorsteht. Ich würde euch noch vieles mehr sagen, doch so ihr nicht daran glaubet, gereichet euch ein Mehr-Wissen auch nicht zum Segen, denn ihr würdet es nur mißbrauchen zu weltlichem Vorteil, eurer Seele aber wäre damit nicht gedient. Doch so viel sollet ihr wissen, daß ihr von euch selbst das Schwerste abwenden könnet, wenn ihr Mich anrufet um Hilfe. Und so ihr noch in letzter Minute Mich anrufet, soll euch geholfen werden, wenn auch in anderer Weise, als ihr erhoffet. Meine Engel will Ich senden, daß sie holen, die Meinen Namen aussprechen in voller Zuversicht, daß ihnen geholfen wird, doch Meinen Heilsplan von Ewigkeit werde Ich nicht durchkreuzen... er wird sich abwickeln, wie es verkündet ist in Wort und Schrift...

Das jüngste Gericht wird der Abschluß sein auf dieser Erde, es werden die Böcke von den Schafen geschieden werden, es wird die Erde das Satanische aufnehmen in ihr Reich, und Ich werde als guter Hirt Meine Schafe sammeln und sie führen auf grüne Auen, es wird die Erde wüst und kahl sein und nichts Lebendes mehr aufweisen... sie wird Meines Liebewirkens harren, und dann werden wieder Schöpfungen erstehen, die sie wieder in ein paradiesisches Eden umgestalten... es wird eine neue Erde erstehen, und auf ihr wird weilen ein glückliches Menschengeschlecht, und alle Not wird ein Ende gefunden haben für die Menschen, die Mir ihre Liebe und Treue bewiesen in der letzten Zeit vor dem Ende...

Amen


B.D. NR. 5399 - 24.5.1952

Hilfswille für die Seelen der Finsternis...

Gedenket dessen, was Mein Geist euch kündet, und wisset, daß ihr durch Meinen Geist recht belehret werdet...

Gebet euch vertrauensvoll Meiner Führung hin, und tuet immer, wozu ihr euch gedrängt fühlet, denn durch euer Gefühl äußere Ich Mich, sowie ihr bemüht seid, Meinen Willen zu erfüllen und Mir zu dienen. Es ist ein unsagbar schweres Ringen im jenseitigen Reich; die Finsternis ist so dicht, unzählige Seelen schmachten in ihr, und klein nur ist die Zahl derer, die sich aus ihr befreien möchten, die den Zustand in der Finsternis unerträglich empfinden und eine Änderung ihrer Lage anstreben. Und diesen wenigen sollet ihr helfen, denn ohne Hilfe vermögen sie nicht, sich frei zu machen. Es ist ein Werk der Barmherzigkeit, das ihr an jenen Seelen tut, es ist aber euer Hilfswille niemals ohne Erfolg. Denn ob es auch den Seelen in der Finsternis mitunter schwerfällt, eure Belehrungen und Erklärungen anzunehmen... sie denken doch darüber nach, weil ihnen das Licht, das sie in eurer Nähe sehen, ein Beweis ist, den sie nicht wegleugnen können, und weil sie sich gleichfalls nach Licht sehnen. Ihr seid ständig von Scharen solcher Seelen umgeben, die sich in eurer Nähe wohl fühlen, wenngleich sie auch nun bedrängt werden von Wesen der Tiefe, die sie wieder herabzuziehen suchen. Gedenket der euch umgebenden Seelen mit Liebe, aus der sie nun die Kraft ziehen, Widerstand zu leisten. Eure Liebe hält sie wie mit Ketten an euch gebunden, so daß es den Wesen der Tiefe nicht gelingt, sie abzudrängen, zurück in die Finsternis. Diese Seelen sind fortgesetzt in Gedanken beschäftigt mit dem, was sie von euch hören und nur ein liebender Gedanke von euch genügt, sie auch in eurer Nähe zu halten, und Meine Liebe schaffet ihnen wahrlich Möglichkeiten, die ihrem Weiterkommen dienlich sind. So werden sich stets Lichtwesen unter ihnen befinden, zwar unerkannt von ihnen, jedoch sie unmerklich in rechtes Denken leitend, und das Erlösungswerk nimmt seinen Fortgang, weil Ich Selbst es segne, weil es Mir niemals mißfällt, wenn ihr Menschen helfen wollet. Fürchtet nicht die bösen Mächte, denn Meine Macht ist wahrlich größer, wo der Wille gut ist, wo das Liebeprinzip vorherrscht. Licht ist, wo Mein Wort ertönt, und Mein Wort wird euch stets der sicherste Schutz sein gegen die bösen Mächte... und weil ihr mit einer Waffe kämpfet und mit einem Mittel arbeitet, das Ich Selbst euch in die Hände gab, können die Kräfte der Finsternis nicht an euch herankommen, es sei denn, ihr gewähret ihnen selbst Zutritt durch sündige Gedanken und bösen Willen, so ihr euch dem schlechten Einfluß widerstandslos überlasset...

Doch das verhüten eure Schutzgeister, die ständig bei euch sind und den schlechten Wesen den Zutritt verwehren, weil ihr Mir dienen und den armen Seelen helfen wollet. Glaubet und vertrauet Mir und Meinen Worten, daß Ich euch schütze vor jeder Gefahr, solange ihr in Meinem Weinberg tätig seid...

Glaubet, daß euch Mein Geist recht leitet und daß er euch auch warnen wird, so ihr in Gefahr seid, einen falschen Weg zu gehen...

Euer Hilfswille trägt euch sogar den Schutz durch die Wesen ein, die ihr erlösen wollet, denn sie spüren eure Liebe und bilden eine schützende Mauer um euch gegen die euch übelwollen...

Liebe erweckt Gegenliebe und vermehret auch die Kraft in den Wesen, und daran erkennen sie die Wahrheit dessen, was ihr ihnen erkläret... sie spüren auch die Kraft Meines Wortes, und selten nur weiset eine Seele, die Mein Wort einmal, in Liebe dargeboten, vernommen hat, es zurück. So ihr also Mein Wort diesen Seelen zuleitet, bin Ich Selbst bei euch und segne euch und eure Tätigkeit, Ich segne die Wesen, die euch umgeben, und eure Mühe wird nicht vergeblich sein...

Amen


B.D. NR. 5400 - 25.5.1952

Erwecken des Gottesfunken im Menschen...

Mein Geist soll in euch wirksam werden...

Ein Funken Meines Geistes ist in euch, also schlummert in euch etwas Göttliches, das auf euer Denken, Wollen und Handeln einwirken kann, wenn ihr selbst ihm dieses gestattet. Ihr selbst entscheidet es, ob dieser Geistesfunke in euch tätig werden kann; es ist völlig in euren Willen gegeben, den Geist in euch zum Leben zu erwecken, denn er ist wohl in euch, er harret aber der Erfüllung der Bedingungen, unter denen sein Wirken gestattet ist. Weder Meine Allmacht kann Meinen Anteil in euch zur Tätigkeit bestimmen noch Meine übergroße Liebe, denn das Gesetz der ewigen Ordnung liegt allem zugrunde, auch der Gestaltung des Menschen mit allen seinen Fähigkeiten und nicht zuletzt dem freien Willen des Menschen, ohne den ein vollkommenes Geschöpf nicht zu denken ist, und der daher auch anstreben soll, wieder in den Vollkommenheitszustand einzutreten. Es ist aber auch dem Gegenpol nicht möglich, den göttlichen Geistesfunken in euch zu verhindern an seinem Wirken, so ihr selbst dies wollet. Ihr allein bestimmt eure Einstellung zu Mir und auch zu Meinem Gegner; also habt ihr auch einen freien Willen, der genausogut schlecht wie gut handeln kann. Ich kenne nun jedes einzelne Menschenherz und verfolge seine geistige Entwicklung; Ich erkenne aber auch die Versuche Meines Gegners, den Menschen unter seinen Einfluß zu bringen, und sein Einfluß ist oft so stark, daß er nicht ohne Wirkung bleibt, daß der Mensch schwach wird, das Rechte zu wollen, und geneigt ist, dem nachzugeben, der seinen Willen in verkehrte Richtung lenken will. Der Mensch ist schwach ohne Meinen Beistand... denn diese Willensschwäche ist die natürliche Folge seiner Entfernung von Mir durch die einstige Sünde gegen Mich...

Er kann recht wollen, braucht aber dazu eine Gnadenzuwendung Meinerseits, die ihm im Anerkennen Christi vollauf zu Gebote steht. Darum also muß er Christus anerkennen, Der für den verstärkten Willen der Menschheit das schwerste Opfer brachte. Denn Ich fordere von dem Menschen während seines Erdendaseins einen freien Willensentscheid, also muß Ich ihm auch die Gewähr bieten, diesen freien Willensentscheid ablegen zu können, will Ich, daß er die Vollkommenheit erreicht. Er muß seinen Willen gebrauchen können nach jeder Richtung, ansonsten Ich keine solche Forderung an ihn stellen könnte. Und dazu leistet euch euer Geist aus Mir die nötige Hilfe, so ihr ihm das Recht dazu einräumt. Der Geistesfunke, der Anteil Meiner Selbst ist, wirket stets in Meinem Willen auf euch ein, so daß also der Mensch wohl mit Recht sagen kann, von dem göttlichen Willen gelenkt zu werden, der dem Geist in sich das Recht gegeben hat, sich zu äußern. Darum ist es stets Meine Sorge, daß ihr selbst euch in den Zustand setzet, wo der Geist in euch wirken kann, weil ihr dann schon jeder Verantwortung enthoben seid, denn sowie Mein Geist in euch wirket, unterstellet ihr euch auch schon Meinem Willen, also kann Mein Wille in euch tätig sein, doch freiwillig habt ihr euren Willen in den Meinen eingefügt, nicht durch Meinen Willen gezwungen...

Mein Geist kann aber wiederum nur wirken in einem Menschen, der sich bewußt unter das Kreuz Christi stellt... d.h., der einstmals geschwächte Wille konnte durch das Anerkennen Christi und Seines Erlösungswerkes nun auch von dem göttlichen Erlöser die Stärkung erfahren, so zu denken und zu handeln, daß die Vorbedingung für Mein Geistwirken erfüllt wurde...

Der Mensch, der den Geistesfunken in sich zum Erwachen brachte, gehört zu den durch Sein Blut erlösten Erdenkindern, er nahm die durch den Kreuzestod erworbenen Gnaden gewissermaßen schon in Anspruch zur Gestaltung zur Liebe; sein Wille war dem göttlichen Erlöser und also Mir, als dem Schöpfer und Vater von Ewigkeit, zugewandt, weil ihm die Kraft dafür zuströmte, weil er selbst sich öffnete für den Gnadenempfang...Ein Zuwenden zu Jesus Christus und Anerkennen des Erlösungswerkes zieht unweigerlich auch den recht gerichteten Willen nach sich... denn die Willensschwäche der Menschen war der Anlaß der großen Erbarmung Jesu, ihnen zu Hilfe zu kommen; es muß der Wille Stärkung erfahren, ohne aber unfrei gemacht zu werden, es kann nun der Mensch etwas vollbringen, wozu er zuvor unfähig war...

Denn der Satan hatte den freien Willen insofern gebunden, daß sein Einfluß auf die Menschen so stark war, daß sie erlagen, was sie jedoch nicht brauchten, wenn sie die Kraft der Liebe in Anspruch genommen hätten...

Also war auch vor dem Erlösungswerk der Wille frei, nur völlig geschwächt durch das Einwirken des Satans. Und so wird auch nun der Wille eines Menschen, der nicht an Jesus Christus und Sein Erlösungswerk glaubt, die gleiche Schwäche aufweisen; er wird eines großen inneren Kampfes bedürfen, den Willen recht zu richten, und es oft nicht vermögen, doch weder von oben noch von unten gezwungen werden können in einer bestimmten Willensrichtung. Was er aber nicht vermag aus eigener Kraft, das wird ihm eine Leichtigkeit sein mit Jesus Christus... er wird gleichsam erlöst von seiner Willensschwäche, er spürt merklich die Kraftzuwendung, sein Wille bewegt sich nun in der rechten Richtung, das göttliche Prinzip in ihm gewinnt die Oberhand... der Geistesfunke lodert auf, und Mein Wille ist nun in ihn eingegangen, weil sein Geist Mein Anteil ist und nicht anders denken und wollen kann und sein Denken und Wollen nun auf den Menschen überträgt, der sich nun leiten lässet und frei aus sich heraus Mir zustrebt... der nun in Wahrheit erlöst ist aus den Banden Meines Gegners, weil er Mich erkannt hat als Gott und Vater von Ewigkeit, Der in Jesus Christus zur Welt gekommen ist, um die Menschen zu erlösen...

Amen


B.D. NR. 5401 - 26.5.1952

Ausreifungsprozeß erfordert immer neue Schöpfungen...

Mein Reich ist übergroß, unzählige Welten stehen Mir zur Verfügung, um den Ausreifungsprozeß des Geistigen erfolgreich zu Ende zu führen; alle diese Welten dienen nur dem Zweck der Zurückführung des einst abgefallenen Geistigen zu Mir. Also wird es euch Menschen auch verständlich sein, daß einmal das Ziel, die Freiwerdung alles Geistigen, erreicht wird, daß einmal auch die irdisch materiellen Welten vergeistigt sein werden, daß aber endlos lange Zeiten noch vergehen, bis auch das letzte Geistige zurückgefunden hat. Betrachtet ihr nun die irdische Schöpfung um euch in der Erkenntnis, daß ihr selbst der Schlußstein seid eines endlos langen Weges auf dieser Erde, dann könnet ihr euch auch vorstellen, welche Zeit noch erforderlich ist, um auch das in der harten Materie noch gebundene Geistige diesen Schlußstein erreichen zu lassen, und es wird euch verständlich sein, daß noch Ewigkeiten vergehen, bis der Erlösungsprozeß zu Ende ist...

Ihr werdet ferner einsehen, daß es keine Rückführung zu Mir geben kann außerhalb der von Mir eingesetzten Ordnung, daß es also keine plötzliche Erlösung geben kann durch Meine Liebe, sondern eine langsame Aufwärtsentwicklung nur das Geistige so richtet, daß es selbst seinen Widerstand gegen Mich aufgibt und zuletzt die Vereinigung mit Mir ersehnet...

Selbst eine plötzliche Umkehr Meines Gegners könnte diese Meine ewige Ordnung nicht umstoßen, weil er über das gebundene Geistige nicht mehr die Gewalt hat, daß er auf dieses seinen gewandelten Willen übertragen könnte, da es gleich ihm etwas selbständig Hinausgestelltes ist, das sich auch selbst entwickeln muß. Eine Umkehr Meines Gegners aber ist wiederum erst dann zu erwarten, wenn er erkennt, daß ihm das Geistige entwunden wurde, das er fest in seinem Besitz wähnte. Erst die eigene Macht- und Kraftlosigkeit wandelt seinen Willen und sein Denken, doch solange ihm noch Geistiges hörig ist, das als Mensch ihm zu Willen ist, indem es verstößt gegen die Liebe zu Mir und zum Nächsten, verharrt er auch noch in seinem Widerstand gegen Mich. Und ebendarum haben so unendlich viele Schöpfungswerke die Aufgabe, der Aufwärtsentwicklung des Geistigen zu dienen. Und diese Schöpfungswerke bestehen so lange, wie es noch unerlöstes Geistiges gibt, denn solange Geistiges in den Schöpfungswerken gebunden ist, hat Mein Gegner über dieses keine Macht. Nur der Mensch ist seinem Einfluß ausgesetzt und darum richtet er gerade unter den Menschen heilloses Unglück an...

Er bestimmt sie, Mir Widerstand zu leisten, und zieht dadurch einen neuen Abfall von Mir herbei. Er stärkt seine Macht, und die ihm dazu verhelfen, das sind die Menschen, die nicht an Mich glauben. Aber auch an Gläubige dränget er sich heran und suchet dort Verheerungen anzurichten. Der Satan ist keineswegs gewillt, zu Mir zurückzukehren, doch ihm sind alle Mittel recht, wenn er dadurch Verstärkung seiner Macht erreichen kann. Er sucht überall Verwirrung zu stiften und dadurch wieder Menschen zu gewinnen, die nahe daran sind, den Entwicklungsprozeß beendigt zu haben. Er sucht Finsternis zu verbreiten, wo er nur kann, weil das Licht ihn entlarvt, weil er den Kampf verliert, wo die Wahrheit aufgedeckt wird. Ein Erlösungsabschnitt geht zu Ende, ein neuer beginnt wieder, und es wird sich das wiederholen, solange noch Geistiges von der Materie gefangengehalten wird. Es muß diesem Geistigen aber auch die Möglichkeit gegeben werden, sich frei zu machen, nur daß die Schöpfungen immer leichtere Stoffe benötigen, weil der Widerstand in dem Geistigen nachläßt und immer kürzere Zeit zur Auflösung der Form erfordert. Und die so sich ändernden Schöpfungen bedeuten stets neue Erlösungsperioden, was eine Zerstörung und Wandlung der Erde sowie auch anderer Gestirne für euch Menschen nun verständlicher werden lässet. Denn Meine Weisheit übersah alles von Anbeginn bis in Ewigkeit...

Weisheit und Liebe sind unentwegt bemüht, das unfreie Geistige zu befreien aus seinem unglückseligen Zustand und ihm ein Los zu bereiten, wo es die uranfängliche Beschaffenheit wiedererlangt haben muß, um unbeschreiblich selig zu sein...

Amen


B.D. NR. 5402 - 29.5.1952

Kennzeichen des inneren Wortes...

Ein gewaltiger Kampf ist entbrannt zwischen den Mächten des Lichtreiches und denen der Finsternis, denn es ist die Endzeit dieser Erde, es steht die Erde vor einer Umwälzung um des Geistigen willen, das nun im Mittelpunkt jenes Kampfes steht. Der Fürst der Finsternis ist sich bewußt, daß es um seine Macht geht, daß er nur noch wenig Zeit hat und er darum alles versucht, um seine Macht zu verstärken. Es ist ein Kampf zwischen Licht und Finsternis, der von seiten der Finsternis mit List und Tücke geführt wird und dem daher viele Menschen erliegen, die sich betören lassen von Schein und Maske. Wo sich Meine Lichtboten einschalten können, ist keine Gefahr, doch auch der Satan bedienet sich mitunter des Lichtkleides, und dann ist er schwer zu erkennen von unkundigen Menschen, die die Bindung nur zum Schein hergestellt haben, doch innerlich noch so getrennt sind von Mir, daß Ich ihnen nicht offenkundig beistehen kann... die also bereitwillig den Lockungen und Verführungen Meines Gegners erliegen, weil er sie irgendwie weltlich anspricht und sie daher auch weltlich reagieren. Es ist in Zeiten geistiger Dunkelheit ein Lichtstrahl wohl äußerst wohltuend, denn das Licht kommt von oben, aus Meinem Reich, und wird immer einen Schein ausstrahlen, der in der Dunkelheit beglückend empfunden wird...

Doch Mein Gegner wirket oft als Parallele... er will das gleiche tun, doch langt seine Kraft nicht aus... er weiß es, daß die Menschen das Licht suchen, und tritt ihnen daher gleichfalls als Licht entgegen. Doch es ist ein Licht, das keine Helligkeit verbreitet... es ist nur Truglicht, es ist gewissermaßen ein Phantom, das vergeht, so es aufmerksam in Augenschein genommen wird. Dennoch steht fest, daß sich der Satan oft in ein Lichtgewand kleidet, um die Menschen zu verwirren, daß er es aber nur dann kann, wenn ihm der Wille der Menschen einen Untergrund bietet, wo er sich nun verankern kann...

Das wird niemals dort der Fall sein, wo innige Liebe zu Mir Meine Gegenwart garantiert, aber leicht dort, wo ein Grad von Lieblosigkeit diese Meine Gegenwart verhindert und Meinem Gegner den Zutritt gestattet... weshalb ein Mir voll und ganz ergebener Diener dieses Wirken des Satans nicht zu fürchten braucht, dagegen höchste Vorsicht walten lassen muß, wer noch in wenn auch leichten, weltlichen Banden ist. Denn der Satan schlüpft dort ein, wo Ich nicht bin, kann sich aber niemals dort einnisten, wo Meine Gegenwart sicher ist. Mein Gegner sucht durch Unwahrheit...

Irrtum und Lüge, den Geist der Menschen zu verdunkeln, während Ich, wo Ich wirke, durch reinste Wahrheit ein Licht gebe, helles klares Verständnis für alle geistigen Probleme und für Mein Wirken und Walten, für Meinen ewigen Heilsplan...

Doch Meinem Gegner ist eines nicht gegeben: sich kundzutun durch das innere Wort...

Und nun merket auf: Welches sind die Kennzeichen des inneren Wortes, des Ausdrucks Meiner Liebe zu euch, der Kraftübermittlung, die in zum-Wort-geprägten Zustand euch berühret... ?

Mein Wort berührt euer Herz und spricht das Herz an, Mein Wort kann also nur empfunden werden, und diese Empfindung wird formuliert von dem Verstand des Menschen, so dieser bereit ist, göttliche Ausstrahlungen gelten zu lassen, so also der Mensch bewußt in sich hineinhorcht, was Ich ihm künde...

Es kann aber auch eines Menschen Zunge reden, angetrieben von einer Kraft, wo also der Verstand des Menschen ausgeschaltet ist und diese Kraft sich des Menschen Mund bedient, um sich zu Gehör zu bringen. Es kann wohl auch ein Lichtwesen diese Kraftäußerung von sich geben, aber auch Kräfte aus der Finsternis können sich die Gelegenheit zunutze machen, wo sich ein Mensch öffnet, um mit unsichtbaren Kräften in Verbindung zu treten. Es ist nun der Wille ausschlaggebend, von welchen Kräften er beschlagnahmt wird; es wird nun die Zunge des Menschen in Bewegung gesetzt, der Mensch spricht, getrieben von jener Kraft... doch nicht Ich bin es, Der dann spricht, wenngleich gute Kräfte dem Menschen geistiges Gut vermitteln können, das auch Meinem Willen entspricht. Mein Wort aber ist Meine direkte Ausstrahlung, die wohl auch umgeleitet werden kann durch ein Lichtwesen auf das Herz des Menschen, doch immer in der Weise, daß das geistige Ohr Mein Wort vernimmt, daß also der Mensch von Mir angesprochen wird und er Mich hört... nicht aber, daß sein körperliches Ohr hört, was sein Mund spricht. Versteht ihr das? Wenn Ich rede, so hört Mich das geistige Ohr, im Herzen vernimmt der Angesprochene Mein Wort. Spricht aber ein Wesen durch einen Menschen, so hört sich der Mensch selbst reden, und zwar so, als spreche der Mund mechanisch, was auch der Fall ist, weil sich ein Wesen seiner bedient, um sich selbst zu äußern. Und es kann dieses Wesen auch in Meinem Auftrag reden, und aus solchen Äußerungen können die Menschen gleichfalls großen Nutzen ziehen; es kann aber auch ein Ungeist sich einschalten, was dann der Fall ist, wenn der Mensch eigene Gedanken bewegt, die irdisch gerichtet sind, oder wenn er in Willensschwäche sich gänzlich dem geistigen Einwirken überlässet, wenn also sein Zustand gleichsam ein medialer wird, d.h., wenn er selbst nicht mehr das kontrollieren kann, was sein Mund ausspricht...

Dann ist er nur ein mechanisches Sprachrohr für geistige Kräfte, und dann ist immer Vorsicht geboten, die geistigen Ergebnisse als Wahrheit anzunehmen... dann ist eine ernste Prüfung erforderlich, soll nicht Irrtum als Wahrheit angesprochen werden. Wer Mein Wort höret, der wird durch den Geist in sich angesprochen, der ein Teil Meiner Selbst ist...

Und so der Geist im Menschen sich äußert, kann er nur vom geistigen Ohr des Menschen vernommen werden, nicht aber vom körperlichen Ohr. Das geistige Ohr aber ist eine Empfindungsangelegenheit, es fühlt der Mensch im Herzen Meine Ansprache, auch wenn er sie nicht hörbar übertragen kann auf den Mitmenschen. Ist es aber Mein Wille, daß er Mein Wort weitergibt, dann ist der Mensch auch fähig, sein Empfinden dem Verstand weiterzuleiten, der nun das empfundene Wort festhält und in verständlicher Weise formuliert...

Denn Meine Ansprache ist eine Kraftanstrahlung, eine Berührung der Seele des Menschen, und diese Kraft wird durch Meinen Willen zu einer Form, die für euch das Wort ist...

Wohl können sich alle Menschen von Mir angesprochen fühlen, die Mich lieben und mit Mir in Verbindung treten wollen, die also eine Liebeäußerung erwarten, denn Ich neige Mich allen Meinen Kindern zu, die nach Mir rufen, und höre sie an; und Ich gebe ihnen auch Antwort, Ich tröste sie, gebe ihnen Ratschläge, Ermahnungen, Warnungen, Ich sichere ihnen Meine Hilfe zu, und so sie aufmerksam in sich hineinhorchen, werden sie auch die feine Stimme vernehmen... doch immer so, daß sie glauben, sich selbst diese Worte zu sagen, die sie gern vernehmen möchten. Ist aber ein Mensch dazu ausersehen, die Wahrheit hinauszutragen in die Welt, den Mitmenschen das Evangelium zu künden, so muß er selbige erst von Mir zugeleitet bekommen, und dies geschieht durch das innere Wort... durch einen Vorgang, der eben als erstes voraussetzt, daß das geistige Ohr des Menschen so ausgebildet ist, daß er das, was Ich ihm nun empfindungsmäßig vermittle, als „geistiges Wort“ hört... daß er nicht darauf wartet, so angesprochen zu werden, daß sein körperliches Ohr es vernimmt, sondern im tiefen Glauben an Meine Liebe er auch Meiner Ansprache harret, d.h. sich öffnet dem Liebekraftstrom und die Berührung empfindet gleich gesprochenen Worten, die das Herz nun dem Verstand vermittelt, also dem Verstand gewissermaßen faßlich die nötigen Erklärungen gibt, um die geistige Sprache verarbeiten zu können. Ein solcher Wortempfang verpflichtet zu einer Mission, denn der Empfänger nimmt geistiges Gut aus Meiner Hand entgegen, Ich Selbst teile Mich ihm mit, und es geschieht dies in so einfacher Weise, daß der Mitmensch kaum etwas Absonderliches bemerkt und der einzige Beweis Meiner Liebeanstrahlung schriftlich festgehaltene Weisheiten sind, die Mich in Meiner Wesenheit bezeugen. Und es sollte darum nicht schwer sein, Mein Wort zu erkennen, weil Ich durch Zuleiten Meines Wortes zur Erde bezwecke, Mich Selbst den Menschen so darzustellen, daß sie Mich liebenlernen, dieses aber nur dann möglich ist, wenn Ich Mich ihnen als liebevollster Vater offenbare, wenn Ich ihnen erkläre, daß die Liebe allein bestimmend ist für Mein Walten und Wirken, und wenn ihnen darum Kenntnis gegeben wird von Meinem Heilsplan von Ewigkeit...

Das, was als Mein Wort einem Menschen vermittelt wird, muß also aufschlußreich sein, es darf nicht verwirren, nicht unverständlich, nicht exaltiert klingen, es muß klar und rein, für alle Menschen verständlich und darum beglückend klingen; es muß auch auf die Menschen, denen es vermittelt wird, wirken wie eine Liebestrahlung, es muß die Herzen der Menschen berühren und dort Widerhall finden, wo sie sich öffnen... es muß sich der Mensch angesprochen fühlen von Mir und dadurch aufs tiefste beeindruckt werden...

Ich Selbst muß erkannt werden als Geber des Wortes, weil Ich durch Mein Wort Mich Selbst offenbare...

Amen


B.D. NR. 5403 - 31.5.1952

Wort-Vermittlung den Seelen auf Erden und im Jenseits...

Vermittelt allen Mein Wort, die es anhören wollen, und ihr erfüllet Meinen Willen, ihr erfüllet eure Mission, ihr seid für Mich und Mein Reich tätig, dann machet ihr es möglich durch euren Willen, daß Ich Selbst den Menschen und auch den Seelen im Jenseits nahetrete, daß Ich Selbst zu ihnen sprechen kann, was ohne dieses euer Mitwirken nicht geschehen kann, weil sie Mir noch zu fern stehen und darum Meine direkte Ansprache nicht vertragen würden oder sie auch nicht erkennen als solche. Meines Geistes Wirken ist diesen Seelen fremd, denn sie glauben kaum an Mich Selbst, noch weniger aber daran, daß Ich Mich einem Menschen kundgeben könnte durch die Stimme des Geistes. Und daher ist es gut, wenn ihr zu ihnen sprechet und euch Meines Wortes bedienet, das euch zwar auch durch Mich zugegangen ist, das aber auch von den Menschen als euer eigenes Gedankenerzeugnis angesehen werden kann, die nicht glauben wollen. Und doch ist die Kraft Meines Wortes so stark, daß sie, so sie einmal das Herz berührt hat, nicht ohne Wirkung bleibt. Es gibt der Seele Licht, das ihr bisher mangelte und das sie überaus wohltuend empfindet. Denn Ich spreche ja Selbst die Seele an, so sie Mein Wort entgegennimmt, wenngleich es eurem Mund entströmet...

Ich Selbst komme zu der Seele und bringe ihr etwas Köstliches, Ich bringe ihr eine Nahrung, die sie bisher entbehren mußte und die sie doch braucht, um leben zu können...

Und was euch als nur Verstandesmenschen durch euer Reden nicht gelingt, das werden Meine Worte erreichen... rechtes, der Wahrheit zugewandtes Denken, das nun die Seele zum Erkennen führt. Mein Wort kann eine große Umwandlung hervorbringen, wo nur der geringste Wille vorhanden ist, wahrheitsgemäß unterwiesen zu werden, und darum ist eure Aufgabe, Mein Wort überallhinzutragen, wo ihr Menschen wisset, die noch ohne Erkenntnis sind, wo Ich Selbst keinen Zugang habe und doch die Seele nach Wahrheit verlangt. Wer Aufklärung sucht, der wird sie auch finden in Meinem Wort, denn ihn unterweise Ich Selbst, obwohl ihr es seid, die da reden. Bedienet euch stets Meines Wortes, wollet ihr größere Erfolge haben...

Ihr könnet wohl auch in der Erkenntnis der Wahrheit diese mit eigenen Worten vertreten, doch es wird weit schwieriger sein, Seelen zu gewinnen, als so ihr Mich Selbst reden lasset, indem ihr den Mitmenschen das euch von Mir direkt vermittelte Wort vortraget, das dann schon in sich selbst die Kraft trägt und daher nicht ohne Einfluß bleibt. Ihr habt einen unnennbaren Schatz, mit dem ihr arbeiten könnt... ihr habt in allen Fragen Aufklärung, immer bin Ich Selbst bereit, die Lücken eures Wissens auszufüllen, und darum werdet ihr stets austeilen können, wo Hunger und Durst die Seelen zu euch führen...

Mein Wort ist eine wahre Labsal für diese, Mein Wort gibt Kraft und Licht, Mein Wort bezeuget Mich Selbst und lässet den Glauben an Mich neu erstehen, der verloren war, wie es aber auch diesen festigt, wo er noch schwach ist. Mein Wort muß auch diese Kraft in sich tragen, weil alles, was von Mir ausgeht, Kraft in sich ist und die Wirkung von jeder willigen Seele gespürt werden kann, die ihren Widerstand aufgibt gegen Mich, die nach Licht verlangt, das Ich keiner Seele versage...

Darum traget Mein Wort hinaus in die Welt...

Lasset Mich reden durch euch, wo eine verlangende Seele sich einstellt, um die Wahrheit zu vernehmen...

Dann erfüllet ihr eure Mission auf Erden, dann seid ihr treue Knechte in Meinem Weinberg, und ihr dienet Mir nach Meinem Willen...

Amen


B.D. NR. 5404 - 1.6.1952

Rückkehr zu Gott...

Wirken Gottes im Menschen...

Mich sollet ihr aufnehmen in euer Herz, damit Ich in euch wirken kann. Einstmals stelltet ihr euch selbst abseits von Mir, und also war auch keine Kraft mehr in euch, da die Kraft von Mir ihren Ausgang nimmt und dorthin geleitet wird, wo sie keinen Widerstand findet; ihr aber leistetet Mir Widerstand und lehntet gewissermaßen Meine Liebekraft ab, und so wurdet ihr aus eigener Schuld kraftlos, ihr wurdet auch nicht mehr von Meinem Liebelicht durchstrahlt, weil ihr auch Meiner Liebe widerstandet, und also war es auch dunkel um und in euch und euer Zustand war ein unseliger, weil alles, was fern ist von Mir, nicht selig sein kann. Und so gibt es nur eine Möglichkeit, zur Seligkeit zu gelangen, wenn ihr euch bewußt Mir anschließet, wie ihr euch einst bewußt von Mir getrennt habt...

Ihr müsset Mir, also Meiner Liebe- und Kraftausstrahlung, Zugang gewähren in euer Herz, und alles wird wieder sein, wie es war zu Anbeginn...

Mit gutem Willen könnet ihr es auch, denn ihr brauchet nichts anderes zu tun, als in euch die Liebe zu entzünden und das Feuer der Liebe nun ständig zu unterhalten...

Dann kehre Ich von Selbst bei euch ein, weil Ich doch die Liebe Selbst bin...

Und kann Ich einmal einkehren in euer Herz, so werde Ich wahrlich darin wirken, daß ihr nimmermehr das Verlangen habt, euch von Mir zu trennen, denn Ich werde euer Denken, Fühlen und Wollen nun richten auf eure Seligkeit, auf das Leben, das ewig währet; Ich werde euren Geist erhellen, daß ihr nimmermehr in die Finsternis zurücksinken könnet...

Mein Geist, der in euch ist, wird nun tätig werden und euch einführen in die Wahrheit...

Nur müsset ihr Mir Wohnung bereiten in eurem Herzen, ihr müsset Mich Selbst aufnehmen, was nur möglich ist durch Liebewirken... durch euer Verlangen, mit Mir zusammen tätig zu sein, Der Ich Selbst die Liebe bin...

Lasset euren Liebewillen tätig werden...

Dann nehmet ihr schon Meine Kraft in Anspruch, und dann ziehet ihr Mich Selbst zu euch, um Mich niemals wieder aufzugeben...

Ich bin wahrlich immer bereit, so ein Lieberuf Mein Ohr berührt, Liebe auszustrahlen, zu beglücken und zu erhellen eines jeden Menschen Herz, das Meinen Geist in sich wirken lassen will...

Denn Ich gab euch die Verheißung:„Ich will euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit...“ Wer Mich aufnehmen will in sein Herz, der soll es an sich selbst erfahren, wie diese Meine Verheißung zu verstehen ist...

Denn Mein Geist wird ihm alles erläutern, Mein Geist wird ihn in die Wahrheit einführen, Mein Geist wird ihm Meine Gegenwart beweisen... und mit Mir wird er selig sein und bleiben ewiglich...

Amen



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